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	<title>FAIR - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Frage:_Warum_wurde_Joseph_Smith_an_junge_Frauen_gesiegelt%3F&amp;diff=3455</id>
		<title>Frage: Warum wurde Joseph Smith an junge Frauen gesiegelt?</title>
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		<updated>2008-02-10T02:44:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Historische und kulturelle Perspektiven */  Namen Frau/Mann getauscht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Joseph_Smith%27s_marriages_to_young_women}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker argumentieren, dass die polygamen Eheschließungen von Joseph Smith mit jungen Frauen der Beweis dafür wären, dass er unmoralisch, vieleicht sogar pädophil, gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Quellen der Kritik===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helen Mar Kimball===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige haben den Schluss gezogen, dass Helen sexuelle Beziehungen zu Joseph gehabt habe, was ja in Ordung gewesen wäre, da sie miteinander verheiratet waren, und zwar mit ihrem eigenen Einverständnis und dem ihrer Eltern. Der Historiker Todd Compton ist jedoch anderer Meinung. Er kritisiert die Antimormonen Jerald und Sandra Tanner dafür, dass sie sein Buch dazu benutzt haben, für eine sexuelle Beziehung zu argumentieren. Er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Tanners machten großes Aufhebens um die Heirat von Joseph Smith mit seiner jüngsten Frau, Helen Mar Kimball. Sie versäumen es jedoch zu erwähnen, dass ich geschrieben habe, dass es absolut keinen Hinweis darauf gibt, das es in dieser Ehe Sexualität gegeben habe. Ich nehme an, gemäß dem, wie es später in Utah üblich war, dass keine Sexualität im Spiel war (S. 638). Alle Beweise weisen auf diese Ehe als eine rein dynastische Ehe hin.{{ref|compton1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Polygame Ehen hatten oft einen anderen Zweck als den der Fortpflanzung. Ein solcher Zweck war wohl, glaubenstreue Familien miteinander zu verbinden, und das scheint der Zweck  der Eheschließung von Joseph Smith mit der Tochter eines glaubenstreuen Apostels gewesen zu sein. (siehe [[Das Gesetz der Adoption]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker, die annehmen, alles in der Vielehe &amp;quot;drehe sich um Sex&amp;quot;, offenbaren mehr über ihre persönliche kulturelle Befangenheit als über die Geisteshaltung der frühen Kirchenmitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helen Mar &amp;quot;nahm, bevor sie starb, Feder und Papier zur Hand und beschrieb in einer Reihe von Artikeln, die im [http://en.wikipedia.org/wiki/Woman%27s_Exponent &#039;&#039;Woman&#039;s Exponent&#039;&#039;] in den 80-er Jahren des 19. Jahrhunderts erschienen, anschaulich ihre Beziehung als Mitglied zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in den ersten beiden Jahrzehnten ihrer Existenz.&amp;quot;{{ref|Holzapfel1}} Einige ihrer Artikel behandeln die Mehrfachehe: &amp;quot;Ihre persönlichen Erinnerungen an jene Zeit stellen, zusammen mit anderen Berichten aus erster Hand von jenen, die daran teilnahmen, eine wertvolle Quelle dar. Sie verschaffen uns eine vollständigere Sicht auf die Einführung der markantesten Eigentümlichkeit des Mormonismus im 19. Jahrhundert.&amp;quot;{{ref|holzapfel2}} Die Schriften von Helen Mar, eine wichtige Quelle mormonischer Geschichte, wurden 1997 vom Zentrum für religiöse Studien der Brigham Young University in einem Buch mit dem Titel &#039;&#039;A Woman&#039;s View: Helen Mar Whitney&#039;s Reminiscences of Early Church History&#039;&#039; (Die Sicht einer Frau: Helen Mar Whitney&#039;s Erinnerungen an die frühe Kirchengeschichte.) veröffentlicht. Das Buch beinhaltet auch ihre Autobiographie von 1881 für ihre Kinder. Dort schrieb sie bezüglich ihrer Ehe mit dem Propheten Joseph Smith:&lt;br /&gt;
:Seit damals habe ich längst gelernt, alles Gott zu überlassen, der besser als wir weiß, was uns glücklich machen wird. Ich bin dankbar, dass er mich durch den Schmelzofen der Trübsal gebracht hat und dass er sich dazu herabgelassen hat, mir zu zeigen, dass die Verheißungen, die mir  an dem Morgen, als ich an den Propheten Gottes gesiegelt wurde, gemacht wurden, nicht unerfüllt bleiben sollen. Ich habe die Kette nicht gebrochen, denn ich hatte ein Gesicht des Grundsatzes der ewigen Errettung und der vollkommenen Vereinigung, die diese siegelnde Macht der menschlichen Familie bringen wird und mit der Hilfe unseres himmlischen Vaters bin ich entschlossen, so zu leben, dass ich diese Verheißungen beanspruchen kann. (Holzapfel, 487)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fanny Alger===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehefrau, über die wir wohl am wenigsten wissen, ist Fanny Alger, die erste Mehrfachfrau von Joseph, die er 1833 kennenlernte, als sie als eine Art Hausgehilfin für Emma im Haus der Smiths weilte. Eine solche Arbeit war zu jener Zeit für junge Mädchen üblich. Es gibt keine Berichte aus erster Hand, also von Joseph oder Fanny, über diese Beziehung. Es gibt auch keine Berichte aus zweiter Hand, also von Emma oder von Fannys Familie. Alles was wir haben sind Berichte aus dritter Hand, die meisten aus einer Zeit viele Jahre nach den Ereignissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider lässt dieser Mangel an zuverlässigen und ausführlichen historischen Einzelheiten viel Platz für Kritiker zu behaupten, Joseph Smith habe eine Affaire mit Fanny gehabt und später die Mehrehe erfunden, um auf diese Weise seine Handlungsweise zu rechtfertigen. Das Problem ist, dass wir einfach nicht genau wissen, was geschah, und so ist es uns überlassen anzunehmen, dass Joseph ehrenvoll handelte, wie es die Gläubigen tun, oder dass er unehrenhaft handelte, wie es die Kritiker tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige historische Hinweise darauf, dass Joseph Smith bereits 1831 wusste, dass die Mehrehe wiederhergestellt werden sollte, also ist es vollkommen legitim anzunehmen, die Beziehung zwischen Joseph und Fanny Alger sei ein solcher Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische und kulturelle Perspektiven===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz sicher entsprach eine Mehrehe keineswegs den Werten des &amp;quot;Mainstream Amerika&amp;quot; zur Zeit von Joseph Smith. Der heutige Leser beurteilt jedoch das Alter der Ehepartner nach heutigen Maßstäben statt nach den Maßstäben des 19. Jahrhunderts. Sowohl in Amerika als auch in Europa haben damals Mädchen meist sehr jung geheiratet, oft wesentlich ältere Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch über die Ehen von Joseph Smith erwähnt Todd Compton auch die folgenden &#039;&#039;monogamen&#039;&#039; Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Ehemann&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Alter des Ehemanns&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Ehefrau&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Alter der Ehefrau&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Altersunterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|William Morgan||44||Lucinda Pendleton||18||26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Orson Hyde||29||Marinda Johnson||19||10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sylvester Stoddard||40er||Almira McBride||17||&amp;gt;23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Roswell Murray||62||Fanny Young||44||18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Reihe von nichtmormonischen historischen Persönlichkeiten wies ähnlich hohe Altersunterschiede auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Ehemann&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Alter des Ehemanns&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Ehefrau&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Alter der Ehefrau&#039;&#039;&#039;||&#039;&#039;&#039;Altersunterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Johann Sebastian Bach||36||Anna Magdalena Wilcke||19||17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lord Baden-Powell (Gründer der Pfadfinder)||55||Olave Soames||23||32{{ref|baden-powell}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|William Clark (von der Lewis und Clark Expedition)||37||Julia Hancock||16||21{{ref|wm-clark}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grover Cleveland (22. und 24. Präsident der USA)||49||Frances Cleveland ||21||28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Martin Harris (1808)||24||Lucy Harris (1st cousin)||15||9{{ref|harris1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|John Milton (&#039;&#039;Paradise Lost&#039;&#039;)||34||Mary Powell (1st wife)||17||17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|John Milton||55||Elizabeth Minshull (3rd wife)||24||31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Almonzo Wilder||28||Laura Ingalls (&#039;&#039;Little House&#039;&#039;)||18||10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leser des 21. Jahrhunderts betrachtet Heiraten zwischen jungen Mädchen und viel älteren Männern als unangemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die polygamen Eheschließung von Joseph Smith mit jungen Frauen sind vielleicht heute schwer zu verstehen oder zu erklären, doch zu jener Zeit waren solche Altersunterschiede kein Hindernis für eine Eheschließung. Die Mehrehen waren, gelinde gesagt, ungewöhnlich, das junge Alter der Bräute war es keineswegs. Kritiker vermeiden es, die Dinge aus diesem Blickwinkel zu betrachten, da sie gerne ihr Publikum schockieren und sie Joseph Smith nach den gesellschaftlichen Maßstäben ihrer eigenen Zeit beurteilen lassen, statt ihn nach den Maßstäben seiner eigenen Zeit zu beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|compton1}}Todd M. Compton,  Response to Tanners, post to LDS Bookshelf mailing list, no date.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Source is available at {{link|url=http://www.lds-mormon.com/compton.shtml}}, this has some &amp;quot;anti&amp;quot; material, however.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
#{{note|holzapfel1}}Jeni Broberg Holzapfel and Richard Neitzel Holzapfel, eds., &#039;&#039;A Woman&#039;s View: Helen Mar Whitney&#039;s Reminiscences of Early Church History&#039;&#039;. (Provo: Religious Studies Center, BYU, 1997), ix. {{GL|url=http://gospelink.com/library/toc?book_id=881&amp;amp;tab=contents}}&lt;br /&gt;
#{{note|holzapfel2}}Jeni Broberg Holzapfel and Richard Neitzel Holzapfel, eds., &#039;&#039;A Woman&#039;s View: Helen Mar Whitney&#039;s Reminiscences of Early Church History&#039;&#039;. (Provo: Religious Studies Center, BYU, 1997), xv. {{GL|url=http://gospelink.com/library/toc?book_id=881&amp;amp;tab=contents}}&lt;br /&gt;
#{{note|baden-powell}}&amp;quot;...such an age difference was not uncommon at the time.&amp;quot;  Baden-Powell, &#039;&#039;en.wikipedia.org&#039;&#039; (accessed 21 January 2006){{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Baden_Powell}}&lt;br /&gt;
#{{note|wm-clark}}&amp;quot;...Clark also met and married Julia Hancock, several years his junior, whom he met when she was 12 years old, and he decided he would marry her on her fifteenth birthday.&amp;quot; Biography of William Clark, &#039;&#039;virginia.edu&#039;&#039; (accessed 31 May 2006){{link|url=http://www.vcdh.virginia.edu/lewisandclark/biddle/biographies_html/clark.html}}&lt;br /&gt;
#{{note|harris1}} {{JBMS-14-2-5}}&lt;br /&gt;
#{{note|georgetown1}} See Melina McTigue, &amp;quot;Statutory Rape Law Reform in Nineteenth Century Maryland: An Analysis of Theory and Practical Change,&amp;quot; (2002), accessed 5 Feb 2005. {{link|url=http://www.law.georgetown.edu/glh/mctigue.htm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PolygamieWiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Grundlagen&amp;diff=2653</id>
		<title>Das Buch Mormon/Grundlagen</title>
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		<updated>2007-07-20T23:16:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Autoren des Buches Mormon */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Book_of_Mormon_basics}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblick über das Buch Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon ist eines von vier Büchern, die von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als heilige Schrift betrachtet werden. Die anderen drei sind [[die Bibel]], [[Lehre und Bündnisse]] und [[die köstliche Perle]]. Diese vier Bücher werden von den Heiligen der Letzten Tage als die  &amp;quot;Standardwerke&amp;quot; bezeichnet. Sie betrachten sie als Gottes Wort und gleichrangig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon ist ein antiker Text, der in der westlichen Hemisphäre im späten 4. und frühen 5. Jahrhundert nach Christus geschrieben wurde. Es ist der Bericht einer bestimmten Gruppe von Menschen, deren Vorfahren im frühen 6. Jahrhundert vor Christus aus Jerusalem gekommen waren. Manchmal wird das Buch Mormon als die Geschichte jener Gesellschaft bezeichnet, doch in Wahrheit ist es ein religiöser Text, in dem historische Ereignisse dazu benützt werden, religiöse Grundsätze zu lehren und zu erklären. Das Buch Mormon wurde auf goldenen Platten eingraviert und in einer Steinkiste um das Jahr 421 n. Chr. vergraben. Im Jahr 1827 entdeckte Joseph Smith, ein junger Mann der in den USA im Staat New York lebte, diese Platten und übersetzte sie ins Englische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon hat etwas weniger als die Hälfte des Umfanges des Alten Testaments und ist umfangreicher als das Neue Testament. Die aktuelle deutsche Ausgabe hat einen Umfang von 702 Seiten. Das Buch ist aus dem Englischen in mehr als 105 Sprachen übersetzt worden. Seit 1830 wurden ungefähr 130 Millionen Exemplare des Buches Mormon gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Inhalt des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehi, ein reicher, glaubenstreuer Israelit aus dem Stamm Manasse lebt im späten 7. Jahrhundert v. Chr. in Jerusalem. Nach dem er das Predigen von Jeremia und anderen Propheten gehört hat, betet er zu Gott und erhält eine Vision. Lehi wird von Gott gesagt, dass Jerusalem zerstört werden würde und Lehi solle seine Familie nehmen und in die Wildnis fliehen. Sie würden in ein verheißenes Land geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehi, seine Frau Saria und ihre Kinder verlassen Jerusalem und reisen südwärts. Lehis vier älteste Söhne Laman, Lemuel, Sam und Nephi werden nach Jerusalem zurückgesandt um die hebräischen heiligen Schriften und andere Schriften zu erlangen und auch um Ischmael und seine Familie dazu zu bewegen, sich Lehis Gruppe anzuschließen. Lehis Gruppe reist südwärts durch das Land, das heute Saudiarabien ist und dann ostwärts an die Küste des arabischen Meeres. Dort bauen sie ein Schiff und reisen in die westliche Hemisphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ankunft in Amerika stirbt Lehi und die Familiengruppe spaltet sich in zwei Parteien: die Lamaniten (jene, die dem ältesten Sohn Laman nachfolgen) und die Nephiten (jene, die dem rechtschaffenen, jüngeren Sohn Nephi nachfolgen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lamaniten verfallen rasch in Götzendienst und verwerfen ihr religiöses Erbe und ihre Kultur. Die Nephiten jedoch folgen im allgemeinen der religiösen Traditionen von Abraham und Mose, obwohl sie oft in Götzendienst, Materialismus und andere Sünden verfallen. Eine Reihe von Propheten wird zu den Nephiten gesandt, um ihre Treue gegenüber dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und gegenüber den Lehren Moses sicherzustellen. Diese Propheten lehren auch, dass der Messias zu den Israeliten in Jerusalem gesandt werden wird und er wird, nachdem er in Jerusalem gekreuzigt worden ist, den Nephiten erscheinen und ihnen Frieden bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zwei Gruppen verbleiben in einem nahezu ständigen Kriegszustand, wobei die Lamaniten bedeutend zahlreicher als die Nephiten sind. Die Nephiten wandern mehrmals nach Norden aus und während des 3. Jahrhunderts vor Christus kommen sie mit einer Zivilisation in Kontakt, die zur Zeit als Jerusalem zerstört wurde, von dort geflohen waren (die Mulekiten). Die Mulekiten und die Nephiten vereinigen sich und werden danach als Nephiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höhepunkt des Buches Mormon ist eine kataklysmische Zerstörung eines Großteils der nephitischen und der lamanitischen Zivilisation zur Zeit der Kreuzigung Christi. Kurz nach dieser Zerstörung erscheint der auferstandene Jesus Christus den überlebenden rechtschaffenen Menschen. Christus errichtet seine Kirche unter dem Volk und erteilt ihm viele von jenen Lehren, die im Evangelium im Neuen Testament erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt eine Periode von ungefähr 200 Jahren des Friedens und der Harmonie. Danach beginnen die Menschen wieder sich in Parteien zu spalten. Bis zur Mitte des 4. Jahrhunderts n. Chr. sind die Menschen wieder aufgespalten in Lamaniten und Nephiten, nun haben aber beide Christus und seine Lehren verworfen. Um das Jahr 385 n. Chr. gibt es eine große Schlacht, die nahezu alle Nephiten vernichtet. Das Buch endet mit den Schriften von Mormon und seinem Sohn Moroni, den beiden letzten nephitischen Propheten. Sie erstellen das Buch Mormon, indem sie die Berichte ihrer Kultur zusammenfassen und den Text auf Goldplatten schreiben. Der abschließende Eintrag im Buch Mormon wird um 421 n. Chr. von Moroni geschrieben und beinhaltet die Aussage, dass Gott ihm geboten habe, die Platten zu vergraben und dass sie in der Zukunft gefunden und übersetzt werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine weitere Kultur, die im Buch Mormon besprochen wird. Die Jarediten waren ein Gruppe, die die alte Welt um die Zeit des Turmbaues von Babel verließ und von Gott nach Amerika geführt wurde. Diese Kultur erstreckte sich von etwa 2200 v. Chr. bis ins 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. Die Mulekiten hatten einen Überlebenden der Jarediten getroffen und die Nephiten fanden eine geschriebene Geschichte jenes Volkes, wie sie ein jareditischer Prophet namens Ether aufgezeichnet hatte. Moroni fasste diesen Bericht zusammen und kommentierte ihn. Er erscheint im Buch Mormon als das Buch Ether.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon wurde hauptsächlich von Mormon geschrieben und zusammengestellt. Er war ein Nephite, der in Amerika im 4. Jahrhundert n. Chr. lebte. Mormon schuf das Buch Mormon, indem er die Berichte seines Volkes, die es von ungefähr 600 v. Chr. bis zu seiner Zeit geführt hatte, abkürzte. Die Bücher Mosia, Alma, Helaman, 3. Nephi, 4. Nephi und die ersten sieben Kapitel von Mormon wurden alle von Mormon geschrieben und sind seine Auswahl und Zusamenfassung aus den historischen Berichten, die die &amp;quot;Könige&amp;quot; seines Volkes geführt hatten. Diese Bücher umfassen die Zeit von ungefähr 130 v. Chr. bis etwa 385 n. Chr. Der erste Teil der Zusammenfassung von Mormon, die den Zeitraum von 600 v. Chr. bis 130 v. Chr. umfasste, wurde von Joseph Smith und Martin Harris während der Zeit der Übersetzung im Jahr 1827 verloren. Deshalb umfasst die existierende Zusammenfassung von Mormon in unserem Buch Mormon nur die Berichte beginnend um 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücher 1. Nephi, 2. Nephi, Jakob, Enos, Jarom, Omni sind die Schriften verschiedener religiöser Führer der Nephiten aus der Zeit von etwa 600 bis ca. 200 v. Chr. Jedes dieser Bücher ist nach dem Autor benannt, außer dass Jarom und Omni kurze Schriften von anderen Leuten als Jarom und Omni enthalten. All diese Bücher wurden auf den sogenannten &amp;quot;kleinen Platten Nephis&amp;quot; geschrieben. Mormon hatte diese Platten, anscheinend ohne Bearbeitung, am Ende seiner eigenen Schriften hinzugefügt. Das ermöglichte es, dass die moderne Übersetzung des Buches Mormon einiges von der früheren Geschichte und den früheren Prophezeiungen enthält. Nachdem der erste Teil des Berichtes verloren gegangen war, wurde Joseph Smith angewiesen die &amp;quot;kleinen Platten&amp;quot; am Ende des Berichtes zu übersetzen und sie dort einzufügen, wo der frühere Teil des Berichtes von Mormon gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Worte Mormons&amp;quot; sind ein kurzes Buch von Mormon, das geschrieben wurde um den Bericht der kleinen Platten, die mit dem Buch Omni enden, mit dem Rest des Buches, beginnend mit Mosia, zu verbinden. Die &amp;quot;Worte Mormons&amp;quot; wurden von Mormon um 385 n. Chr. geschrieben, behandeln aber die Ereignisse zwischen Omni und Mosia während des 2. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mormon gestorben war, vollendete sein Sohn das Buch Mormon wie wir es heute haben, indem er vier Dinge hinzufügte. Zuerst vollendete er den Bericht seines Vaters (das Buch &amp;quot;Mormon&amp;quot; innerhalb des gesamten Buches Mormon) indem er das hinzufügte, was jetzt die Kaptiel 8 und 9 bildet. Zweitens fügte er das Buch Ether hinzu, seine verdichtete Zusammenfassung und seinen Kommentar zum Bericht einer früheren Kultur, genannt die Jarediten, die von etwa 2200 v. Chr. bis ins 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. lebten. Drittens fügte Moroni sein eigenes Buch an die Zusammenstellung seines Vaters an. Und schließlich setzte Moroni das, was jetzt die Titelseite des Buches Mormon bildet, an das Ende des Berichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte berichtete Datum in den Schriften Moronis entspricht grob dem Jahr 421 n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum zwischen dem 2. Jhd. v. Chr. und dem 1. Jhd. n. Chr. trugen sechs Generationen von Männern zu den Büchern Mosia, Alma, Helaman, 3. Nephi und 4. Nephi bei. Es waren dies Alma, Alma der Jüngere (der Sohn Almas), Helaman (Sohn von Alma dem Jüngeren), Helaman (Sohn Helamans), Nephi (Sohn des zweiten Helaman) und Nephi (Sohn von Nephi). Die Geschichte des ersten Alma findet sich in der zweiten Hälfte des Buches Mosia. Das Buch Alma ist nach Alma dem Jüngeren benannt und enthält sowohl seinen Bericht als auch den Bericht seines Sohnes Helaman. Das Buch Helaman ist ein Bericht Helamans, des Sohnes von Helaman. Die Bücher 3. und 4. Nephi beziehen sich auf den geistlichen Dienst der beiden Nephi, wenn auch das Buch 4. Nephi sich weit über den sterblichen Dienst von Nephi, dem Sohn Nephis erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Texteinteilung des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Bibel heute veröffentlicht wird, ist das Buch Mormon in Bücher, Kapitel und Verse eingeteilt. Nur die Einteilung in Bücher stammt aus dem ursprünglichen Text. Die Titelseite und die Einführungen in die einzelnen Bücher sind Teil des ursprünglichen Textes des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einleitung zum Buch Mormon, die Kapitelzusammenfassungen, Fußnoten, die Zuordnung von Jahreszahlen nach moderner Zeitrechnung, Zusatzmaterial sowie die Einteilung in Kapitel und Verse wurden während der zweiten Hälfte des 19. und im 20. Jahrhundert hinzugefügt. Diese Teile werden nicht als Teil des offenbarten Textes des Buches Mormon betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden sind die 15 Bücher des Buches Mormon aufgelistet. Die Jahreszahlen sind den Kapitelzusammenfassungen entnommen, die Seitenzahlen entsprechen der deutschen Ausgabe von 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Erste Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Nephi&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 600 - 570 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: Mitte des 6. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 67&lt;br /&gt;
*Das Zweite Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Nephi&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 570 - 545 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 545 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 85&lt;br /&gt;
*Das Buch Jakob&lt;br /&gt;
**Verfasser: Jakob (Nephis Bruder)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 544 - 420 v. Chr. &amp;lt;!--hier erscheint eine unrealistische Zeitspanne von 120 Jahren, ein Fehler?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Verfasst: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 24&lt;br /&gt;
*Das Buch Enos&lt;br /&gt;
**Verfasser: Enos (Jakobs Sohn)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Das Buch Jarom&lt;br /&gt;
**Verfasser: Jarom (Sohn des Enos) und andere&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 399 - 361 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: Frühes 4. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Das Buch Omni&lt;br /&gt;
**Verfasser: Omni (Nachkomme von Jarom) und andere&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 323 - 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 2. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Die Worte Mormons&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: Mitte des 4. Jhd. n. Chr. und das 2. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 3&lt;br /&gt;
*Das Buch Mosia&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Mosia)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 130 - 91 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 81&lt;br /&gt;
*Das Buch Alma&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Alma und Helaman)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 91 - 52 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 217&lt;br /&gt;
*Das Buch Helaman&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Helaman und Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 52 - 1 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 51&lt;br /&gt;
*Dritter Nephi, das Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 1 - 35 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 75&lt;br /&gt;
*Vierter nephi, das Buch von Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 35 - 321 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 5&lt;br /&gt;
*Das Buch Mormon&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon und Moroni (Sohn Mormons)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 321 -  421 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: spätes 4. und frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 22&lt;br /&gt;
*Das Buch Ether&lt;br /&gt;
**Verfasser: Moroni (unter Verwendung der Aufzeichnungen von Ether)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 2200 - 400 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 41&lt;br /&gt;
*Das Buch Moroni&lt;br /&gt;
**Verfasser: Moroni&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: spätes 4. und frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Orte des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beginnt in Jerusalem und der [[Buch Mormon Geographie: Alte Welt|Weg der Gruppe]] an die Küste des Arabischen Meeres wurde entdeckt und wird allgemein von Buch Mormon Wissenschaftlern anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist ihr Landeplatz in der westlichen Hemisphäre unbekannt. Begründet durch eine Vielzahl interner Hinweise glauben die meisten Buch Mormon Wissenschaftler heute, dass die ím Buch Mormon geschilderten Ereignisse im Bereich von Guatemala und der Halbinsel Yucatan stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jareditische Kultur bestand etwas nördlich der lehitischen Kultur, jedoch nahe genug, dass die Nephiten einige Ruinen der jareditischen Kultur nach einigen Tagen oder Wochen Fußmarsch fanden. &amp;lt;!--({{s||Mosiah|8|&amp;amp;-11}}; compare with {{s||Mosiah|23|1-3}} and {{s||Mosiah|24|25}}.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte nahmen die meisten Leser des Buches Mormon, einschließlich der HLT Führer an, die Kulturen des Buches Mormon hätten sich weit sowohl nach Nord- als auch nach Südamerika erstreckt. Diese Sichtweise wurde hauptsächlich durch Aussagen bezüglich eines &amp;quot;Landes nordwärts&amp;quot; und eines &amp;quot;Landes südwärts&amp;quot;, die von einem &amp;quot;engen Pass&amp;quot; getrennt waren,  aus dem Text des Buches Mormon gestützt. Kirchenführer haben auch Feststellungen im Buch Mormon über ein verheißenes Land dazu benutzt, um die USA ausdrücklich einzuschließen. Diese Sicht des Buches Mormon wird &amp;quot;hemisphärisches geographisches Modell&amp;quot; genannt. &amp;lt;!--([[Book_of_Mormon_geography:New_World:HGT|HGT]])--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alternative Meinung, wo sich die Länder des Buches Mormon befinden, ist jene, dass alle Ereignisse innerhalb eines relativ kleinen Gebietes stattgefunden haben, wahrscheinlich mit einer Distanz von einige hundert Kilometern zwischen den entferntesten Punkten. Diese Sichtweise wird das &amp;quot;begrenzte geographische Modell&amp;quot; genannt&amp;lt;!-- ([[Book_of_Mormon_geography:New_World:LGT|LGT]])--&amp;gt; und wurde bereits während der Lebenszeit von Joseph Smith vorgeschlagen. Es blieb allerdings bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Ansicht einer Minderheit. Heute sind fast alle Buch Mormon Wissenschaftler der Ansicht, die Hinweise auf dieses Modell im Text des Buches Mormon seien überwältigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll angemerkt werden, dass beide Modelle die Annahme, es habe vor, während und nach den Buch Mormon Kulturen andere als lehitische Völker und Kulturen gegeben, zulassen. Beide Modelle erlauben auch sowohl die Annahme als auch die Ablehnung des Gedankens, alle oder fast alle präkolumbianischen Bewohner Amerikas seien zumindest teilweise Nachkommen Lehis. Und schließlich impliziert keines der beiden Modelle, dass es möglich sei, in der DNS heutiger amerikanischer Ureinwohner Lehi als Vorfahren nachzuweisen.&amp;lt;!--[[Book_of_Mormon_and_DNA_evidence|DNA]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl viele Buch Mormon Wissenschaftler Hinweise auf nicht lehitische Kulturen und Völker im Text des Buches Mormon sehen, spricht das Buch Mormon nicht offensichtlich von nicht lehitischen Zivilisationen. Diese Tatsache, verbunden mit der Spärlichkeit von schriftlichem Material aus dem Altertum der Neuen Welt und die Brüche in den Kulturen, Sprachen und Machtverhältnissen machen es schwierig, alte Ruinen und Artefakte innerhalb eines spezifischen altamerikanische Zusamenhangs zuverlässig der lehitischen Kultur zuzuordnen. Eine unter Buch Mormon Gelehrten verbreitete Ansicht bringt die Jarediten in Zusammenhang mit der olmekischen Kultur und die Nephiten und Lamaniten mit den Mayas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Übersetzung des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Smith]], der 1805 in Vermont in den USA geboren wurde, wurde eines Nachts im Jahr 1823 mehrmals von einem Engel besucht. Der Engel gab sich als Moroni zu erkennen, der nephitische Prophet. Er erzählte ihm von der Existenz eines altertümlichen Berichtes seines Volkes. Moroni erzählte Joseph, der Bericht sei auf goldene Platten geschrieben und zur rechten Zeit werde es ihm, Joseph, erlaubt sein, die Platten an sich zu nehmen und zu übersetzen. Am folgenden Tag ging Joseph zu einem nahegelegenen Hügel, wie vom Engel angewiesen, und dort sah er unter einem Steinblock eine Steinkiste und darin die altertümlichen Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph wurde bis 1827 nicht erlaubt, die Platten an sich zu nehmen. Fast sofort, nachdem Joseph Smith die Platten an sich genommen hatte, erfuhren Feinde davon und versuchten, sie zu stehlen. Joseph und seine Frau Emma waren gezwungen umzuziehen, als die Verfolgung stärker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smith, der nur sehr wenig gebildet war, sagte, dass er durch die Macht Gottes befähigt wurde, das Buch Mormon zu übersetzen. Am Übersetzungsvorgang war direkte Offenbarung von Gott beteiligt, oft durch das Mittel des Urim und Thummim oder durch einen Seherstein. Joseph Smith diktierte das Buch Mormon einem Schreiber, der niederschrieb, was er sagte. Die gesamte Übersetzung dauerte ungefähr 60 Tage und mindestens drei Schreiber waren beteiligt: Emma Smith, Martin Harris und Oliver Cowdery.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Übersetzungsvorgangs nötigte Martin Harris Joseph, ihm das Manuskript zu geben, damit er es seiner Frau zeigen könne. Sie war darüber sehr verärgert, dass sich Martin in der Übersetzung des Buches Mormon so engagierte. Diese Seiten, die mehr als 300 Jahre nephitischer Geschichte und religiöse Abhandlungen umfassten, wurden verloren und nicht wieder erlangt. Dieses Ereignis war von Gott vorhergesehen worden und als die Platten zusamengestellt wurden, wurde Mormon inspiriert, einen zusätzlichen Satz Platten hinzuzufügen, die denselben Zeitraum umfassten wie das verlorene Manuskript.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übersetzung nahm der Engel die Goldplatten an sich, jedoch wurde einigen Zeugen genehmigt, sie zu sehen und zu berühren. Martin Harris, David Whitmer und Oliver Cowdery (Die drei Zeugen) erhielten den Besuch eines Engels, der ihnen die Platten zeigte und diese Zeugen hörten, wie die Stimme Gottes ihnen erklärte, die Übersetzung sei richtig. (Viele Kritiker der Kirche nehmen ungerechtfertigterweise an, das bedeute, das ursprüngliche Manuskript sei vollkommen gewesen und daher sollten keine Änderungen im veröffentlichten Buch Mormon nötig oder vorhanden sein). Weiteren acht Männern wurde es erlaubt, die Platten zu sehen, sie in die Hand zu nehmen, sie zu heben. Damit war kein geistiges oder übernatürliches Ereignis verbunden. Das schriftliche Zeugnis der drei und der acht Zeugen findet sich vorne in den Ausgaben des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum Zeugnis der zwölf offiziellen Zeugen (Joseph Smith den drei Zeugen und den acht Zeugen), bezeugen noch eine Anzahl anderer Leute die Existenz der Platten. Die meisten dieser Erlebnisse geschahen unter natürlichen Bedingungen, wie etwa als Emma die Platten in ihrer Hülle beim Hausputz verschob und dabei ein metallisches Rascheln hörte. Andere hatten wunderbare Erlebnisse, wie Mary Whitmer, der die Platten von Moroni gezeigt wurden, nachdem sie so viel geopfert hatte, um Joseph Smith, der beim Übersetzen in ihrem Haus wohnte, zu unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Manuskript bestand aus einer ununterbrochenen Abfolge von Worten ohne Satzzeichen und mit wechselnder Schreibweise. Für den Drucker wurde das Manuskript abgeschrieben. Diese Kopie wird das Druckermanuskript genannt. Der Drucker musste die Satzzeichen hinzufügen und das tat er gemäß seinem eigenen Textverständnis. Ungefähr ein Drittel des Originalmanuskripts und das ganze Druckermanuskript existieren noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon wurde zuerst 1830 veröffentlicht. Im Laufe der Jahre korrigierte Joseph Smith gelegentlich Irrtümer, die in der ersten gedruckten Ausgabe erschienen waren und nahm auch einige Änderungen vor, um Dinge auf den Platten seinem Empfinden nach besser auszudrücken. Nahezu jede Ausgabe des Buches Mormon seit damals erfuhr einige geringfügige Änderungen je nach den neuen Erkenntnissen, die Gelehrte aus der Analyse verschiedener Manuskripte im Bemühen um die Ermittlung der ursprünglichen Übersetzung von den Buch Mormon Platten erhalten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Klare und kostbare Lehren im Buch Mormon]]&lt;br /&gt;
{{Anachronismen im Buch Mormon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://scriptures.lds.org/de/bm/contents Buch Mormon] - Online Buch Mormon mit Suchfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Grundlagen&amp;diff=2652</id>
		<title>Das Buch Mormon/Grundlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Grundlagen&amp;diff=2652"/>
		<updated>2007-07-20T23:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Der Inhalt des Buches Mormon */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Book_of_Mormon_basics}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblick über das Buch Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon ist eines von vier Büchern, die von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als heilige Schrift betrachtet werden. Die anderen drei sind [[die Bibel]], [[Lehre und Bündnisse]] und [[die köstliche Perle]]. Diese vier Bücher werden von den Heiligen der Letzten Tage als die  &amp;quot;Standardwerke&amp;quot; bezeichnet. Sie betrachten sie als Gottes Wort und gleichrangig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon ist ein antiker Text, der in der westlichen Hemisphäre im späten 4. und frühen 5. Jahrhundert nach Christus geschrieben wurde. Es ist der Bericht einer bestimmten Gruppe von Menschen, deren Vorfahren im frühen 6. Jahrhundert vor Christus aus Jerusalem gekommen waren. Manchmal wird das Buch Mormon als die Geschichte jener Gesellschaft bezeichnet, doch in Wahrheit ist es ein religiöser Text, in dem historische Ereignisse dazu benützt werden, religiöse Grundsätze zu lehren und zu erklären. Das Buch Mormon wurde auf goldenen Platten eingraviert und in einer Steinkiste um das Jahr 421 n. Chr. vergraben. Im Jahr 1827 entdeckte Joseph Smith, ein junger Mann der in den USA im Staat New York lebte, diese Platten und übersetzte sie ins Englische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon hat etwas weniger als die Hälfte des Umfanges des Alten Testaments und ist umfangreicher als das Neue Testament. Die aktuelle deutsche Ausgabe hat einen Umfang von 702 Seiten. Das Buch ist aus dem Englischen in mehr als 105 Sprachen übersetzt worden. Seit 1830 wurden ungefähr 130 Millionen Exemplare des Buches Mormon gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Inhalt des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehi, ein reicher, glaubenstreuer Israelit aus dem Stamm Manasse lebt im späten 7. Jahrhundert v. Chr. in Jerusalem. Nach dem er das Predigen von Jeremia und anderen Propheten gehört hat, betet er zu Gott und erhält eine Vision. Lehi wird von Gott gesagt, dass Jerusalem zerstört werden würde und Lehi solle seine Familie nehmen und in die Wildnis fliehen. Sie würden in ein verheißenes Land geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehi, seine Frau Saria und ihre Kinder verlassen Jerusalem und reisen südwärts. Lehis vier älteste Söhne Laman, Lemuel, Sam und Nephi werden nach Jerusalem zurückgesandt um die hebräischen heiligen Schriften und andere Schriften zu erlangen und auch um Ischmael und seine Familie dazu zu bewegen, sich Lehis Gruppe anzuschließen. Lehis Gruppe reist südwärts durch das Land, das heute Saudiarabien ist und dann ostwärts an die Küste des arabischen Meeres. Dort bauen sie ein Schiff und reisen in die westliche Hemisphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ankunft in Amerika stirbt Lehi und die Familiengruppe spaltet sich in zwei Parteien: die Lamaniten (jene, die dem ältesten Sohn Laman nachfolgen) und die Nephiten (jene, die dem rechtschaffenen, jüngeren Sohn Nephi nachfolgen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lamaniten verfallen rasch in Götzendienst und verwerfen ihr religiöses Erbe und ihre Kultur. Die Nephiten jedoch folgen im allgemeinen der religiösen Traditionen von Abraham und Mose, obwohl sie oft in Götzendienst, Materialismus und andere Sünden verfallen. Eine Reihe von Propheten wird zu den Nephiten gesandt, um ihre Treue gegenüber dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und gegenüber den Lehren Moses sicherzustellen. Diese Propheten lehren auch, dass der Messias zu den Israeliten in Jerusalem gesandt werden wird und er wird, nachdem er in Jerusalem gekreuzigt worden ist, den Nephiten erscheinen und ihnen Frieden bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zwei Gruppen verbleiben in einem nahezu ständigen Kriegszustand, wobei die Lamaniten bedeutend zahlreicher als die Nephiten sind. Die Nephiten wandern mehrmals nach Norden aus und während des 3. Jahrhunderts vor Christus kommen sie mit einer Zivilisation in Kontakt, die zur Zeit als Jerusalem zerstört wurde, von dort geflohen waren (die Mulekiten). Die Mulekiten und die Nephiten vereinigen sich und werden danach als Nephiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höhepunkt des Buches Mormon ist eine kataklysmische Zerstörung eines Großteils der nephitischen und der lamanitischen Zivilisation zur Zeit der Kreuzigung Christi. Kurz nach dieser Zerstörung erscheint der auferstandene Jesus Christus den überlebenden rechtschaffenen Menschen. Christus errichtet seine Kirche unter dem Volk und erteilt ihm viele von jenen Lehren, die im Evangelium im Neuen Testament erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt eine Periode von ungefähr 200 Jahren des Friedens und der Harmonie. Danach beginnen die Menschen wieder sich in Parteien zu spalten. Bis zur Mitte des 4. Jahrhunderts n. Chr. sind die Menschen wieder aufgespalten in Lamaniten und Nephiten, nun haben aber beide Christus und seine Lehren verworfen. Um das Jahr 385 n. Chr. gibt es eine große Schlacht, die nahezu alle Nephiten vernichtet. Das Buch endet mit den Schriften von Mormon und seinem Sohn Moroni, den beiden letzten nephitischen Propheten. Sie erstellen das Buch Mormon, indem sie die Berichte ihrer Kultur zusammenfassen und den Text auf Goldplatten schreiben. Der abschließende Eintrag im Buch Mormon wird um 421 n. Chr. von Moroni geschrieben und beinhaltet die Aussage, dass Gott ihm geboten habe, die Platten zu vergraben und dass sie in der Zukunft gefunden und übersetzt werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine weitere Kultur, die im Buch Mormon besprochen wird. Die Jarediten waren ein Gruppe, die die alte Welt um die Zeit des Turmbaues von Babel verließ und von Gott nach Amerika geführt wurde. Diese Kultur erstreckte sich von etwa 2200 v. Chr. bis ins 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. Die Mulekiten hatten einen Überlebenden der Jarediten getroffen und die Nephiten fanden eine geschriebene Geschichte jenes Volkes, wie sie ein jareditischer Prophet namens Ether aufgezeichnet hatte. Moroni fasste diesen Bericht zusammen und kommentierte ihn. Er erscheint im Buch Mormon als das Buch Ether.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon wurde hauptsächlich von Mormon geschrieben und zusammengestellt. Er war ein Nephite, der in Amerika im 4. Jahrhundert n. Chr. lebte. Mormon schuf das Buch Mormon, indem er die Berichte seines Volkes, die es von ungefähr 600 v. Chr. bis zu seiner Zeit geführt hatte, abkürzte. Die Bücher Mosia, Alma, Helaman, 3. Nephi, 4. Nephi und die ersten sieben Kapitel von Mormon wurden alle von Mormon geschrieben und sind seine Auswahl und Zusamenfassung aus den historischen Berichten, die die &amp;quot;Könige&amp;quot; seines Volkes geführt hatten. Diese Bücher umfassen die Zeit von ungefähr 130 v. Chr. bis etwa 385 n. Chr. Der erste Teil der Zusammenfassung von Mormon, die den Zeitraum von 600 v. Chr. bis 130 v. Chr. umfasste, wurde von Joseph Smith und Martin Harris während der Zeit der Übersetzung im Jahr 1827 verloren. Deshalb umfasst die existierende Zusammenfassung von Mormon in unserem Buch Mormon nur die Berichte beginnend um 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücher 1. Nephi, 2. Nephi, Jakob, Enos, Jarom, Omni sind die Schriften verschiedener religiöser Führer der Nephiten aus der Zeit von etwa 600 bis ca. 200 v. Chr. Jedes dieser Bücher ist nach dem Autor benannt, außer dass Jarom und Omni kurze Schriften von anderen Leuten als Jarom und Omni enthalten. All diese Bücher wurden auf den sogenannten &amp;quot;kleinen Platten Nephis&amp;quot; geschrieben. Mormon hatte diese Platten, anscheinend ohne Bearbeitung, am Ende seiner eigenen Schriften hinzugefügt. Das ermöglichte es, dass die moderne Übersetzung des Buches Mormon einiges von der früheren Geschichte und den früheren Prophezeiungen enthält. Nachdem der erste Teil des Berichtes verloren gegangen war, wurde Joseph Smith angewiesen die &amp;quot;kleinen Platten&amp;quot; am Ende des Berichtes zu übersetzen und sie dort einzufügen, wo der frühere Teil des Berichtes von Mormon gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Worte Mormons&amp;quot; sind ein kurzes Buch von Mormon, das geschrieben wurde um den Bericht der kleinen Platten, die mit dem Buch Omni enden, mit dem Rest des Buches, beginnend mit Mosia, zu verbinden. Die &amp;quot;Worte Mormons&amp;quot; wurden von Mormon um 385 n. Chr. gechrieben, behandeln aber die Ereignisse zwischen Omni und Mosia während des 2. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mormon gestorben war, vollendete sein Sohn das Buch Mormon wie wir es heute haben, indem er vier Dinge hinzufügte. Zuerst vollendete er den Bericht seines Vaters (das Buch &amp;quot;Mormon&amp;quot; innerhalb des gesamten Buches Mormon) indem er das hinzufügte, was jetzt die Kaptiel 8 und 9 bildet. Zweitens fügte er das Buch Ether hinzu, seine verdichtete Zusammenfassung und seinen Kommentar zum Bericht einer früheren Kultur, genannt die Jarediten, die von etwa 2200 v. Chr. bis ins 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. lebten. Drittens fügte Moroni sein eigenes Buch an die Zusammenstellung seines Vaters an. Und schließlich setzte Moroni das, was jetzt die Titelseite des Buches Mormon bildet, an das Ende des Berichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte berichtete Datum in den Schriften Moronis entspricht grob dem Jahr 421 n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum zwischen dem 2. Jhd. v. Chr. und dem 1. Jhd. n. Chr. trugen sechs Generationen von Männern zu den Büchern Mosia, Alma, Helaman, 3. Nephi und 4. Nephi bei. Es waren dies Alma, Alma der Jüngere (der Sohn Almas), Helaman (Sohn von Alma dem Jüngeren), Helaman (Sohn Helamans), Nephi (Sohn des zweiten Helaman) und Nephi (Sohn von Nephi). Die Geschichte des ersten Alma findet sich in der zweiten Hälfte des Buches Mosia. Das Buch Alma ist nach Alma dem Jüngeren benannt und enthält sowohl seinen Bericht als auch den Bericht seines Sohnes Helaman. Das Buch Helaman ist ein Bericht Helamans, des Sohnes von Helaman. Die Bücher 3. und 4. Nephi beziehen sich auf den geistlichen Dienst der beiden Nephi, wenn auch das Buch 4. Nephi sich weit über den sterblichen Dienst von Nephi, dem Sohn Nephis erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Texteinteilung des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Bibel heute veröffentlicht wird, ist das Buch Mormon in Bücher, Kapitel und Verse eingeteilt. Nur die Einteilung in Bücher stammt aus dem ursprünglichen Text. Die Titelseite und die Einführungen in die einzelnen Bücher sind Teil des ursprünglichen Textes des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einleitung zum Buch Mormon, die Kapitelzusammenfassungen, Fußnoten, die Zuordnung von Jahreszahlen nach moderner Zeitrechnung, Zusatzmaterial sowie die Einteilung in Kapitel und Verse wurden während der zweiten Hälfte des 19. und im 20. Jahrhundert hinzugefügt. Diese Teile werden nicht als Teil des offenbarten Textes des Buches Mormon betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden sind die 15 Bücher des Buches Mormon aufgelistet. Die Jahreszahlen sind den Kapitelzusammenfassungen entnommen, die Seitenzahlen entsprechen der deutschen Ausgabe von 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Erste Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Nephi&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 600 - 570 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: Mitte des 6. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 67&lt;br /&gt;
*Das Zweite Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Nephi&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 570 - 545 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 545 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 85&lt;br /&gt;
*Das Buch Jakob&lt;br /&gt;
**Verfasser: Jakob (Nephis Bruder)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 544 - 420 v. Chr. &amp;lt;!--hier erscheint eine unrealistische Zeitspanne von 120 Jahren, ein Fehler?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Verfasst: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 24&lt;br /&gt;
*Das Buch Enos&lt;br /&gt;
**Verfasser: Enos (Jakobs Sohn)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Das Buch Jarom&lt;br /&gt;
**Verfasser: Jarom (Sohn des Enos) und andere&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 399 - 361 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: Frühes 4. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Das Buch Omni&lt;br /&gt;
**Verfasser: Omni (Nachkomme von Jarom) und andere&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 323 - 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 2. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Die Worte Mormons&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: Mitte des 4. Jhd. n. Chr. und das 2. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 3&lt;br /&gt;
*Das Buch Mosia&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Mosia)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 130 - 91 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 81&lt;br /&gt;
*Das Buch Alma&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Alma und Helaman)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 91 - 52 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 217&lt;br /&gt;
*Das Buch Helaman&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Helaman und Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 52 - 1 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 51&lt;br /&gt;
*Dritter Nephi, das Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 1 - 35 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 75&lt;br /&gt;
*Vierter nephi, das Buch von Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 35 - 321 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 5&lt;br /&gt;
*Das Buch Mormon&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon und Moroni (Sohn Mormons)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 321 -  421 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: spätes 4. und frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 22&lt;br /&gt;
*Das Buch Ether&lt;br /&gt;
**Verfasser: Moroni (unter Verwendung der Aufzeichnungen von Ether)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 2200 - 400 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 41&lt;br /&gt;
*Das Buch Moroni&lt;br /&gt;
**Verfasser: Moroni&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: spätes 4. und frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Orte des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beginnt in Jerusalem und der [[Buch Mormon Geographie: Alte Welt|Weg der Gruppe]] an die Küste des Arabischen Meeres wurde entdeckt und wird allgemein von Buch Mormon Wissenschaftlern anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist ihr Landeplatz in der westlichen Hemisphäre unbekannt. Begründet durch eine Vielzahl interner Hinweise glauben die meisten Buch Mormon Wissenschaftler heute, dass die ím Buch Mormon geschilderten Ereignisse im Bereich von Guatemala und der Halbinsel Yucatan stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jareditische Kultur bestand etwas nördlich der lehitischen Kultur, jedoch nahe genug, dass die Nephiten einige Ruinen der jareditischen Kultur nach einigen Tagen oder Wochen Fußmarsch fanden. &amp;lt;!--({{s||Mosiah|8|&amp;amp;-11}}; compare with {{s||Mosiah|23|1-3}} and {{s||Mosiah|24|25}}.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte nahmen die meisten Leser des Buches Mormon, einschließlich der HLT Führer an, die Kulturen des Buches Mormon hätten sich weit sowohl nach Nord- als auch nach Südamerika erstreckt. Diese Sichtweise wurde hauptsächlich durch Aussagen bezüglich eines &amp;quot;Landes nordwärts&amp;quot; und eines &amp;quot;Landes südwärts&amp;quot;, die von einem &amp;quot;engen Pass&amp;quot; getrennt waren,  aus dem Text des Buches Mormon gestützt. Kirchenführer haben auch Feststellungen im Buch Mormon über ein verheißenes Land dazu benutzt, um die USA ausdrücklich einzuschließen. Diese Sicht des Buches Mormon wird &amp;quot;hemisphärisches geographisches Modell&amp;quot; genannt. &amp;lt;!--([[Book_of_Mormon_geography:New_World:HGT|HGT]])--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alternative Meinung, wo sich die Länder des Buches Mormon befinden, ist jene, dass alle Ereignisse innerhalb eines relativ kleinen Gebietes stattgefunden haben, wahrscheinlich mit einer Distanz von einige hundert Kilometern zwischen den entferntesten Punkten. Diese Sichtweise wird das &amp;quot;begrenzte geographische Modell&amp;quot; genannt&amp;lt;!-- ([[Book_of_Mormon_geography:New_World:LGT|LGT]])--&amp;gt; und wurde bereits während der Lebenszeit von Joseph Smith vorgeschlagen. Es blieb allerdings bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Ansicht einer Minderheit. Heute sind fast alle Buch Mormon Wissenschaftler der Ansicht, die Hinweise auf dieses Modell im Text des Buches Mormon seien überwältigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll angemerkt werden, dass beide Modelle die Annahme, es habe vor, während und nach den Buch Mormon Kulturen andere als lehitische Völker und Kulturen gegeben, zulassen. Beide Modelle erlauben auch sowohl die Annahme als auch die Ablehnung des Gedankens, alle oder fast alle präkolumbianischen Bewohner Amerikas seien zumindest teilweise Nachkommen Lehis. Und schließlich impliziert keines der beiden Modelle, dass es möglich sei, in der DNS heutiger amerikanischer Ureinwohner Lehi als Vorfahren nachzuweisen.&amp;lt;!--[[Book_of_Mormon_and_DNA_evidence|DNA]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl viele Buch Mormon Wissenschaftler Hinweise auf nicht lehitische Kulturen und Völker im Text des Buches Mormon sehen, spricht das Buch Mormon nicht offensichtlich von nicht lehitischen Zivilisationen. Diese Tatsache, verbunden mit der Spärlichkeit von schriftlichem Material aus dem Altertum der Neuen Welt und die Brüche in den Kulturen, Sprachen und Machtverhältnissen machen es schwierig, alte Ruinen und Artefakte innerhalb eines spezifischen altamerikanische Zusamenhangs zuverlässig der lehitischen Kultur zuzuordnen. Eine unter Buch Mormon Gelehrten verbreitete Ansicht bringt die Jarediten in Zusammenhang mit der olmekischen Kultur und die Nephiten und Lamaniten mit den Mayas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Übersetzung des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Smith]], der 1805 in Vermont in den USA geboren wurde, wurde eines Nachts im Jahr 1823 mehrmals von einem Engel besucht. Der Engel gab sich als Moroni zu erkennen, der nephitische Prophet. Er erzählte ihm von der Existenz eines altertümlichen Berichtes seines Volkes. Moroni erzählte Joseph, der Bericht sei auf goldene Platten geschrieben und zur rechten Zeit werde es ihm, Joseph, erlaubt sein, die Platten an sich zu nehmen und zu übersetzen. Am folgenden Tag ging Joseph zu einem nahegelegenen Hügel, wie vom Engel angewiesen, und dort sah er unter einem Steinblock eine Steinkiste und darin die altertümlichen Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph wurde bis 1827 nicht erlaubt, die Platten an sich zu nehmen. Fast sofort, nachdem Joseph Smith die Platten an sich genommen hatte, erfuhren Feinde davon und versuchten, sie zu stehlen. Joseph und seine Frau Emma waren gezwungen umzuziehen, als die Verfolgung stärker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smith, der nur sehr wenig gebildet war, sagte, dass er durch die Macht Gottes befähigt wurde, das Buch Mormon zu übersetzen. Am Übersetzungsvorgang war direkte Offenbarung von Gott beteiligt, oft durch das Mittel des Urim und Thummim oder durch einen Seherstein. Joseph Smith diktierte das Buch Mormon einem Schreiber, der niederschrieb, was er sagte. Die gesamte Übersetzung dauerte ungefähr 60 Tage und mindestens drei Schreiber waren beteiligt: Emma Smith, Martin Harris und Oliver Cowdery.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Übersetzungsvorgangs nötigte Martin Harris Joseph, ihm das Manuskript zu geben, damit er es seiner Frau zeigen könne. Sie war darüber sehr verärgert, dass sich Martin in der Übersetzung des Buches Mormon so engagierte. Diese Seiten, die mehr als 300 Jahre nephitischer Geschichte und religiöse Abhandlungen umfassten, wurden verloren und nicht wieder erlangt. Dieses Ereignis war von Gott vorhergesehen worden und als die Platten zusamengestellt wurden, wurde Mormon inspiriert, einen zusätzlichen Satz Platten hinzuzufügen, die denselben Zeitraum umfassten wie das verlorene Manuskript.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übersetzung nahm der Engel die Goldplatten an sich, jedoch wurde einigen Zeugen genehmigt, sie zu sehen und zu berühren. Martin Harris, David Whitmer und Oliver Cowdery (Die drei Zeugen) erhielten den Besuch eines Engels, der ihnen die Platten zeigte und diese Zeugen hörten, wie die Stimme Gottes ihnen erklärte, die Übersetzung sei richtig. (Viele Kritiker der Kirche nehmen ungerechtfertigterweise an, das bedeute, das ursprüngliche Manuskript sei vollkommen gewesen und daher sollten keine Änderungen im veröffentlichten Buch Mormon nötig oder vorhanden sein). Weiteren acht Männern wurde es erlaubt, die Platten zu sehen, sie in die Hand zu nehmen, sie zu heben. Damit war kein geistiges oder übernatürliches Ereignis verbunden. Das schriftliche Zeugnis der drei und der acht Zeugen findet sich vorne in den Ausgaben des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum Zeugnis der zwölf offiziellen Zeugen (Joseph Smith den drei Zeugen und den acht Zeugen), bezeugen noch eine Anzahl anderer Leute die Existenz der Platten. Die meisten dieser Erlebnisse geschahen unter natürlichen Bedingungen, wie etwa als Emma die Platten in ihrer Hülle beim Hausputz verschob und dabei ein metallisches Rascheln hörte. Andere hatten wunderbare Erlebnisse, wie Mary Whitmer, der die Platten von Moroni gezeigt wurden, nachdem sie so viel geopfert hatte, um Joseph Smith, der beim Übersetzen in ihrem Haus wohnte, zu unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Manuskript bestand aus einer ununterbrochenen Abfolge von Worten ohne Satzzeichen und mit wechselnder Schreibweise. Für den Drucker wurde das Manuskript abgeschrieben. Diese Kopie wird das Druckermanuskript genannt. Der Drucker musste die Satzzeichen hinzufügen und das tat er gemäß seinem eigenen Textverständnis. Ungefähr ein Drittel des Originalmanuskripts und das ganze Druckermanuskript existieren noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon wurde zuerst 1830 veröffentlicht. Im Laufe der Jahre korrigierte Joseph Smith gelegentlich Irrtümer, die in der ersten gedruckten Ausgabe erschienen waren und nahm auch einige Änderungen vor, um Dinge auf den Platten seinem Empfinden nach besser auszudrücken. Nahezu jede Ausgabe des Buches Mormon seit damals erfuhr einige geringfügige Änderungen je nach den neuen Erkenntnissen, die Gelehrte aus der Analyse verschiedener Manuskripte im Bemühen um die Ermittlung der ursprünglichen Übersetzung von den Buch Mormon Platten erhalten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Klare und kostbare Lehren im Buch Mormon]]&lt;br /&gt;
{{Anachronismen im Buch Mormon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://scriptures.lds.org/de/bm/contents Buch Mormon] - Online Buch Mormon mit Suchfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Grundlagen&amp;diff=2651</id>
		<title>Das Buch Mormon/Grundlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Grundlagen&amp;diff=2651"/>
		<updated>2007-07-20T23:03:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Überblick über das Buch Mormon */ umfangreicher als das NT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Book_of_Mormon_basics}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblick über das Buch Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon ist eines von vier Büchern, die von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als heilige Schrift betrachtet werden. Die anderen drei sind [[die Bibel]], [[Lehre und Bündnisse]] und [[die köstliche Perle]]. Diese vier Bücher werden von den Heiligen der Letzten Tage als die  &amp;quot;Standardwerke&amp;quot; bezeichnet. Sie betrachten sie als Gottes Wort und gleichrangig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon ist ein antiker Text, der in der westlichen Hemisphäre im späten 4. und frühen 5. Jahrhundert nach Christus geschrieben wurde. Es ist der Bericht einer bestimmten Gruppe von Menschen, deren Vorfahren im frühen 6. Jahrhundert vor Christus aus Jerusalem gekommen waren. Manchmal wird das Buch Mormon als die Geschichte jener Gesellschaft bezeichnet, doch in Wahrheit ist es ein religiöser Text, in dem historische Ereignisse dazu benützt werden, religiöse Grundsätze zu lehren und zu erklären. Das Buch Mormon wurde auf goldenen Platten eingraviert und in einer Steinkiste um das Jahr 421 n. Chr. vergraben. Im Jahr 1827 entdeckte Joseph Smith, ein junger Mann der in den USA im Staat New York lebte, diese Platten und übersetzte sie ins Englische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon hat etwas weniger als die Hälfte des Umfanges des Alten Testaments und ist umfangreicher als das Neue Testament. Die aktuelle deutsche Ausgabe hat einen Umfang von 702 Seiten. Das Buch ist aus dem Englischen in mehr als 105 Sprachen übersetzt worden. Seit 1830 wurden ungefähr 130 Millionen Exemplare des Buches Mormon gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Inhalt des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehi, ein reicher, glaubenstreuer Israelit aus dem Stamm Manasse lebt im späten 7. Jahrhundert v. Chr. in Jerusalem. Nach dem er das Predigen von Jeremia und anderen Propheten gehört hat, betet er zu Gott und erhält eine Vision. Lehi wird von Gott gesagt, dass Jerusalem zerstört werden würde und Lehi solle seine Familie nehmen und in die Wildnis fliehen. Sie würden in ein verheißenes Land geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehi, seine Frau Saria und ihre Kinder verlassen Jerusalem und reisen südwärts. Lehis vier älteste Söhne Laman, Lemuel, Sam und Nephi werden nach Jerusalem zurückgesandt um die hebräischen heiligen Schriften und andere Schriften zu erlangen und auch um Ischmael und seine Familie dazu zu bewegen, sich Lehis Gruppe anzuschließen. Lehis Gruppe reist südwärts durch das Land, das heute Saudiarabien ist und dann ostwärts an die Küste des arabischen Meeres. Dort bauen sie ein Schiff und reisen in die westliche Hemisphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ankunft in Amerika stirbt Lehi und die Familiengruppe spaltet sich in zwei Parteien: die Lamaniten (jene, die dem ältesten Sohn Laman nachfolgen) und die Nephiten (jene, die dem rechtschaffenen, jüngeren Sohn Nephi nachfolgen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lamaniten verfallen rasch in Götzendienst und verwerfen ihr religiöses Erbe und ihre Kultur. Die Nephiten jedoch folgen im allgemeinen der religiösen Traditionen von Abraham und Mose, obwohl sie oft in Götzendienst, Materialismus und andere Sünden verfallen. Eine Reihe von Propheten wird zu den Nephiten gesandt, um ihre Treue gegenüber dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und gegenüber den Lehren Moses sicherzustellen. Diese Propheten lehren auch, dass der Messias zu den Israeliten in Jerusalem gesandt werden wird und, nachdem er in Jerusalem gekreuzigt worden ist, wird er den Nephiten erscheinen und ihnen Frieden bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zwei Gruppen verbleiben in einem nahezu ständigen Kriegszustand, wobei die Lamaniten bedeutend zahlreicher als die Nephiten sind. Die Nephiten wandern mehrmals nach Norden aus und während des 3. Jahrhunderts vor Christus kommen sie mit einer Zivilisation in Kontakt, die zur Zeit als Jerusalem zerstört wurde, von dort geflohen waren (die Mulekiten). Die Mulekiten und die Nephiten vereinigen sich und werden danach als Nephiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höhepunkt des Buches Mormon ist eine kataklysmische Zerstörung eines Großteils der nephitischen und der lamanitischen Zivilisation zur Zeit der Kreuzigung Christi. Kurz nach dieser Zerstörung erscheint der auferstandene Jesus Christus den überlebenden rechtschaffenen Menschen. Christus errichtet seine Kirche unter dem Volk und erteilt ihm viele von jenen Lehren, die im Evangelium im Neuen Testament erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt eine Periode von ungefähr 200 Jahren des Friedens und der Harmonie. Danach beginnen die Menschen wieder sich in Parteien zu spalten. Bis zur Mitte des 4. Jahrhunderts n. Chr. sind die Menschen wieder aufgespalten in Lamaniten und Nephiten, nun haben aber beide Christus und seine Lehren verworfen. Um das Jahr 385 n. Chr. gibt es eine große Schlacht, die nahezu alle Nephiten vernichtet. Das Buch endet mit den Schriften von Mormon und seinem Sohn Moroni, den beiden letzten nephitischen Propheten. Sie erstellen das Buch Mormon, indem sie die Berichte ihrer Kultur zusammenfassen und den Text auf Goldplatten schreiben. Der abschließende Eintrag im Buch Mormon wird um 421 n. Chr. von Moroni geschrieben und beinhaltet die Aussage, dass Gott ihm geboten habe, die Platten zu vergraben und dass sie in der Zukunft gefunden und übersetzt werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine weitere Kultur, die im Buch Mormon besprochen wird. Die Jarediten waren ein Gruppe, die die alte Welt um die Zeit des Turmbaues von Babel verließ und von Gott nach Amerika geführt wurde. Diese Kultur erstreckte sich von etwa 2200 v. Chr. bis ins 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. Die Mulekiten hatten einen Überlebenden der Jarediten getroffen und die Nephiten fanden eine geschriebene Geschichte jenes Volkes, wie sie ein jareditischer Prophet namens Ether aufgezeichnet hatte. Moroni fasste diesen Bericht zusammen und kommentierte ihn. Er erscheint im Buch Mormon als das Buch Ether.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon wurde hauptsächlich von Mormon geschrieben und zusammengestellt. Er war ein Nephite, der in Amerika im 4. Jahrhundert n. Chr. lebte. Mormon schuf das Buch Mormon, indem er die Berichte seines Volkes, die es von ungefähr 600 v. Chr. bis zu seiner Zeit geführt hatte, abkürzte. Die Bücher Mosia, Alma, Helaman, 3. Nephi, 4. Nephi und die ersten sieben Kapitel von Mormon wurden alle von Mormon geschrieben und sind seine Auswahl und Zusamenfassung aus den historischen Berichten, die die &amp;quot;Könige&amp;quot; seines Volkes geführt hatten. Diese Bücher umfassen die Zeit von ungefähr 130 v. Chr. bis etwa 385 n. Chr. Der erste Teil der Zusammenfassung von Mormon, die den Zeitraum von 600 v. Chr. bis 130 v. Chr. umfasste, wurde von Joseph Smith und Martin Harris während der Zeit der Übersetzung im Jahr 1827 verloren. Deshalb umfasst die existierende Zusammenfassung von Mormon in unserem Buch Mormon nur die Berichte beginnend um 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücher 1. Nephi, 2. Nephi, Jakob, Enos, Jarom, Omni sind die Schriften verschiedener religiöser Führer der Nephiten aus der Zeit von etwa 600 bis ca. 200 v. Chr. Jedes dieser Bücher ist nach dem Autor benannt, außer dass Jarom und Omni kurze Schriften von anderen Leuten als Jarom und Omni enthalten. All diese Bücher wurden auf den sogenannten &amp;quot;kleinen Platten Nephis&amp;quot; geschrieben. Mormon hatte diese Platten, anscheinend ohne Bearbeitung, am Ende seiner eigenen Schriften hinzugefügt. Das ermöglichte es, dass die moderne Übersetzung des Buches Mormon einiges von der früheren Geschichte und den früheren Prophezeiungen enthält. Nachdem der erste Teil des Berichtes verloren gegangen war, wurde Joseph Smith angewiesen die &amp;quot;kleinen Platten&amp;quot; am Ende des Berichtes zu übersetzen und sie dort einzufügen, wo der frühere Teil des Berichtes von Mormon gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Worte Mormons&amp;quot; sind ein kurzes Buch von Mormon, das geschrieben wurde um den Bericht der kleinen Platten, die mit dem Buch Omni enden, mit dem Rest des Buches, beginnend mit Mosia, zu verbinden. Die &amp;quot;Worte Mormons&amp;quot; wurden von Mormon um 385 n. Chr. gechrieben, behandeln aber die Ereignisse zwischen Omni und Mosia während des 2. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mormon gestorben war, vollendete sein Sohn das Buch Mormon wie wir es heute haben, indem er vier Dinge hinzufügte. Zuerst vollendete er den Bericht seines Vaters (das Buch &amp;quot;Mormon&amp;quot; innerhalb des gesamten Buches Mormon) indem er das hinzufügte, was jetzt die Kaptiel 8 und 9 bildet. Zweitens fügte er das Buch Ether hinzu, seine verdichtete Zusammenfassung und seinen Kommentar zum Bericht einer früheren Kultur, genannt die Jarediten, die von etwa 2200 v. Chr. bis ins 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. lebten. Drittens fügte Moroni sein eigenes Buch an die Zusammenstellung seines Vaters an. Und schließlich setzte Moroni das, was jetzt die Titelseite des Buches Mormon bildet, an das Ende des Berichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte berichtete Datum in den Schriften Moronis entspricht grob dem Jahr 421 n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum zwischen dem 2. Jhd. v. Chr. und dem 1. Jhd. n. Chr. trugen sechs Generationen von Männern zu den Büchern Mosia, Alma, Helaman, 3. Nephi und 4. Nephi bei. Es waren dies Alma, Alma der Jüngere (der Sohn Almas), Helaman (Sohn von Alma dem Jüngeren), Helaman (Sohn Helamans), Nephi (Sohn des zweiten Helaman) und Nephi (Sohn von Nephi). Die Geschichte des ersten Alma findet sich in der zweiten Hälfte des Buches Mosia. Das Buch Alma ist nach Alma dem Jüngeren benannt und enthält sowohl seinen Bericht als auch den Bericht seines Sohnes Helaman. Das Buch Helaman ist ein Bericht Helamans, des Sohnes von Helaman. Die Bücher 3. und 4. Nephi beziehen sich auf den geistlichen Dienst der beiden Nephi, wenn auch das Buch 4. Nephi sich weit über den sterblichen Dienst von Nephi, dem Sohn Nephis erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Texteinteilung des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Bibel heute veröffentlicht wird, ist das Buch Mormon in Bücher, Kapitel und Verse eingeteilt. Nur die Einteilung in Bücher stammt aus dem ursprünglichen Text. Die Titelseite und die Einführungen in die einzelnen Bücher sind Teil des ursprünglichen Textes des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einleitung zum Buch Mormon, die Kapitelzusammenfassungen, Fußnoten, die Zuordnung von Jahreszahlen nach moderner Zeitrechnung, Zusatzmaterial sowie die Einteilung in Kapitel und Verse wurden während der zweiten Hälfte des 19. und im 20. Jahrhundert hinzugefügt. Diese Teile werden nicht als Teil des offenbarten Textes des Buches Mormon betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden sind die 15 Bücher des Buches Mormon aufgelistet. Die Jahreszahlen sind den Kapitelzusammenfassungen entnommen, die Seitenzahlen entsprechen der deutschen Ausgabe von 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Erste Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Nephi&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 600 - 570 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: Mitte des 6. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 67&lt;br /&gt;
*Das Zweite Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Nephi&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 570 - 545 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 545 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 85&lt;br /&gt;
*Das Buch Jakob&lt;br /&gt;
**Verfasser: Jakob (Nephis Bruder)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 544 - 420 v. Chr. &amp;lt;!--hier erscheint eine unrealistische Zeitspanne von 120 Jahren, ein Fehler?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Verfasst: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 24&lt;br /&gt;
*Das Buch Enos&lt;br /&gt;
**Verfasser: Enos (Jakobs Sohn)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Das Buch Jarom&lt;br /&gt;
**Verfasser: Jarom (Sohn des Enos) und andere&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 399 - 361 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: Frühes 4. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Das Buch Omni&lt;br /&gt;
**Verfasser: Omni (Nachkomme von Jarom) und andere&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 323 - 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 2. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Die Worte Mormons&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: Mitte des 4. Jhd. n. Chr. und das 2. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 3&lt;br /&gt;
*Das Buch Mosia&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Mosia)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 130 - 91 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 81&lt;br /&gt;
*Das Buch Alma&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Alma und Helaman)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 91 - 52 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 217&lt;br /&gt;
*Das Buch Helaman&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Helaman und Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 52 - 1 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 51&lt;br /&gt;
*Dritter Nephi, das Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 1 - 35 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 75&lt;br /&gt;
*Vierter nephi, das Buch von Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 35 - 321 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 5&lt;br /&gt;
*Das Buch Mormon&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon und Moroni (Sohn Mormons)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 321 -  421 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: spätes 4. und frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 22&lt;br /&gt;
*Das Buch Ether&lt;br /&gt;
**Verfasser: Moroni (unter Verwendung der Aufzeichnungen von Ether)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 2200 - 400 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 41&lt;br /&gt;
*Das Buch Moroni&lt;br /&gt;
**Verfasser: Moroni&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: spätes 4. und frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Orte des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beginnt in Jerusalem und der [[Buch Mormon Geographie: Alte Welt|Weg der Gruppe]] an die Küste des Arabischen Meeres wurde entdeckt und wird allgemein von Buch Mormon Wissenschaftlern anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist ihr Landeplatz in der westlichen Hemisphäre unbekannt. Begründet durch eine Vielzahl interner Hinweise glauben die meisten Buch Mormon Wissenschaftler heute, dass die ím Buch Mormon geschilderten Ereignisse im Bereich von Guatemala und der Halbinsel Yucatan stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jareditische Kultur bestand etwas nördlich der lehitischen Kultur, jedoch nahe genug, dass die Nephiten einige Ruinen der jareditischen Kultur nach einigen Tagen oder Wochen Fußmarsch fanden. &amp;lt;!--({{s||Mosiah|8|&amp;amp;-11}}; compare with {{s||Mosiah|23|1-3}} and {{s||Mosiah|24|25}}.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte nahmen die meisten Leser des Buches Mormon, einschließlich der HLT Führer an, die Kulturen des Buches Mormon hätten sich weit sowohl nach Nord- als auch nach Südamerika erstreckt. Diese Sichtweise wurde hauptsächlich durch Aussagen bezüglich eines &amp;quot;Landes nordwärts&amp;quot; und eines &amp;quot;Landes südwärts&amp;quot;, die von einem &amp;quot;engen Pass&amp;quot; getrennt waren,  aus dem Text des Buches Mormon gestützt. Kirchenführer haben auch Feststellungen im Buch Mormon über ein verheißenes Land dazu benutzt, um die USA ausdrücklich einzuschließen. Diese Sicht des Buches Mormon wird &amp;quot;hemisphärisches geographisches Modell&amp;quot; genannt. &amp;lt;!--([[Book_of_Mormon_geography:New_World:HGT|HGT]])--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alternative Meinung, wo sich die Länder des Buches Mormon befinden, ist jene, dass alle Ereignisse innerhalb eines relativ kleinen Gebietes stattgefunden haben, wahrscheinlich mit einer Distanz von einige hundert Kilometern zwischen den entferntesten Punkten. Diese Sichtweise wird das &amp;quot;begrenzte geographische Modell&amp;quot; genannt&amp;lt;!-- ([[Book_of_Mormon_geography:New_World:LGT|LGT]])--&amp;gt; und wurde bereits während der Lebenszeit von Joseph Smith vorgeschlagen. Es blieb allerdings bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Ansicht einer Minderheit. Heute sind fast alle Buch Mormon Wissenschaftler der Ansicht, die Hinweise auf dieses Modell im Text des Buches Mormon seien überwältigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll angemerkt werden, dass beide Modelle die Annahme, es habe vor, während und nach den Buch Mormon Kulturen andere als lehitische Völker und Kulturen gegeben, zulassen. Beide Modelle erlauben auch sowohl die Annahme als auch die Ablehnung des Gedankens, alle oder fast alle präkolumbianischen Bewohner Amerikas seien zumindest teilweise Nachkommen Lehis. Und schließlich impliziert keines der beiden Modelle, dass es möglich sei, in der DNS heutiger amerikanischer Ureinwohner Lehi als Vorfahren nachzuweisen.&amp;lt;!--[[Book_of_Mormon_and_DNA_evidence|DNA]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl viele Buch Mormon Wissenschaftler Hinweise auf nicht lehitische Kulturen und Völker im Text des Buches Mormon sehen, spricht das Buch Mormon nicht offensichtlich von nicht lehitischen Zivilisationen. Diese Tatsache, verbunden mit der Spärlichkeit von schriftlichem Material aus dem Altertum der Neuen Welt und die Brüche in den Kulturen, Sprachen und Machtverhältnissen machen es schwierig, alte Ruinen und Artefakte innerhalb eines spezifischen altamerikanische Zusamenhangs zuverlässig der lehitischen Kultur zuzuordnen. Eine unter Buch Mormon Gelehrten verbreitete Ansicht bringt die Jarediten in Zusammenhang mit der olmekischen Kultur und die Nephiten und Lamaniten mit den Mayas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Übersetzung des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Smith]], der 1805 in Vermont in den USA geboren wurde, wurde eines Nachts im Jahr 1823 mehrmals von einem Engel besucht. Der Engel gab sich als Moroni zu erkennen, der nephitische Prophet. Er erzählte ihm von der Existenz eines altertümlichen Berichtes seines Volkes. Moroni erzählte Joseph, der Bericht sei auf goldene Platten geschrieben und zur rechten Zeit werde es ihm, Joseph, erlaubt sein, die Platten an sich zu nehmen und zu übersetzen. Am folgenden Tag ging Joseph zu einem nahegelegenen Hügel, wie vom Engel angewiesen, und dort sah er unter einem Steinblock eine Steinkiste und darin die altertümlichen Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph wurde bis 1827 nicht erlaubt, die Platten an sich zu nehmen. Fast sofort, nachdem Joseph Smith die Platten an sich genommen hatte, erfuhren Feinde davon und versuchten, sie zu stehlen. Joseph und seine Frau Emma waren gezwungen umzuziehen, als die Verfolgung stärker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smith, der nur sehr wenig gebildet war, sagte, dass er durch die Macht Gottes befähigt wurde, das Buch Mormon zu übersetzen. Am Übersetzungsvorgang war direkte Offenbarung von Gott beteiligt, oft durch das Mittel des Urim und Thummim oder durch einen Seherstein. Joseph Smith diktierte das Buch Mormon einem Schreiber, der niederschrieb, was er sagte. Die gesamte Übersetzung dauerte ungefähr 60 Tage und mindestens drei Schreiber waren beteiligt: Emma Smith, Martin Harris und Oliver Cowdery.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Übersetzungsvorgangs nötigte Martin Harris Joseph, ihm das Manuskript zu geben, damit er es seiner Frau zeigen könne. Sie war darüber sehr verärgert, dass sich Martin in der Übersetzung des Buches Mormon so engagierte. Diese Seiten, die mehr als 300 Jahre nephitischer Geschichte und religiöse Abhandlungen umfassten, wurden verloren und nicht wieder erlangt. Dieses Ereignis war von Gott vorhergesehen worden und als die Platten zusamengestellt wurden, wurde Mormon inspiriert, einen zusätzlichen Satz Platten hinzuzufügen, die denselben Zeitraum umfassten wie das verlorene Manuskript.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übersetzung nahm der Engel die Goldplatten an sich, jedoch wurde einigen Zeugen genehmigt, sie zu sehen und zu berühren. Martin Harris, David Whitmer und Oliver Cowdery (Die drei Zeugen) erhielten den Besuch eines Engels, der ihnen die Platten zeigte und diese Zeugen hörten, wie die Stimme Gottes ihnen erklärte, die Übersetzung sei richtig. (Viele Kritiker der Kirche nehmen ungerechtfertigterweise an, das bedeute, das ursprüngliche Manuskript sei vollkommen gewesen und daher sollten keine Änderungen im veröffentlichten Buch Mormon nötig oder vorhanden sein). Weiteren acht Männern wurde es erlaubt, die Platten zu sehen, sie in die Hand zu nehmen, sie zu heben. Damit war kein geistiges oder übernatürliches Ereignis verbunden. Das schriftliche Zeugnis der drei und der acht Zeugen findet sich vorne in den Ausgaben des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum Zeugnis der zwölf offiziellen Zeugen (Joseph Smith den drei Zeugen und den acht Zeugen), bezeugen noch eine Anzahl anderer Leute die Existenz der Platten. Die meisten dieser Erlebnisse geschahen unter natürlichen Bedingungen, wie etwa als Emma die Platten in ihrer Hülle beim Hausputz verschob und dabei ein metallisches Rascheln hörte. Andere hatten wunderbare Erlebnisse, wie Mary Whitmer, der die Platten von Moroni gezeigt wurden, nachdem sie so viel geopfert hatte, um Joseph Smith, der beim Übersetzen in ihrem Haus wohnte, zu unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Manuskript bestand aus einer ununterbrochenen Abfolge von Worten ohne Satzzeichen und mit wechselnder Schreibweise. Für den Drucker wurde das Manuskript abgeschrieben. Diese Kopie wird das Druckermanuskript genannt. Der Drucker musste die Satzzeichen hinzufügen und das tat er gemäß seinem eigenen Textverständnis. Ungefähr ein Drittel des Originalmanuskripts und das ganze Druckermanuskript existieren noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon wurde zuerst 1830 veröffentlicht. Im Laufe der Jahre korrigierte Joseph Smith gelegentlich Irrtümer, die in der ersten gedruckten Ausgabe erschienen waren und nahm auch einige Änderungen vor, um Dinge auf den Platten seinem Empfinden nach besser auszudrücken. Nahezu jede Ausgabe des Buches Mormon seit damals erfuhr einige geringfügige Änderungen je nach den neuen Erkenntnissen, die Gelehrte aus der Analyse verschiedener Manuskripte im Bemühen um die Ermittlung der ursprünglichen Übersetzung von den Buch Mormon Platten erhalten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Klare und kostbare Lehren im Buch Mormon]]&lt;br /&gt;
{{Anachronismen im Buch Mormon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://scriptures.lds.org/de/bm/contents Buch Mormon] - Online Buch Mormon mit Suchfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Bibel/Offener_oder_geschlossener_Kanon%3F&amp;diff=2650</id>
		<title>Bibel/Offener oder geschlossener Kanon?</title>
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		<updated>2007-07-20T23:00:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schlussfolgerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Open_canon_vs._closed_canon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die Kirche sei im Irrtum, dass das Christentum einen geschlossen Kanon (keine weitere verbindliche Offenbarung) statt des offenen Kanons (die Möglichkeit weiterer bindender Offenbarungen) der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Luke P. Wilson, “Lost Books &amp;amp; Latter-Day Revelation: A Response to Mormon Views of the New Testament Canon,” Christian Research Journal (Fall 1996): 27–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gott steht höher als sein Wort===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist ein wichtiger Bericht der Botschaft Gottes an die Menschheit. Doch die Bibel, ebenso wie jeder andere geschriebene Text kann nicht der Mittelpunkt des Glaubens oder Lebens der Christen sein. Nur einem gebührt dieser Platz: Gott.&lt;br /&gt;
Ein Nicht-HLT Autor warnt Gläubige davor, die Bibel vor Gott zu setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist aber möglich, die Bibel so weit zu betonen und ihr einen so zentralen Platz zuzuweisen, dass das empfindsame christliche Gewissen dagegen rebellieren muss. Wir können solche Überbetonung der Bibel durch die oft gebrauchte (und vielleicht missbrauchte) Aussage von Chillingworth verdeutlichen: &amp;quot;Die Bibel allein ist die Religion des Protestantismus.&amp;quot; Oder wir können uns vergegenwärtigen, wie oft gesagt wurde, die Bibel sei die endgültige Autorität für den Christen. Wenn es nicht zu witzig schiene, möchte ich gerne ein gutes Wort für Gott einlegen. Gott und nicht die Bibel ist die zentrale Tatsache für den Christen. Wenn wir vom &amp;quot;Wort Gottes&amp;quot; sprechen, benutzen wir eine Phrase, die, richtig verwendet, auf die Bibel angewandt werden kann, doch hat sie ein tiefere Ursprungsbedeutung. Gott spricht zum Menschen. Doch tut er das nicht ausschließlich durch die Bibel. Er spricht durch Propheten und durch Apostel. Er spricht durch besondere Ereignisse. Und wenn auch seine einzigartige Botschaft an die Kirche ihre zentrale Aufzeichnung und Niederschrift in der Bibel findet, so erinnert uns doch gerade die Bezugnahme auf die Bibel, dass Christus das Wort Gottes in einer lebenden, persönlichen Weise ist, die sogar das, was wir in diesem einzigartigen Buch haben, übersteigt. Auch die Bibel erweist sich nur dann als Wort Gottes, wenn der heilige Geist, der in uns wirkt und die Wahrheit und göttliche Vollmacht von dem, was die Schrift aussagt, bestätigt. Der Glaube darf die Andacht und Beachtung, die Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus allein gebühren, nicht auf die Hilfsmittel konzentrieren, die Gott zur Verfügung stellt. Unsere Hoffnung ruht in Gott, unser Leben ist in Christus, unsere Kraft liegt im Geist. Die Bibel spricht zu uns vom göttlichen Mittelpunkt allen Lebens, aller Hilfe und Macht, doch ist sie nicht der Mittelpunkt. Die Christliche Lehre vom Kanon darf nicht die Heilige Schrift vergöttlichen.{{ref|floyd1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu argumentieren, der Kanon sei geschlossen, trachtet im Prinzip danach, Gottes geschriebenes Wort (die Bibel) über Gott selbst zu stellen. Einige haben diese Praxis sogar als &amp;quot;Bibelanbetung&amp;quot; bezeichnet. Im Prinzip befehlen Kritiker Gott, er dürfe nichts weiteres mehr offenbaren oder sie lehnen es ab auch nur in Betracht zu ziehen, er könnte sich vielleicht dafür entscheiden, wieder zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der geschlossene Kanon ist keine biblische Lehre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee eines geschlossenen Kanons ist nicht biblisch. Die Bibel berichtet davon, dass Gott in der Vergangenheit Propheten berief. Warum sollte er das nicht auch weiterhin tun oder tun können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise scheint der einzige Weg zu wissen, dass es keine außerbiblische Offenbarung geben kann, nur eine Offenbarung zu sein. Ansonsten wird eine Entscheidung über Gottes Wort nur durch den menschlichen Intellekt allein gefällt. Doch da die Bibel nicht behauptet, sie sei die einzige Quelle offenbarter Wahrheit, wäre die einzige mögliche Quelle, um den Kanon zu schließen außerbiblisch. Daher sind jene, die auf einem geschlossenen Kanon bestehen, in der misslichen Lage, dass sie außerbiblische Offenbarung brauchen, um außerbiblische Offenbarung auszuschließen.{{ref|tpjs1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze biblische Geschichte war der Kanon ganz offensichtlich &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; geschlossen. Neue Propheten wurden berufen und neue maßgebliche Schriften wurden verfasst. Es würde seltsam erscheinen, sollte dies aufhören, ohne offenbarte Nachricht, dass sich Gottes Handlungsweise ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Auslegung der Schrift erfordert Offenbarung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man einräumen würde, dass die Bibel alle &#039;&#039;nötige&#039;&#039; Wahrheit enthielte, geht aus der Geschichte des Christentums eindeutig hervor, dass die Bibel von ernsthaften Lesern, auf sehr unterschiedliche Weise ausgelegt werden kann. Was anderes als zusätzliche, fortgesetzte Offenbarung kann berechtigte Fragen der Auslegung und Anwendung von Gottes Wort klären? Sollen wir uns, nur dafür, nur auf menschliche Vernunft alleine stützen? Heißt das nicht im Wesentlichen, sich an eine außerbiblische Quelle zu wenden, um Informationen über göttliche Dinge zu erhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre von einem geschlossenen Kanon und das Ende verbindlicher Offenbarung kann in der Bibel nicht gefunden werden. Auf dieser Lehre zu bestehen heißt, eine nicht biblische Lehre auf einen vorrangigen Platz zustellen und darauf zu bestehen, dass Gott dadurch gebunden sein müsse. Eine solche Lehre würde erfordern, dass gerade die Lehre, die sie bestreitet, maßgeblich sein müsste. Sogar die richtige Interpretation biblischer Lehren erfordert maßgebliche Offenbarung, die notwendigerweise außerbiblisch ist.&lt;br /&gt;
Kritker dürfen gerne dieser Ansicht sein, aber sie sollten nicht die HLT dafür kritisieren, dass sie außerbiblische Lehren glauben, wenn sie selbst auf einem unbiblischen geschlossenen Kanon beharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|floyd1}} Floyd V. Filson, &#039;&#039;Which Books Belong in the Bible?&#039;&#039; (Philadelphia: The Westminster Press, 1957), 20&amp;amp;ndash;21.&lt;br /&gt;
#{{note|tpjs1}} Joseph Smith made this observation in {{TPJS1|start=61}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Bibel/Offener_oder_geschlossener_Kanon%3F&amp;diff=2649</id>
		<title>Bibel/Offener oder geschlossener Kanon?</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Die Auslegung der Schrift erfordert Offenbarung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Open_canon_vs._closed_canon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die Kirche sei im Irrtum, dass das Christentum einen geschlossen Kanon (keine weitere verbindliche Offenbarung) statt des offenen Kanons (die Möglichkeit weiterer bindender Offenbarungen) der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Luke P. Wilson, “Lost Books &amp;amp; Latter-Day Revelation: A Response to Mormon Views of the New Testament Canon,” Christian Research Journal (Fall 1996): 27–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gott steht höher als sein Wort===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist ein wichtiger Bericht der Botschaft Gottes an die Menschheit. Doch die Bibel, ebenso wie jeder andere geschriebene Text kann nicht der Mittelpunkt des Glaubens oder Lebens der Christen sein. Nur einem gebührt dieser Platz: Gott.&lt;br /&gt;
Ein Nicht-HLT Autor warnt Gläubige davor, die Bibel vor Gott zu setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist aber möglich, die Bibel so weit zu betonen und ihr einen so zentralen Platz zuzuweisen, dass das empfindsame christliche Gewissen dagegen rebellieren muss. Wir können solche Überbetonung der Bibel durch die oft gebrauchte (und vielleicht missbrauchte) Aussage von Chillingworth verdeutlichen: &amp;quot;Die Bibel allein ist die Religion des Protestantismus.&amp;quot; Oder wir können uns vergegenwärtigen, wie oft gesagt wurde, die Bibel sei die endgültige Autorität für den Christen. Wenn es nicht zu witzig schiene, möchte ich gerne ein gutes Wort für Gott einlegen. Gott und nicht die Bibel ist die zentrale Tatsache für den Christen. Wenn wir vom &amp;quot;Wort Gottes&amp;quot; sprechen, benutzen wir eine Phrase, die, richtig verwendet, auf die Bibel angewandt werden kann, doch hat sie ein tiefere Ursprungsbedeutung. Gott spricht zum Menschen. Doch tut er das nicht ausschließlich durch die Bibel. Er spricht durch Propheten und durch Apostel. Er spricht durch besondere Ereignisse. Und wenn auch seine einzigartige Botschaft an die Kirche ihre zentrale Aufzeichnung und Niederschrift in der Bibel findet, so erinnert uns doch gerade die Bezugnahme auf die Bibel, dass Christus das Wort Gottes in einer lebenden, persönlichen Weise ist, die sogar das, was wir in diesem einzigartigen Buch haben, übersteigt. Auch die Bibel erweist sich nur dann als Wort Gottes, wenn der heilige Geist, der in uns wirkt und die Wahrheit und göttliche Vollmacht von dem, was die Schrift aussagt, bestätigt. Der Glaube darf die Andacht und Beachtung, die Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus allein gebühren, nicht auf die Hilfsmittel konzentrieren, die Gott zur Verfügung stellt. Unsere Hoffnung ruht in Gott, unser Leben ist in Christus, unsere Kraft liegt im Geist. Die Bibel spricht zu uns vom göttlichen Mittelpunkt allen Lebens, aller Hilfe und Macht, doch ist sie nicht der Mittelpunkt. Die Christliche Lehre vom Kanon darf nicht die Heilige Schrift vergöttlichen.{{ref|floyd1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu argumentieren, der Kanon sei geschlossen, trachtet im Prinzip danach, Gottes geschriebenes Wort (die Bibel) über Gott selbst zu stellen. Einige haben diese Praxis sogar als &amp;quot;Bibelanbetung&amp;quot; bezeichnet. Im Prinzip befehlen Kritiker Gott, er dürfe nichts weiteres mehr offenbaren oder sie lehnen es ab auch nur in Betracht zu ziehen, er könnte sich vielleicht dafür entscheiden, wieder zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der geschlossene Kanon ist keine biblische Lehre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee eines geschlossenen Kanons ist nicht biblisch. Die Bibel berichtet davon, dass Gott in der Vergangenheit Propheten berief. Warum sollte er das nicht auch weiterhin tun oder tun können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise scheint der einzige Weg zu wissen, dass es keine außerbiblische Offenbarung geben kann, nur eine Offenbarung zu sein. Ansonsten wird eine Entscheidung über Gottes Wort nur durch den menschlichen Intellekt allein gefällt. Doch da die Bibel nicht behauptet, sie sei die einzige Quelle offenbarter Wahrheit, wäre die einzige mögliche Quelle, um den Kanon zu schließen außerbiblisch. Daher sind jene, die auf einem geschlossenen Kanon bestehen, in der misslichen Lage, dass sie außerbiblische Offenbarung brauchen, um außerbiblische Offenbarung auszuschließen.{{ref|tpjs1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze biblische Geschichte war der Kanon ganz offensichtlich &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; geschlossen. Neue Propheten wurden berufen und neue maßgebliche Schriften wurden verfasst. Es würde seltsam erscheinen, sollte dies aufhören, ohne offenbarte Nachricht, dass sich Gottes Handlungsweise ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Auslegung der Schrift erfordert Offenbarung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man einräumen würde, dass die Bibel alle &#039;&#039;nötige&#039;&#039; Wahrheit enthielte, geht aus der Geschichte des Christentums eindeutig hervor, dass die Bibel von ernsthaften Lesern, auf sehr unterschiedliche Weise ausgelegt werden kann. Was anderes als zusätzliche, fortgesetzte Offenbarung kann berechtigte Fragen der Auslegung und Anwendung von Gottes Wort klären? Sollen wir uns, nur dafür, nur auf menschliche Vernunft alleine stützen? Heißt das nicht im Wesentlichen, sich an eine außerbiblische Quelle zu wenden, um Informationen über göttliche Dinge zu erhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre von einem geschlossenen Kanon und das Ende verbindlicher Offenbarung kann in der Bibel nicht gefunden werden. Auf dieser Lehre zu bestehen heißt, eine nicht biblische Lehre auf einen vorrangigen Platz zustellen und darauf zu bestehen, dass Gott dadurch gebunden sein müsse. Eine solche Lehre würde erfordern, dass gerade die Lehre, die sie bestreitet, maßgeblich sein müsste. Sogar die richtige Interpretation biblischer Lehren erfordert maßgebliche Offenbarung, die notwendigerweise außerbiblisch ist.&lt;br /&gt;
Kritker dürfen gerne dieser Ansicht sein, aber sie sollten nciht die HLT dafür kritisieren, dass sie außerbiblische Lehren glauben, wenn sie selbst auf einem unbiblischen geschlossenen Kanon beharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|floyd1}} Floyd V. Filson, &#039;&#039;Which Books Belong in the Bible?&#039;&#039; (Philadelphia: The Westminster Press, 1957), 20&amp;amp;ndash;21.&lt;br /&gt;
#{{note|tpjs1}} Joseph Smith made this observation in {{TPJS1|start=61}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
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		<title>Bibel/Offener oder geschlossener Kanon?</title>
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		<updated>2007-07-20T22:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Der geschlossene Kanon ist keine biblische Lehre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Open_canon_vs._closed_canon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die Kirche sei im Irrtum, dass das Christentum einen geschlossen Kanon (keine weitere verbindliche Offenbarung) statt des offenen Kanons (die Möglichkeit weiterer bindender Offenbarungen) der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Luke P. Wilson, “Lost Books &amp;amp; Latter-Day Revelation: A Response to Mormon Views of the New Testament Canon,” Christian Research Journal (Fall 1996): 27–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gott steht höher als sein Wort===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist ein wichtiger Bericht der Botschaft Gottes an die Menschheit. Doch die Bibel, ebenso wie jeder andere geschriebene Text kann nicht der Mittelpunkt des Glaubens oder Lebens der Christen sein. Nur einem gebührt dieser Platz: Gott.&lt;br /&gt;
Ein Nicht-HLT Autor warnt Gläubige davor, die Bibel vor Gott zu setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist aber möglich, die Bibel so weit zu betonen und ihr einen so zentralen Platz zuzuweisen, dass das empfindsame christliche Gewissen dagegen rebellieren muss. Wir können solche Überbetonung der Bibel durch die oft gebrauchte (und vielleicht missbrauchte) Aussage von Chillingworth verdeutlichen: &amp;quot;Die Bibel allein ist die Religion des Protestantismus.&amp;quot; Oder wir können uns vergegenwärtigen, wie oft gesagt wurde, die Bibel sei die endgültige Autorität für den Christen. Wenn es nicht zu witzig schiene, möchte ich gerne ein gutes Wort für Gott einlegen. Gott und nicht die Bibel ist die zentrale Tatsache für den Christen. Wenn wir vom &amp;quot;Wort Gottes&amp;quot; sprechen, benutzen wir eine Phrase, die, richtig verwendet, auf die Bibel angewandt werden kann, doch hat sie ein tiefere Ursprungsbedeutung. Gott spricht zum Menschen. Doch tut er das nicht ausschließlich durch die Bibel. Er spricht durch Propheten und durch Apostel. Er spricht durch besondere Ereignisse. Und wenn auch seine einzigartige Botschaft an die Kirche ihre zentrale Aufzeichnung und Niederschrift in der Bibel findet, so erinnert uns doch gerade die Bezugnahme auf die Bibel, dass Christus das Wort Gottes in einer lebenden, persönlichen Weise ist, die sogar das, was wir in diesem einzigartigen Buch haben, übersteigt. Auch die Bibel erweist sich nur dann als Wort Gottes, wenn der heilige Geist, der in uns wirkt und die Wahrheit und göttliche Vollmacht von dem, was die Schrift aussagt, bestätigt. Der Glaube darf die Andacht und Beachtung, die Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus allein gebühren, nicht auf die Hilfsmittel konzentrieren, die Gott zur Verfügung stellt. Unsere Hoffnung ruht in Gott, unser Leben ist in Christus, unsere Kraft liegt im Geist. Die Bibel spricht zu uns vom göttlichen Mittelpunkt allen Lebens, aller Hilfe und Macht, doch ist sie nicht der Mittelpunkt. Die Christliche Lehre vom Kanon darf nicht die Heilige Schrift vergöttlichen.{{ref|floyd1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu argumentieren, der Kanon sei geschlossen, trachtet im Prinzip danach, Gottes geschriebenes Wort (die Bibel) über Gott selbst zu stellen. Einige haben diese Praxis sogar als &amp;quot;Bibelanbetung&amp;quot; bezeichnet. Im Prinzip befehlen Kritiker Gott, er dürfe nichts weiteres mehr offenbaren oder sie lehnen es ab auch nur in Betracht zu ziehen, er könnte sich vielleicht dafür entscheiden, wieder zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der geschlossene Kanon ist keine biblische Lehre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee eines geschlossenen Kanons ist nicht biblisch. Die Bibel berichtet davon, dass Gott in der Vergangenheit Propheten berief. Warum sollte er das nicht auch weiterhin tun oder tun können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise scheint der einzige Weg zu wissen, dass es keine außerbiblische Offenbarung geben kann, nur eine Offenbarung zu sein. Ansonsten wird eine Entscheidung über Gottes Wort nur durch den menschlichen Intellekt allein gefällt. Doch da die Bibel nicht behauptet, sie sei die einzige Quelle offenbarter Wahrheit, wäre die einzige mögliche Quelle, um den Kanon zu schließen außerbiblisch. Daher sind jene, die auf einem geschlossenen Kanon bestehen, in der misslichen Lage, dass sie außerbiblische Offenbarung brauchen, um außerbiblische Offenbarung auszuschließen.{{ref|tpjs1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze biblische Geschichte war der Kanon ganz offensichtlich &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; geschlossen. Neue Propheten wurden berufen und neue maßgebliche Schriften wurden verfasst. Es würde seltsam erscheinen, sollte dies aufhören, ohne offenbarte Nachricht, dass sich Gottes Handlungsweise ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Auslegung der Schrift erfordert Offenbarung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUch wenn man einräumen wpürde, dass die Bibel alle &#039;&#039;nötige&#039;&#039; Wahrheit nethielte, geht aus der Geschichte des Christentums eindeutig hervor, das die Bibel von ernsthaften lesern auf sehr unterschiedliche Weise ausgelegt werden kann. Was anderes als zusätzliche, fortgesetzte Offenbarung kann berechtigte Fragen der AUslegung und ANwendung von Gottes WOrt klären? Sollen wir uns nur dafür nur auf menschliche vernunft alleine stützen? Heißt das nicht im wesentlichen, sich an eine außerbiblsiche Quelle zu wenden, um Informationen über göttliche Dinge zu erhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre von einem geschlossenen Kanon und das Ende verbindlicher Offenbarung kann in der Bibel nicht gefunden werden. Auf dieser Lehre zu bestehen heißt, eine nicht biblische Lehre auf einen vorrangigen Platz zustellen und darauf zu bestehen, dass Gott dadurch gebunden sein müsse. Eine solche Lehre würde erfordern, dass gerade die Lehre, die sie bestreitet, maßgeblich sein müsste. Sogar die richtige Interpretation biblischer Lehren erfordert maßgebliche Offenbarung, die notwendigerweise außerbiblisch ist.&lt;br /&gt;
Kritker dürfen gerne dieser Ansicht sein, aber sie sollten nciht die HLT dafür kritisieren, dass sie außerbiblische Lehren glauben, wenn sie selbst auf einem unbiblischen geschlossenen Kanon beharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|floyd1}} Floyd V. Filson, &#039;&#039;Which Books Belong in the Bible?&#039;&#039; (Philadelphia: The Westminster Press, 1957), 20&amp;amp;ndash;21.&lt;br /&gt;
#{{note|tpjs1}} Joseph Smith made this observation in {{TPJS1|start=61}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Bibel/Offener_oder_geschlossener_Kanon%3F&amp;diff=2647</id>
		<title>Bibel/Offener oder geschlossener Kanon?</title>
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		<updated>2007-07-20T22:53:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Gott steht höher als sein Wort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Open_canon_vs._closed_canon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die Kirche sei im Irrtum, dass das Christentum einen geschlossen Kanon (keine weitere verbindliche Offenbarung) statt des offenen Kanons (die Möglichkeit weiterer bindender Offenbarungen) der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Luke P. Wilson, “Lost Books &amp;amp; Latter-Day Revelation: A Response to Mormon Views of the New Testament Canon,” Christian Research Journal (Fall 1996): 27–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gott steht höher als sein Wort===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist ein wichtiger Bericht der Botschaft Gottes an die Menschheit. Doch die Bibel, ebenso wie jeder andere geschriebene Text kann nicht der Mittelpunkt des Glaubens oder Lebens der Christen sein. Nur einem gebührt dieser Platz: Gott.&lt;br /&gt;
Ein Nicht-HLT Autor warnt Gläubige davor, die Bibel vor Gott zu setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist aber möglich, die Bibel so weit zu betonen und ihr einen so zentralen Platz zuzuweisen, dass das empfindsame christliche Gewissen dagegen rebellieren muss. Wir können solche Überbetonung der Bibel durch die oft gebrauchte (und vielleicht missbrauchte) Aussage von Chillingworth verdeutlichen: &amp;quot;Die Bibel allein ist die Religion des Protestantismus.&amp;quot; Oder wir können uns vergegenwärtigen, wie oft gesagt wurde, die Bibel sei die endgültige Autorität für den Christen. Wenn es nicht zu witzig schiene, möchte ich gerne ein gutes Wort für Gott einlegen. Gott und nicht die Bibel ist die zentrale Tatsache für den Christen. Wenn wir vom &amp;quot;Wort Gottes&amp;quot; sprechen, benutzen wir eine Phrase, die, richtig verwendet, auf die Bibel angewandt werden kann, doch hat sie ein tiefere Ursprungsbedeutung. Gott spricht zum Menschen. Doch tut er das nicht ausschließlich durch die Bibel. Er spricht durch Propheten und durch Apostel. Er spricht durch besondere Ereignisse. Und wenn auch seine einzigartige Botschaft an die Kirche ihre zentrale Aufzeichnung und Niederschrift in der Bibel findet, so erinnert uns doch gerade die Bezugnahme auf die Bibel, dass Christus das Wort Gottes in einer lebenden, persönlichen Weise ist, die sogar das, was wir in diesem einzigartigen Buch haben, übersteigt. Auch die Bibel erweist sich nur dann als Wort Gottes, wenn der heilige Geist, der in uns wirkt und die Wahrheit und göttliche Vollmacht von dem, was die Schrift aussagt, bestätigt. Der Glaube darf die Andacht und Beachtung, die Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus allein gebühren, nicht auf die Hilfsmittel konzentrieren, die Gott zur Verfügung stellt. Unsere Hoffnung ruht in Gott, unser Leben ist in Christus, unsere Kraft liegt im Geist. Die Bibel spricht zu uns vom göttlichen Mittelpunkt allen Lebens, aller Hilfe und Macht, doch ist sie nicht der Mittelpunkt. Die Christliche Lehre vom Kanon darf nicht die Heilige Schrift vergöttlichen.{{ref|floyd1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu argumentieren, der Kanon sei geschlossen, trachtet im Prinzip danach, Gottes geschriebenes Wort (die Bibel) über Gott selbst zu stellen. Einige haben diese Praxis sogar als &amp;quot;Bibelanbetung&amp;quot; bezeichnet. Im Prinzip befehlen Kritiker Gott, er dürfe nichts weiteres mehr offenbaren oder sie lehnen es ab auch nur in Betracht zu ziehen, er könnte sich vielleicht dafür entscheiden, wieder zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der geschlossene Kanon ist keine biblische Lehre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee eines geschlossenen Kanons ist nicht biblisch. Die Bibel berichtet davon, dass Gott in der Vergangenheit Propheten berief. Warum sollte er das nicht auch weiterhin tun oder tun können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise scheint der einzige Weg zu wissen, dass es keine außerbiblische Offenbarung geben kann, nur eine Offenbarung zu sein. Ansonsten wird eine Entscheidung über Gottes Wort nur durch den menschlichen Intellekt allein gefällt. Doch da die Bibel nicht behauptet, sie sei die einzige Quelle offenbarter Wahrheit, wäre die einzige mögliche Quelle, um den Kanon zu schließen außerbiblisch. Daher sind jene, die auf einem geschlossenen Kanon bestehen, in der misslichen Lage, dass sie außerbiblische Offenabrung brauchen, um außerbiblische Offenbarung auszuschließen.{{ref|tpjs1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze biblische Gschichte war der Kanon ganz offensichtlich &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; geschlossen. Neue Propheten wurden berufen und neue maßgebliche Schriften wurden verfasst. Es würde seltsam erscheinen, sollte dies aufhören, ohne offenbarte Nachricht, dass sich Gottes Handlungsweise ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Auslegung der Schrift erfordert Offenbarung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUch wenn man einräumen wpürde, dass die Bibel alle &#039;&#039;nötige&#039;&#039; Wahrheit nethielte, geht aus der Geschichte des Christentums eindeutig hervor, das die Bibel von ernsthaften lesern auf sehr unterschiedliche Weise ausgelegt werden kann. Was anderes als zusätzliche, fortgesetzte Offenbarung kann berechtigte Fragen der AUslegung und ANwendung von Gottes WOrt klären? Sollen wir uns nur dafür nur auf menschliche vernunft alleine stützen? Heißt das nicht im wesentlichen, sich an eine außerbiblsiche Quelle zu wenden, um Informationen über göttliche Dinge zu erhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre von einem geschlossenen Kanon und das Ende verbindlicher Offenbarung kann in der Bibel nicht gefunden werden. Auf dieser Lehre zu bestehen heißt, eine nicht biblische Lehre auf einen vorrangigen Platz zustellen und darauf zu bestehen, dass Gott dadurch gebunden sein müsse. Eine solche Lehre würde erfordern, dass gerade die Lehre, die sie bestreitet, maßgeblich sein müsste. Sogar die richtige Interpretation biblischer Lehren erfordert maßgebliche Offenbarung, die notwendigerweise außerbiblisch ist.&lt;br /&gt;
Kritker dürfen gerne dieser Ansicht sein, aber sie sollten nciht die HLT dafür kritisieren, dass sie außerbiblische Lehren glauben, wenn sie selbst auf einem unbiblischen geschlossenen Kanon beharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|floyd1}} Floyd V. Filson, &#039;&#039;Which Books Belong in the Bible?&#039;&#039; (Philadelphia: The Westminster Press, 1957), 20&amp;amp;ndash;21.&lt;br /&gt;
#{{note|tpjs1}} Joseph Smith made this observation in {{TPJS1|start=61}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Bibel/Offener_oder_geschlossener_Kanon%3F&amp;diff=2646</id>
		<title>Bibel/Offener oder geschlossener Kanon?</title>
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		<updated>2007-07-20T22:52:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Kritik */ &amp;quot;dass&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Open_canon_vs._closed_canon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die Kirche sei im Irrtum, dass das Christentum einen geschlossen Kanon (keine weitere verbindliche Offenbarung) statt des offenen Kanons (die Möglichkeit weiterer bindender Offenbarungen) der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Luke P. Wilson, “Lost Books &amp;amp; Latter-Day Revelation: A Response to Mormon Views of the New Testament Canon,” Christian Research Journal (Fall 1996): 27–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gott steht höher als sein Wort===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist ein wichtiger Bericht der Botschaft Gottes an die Menschheit. Doch die Bibel, ebenso wie jeder andere geschriebene Text kann nicht der Mittelpunkt des Glaubens oder Lebens der Christen sein. Nur einem gebührt dieser Platz: Gott.&lt;br /&gt;
Ein Nicht-HLT Autor warnt Gläubige davor, die Bibel vor Gott zu setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist aber möglich, die Bibel so weit zu betonen und ihr einen so zentralen Platz zuzuweisen, dass das empfindsame christliche Gewissen dagegen rebellieren muss. Wir können solche Überbetonung der Bibel durch die oft gebrauchte (und vielleicht missbrauchte) Aussage von Chillingworth verdeutlichen: &amp;quot;Die Bibel allein ist die Religion des Protestantismus.&amp;quot; Oder wir können uns vergegenwärtigen, wie oft gesagt wurde, die Bibel sei die endgültige Autorität für den Christen. Wenn es nicht zu witzig schiene, möchte ich gerne ein gutes Wort für Gott einlegen. Gott und nicht die Bibel ist die zentrale Tatsache für den Christen. Wenn wir vom &amp;quot;Wort Gottes&amp;quot; sprechen, benutzen wir eine Phrase, die, richtig verwendet, auf die Bibel angewandt werden kann, doch hat sie ein tiefere Ursprungsbedeutung. Gott spricht zum Menschen. Doch tut er das nicht ausschließlich durch die Bibel. Er spricht durch Propheten und durch Apostel. Er spricht durch besondere Ereignisse. Und wenn auch seine einzigartige Botschaft an die Kirche ihre zentrale Aufzeichnung und Niederschrift in der Bibel findet, so erinnert uns doch gerade die Bezugnahme auf die Bibel, dass Christus das Wort Gottes in einer lebenden, persönlichen Weise ist, die sogar das, was wir in diesem einzigartigen Buch haben, übersteigt. Auch die Bibel erweist sich nur dann als Wort Gottes, wenn der heilige Geist, der in uns wirkt und die Wahrheit und göttliche Vollmacht von dem, was die Schrift aussagt, bestätigt. Der Glaube darf die Andacht und Beachtung, die Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus allein gebühren, nicht auf die Hilfsmittel konzentrieren, die Gott zur Verfügung stellt. Unsere Hoffnung ruht in Gott, unser Leben ist in Christus, unsere Kraft liegt im Geist. Die Bibel spricht zu uns vom göttlichen Mittelpunkt allen Lebens, aller Hilfe und Macht, doch ist sie nicht der Mittelpunkt. Die Christliche Lehre vom Kanon darf nicht die Heilige Schrift vergöttlichen.{{ref|floyd1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu argumentieren, der Kanon sei geschlossen, trachtet im Prinzip danach, Gottes geschriebenes Wort (die Bibel) über Gott selbst zu stellen. Einige haben diese Praxis sogar als &amp;quot;Bibelanbetung&amp;quot; bezeichnet. Im Prinzip befehlen Kritiker Gott, er dürfe nichts weiteres mehr offenbaren oder sie lehnen es ab auch nur in Betracht zu ziehen, er köntte sich vielleicht dafür entscheiden, wieder zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der geschlossene Kanon ist keine biblische Lehre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee eines geschlossenen Kanons ist nicht biblisch. Die Bibel berichtet davon, dass Gott in der Vergangenheit Propheten berief. Warum sollte er das nicht auch weiterhin tun oder tun können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise scheint der einzige Weg zu wissen, dass es keine außerbiblische Offenbarung geben kann, nur eine Offenbarung zu sein. Ansonsten wird eine Entscheidung über Gottes Wort nur durch den menschlichen Intellekt allein gefällt. Doch da die Bibel nicht behauptet, sie sei die einzige Quelle offenbarter Wahrheit, wäre die einzige mögliche Quelle, um den Kanon zu schließen außerbiblisch. Daher sind jene, die auf einem geschlossenen Kanon bestehen, in der misslichen Lage, dass sie außerbiblische Offenabrung brauchen, um außerbiblische Offenbarung auszuschließen.{{ref|tpjs1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze biblische Gschichte war der Kanon ganz offensichtlich &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; geschlossen. Neue Propheten wurden berufen und neue maßgebliche Schriften wurden verfasst. Es würde seltsam erscheinen, sollte dies aufhören, ohne offenbarte Nachricht, dass sich Gottes Handlungsweise ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Auslegung der Schrift erfordert Offenbarung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUch wenn man einräumen wpürde, dass die Bibel alle &#039;&#039;nötige&#039;&#039; Wahrheit nethielte, geht aus der Geschichte des Christentums eindeutig hervor, das die Bibel von ernsthaften lesern auf sehr unterschiedliche Weise ausgelegt werden kann. Was anderes als zusätzliche, fortgesetzte Offenbarung kann berechtigte Fragen der AUslegung und ANwendung von Gottes WOrt klären? Sollen wir uns nur dafür nur auf menschliche vernunft alleine stützen? Heißt das nicht im wesentlichen, sich an eine außerbiblsiche Quelle zu wenden, um Informationen über göttliche Dinge zu erhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre von einem geschlossenen Kanon und das Ende verbindlicher Offenbarung kann in der Bibel nicht gefunden werden. Auf dieser Lehre zu bestehen heißt, eine nicht biblische Lehre auf einen vorrangigen Platz zustellen und darauf zu bestehen, dass Gott dadurch gebunden sein müsse. Eine solche Lehre würde erfordern, dass gerade die Lehre, die sie bestreitet, maßgeblich sein müsste. Sogar die richtige Interpretation biblischer Lehren erfordert maßgebliche Offenbarung, die notwendigerweise außerbiblisch ist.&lt;br /&gt;
Kritker dürfen gerne dieser Ansicht sein, aber sie sollten nciht die HLT dafür kritisieren, dass sie außerbiblische Lehren glauben, wenn sie selbst auf einem unbiblischen geschlossenen Kanon beharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|floyd1}} Floyd V. Filson, &#039;&#039;Which Books Belong in the Bible?&#039;&#039; (Philadelphia: The Westminster Press, 1957), 20&amp;amp;ndash;21.&lt;br /&gt;
#{{note|tpjs1}} Joseph Smith made this observation in {{TPJS1|start=61}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
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===FAIR Website===&lt;br /&gt;
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===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2645</id>
		<title>Mormonismus und die Bibel/Unfehlbarkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2645"/>
		<updated>2007-07-20T22:49:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Was dachten frühe Christen? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Biblical_inerrancy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die biblischen Texte seien, zumindest in ihrer ursprünglichen Form, unfehlbar. Aus diesem Grund sei es von Joseph Smith nicht richtig zu lehren, die Bibel enthalte Irrtümer, Fehler oder Auslassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Norman L. Geisler, &amp;quot;Scripture,&amp;quot; in The Conterfeit Gospel of Momonism (Eugene, Ore.: Harvest House, 1998), 9–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unbiblische Annahme===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel behauptet nirgendwo, unfehlbar zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Blake Ostler über die &amp;quot;Chicago-Erklärung über die Unfehlbarkeit der Bibel&amp;quot; bemerkte:{{ref|chicago1}}&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Lehre von der Unfehlbarkeit der Bibel ist in sich nicht stimmig.&#039;&#039; Meiner Meinung nach, gebieten zahlreiche unüberwindliche Schwierigkeiten die Zurückweisung der Unfehlbarkeit im allgemeinen und der Unfehlbarkeit wie sie in der Chicago-Erklärung im besonderen erscheint. Erstens, die Chicaog-Erklärung ist auf sich selbst bezogen nicht stimmig. Man kann kann nicht konsequent annehmen, die Bibel sei die Grundlage des Glaubens und dann annehmen, man müsse dennoch die Unfehlbarkeit der Bibel wie sie in der Chicaog-Erklärung behauptet wird, akzeptieren.... Diese Erklärung enthält eine Anzahl Annahmen, Voraussetzungen, wenn man so will, die nicht biblisch sind. Unfehlbarkeit, zumindest so, wie Evangeliare sie verstehen, wird in der Bibel nicht ausgesprochen. Nirgendwo in der Bibel stehn die Worte &#039;&#039;unfehlbar&#039;&#039; oder &#039;&#039;ohne Irrtum&#039;&#039;. Solche theoretischen Sichtweiten sind den Schreiben ((?&amp;gt;Schreibern&amp;lt;?)) der Bibel recht fremd. Zudem ist Unfehlbarkeit in keinem der bedeutenden Glaubensbekenntnisse enthalten. Eine solche Betrachtung ist ist von eher neuer Herkunft und eher eine Besonderheit des amerikanischen Evangelikalismus. Durch die Geschichte christlichen Denkens war die Bibel immer eher eine Quelle, als ein Objekt des Glaubens. Die Annahme, die Bibel sei ohne Fehler geht wohl über die Feststellung in der Schrift hinaus, dass alle Schrift inspiriert oder von Gott beatmet sei. Als Glaubenssatz ist also die Unfehlbarkeit nicht im Einklang mit der Behauptung, der Glaube beruhe auf dem, was die Bibel lehrt. Die Lehre von der Unfehlbarkeit ist eine außerbiblische Lehre über die Bibel und beruht auf Überlegung, die nicht aus der heiligen Schrift stammen. Sie sollte nur dann akzeptiert werden, wenn sie vernünftig ist und wenn sie mit dem im Einklang steht, was wir aus der heiligen Schrift selbst wissen, und nicht als ein Glaubensartikel...Das ist jedoch beides nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Chicago-Erklärung kann nur als eine Glaubenserklärung verstanden werden, nicht aber als vernünftige Beobachtung von dem, was wir in der Bibel finden. Die Chicago-Erklärung selbst gibt zu, dass wir keine Erklärung der Unfehlbarkeit in der Bibel finden. Erst wenn &amp;quot;alle Tatsachen bekannt sind&amp;quot;, werden wir sehen, dass die Unfehlbarkeit wahr ist. Es ist sehr bequem, eine Theorie aufzustellen, die erst verifiziert werden kann wenn wir allwissend sind. Aus diesem Grund ist die Chicago-Erklärung eine nutzlose Behauptung. Sie kann keine Glaubensfeststellung sein, die aus der Bibel erstellt wurde, da sie nicht in der Bibel zu finden ist. Sie kann keine Darstellung dessen sein, was Beweise zeigen, da die Beweise nicht vollständig sind, bevor wir nicht allwissend sind.{{ref|ostler1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textzeugen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Zeit vorhandenen Bibelmanuskripte demonstrieren übereinstimmend, dass Verfälschung und Veränderung biblischer Texte die Regel und nicht die Ausnahme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altes Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmanuel Tov,{{ref|tov1}} J. L. Magnes Professor für Bibelwissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem und leitender Herausgeber des Publikationsprojektes für die Schriften vom Toten Meer schrieb:&lt;br /&gt;
:* Alle Textzeugen (des AT] weichen voneinander in größerem oder geringerem Maße ab.&lt;br /&gt;
:* Es gibt keine einzige Ausgabe [des AT], die in allen Einzelheiten mit einer anderen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
:* Die meiste Texte, antik oder neuzeitlich, die von einer an die andere Generation übertragen wurden, sind auf die eine oder andere Weise &#039;&#039;verderbt&#039;&#039;. (Heraushebung im Original)&lt;br /&gt;
:* Eine zweite Erscheinung sind Korrekturen und Änderungen, die in den biblischen Text eingefügt wurden. Solche Verfälschungen des Textes sind in allen Textzeugen nachweisbar.&lt;br /&gt;
:* Paradoxerweise haben daher die Soferim [Schreiber] und Masoreten einen Text sorgfältig bewahrt, der bereits verderbt war.&lt;br /&gt;
:* Eines der Postulate der Bibelforschung besagt, dass der Text der in den unterschiedlichen Exemplaren (Manuskripten, Ausgaben) des üblicherweise als &amp;quot;masoretischer Text&amp;quot; bezeichneten, in vielen Einzelheiten nicht den &#039;ursprünglichen Text&#039; der biblischen Bücher darstellt.&lt;br /&gt;
:* Diese Parallelquellen [von Könige, Psalmen, Samuel usw.] beruhen auf antiken Texten, die bereits voneinander abwichen, bevor sie in die biblischen Bücher aufgenommen wurden. Sie erfuhren auch Veränderungen, nachdem sie als Teil der biblischen Bücher von einer Generation an die nächste übertragen wurden.&lt;br /&gt;
:* Die S[eptuaginta] ist eine jüdische Übersetzung, die hauptsächlich in Alexandria angefertigt wurde. Ihre hebräische Quelle unterschied sich stark von den anderen Textzeugen (M[asoretisch], T[argums], S[amaritisch], V[ulgata], und von vielen der Qumran-Texte.... Überdies ist die S[eptuaginta] wichtig als Quelle für frühe Exegese und diese Übersetzung bildet auch die Grundlage für viele Elemente des NT.&lt;br /&gt;
:* Die Bedeutung der S[eptuagintza] beruht auf der Tatsache, dass sie eine größere Vielfalt von Varianten widerspiegelt als alle anderen Übersetzungen zusammengenommen.&lt;br /&gt;
:* Textüberarbeitungen tragen erkennbare textliche Wesenstendenzen wie erweiternd, verkürzend, in Einklang bringend, judaisierend, christianisierend.&lt;br /&gt;
:* Die Theorie der Einteilung der biblischen Zeugen in drei Überarbeitungen [masoretisch, Septuaginta und samaritisch] kann nicht aufrecht erhalten werden.... in einem solchen Maße, dass man beinahe von einer unbegrenzen Anzahl von Texten sprechen kann.&lt;br /&gt;
:* Die Frage des ursprünglichen Textes der biblischen Bücher kann nicht eindeutig entschieden werden, da es keine sicheren Beweise gibt, die uns helfen, in die eine oder andere Richtung zu entscheiden.&lt;br /&gt;
:* Wir haben immer noch keine Kenntnis von Abschriften der biblischen Bücher die im ersten Stadium ihrer Textübertragung geschrieben wurden, nicht einmal von Texten, die dieser Zeit nahe liegen.... Da die Jahrhunderte, die den vorhandenen Texten vorausgingen, wahrscheinlich von großer textlicher Veränderlichkeit gekennzeichnet waren, muss alles, das über den unverfälschten biblischen Text gesagt wird, notwendigerweise hypothetisch bleiben.&lt;br /&gt;
:* Masoretisch ist nur ein Zeuge für den biblischen Text und seine ursprüngliche Form ist weit davon entfernt, mit dem Originaltext der Bibel als ganzes identisch zu sein.&lt;br /&gt;
:* Als Regel werden sie [die Konzepte über die Natur des ursprünglichen Bibeltextes] als Glauben formuliert, das heißt, ein Gelehrter glaubt oder glaubt nicht an einen bestimmten Ursprungstext. Solche Ansichten sind nahezu immer dogmatisch.&lt;br /&gt;
:* Während der Textübertragung fanden zahlreiche komplizierte Änderungen statt, die es uns nun fast unmöglich machen, die ursprüngliche Form des Textes zu rekonstruieren.&lt;br /&gt;
:* Viele der tiefgreifenden Änderungen der biblischen Texte, die ganze Sätze, Abschnitte und Bücher betreffen, sollten nicht....Kopisten zugeschrieben werden, sondern früheren Generationen von Bearbeitern, die sich massive Änderungen im Entstehungsstadium der biblischen Literatur erlaubten.&lt;br /&gt;
:* Es ist nicht so, daß der M[asoretische] Text über die anderen Texte triumphiert, sondern wohl, dass diejenigen, die ihn förderten, wahrscheinlich die einzige organisierte Gruppe bildeten, die die Zerstörung des zweiten Tempels überlebte [d.h. die rabbinische Schule, die aus den Pharisäern entstand].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ähnlichen Situation stehen wir im Neuen Testament gegenüber. Leon Vaganay und Christian-Bernard Amphoux{{ref|nt1}} schrieben in &#039;&#039;An Introduction to New Testament Criticism&#039;&#039; (Eine Einführung in die Kritik des Neuen Testaments):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Sie [antike Methoden rhetorischer Interpretation] werden angewandt, um einen geheimen Code zu offenbaren, der nur den Gelehrten oder Initiierten zugänglich war. Wenn der &#039;westliche&#039; Text aus diesem Blickwinkel betrachtet wird, wird er weniger das Produkt einer bestimmten Theologie, als vielmehr eines bestimmten Bedeutungssystems....Doch diese ausgeklügelte Art codierten Schreibens ist nicht geeignet für eine allgemeine Verbreitung. Für eine weitere Verteilung musste der Text an die Mentalität der Leute angepasst werden, die ihn bekommen sollten. Er musste überarbeitet und verändert werden, damit er für ein Publikum annehmbar wurde, das nicht erwartete, nach verborgener Bedeutung suchen zu müssen.&lt;br /&gt;
:* Die große stilistische Kluft zwischen den beiden hauptsächlichen Textarten des Neuen Testaments, das &#039;westliche&#039; auf der einen Seite und aller anderen Textarten auf der anderen Seite, kann nicht zufällig entstanden sein.&lt;br /&gt;
:* 178 n.Chr. bemerkt der weltliche Autor Celsus in einer Kampfschrift gegen die Christen: Einige der Gläubigen....haben den ursprünglichen Text der Evangelien drei oder viermal, vielleicht sogar öfter geändert mit der Absicht so im Stande zu sein, die Argumente ihrer Kritiker zu zerstreuen. (Zitiert in Origenes gegen Celsus, SC 132, 2, 27) Origenes leugnet das Vorhandensein solcher Änderungen nicht. Ja, Origenes schreibt: &amp;quot;Es ist heute [3. Jhd. n. Chr.] eine offensichtliche Tatsache, dass es viele Unterschiede zwischen den Manuskripten gibt, deren Ursache entweder in der Schlampigkeit der Schreiber liegt oder in der widernatürlichen Dreistigkeit einiger Leute, den Text zu korrigieren oder auch in der Tatsache, dass es jene gibt, die nach Gutdünken hinzufügen oder streichen und sich selbst als Korrektoren aufspielen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:* Daher ist es nicht möglich, den frühesten Text mit Sicherheit zu rekonstruieren, auch wenn es keinen Zweifel gibt, dass es ihn seit sehr früher Zeit in schriftlicher Form gegeben hat, ohne ein vorbereitendes mündliches Stadium.&lt;br /&gt;
:* In der Zeit nach 135 n. Chr. blühten die Überarbeitungen mit einer großen Vielfalt von Texten als Ergebnis, die ihren Gipfel vor dem Jahr 200 erreichte.&lt;br /&gt;
:* Also nahmen die Texte der ersten Überarbeitungen zwischen 150 und 250 eine Fülle neuer Lesarten an. Es waren diese eine Mischung aus zufälliger Schlamperei, absichtlichen Korrekturen der Schreiber, unabsichtliche Fehler, die bewusste Abweichung eines Übersetzers von der Buchstäblichkeit, die systematischeren Änderungen eines Bearbeiters und schließlich auch Verfälschungen durch Harmonisierungsbestrebungen unterschiedlichen Ausmaßes je nach Ort. All dies trug zu einer Unterschiedlichkeit des Textes bei, die ihm, wenn man so will, ein bisschen Lokalkolorit jedes Landes mitgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wer machte die Änderungen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christliche Autoren beschuldigen oft Häretiker (wie die Marcioniten des zweiten Jahrhunderts) den Bibeltext zu verändern. Es gibt jedoch eine für jene, die auf einem fehlerlosen Bibeltext bestehen, noch beunruhigendere Entdeckung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:...kürzliche Studien haben gezeigt, dass die Indizien der überlebenden Manuskripte genau in die Gegenrichtung weisen. Schreiber, die mit der &#039;&#039;orthodoxen&#039;&#039; Tradition verbunden waren, haben nicht selten ihre Texte verändert, manchmal um die Möglichkeit des &amp;quot;Missbrauchs&amp;quot; durch Christen, die häretischem Glauben anhingen, auszuschalten, manchmal um sie den Lehren, denen Christen ihrer eigenen Überzeugung anhingen besser anzupassen.{{ref|ehrman1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erforderte die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; christliche Tradition, dass die Ursprungstexte überarbeitet wurden um ihre Sichtweisen zu unterstützen, im Gegensatz zu den Sichtweisen jener, mit denen sie nicht übereinstimmten. Es erscheint seltsam, heute jene zu beschuldigen, die die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; Sicht nicht vollständig akzeptieren, sie &amp;quot;verletzten die Heilige Schrift&amp;quot;. Denn gerade diese heilige Schrift wurde von jenen verfälscht, dich sich nun als &#039;orthodox&#039; bezeichnen, was einfach eine andere Art ist zu sagen, dass sie die Schlacht gewonnen haben, durch die ihre Sichtweise als die &#039;angemessene&#039; definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Bruce Metzger beobachtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So seltsam es erscheinen mag, Schreiber, die [selbst] nachdachten, waren gefährlicher als jene, die einfach nur das, was ihnen vorlag, getreulich abschreiben wollten. Viele der Abänderungen, die als absichtlich einzustufen sind, wurden ohne Zweifel in gutem Glauben von Kopisten gemacht, die glaubten, sie korrigierten einen Irrtum oder eine sprachliche Verunglückung, die sich früher in den heiligen Text eingeschlichen hatte und die beseitigt werden musste. So konnte sogar ein späterer Schreiber eine fehlerhafte Lesart, die einmal ausgebessert worden war, wieder in den Text einführen.... Die Manuskripte des Neuen Testamentes bewahren Spuren von zwei Arten von dogmatischen Änderungen: Jene, die die Ausmerzung oder die Abänderung von dem betreffen, was als von der Lehre her als unannehmbar oder unbequem betrachtet wurde und jene, die in die Schrift einen &#039;Beweise&#039; für eine bevorzugte theologische Haltung oder Praktik einführen.... {{ref|metzger2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was dachten frühe Christen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Justin der Märtyrer, ein christlicher Autor des 2. Jahrhunderts, beklagte sich, die Juden hätten die Heilige Schrift abgeändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich möchte, dass ihr beachtet, dass sie [die Juden] viel Heilige Schrift aus den Übersetzungen weggenommen haben....{{ref|justin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origenes, ein christlicher Autor des dritten Jahrhunderts, beklagt das Problem schlechter Übertragung sogar in seinem Zeitalter:&lt;br /&gt;
: Die Unterschiede zwischen den Manuskripten sind groß geworden, entweder durch die Nachlässigkeit einiger Kopisten oder durch die widernatürliche Dreistigkeit anderer. Entweder versäumen sie es, das, was sie abgeschrieben haben, noch einmal zu überprüfen, oder während sie prüfen, machen sie Hinzufügungen oder Löschungen nach ihrem Gutdünken.{{ref|origin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textgelehrte wie Bruce Metzger zitieren diese Passage und bemerken dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Origenes nimmt an, dass vielleicht alle zu seiner Zeit vorhandenen Manuskripte verderbt geworden seien....{ref|metzger1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beschreibt, wie &amp;quot;klare und kostbare Dinge&amp;quot; (aus der Bibel) entfernt wurden. Origenes beklagt sich hier über Streichungen aus den heiligen Schriften, Veränderungen, die nur schwerstens zu entdecken sind. Eine Abänderung könnte erkennbar sein, aber eine Löschung ist einfach für immer verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der korinthische Bischof Dionysius klagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Als mich meine Mitchristen baten, ihnen Briefe zu schreiben, tat ich das. Diese haben die Apostel des Teufels mit Unkraut gefüllt, indem sie einige Dinge wegnahmen und andere hinzufügten. Für sie ist das Wehe vorbereitet. Man muss sich kaum wundern, wenn einige es gewagt haben, das Wort des Herrn selbst zu verfälschen, dass sie dann sich verschworen haben, meine eigenen bescheidene Anstrengung zu nichte zu machen.{{ref|dionysius1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegenden Textbeweise machen die Annahme eines unfehlbaren Bibeltextes unhaltbar. Außerdem ist die Lehre der Unfehlbarkeit keine biblische Lehre und kann daher dem Text nur von außen übergestülpt werden und nicht aus den Lehren der als &amp;quot;unfehlbar&amp;quot; angenommene Bibel bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiligen der Letzten Tage nehmen die Haltung ein, die Bibel zu ehren und danach zu trachten, sie zu verstehen, doch auch anzuerkennen, dass sie nur insoweit das Wort Gottes ist, als fehlbare Menschen das Wort und getreu übermittelt haben. Das ist sowohl mit den biblischen Lehren als auch mit den verfügbaren Beweisen im Einklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Unfehlbarkeit der Bibel zu bestehen ist eine theologische und ideologische Annahme und nicht eine natürliche Folge von Lehren der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|chicago1}} On the Chicago Statement, see Norman L. Geisler and William E. Nix, &#039;&#039;A General Introduction to the Bible&#039;&#039;, rev. and exp. (Chicago: Moody Press, 1986), 181&amp;amp;ndash;185.&lt;br /&gt;
#{{note|ostler1}} {{FR-11-2-3}} (italics in original)&lt;br /&gt;
#{{note|tov1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Tov&#039;s original work may be found in footnotes 26&amp;amp;ndash;49.&lt;br /&gt;
#{{note|nt1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Vaganay and Amphoux&#039;s original work may be found in footnotes 52&amp;amp;ndash;58.&lt;br /&gt;
#{{note|ehrman1}} {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
#{{note|metzger2}}Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 195, 201.&lt;br /&gt;
#{{note|justin1}} {{Anf1| author=Justin Martyr|article=Dialogue with Trypho|vol=1|citation=Chapter 71|start=234}}&lt;br /&gt;
#{{note|origen1}} Origen, &#039;&#039;Commentary on Matthew 15.14&#039;&#039; as quoted in Bruce M. Metzger, &amp;quot;Explicit References in the Works of Origen to Variant Readings in New Testament manuscripts,&amp;quot; in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J Neville Birdsall and Robert W. Thomson (Freiburg: Herder, 1968), 78&amp;amp;mdash;79; reference from Erhman, 223.&lt;br /&gt;
#{{note|metzger1}} Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 152; citing Metzger, “Explicit references in the works of Origen to Variant Readings in New Testament Manuscripts,” in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J.N. Birdsall (1963): 78&amp;amp;ndash;95.&lt;br /&gt;
#{{note|dionysius1}} Cited in {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2644</id>
		<title>Mormonismus und die Bibel/Unfehlbarkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2644"/>
		<updated>2007-07-20T22:44:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Wer machte die Änderungen? */ Rechtschreibfehler korreg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Biblical_inerrancy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die biblischen Texte seien, zumindest in ihrer ursprünglichen Form, unfehlbar. Aus diesem Grund sei es von Joseph Smith nicht richtig zu lehren, die Bibel enthalte Irrtümer, Fehler oder Auslassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Norman L. Geisler, &amp;quot;Scripture,&amp;quot; in The Conterfeit Gospel of Momonism (Eugene, Ore.: Harvest House, 1998), 9–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unbiblische Annahme===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel behauptet nirgendwo, unfehlbar zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Blake Ostler über die &amp;quot;Chicago-Erklärung über die Unfehlbarkeit der Bibel&amp;quot; bemerkte:{{ref|chicago1}}&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Lehre von der Unfehlbarkeit der Bibel ist in sich nicht stimmig.&#039;&#039; Meiner Meinung nach, gebieten zahlreiche unüberwindliche Schwierigkeiten die Zurückweisung der Unfehlbarkeit im allgemeinen und der Unfehlbarkeit wie sie in der Chicago-Erklärung im besonderen erscheint. Erstens, die Chicaog-Erklärung ist auf sich selbst bezogen nicht stimmig. Man kann kann nicht konsequent annehmen, die Bibel sei die Grundlage des Glaubens und dann annehmen, man müsse dennoch die Unfehlbarkeit der Bibel wie sie in der Chicaog-Erklärung behauptet wird, akzeptieren.... Diese Erklärung enthält eine Anzahl Annahmen, Voraussetzungen, wenn man so will, die nicht biblisch sind. Unfehlbarkeit, zumindest so, wie Evangeliare sie verstehen, wird in der Bibel nicht ausgesprochen. Nirgendwo in der Bibel stehn die Worte &#039;&#039;unfehlbar&#039;&#039; oder &#039;&#039;ohne Irrtum&#039;&#039;. Solche theoretischen Sichtweiten sind den Schreiben ((?&amp;gt;Schreibern&amp;lt;?)) der Bibel recht fremd. Zudem ist Unfehlbarkeit in keinem der bedeutenden Glaubensbekenntnisse enthalten. Eine solche Betrachtung ist ist von eher neuer Herkunft und eher eine Besonderheit des amerikanischen Evangelikalismus. Durch die Geschichte christlichen Denkens war die Bibel immer eher eine Quelle, als ein Objekt des Glaubens. Die Annahme, die Bibel sei ohne Fehler geht wohl über die Feststellung in der Schrift hinaus, dass alle Schrift inspiriert oder von Gott beatmet sei. Als Glaubenssatz ist also die Unfehlbarkeit nicht im Einklang mit der Behauptung, der Glaube beruhe auf dem, was die Bibel lehrt. Die Lehre von der Unfehlbarkeit ist eine außerbiblische Lehre über die Bibel und beruht auf Überlegung, die nicht aus der heiligen Schrift stammen. Sie sollte nur dann akzeptiert werden, wenn sie vernünftig ist und wenn sie mit dem im Einklang steht, was wir aus der heiligen Schrift selbst wissen, und nicht als ein Glaubensartikel...Das ist jedoch beides nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Chicago-Erklärung kann nur als eine Glaubenserklärung verstanden werden, nicht aber als vernünftige Beobachtung von dem, was wir in der Bibel finden. Die Chicago-Erklärung selbst gibt zu, dass wir keine Erklärung der Unfehlbarkeit in der Bibel finden. Erst wenn &amp;quot;alle Tatsachen bekannt sind&amp;quot;, werden wir sehen, dass die Unfehlbarkeit wahr ist. Es ist sehr bequem, eine Theorie aufzustellen, die erst verifiziert werden kann wenn wir allwissend sind. Aus diesem Grund ist die Chicago-Erklärung eine nutzlose Behauptung. Sie kann keine Glaubensfeststellung sein, die aus der Bibel erstellt wurde, da sie nicht in der Bibel zu finden ist. Sie kann keine Darstellung dessen sein, was Beweise zeigen, da die Beweise nicht vollständig sind, bevor wir nicht allwissend sind.{{ref|ostler1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textzeugen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Zeit vorhandenen Bibelmanuskripte demonstrieren übereinstimmend, dass Verfälschung und Veränderung biblischer Texte die Regel und nicht die Ausnahme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altes Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmanuel Tov,{{ref|tov1}} J. L. Magnes Professor für Bibelwissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem und leitender Herausgeber des Publikationsprojektes für die Schriften vom Toten Meer schrieb:&lt;br /&gt;
:* Alle Textzeugen (des AT] weichen voneinander in größerem oder geringerem Maße ab.&lt;br /&gt;
:* Es gibt keine einzige Ausgabe [des AT], die in allen Einzelheiten mit einer anderen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
:* Die meiste Texte, antik oder neuzeitlich, die von einer an die andere Generation übertragen wurden, sind auf die eine oder andere Weise &#039;&#039;verderbt&#039;&#039;. (Heraushebung im Original)&lt;br /&gt;
:* Eine zweite Erscheinung sind Korrekturen und Änderungen, die in den biblischen Text eingefügt wurden. Solche Verfälschungen des Textes sind in allen Textzeugen nachweisbar.&lt;br /&gt;
:* Paradoxerweise haben daher die Soferim [Schreiber] und Masoreten einen Text sorgfältig bewahrt, der bereits verderbt war.&lt;br /&gt;
:* Eines der Postulate der Bibelforschung besagt, dass der Text der in den unterschiedlichen Exemplaren (Manuskripten, Ausgaben) des üblicherweise als &amp;quot;masoretischer Text&amp;quot; bezeichneten, in vielen Einzelheiten nicht den &#039;ursprünglichen Text&#039; der biblischen Bücher darstellt.&lt;br /&gt;
:* Diese Parallelquellen [von Könige, Psalmen, Samuel usw.] beruhen auf antiken Texten, die bereits voneinander abwichen, bevor sie in die biblischen Bücher aufgenommen wurden. Sie erfuhren auch Veränderungen, nachdem sie als Teil der biblischen Bücher von einer Generation an die nächste übertragen wurden.&lt;br /&gt;
:* Die S[eptuaginta] ist eine jüdische Übersetzung, die hauptsächlich in Alexandria angefertigt wurde. Ihre hebräische Quelle unterschied sich stark von den anderen Textzeugen (M[asoretisch], T[argums], S[amaritisch], V[ulgata], und von vielen der Qumran-Texte.... Überdies ist die S[eptuaginta] wichtig als Quelle für frühe Exegese und diese Übersetzung bildet auch die Grundlage für viele Elemente des NT.&lt;br /&gt;
:* Die Bedeutung der S[eptuagintza] beruht auf der Tatsache, dass sie eine größere Vielfalt von Varianten widerspiegelt als alle anderen Übersetzungen zusammengenommen.&lt;br /&gt;
:* Textüberarbeitungen tragen erkennbare textliche Wesenstendenzen wie erweiternd, verkürzend, in Einklang bringend, judaisierend, christianisierend.&lt;br /&gt;
:* Die Theorie der Einteilung der biblischen Zeugen in drei Überarbeitungen [masoretisch, Septuaginta und samaritisch] kann nicht aufrecht erhalten werden.... in einem solchen Maße, dass man beinahe von einer unbegrenzen Anzahl von Texten sprechen kann.&lt;br /&gt;
:* Die Frage des ursprünglichen Textes der biblischen Bücher kann nicht eindeutig entschieden werden, da es keine sicheren Beweise gibt, die uns helfen, in die eine oder andere Richtung zu entscheiden.&lt;br /&gt;
:* Wir haben immer noch keine Kenntnis von Abschriften der biblischen Bücher die im ersten Stadium ihrer Textübertragung geschrieben wurden, nicht einmal von Texten, die dieser Zeit nahe liegen.... Da die Jahrhunderte, die den vorhandenen Texten vorausgingen, wahrscheinlich von großer textlicher Veränderlichkeit gekennzeichnet waren, muss alles, das über den unverfälschten biblischen Text gesagt wird, notwendigerweise hypothetisch bleiben.&lt;br /&gt;
:* Masoretisch ist nur ein Zeuge für den biblischen Text und seine ursprüngliche Form ist weit davon entfernt, mit dem Originaltext der Bibel als ganzes identisch zu sein.&lt;br /&gt;
:* Als Regel werden sie [die Konzepte über die Natur des ursprünglichen Bibeltextes] als Glauben formuliert, das heißt, ein Gelehrter glaubt oder glaubt nicht an einen bestimmten Ursprungstext. Solche Ansichten sind nahezu immer dogmatisch.&lt;br /&gt;
:* Während der Textübertragung fanden zahlreiche komplizierte Änderungen statt, die es uns nun fast unmöglich machen, die ursprüngliche Form des Textes zu rekonstruieren.&lt;br /&gt;
:* Viele der tiefgreifenden Änderungen der biblischen Texte, die ganze Sätze, Abschnitte und Bücher betreffen, sollten nicht....Kopisten zugeschrieben werden, sondern früheren Generationen von Bearbeitern, die sich massive Änderungen im Entstehungsstadium der biblischen Literatur erlaubten.&lt;br /&gt;
:* Es ist nicht so, daß der M[asoretische] Text über die anderen Texte triumphiert, sondern wohl, dass diejenigen, die ihn förderten, wahrscheinlich die einzige organisierte Gruppe bildeten, die die Zerstörung des zweiten Tempels überlebte [d.h. die rabbinische Schule, die aus den Pharisäern entstand].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ähnlichen Situation stehen wir im Neuen Testament gegenüber. Leon Vaganay und Christian-Bernard Amphoux{{ref|nt1}} schrieben in &#039;&#039;An Introduction to New Testament Criticism&#039;&#039; (Eine Einführung in die Kritik des Neuen Testaments):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Sie [antike Methoden rhetorischer Interpretation] werden angewandt, um einen geheimen Code zu offenbaren, der nur den Gelehrten oder Initiierten zugänglich war. Wenn der &#039;westliche&#039; Text aus diesem Blickwinkel betrachtet wird, wird er weniger das Produkt einer bestimmten Theologie, als vielmehr eines bestimmten Bedeutungssystems....Doch diese ausgeklügelte Art codierten Schreibens ist nicht geeignet für eine allgemeine Verbreitung. Für eine weitere Verteilung musste der Text an die Mentalität der Leute angepasst werden, die ihn bekommen sollten. Er musste überarbeitet und verändert werden, damit er für ein Publikum annehmbar wurde, das nicht erwartete, nach verborgener Bedeutung suchen zu müssen.&lt;br /&gt;
:* Die große stilistische Kluft zwischen den beiden hauptsächlichen Textarten des Neuen Testaments, das &#039;westliche&#039; auf der einen Seite und aller anderen Textarten auf der anderen Seite, kann nicht zufällig entstanden sein.&lt;br /&gt;
:* 178 n.Chr. bemerkt der weltliche Autor Celsus in einer Kampfschrift gegen die Christen: Einige der Gläubigen....haben den ursprünglichen Text der Evangelien drei oder viermal, vielleicht sogar öfter geändert mit der Absicht so im Stande zu sein, die Argumente ihrer Kritiker zu zerstreuen. (Zitiert in Origenes gegen Celsus, SC 132, 2, 27) Origenes leugnet das Vorhandensein solcher Änderungen nicht. Ja, Origenes schreibt: &amp;quot;Es ist heute [3. Jhd. n. Chr.] eine offensichtliche Tatsache, dass es viele Unterschiede zwischen den Manuskripten gibt, deren Ursache entweder in der Schlampigkeit der Schreiber liegt oder in der widernatürlichen Dreistigkeit einiger Leute, den Text zu korrigieren oder auch in der Tatsache, dass es jene gibt, die nach Gutdünken hinzufügen oder streichen und sich selbst als Korrektoren aufspielen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:* Daher ist es nicht möglich, den frühesten Text mit Sicherheit zu rekonstruieren, auch wenn es keinen Zweifel gibt, dass es ihn seit sehr früher Zeit in schriftlicher Form gegeben hat, ohne ein vorbereitendes mündliches Stadium.&lt;br /&gt;
:* In der Zeit nach 135 n. Chr. blühten die Überarbeitungen mit einer großen Vielfalt von Texten als Ergebnis, die ihren Gipfel vor dem Jahr 200 erreichte.&lt;br /&gt;
:* Also nahmen die Texte der ersten Überarbeitungen zwischen 150 und 250 eine Fülle neuer Lesarten an. Es waren diese eine Mischung aus zufälliger Schlamperei, absichtlichen Korrekturen der Schreiber, unabsichtliche Fehler, die bewusste Abweichung eines Übersetzers von der Buchstäblichkeit, die systematischeren Änderungen eines Bearbeiters und schließlich auch Verfälschungen durch Harmonisierungsbestrebungen unterschiedlichen Ausmaßes je nach Ort. All dies trug zu einer Unterschiedlichkeit des Textes bei, die ihm, wenn man so will, ein bisschen Lokalkolorit jedes Landes mitgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wer machte die Änderungen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christliche Autoren beschuldigen oft Häretiker (wie die Marcioniten des zweiten Jahrhunderts) den Bibeltext zu verändern. Es gibt jedoch eine für jene, die auf einem fehlerlosen Bibeltext bestehen, noch beunruhigendere Entdeckung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:...kürzliche Studien haben gezeigt, dass die Indizien der überlebenden Manuskripte genau in die Gegenrichtung weisen. Schreiber, die mit der &#039;&#039;orthodoxen&#039;&#039; Tradition verbunden waren, haben nicht selten ihre Texte verändert, manchmal um die Möglichkeit des &amp;quot;Missbrauchs&amp;quot; durch Christen, die häretischem Glauben anhingen, auszuschalten, manchmal um sie den Lehren, denen Christen ihrer eigenen Überzeugung anhingen besser anzupassen.{{ref|ehrman1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erforderte die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; christliche Tradition, dass die Ursprungstexte überarbeitet wurden um ihre Sichtweisen zu unterstützen, im Gegensatz zu den Sichtweisen jener, mit denen sie nicht übereinstimmten. Es erscheint seltsam, heute jene zu beschuldigen, die die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; Sicht nicht vollständig akzeptieren, sie &amp;quot;verletzten die Heilige Schrift&amp;quot;. Denn gerade diese heilige Schrift wurde von jenen verfälscht, dich sich nun als &#039;orthodox&#039; bezeichnen, was einfach eine andere Art ist zu sagen, dass sie die Schlacht gewonnen haben, durch die ihre Sichtweise als die &#039;angemessene&#039; definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Bruce Metzger beobachtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So seltsam es erscheinen mag, Schreiber, die [selbst] nachdachten, waren gefährlicher als jene, die einfach nur das, was ihnen vorlag, getreulich abschreiben wollten. Viele der Abänderungen, die als absichtlich einzustufen sind, wurden ohne Zweifel in gutem Glauben von Kopisten gemacht, die glaubten, sie korrigierten einen Irrtum oder eine sprachliche Verunglückung, die sich früher in den heiligen Text eingeschlichen hatte und die beseitigt werden musste. So konnte sogar ein späterer Schreiber eine fehlerhafte Lesart, die einmal ausgebessert worden war, wieder in den Text einführen.... Die Manuskripte des Neuen Testamentes bewahren Spuren von zwei Arten von dogmatischen Änderungen: Jene, die die Ausmerzung oder die Abänderung von dem betreffen, was als von der Lehre her als unannehmbar oder unbequem betrachtet wurde und jene, die in die Schrift einen &#039;Beweise&#039; für eine bevorzugte theologische Haltung oder Praktik einführen.... {{ref|metzger2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was dachten frühe Christen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Justin der Märtyrer, ein christlicher Autor des 2. Jahrhunderts, beklagte sich, die Juden hätten die Heilige Schrift abgeändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich möchte, dass ihr beachtet, dass sie [die Juden] viel Heilige Schrift aus den Übersetzungen weggenommen haben....{{ref|justin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origenes, ein christlicher Autor des dritten Jahrhunderts, beklagt das Problem schlechter Übertragung sogar in seinem Zeitalter:&lt;br /&gt;
: Die Unterschiede zwischen den Manuskripten sind groß geworden, entweder durch die Nachlässigkeit einiger Kopisten oder durch die widernatürliche Dreistigkeit anderer. Entweder versäumen sie es, das, was sie abgeschrieben haben, noch einmal zu überprüfen, oder während sie prüfen, machen sie Hinzufügungen oder Löschungen nach ihrem Gutdünken.{{ref|origin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textgelehrte wie Bruce Metzger zitieren diese Passage und bemerken dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Origenes nimmt an, dass vielleicht alle zu seiner Zeit vorhandenen Manuspkripte verderbt geworden seien....{ref|metzger1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beschreibt, wie &amp;quot;klare und kostbare Dinge&amp;quot; (aus der Bibel) entfernt wurden. Origenes beklagt sich hier über Streichungen aus den heiligen Schriften, Veränderungen, die nur schwerstens zu entdecken sind. Eine Abänderung könnte erkennbar sein, aber eine Löschung ist einfach für immer verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der korinthische Bischof Dionysius klagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Als mich meine Mitchristen baten, ihnen Briefe zu schreiben, tat ich das. Diese haben die Apostel des Teufels mit Unkraut gefüllt, indem sie eine Dinge wegnahmen und andere hinzufügten. Für sie ist das Wehe vorbereitet. Man muss sich kaum wundern, wenn einige es gewagt haben, das Wort des Herrn selbst zu verfälschen, dass sie dann sich verschworen haben, meine eigenr bescheidene Anstrengung zu nichte zu machen.{{ref|dionysius1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegenden Textbeweise machen die Annahme eines unfehlbaren Bibeltextes unhaltbar. Außerdem ist die Lehre der Unfehlbarkeit keine biblische Lehre und kann daher dem Text nur von außen übergestülpt werden und nicht aus den Lehren der als &amp;quot;unfehlbar&amp;quot; angenommene Bibel bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiligen der Letzten Tage nehmen die Haltung ein, die Bibel zu ehren und danach zu trachten, sie zu verstehen, doch auch anzuerkennen, dass sie nur insoweit das Wort Gottes ist, als fehlbare Menschen das Wort und getreu übermittelt haben. Das ist sowohl mit den biblischen Lehren als auch mit den verfügbaren Beweisen im Einklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Unfehlbarkeit der Bibel zu bestehen ist eine theologische und ideologische Annahme und nicht eine natürliche Folge von Lehren der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|chicago1}} On the Chicago Statement, see Norman L. Geisler and William E. Nix, &#039;&#039;A General Introduction to the Bible&#039;&#039;, rev. and exp. (Chicago: Moody Press, 1986), 181&amp;amp;ndash;185.&lt;br /&gt;
#{{note|ostler1}} {{FR-11-2-3}} (italics in original)&lt;br /&gt;
#{{note|tov1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Tov&#039;s original work may be found in footnotes 26&amp;amp;ndash;49.&lt;br /&gt;
#{{note|nt1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Vaganay and Amphoux&#039;s original work may be found in footnotes 52&amp;amp;ndash;58.&lt;br /&gt;
#{{note|ehrman1}} {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
#{{note|metzger2}}Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 195, 201.&lt;br /&gt;
#{{note|justin1}} {{Anf1| author=Justin Martyr|article=Dialogue with Trypho|vol=1|citation=Chapter 71|start=234}}&lt;br /&gt;
#{{note|origen1}} Origen, &#039;&#039;Commentary on Matthew 15.14&#039;&#039; as quoted in Bruce M. Metzger, &amp;quot;Explicit References in the Works of Origen to Variant Readings in New Testament manuscripts,&amp;quot; in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J Neville Birdsall and Robert W. Thomson (Freiburg: Herder, 1968), 78&amp;amp;mdash;79; reference from Erhman, 223.&lt;br /&gt;
#{{note|metzger1}} Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 152; citing Metzger, “Explicit references in the works of Origen to Variant Readings in New Testament Manuscripts,” in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J.N. Birdsall (1963): 78&amp;amp;ndash;95.&lt;br /&gt;
#{{note|dionysius1}} Cited in {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2643</id>
		<title>Mormonismus und die Bibel/Unfehlbarkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2643"/>
		<updated>2007-07-20T22:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Neues Testament */ Schreibfehler korreg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Biblical_inerrancy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die biblischen Texte seien, zumindest in ihrer ursprünglichen Form, unfehlbar. Aus diesem Grund sei es von Joseph Smith nicht richtig zu lehren, die Bibel enthalte Irrtümer, Fehler oder Auslassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Norman L. Geisler, &amp;quot;Scripture,&amp;quot; in The Conterfeit Gospel of Momonism (Eugene, Ore.: Harvest House, 1998), 9–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unbiblische Annahme===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel behauptet nirgendwo, unfehlbar zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Blake Ostler über die &amp;quot;Chicago-Erklärung über die Unfehlbarkeit der Bibel&amp;quot; bemerkte:{{ref|chicago1}}&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Lehre von der Unfehlbarkeit der Bibel ist in sich nicht stimmig.&#039;&#039; Meiner Meinung nach, gebieten zahlreiche unüberwindliche Schwierigkeiten die Zurückweisung der Unfehlbarkeit im allgemeinen und der Unfehlbarkeit wie sie in der Chicago-Erklärung im besonderen erscheint. Erstens, die Chicaog-Erklärung ist auf sich selbst bezogen nicht stimmig. Man kann kann nicht konsequent annehmen, die Bibel sei die Grundlage des Glaubens und dann annehmen, man müsse dennoch die Unfehlbarkeit der Bibel wie sie in der Chicaog-Erklärung behauptet wird, akzeptieren.... Diese Erklärung enthält eine Anzahl Annahmen, Voraussetzungen, wenn man so will, die nicht biblisch sind. Unfehlbarkeit, zumindest so, wie Evangeliare sie verstehen, wird in der Bibel nicht ausgesprochen. Nirgendwo in der Bibel stehn die Worte &#039;&#039;unfehlbar&#039;&#039; oder &#039;&#039;ohne Irrtum&#039;&#039;. Solche theoretischen Sichtweiten sind den Schreiben ((?&amp;gt;Schreibern&amp;lt;?)) der Bibel recht fremd. Zudem ist Unfehlbarkeit in keinem der bedeutenden Glaubensbekenntnisse enthalten. Eine solche Betrachtung ist ist von eher neuer Herkunft und eher eine Besonderheit des amerikanischen Evangelikalismus. Durch die Geschichte christlichen Denkens war die Bibel immer eher eine Quelle, als ein Objekt des Glaubens. Die Annahme, die Bibel sei ohne Fehler geht wohl über die Feststellung in der Schrift hinaus, dass alle Schrift inspiriert oder von Gott beatmet sei. Als Glaubenssatz ist also die Unfehlbarkeit nicht im Einklang mit der Behauptung, der Glaube beruhe auf dem, was die Bibel lehrt. Die Lehre von der Unfehlbarkeit ist eine außerbiblische Lehre über die Bibel und beruht auf Überlegung, die nicht aus der heiligen Schrift stammen. Sie sollte nur dann akzeptiert werden, wenn sie vernünftig ist und wenn sie mit dem im Einklang steht, was wir aus der heiligen Schrift selbst wissen, und nicht als ein Glaubensartikel...Das ist jedoch beides nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Chicago-Erklärung kann nur als eine Glaubenserklärung verstanden werden, nicht aber als vernünftige Beobachtung von dem, was wir in der Bibel finden. Die Chicago-Erklärung selbst gibt zu, dass wir keine Erklärung der Unfehlbarkeit in der Bibel finden. Erst wenn &amp;quot;alle Tatsachen bekannt sind&amp;quot;, werden wir sehen, dass die Unfehlbarkeit wahr ist. Es ist sehr bequem, eine Theorie aufzustellen, die erst verifiziert werden kann wenn wir allwissend sind. Aus diesem Grund ist die Chicago-Erklärung eine nutzlose Behauptung. Sie kann keine Glaubensfeststellung sein, die aus der Bibel erstellt wurde, da sie nicht in der Bibel zu finden ist. Sie kann keine Darstellung dessen sein, was Beweise zeigen, da die Beweise nicht vollständig sind, bevor wir nicht allwissend sind.{{ref|ostler1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textzeugen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Zeit vorhandenen Bibelmanuskripte demonstrieren übereinstimmend, dass Verfälschung und Veränderung biblischer Texte die Regel und nicht die Ausnahme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altes Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmanuel Tov,{{ref|tov1}} J. L. Magnes Professor für Bibelwissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem und leitender Herausgeber des Publikationsprojektes für die Schriften vom Toten Meer schrieb:&lt;br /&gt;
:* Alle Textzeugen (des AT] weichen voneinander in größerem oder geringerem Maße ab.&lt;br /&gt;
:* Es gibt keine einzige Ausgabe [des AT], die in allen Einzelheiten mit einer anderen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
:* Die meiste Texte, antik oder neuzeitlich, die von einer an die andere Generation übertragen wurden, sind auf die eine oder andere Weise &#039;&#039;verderbt&#039;&#039;. (Heraushebung im Original)&lt;br /&gt;
:* Eine zweite Erscheinung sind Korrekturen und Änderungen, die in den biblischen Text eingefügt wurden. Solche Verfälschungen des Textes sind in allen Textzeugen nachweisbar.&lt;br /&gt;
:* Paradoxerweise haben daher die Soferim [Schreiber] und Masoreten einen Text sorgfältig bewahrt, der bereits verderbt war.&lt;br /&gt;
:* Eines der Postulate der Bibelforschung besagt, dass der Text der in den unterschiedlichen Exemplaren (Manuskripten, Ausgaben) des üblicherweise als &amp;quot;masoretischer Text&amp;quot; bezeichneten, in vielen Einzelheiten nicht den &#039;ursprünglichen Text&#039; der biblischen Bücher darstellt.&lt;br /&gt;
:* Diese Parallelquellen [von Könige, Psalmen, Samuel usw.] beruhen auf antiken Texten, die bereits voneinander abwichen, bevor sie in die biblischen Bücher aufgenommen wurden. Sie erfuhren auch Veränderungen, nachdem sie als Teil der biblischen Bücher von einer Generation an die nächste übertragen wurden.&lt;br /&gt;
:* Die S[eptuaginta] ist eine jüdische Übersetzung, die hauptsächlich in Alexandria angefertigt wurde. Ihre hebräische Quelle unterschied sich stark von den anderen Textzeugen (M[asoretisch], T[argums], S[amaritisch], V[ulgata], und von vielen der Qumran-Texte.... Überdies ist die S[eptuaginta] wichtig als Quelle für frühe Exegese und diese Übersetzung bildet auch die Grundlage für viele Elemente des NT.&lt;br /&gt;
:* Die Bedeutung der S[eptuagintza] beruht auf der Tatsache, dass sie eine größere Vielfalt von Varianten widerspiegelt als alle anderen Übersetzungen zusammengenommen.&lt;br /&gt;
:* Textüberarbeitungen tragen erkennbare textliche Wesenstendenzen wie erweiternd, verkürzend, in Einklang bringend, judaisierend, christianisierend.&lt;br /&gt;
:* Die Theorie der Einteilung der biblischen Zeugen in drei Überarbeitungen [masoretisch, Septuaginta und samaritisch] kann nicht aufrecht erhalten werden.... in einem solchen Maße, dass man beinahe von einer unbegrenzen Anzahl von Texten sprechen kann.&lt;br /&gt;
:* Die Frage des ursprünglichen Textes der biblischen Bücher kann nicht eindeutig entschieden werden, da es keine sicheren Beweise gibt, die uns helfen, in die eine oder andere Richtung zu entscheiden.&lt;br /&gt;
:* Wir haben immer noch keine Kenntnis von Abschriften der biblischen Bücher die im ersten Stadium ihrer Textübertragung geschrieben wurden, nicht einmal von Texten, die dieser Zeit nahe liegen.... Da die Jahrhunderte, die den vorhandenen Texten vorausgingen, wahrscheinlich von großer textlicher Veränderlichkeit gekennzeichnet waren, muss alles, das über den unverfälschten biblischen Text gesagt wird, notwendigerweise hypothetisch bleiben.&lt;br /&gt;
:* Masoretisch ist nur ein Zeuge für den biblischen Text und seine ursprüngliche Form ist weit davon entfernt, mit dem Originaltext der Bibel als ganzes identisch zu sein.&lt;br /&gt;
:* Als Regel werden sie [die Konzepte über die Natur des ursprünglichen Bibeltextes] als Glauben formuliert, das heißt, ein Gelehrter glaubt oder glaubt nicht an einen bestimmten Ursprungstext. Solche Ansichten sind nahezu immer dogmatisch.&lt;br /&gt;
:* Während der Textübertragung fanden zahlreiche komplizierte Änderungen statt, die es uns nun fast unmöglich machen, die ursprüngliche Form des Textes zu rekonstruieren.&lt;br /&gt;
:* Viele der tiefgreifenden Änderungen der biblischen Texte, die ganze Sätze, Abschnitte und Bücher betreffen, sollten nicht....Kopisten zugeschrieben werden, sondern früheren Generationen von Bearbeitern, die sich massive Änderungen im Entstehungsstadium der biblischen Literatur erlaubten.&lt;br /&gt;
:* Es ist nicht so, daß der M[asoretische] Text über die anderen Texte triumphiert, sondern wohl, dass diejenigen, die ihn förderten, wahrscheinlich die einzige organisierte Gruppe bildeten, die die Zerstörung des zweiten Tempels überlebte [d.h. die rabbinische Schule, die aus den Pharisäern entstand].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ähnlichen Situation stehen wir im Neuen Testament gegenüber. Leon Vaganay und Christian-Bernard Amphoux{{ref|nt1}} schrieben in &#039;&#039;An Introduction to New Testament Criticism&#039;&#039; (Eine Einführung in die Kritik des Neuen Testaments):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Sie [antike Methoden rhetorischer Interpretation] werden angewandt, um einen geheimen Code zu offenbaren, der nur den Gelehrten oder Initiierten zugänglich war. Wenn der &#039;westliche&#039; Text aus diesem Blickwinkel betrachtet wird, wird er weniger das Produkt einer bestimmten Theologie, als vielmehr eines bestimmten Bedeutungssystems....Doch diese ausgeklügelte Art codierten Schreibens ist nicht geeignet für eine allgemeine Verbreitung. Für eine weitere Verteilung musste der Text an die Mentalität der Leute angepasst werden, die ihn bekommen sollten. Er musste überarbeitet und verändert werden, damit er für ein Publikum annehmbar wurde, das nicht erwartete, nach verborgener Bedeutung suchen zu müssen.&lt;br /&gt;
:* Die große stilistische Kluft zwischen den beiden hauptsächlichen Textarten des Neuen Testaments, das &#039;westliche&#039; auf der einen Seite und aller anderen Textarten auf der anderen Seite, kann nicht zufällig entstanden sein.&lt;br /&gt;
:* 178 n.Chr. bemerkt der weltliche Autor Celsus in einer Kampfschrift gegen die Christen: Einige der Gläubigen....haben den ursprünglichen Text der Evangelien drei oder viermal, vielleicht sogar öfter geändert mit der Absicht so im Stande zu sein, die Argumente ihrer Kritiker zu zerstreuen. (Zitiert in Origenes gegen Celsus, SC 132, 2, 27) Origenes leugnet das Vorhandensein solcher Änderungen nicht. Ja, Origenes schreibt: &amp;quot;Es ist heute [3. Jhd. n. Chr.] eine offensichtliche Tatsache, dass es viele Unterschiede zwischen den Manuskripten gibt, deren Ursache entweder in der Schlampigkeit der Schreiber liegt oder in der widernatürlichen Dreistigkeit einiger Leute, den Text zu korrigieren oder auch in der Tatsache, dass es jene gibt, die nach Gutdünken hinzufügen oder streichen und sich selbst als Korrektoren aufspielen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:* Daher ist es nicht möglich, den frühesten Text mit Sicherheit zu rekonstruieren, auch wenn es keinen Zweifel gibt, dass es ihn seit sehr früher Zeit in schriftlicher Form gegeben hat, ohne ein vorbereitendes mündliches Stadium.&lt;br /&gt;
:* In der Zeit nach 135 n. Chr. blühten die Überarbeitungen mit einer großen Vielfalt von Texten als Ergebnis, die ihren Gipfel vor dem Jahr 200 erreichte.&lt;br /&gt;
:* Also nahmen die Texte der ersten Überarbeitungen zwischen 150 und 250 eine Fülle neuer Lesarten an. Es waren diese eine Mischung aus zufälliger Schlamperei, absichtlichen Korrekturen der Schreiber, unabsichtliche Fehler, die bewusste Abweichung eines Übersetzers von der Buchstäblichkeit, die systematischeren Änderungen eines Bearbeiters und schließlich auch Verfälschungen durch Harmonisierungsbestrebungen unterschiedlichen Ausmaßes je nach Ort. All dies trug zu einer Unterschiedlichkeit des Textes bei, die ihm, wenn man so will, ein bisschen Lokalkolorit jedes Landes mitgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wer machte die Änderungen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christliche Autoren beschuldigen oft Häretiker (wie die Marcioniten des zweiten Jahrhudnerts) den Bibeltext zu verändern. Es gibt jedoch eine für jene, die auf einem fehlerlosen Bibeltext bestehen, noch beunruhigendere Entdeckung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:...kürzliche Studien haben gezeigt, dass die Indizien der überlebenden Manuskripte genau in die Gegenrichtung weisen. Schreiber, die mit der &#039;&#039;orthodoxen&#039;&#039; Tradition verbunden waren, haben nicht selten ihre Texte verändert, manchmal um die Möglichkeit des &amp;quot;Missbrauchs&amp;quot; durch Christen, die häretischem Glauben anhingen, auszuschalten, manchmal um sie den Lehren, denen Christen ihrer eigenen Überzeugung anhingen besser anzupassen.{{ref|ehrman1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erforderte die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; christliche Tradition, dass die Ursprungstexte überarbeitet wurden um ihre Sichtweisen zu unterstützen, im Gegensatz zu den Sichtweisen jener, mit denen sie nicht übereinstimmten. Es erscheint seltsam, heute jene zu beschuldigen, die die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; Sicht nicht vollständig akzeptieren, sie &amp;quot;verletzten die Heilige Schrift&amp;quot;. Denn gerade diese heilige Schrift wurde von jenen verfälscht, dich sich nun als &#039;orthodox&#039; bezeichnen, was einfach eine andere Art ist zu sagen, dass sie die Schlacht gewonnen haben, durch die ihre Sichtweise als die &#039;angemessene&#039; definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Bruce Metzger beobachtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So seltsam es erscheinen mag, Schreiber, die [selbst] nachdachten, waren gefährlicher als jene, die einfach nur das, was ihnen vorlag, getreulich abschreiben wollten. Viele der Abänderungen, die als absichtlich einzustufen sind, wurden ohne Zweifel in gutem Glauben von Kopisten gemacht, die glaubten, sie korrigierten einen Irrtum oder eine sprachliche Verunglückung, die sich früher in den heiligen Text eingeschlichen hatte und die beseitigt werden musste. So konnte sogar ein späterer Schreiber eine fehlerhafte Lesart, die einmal ausgebessert worden war, wieder in den Text einführen.... Die Maunskripte des Neuen Testamentes bewahren Spuren von zwei Arten von dogmatischen Änderungen: Jene, die die Ausmerzung oder die Abänderung von dem betreffen, was als von der Lehre her als unannehmbar oder unbequem betrachtet wurde und jene, die in die Schrift einen &#039;Beweise&#039; für eine bevorzugte theologische Haltung oder Praktik einführen.... {{ref|metzger2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was dachten frühe Christen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Justin der Märtyrer, ein christlicher Autor des 2. Jahrhunderts, beklagte sich, die Juden hätten die Heilige Schrift abgeändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich möchte, dass ihr beachtet, dass sie [die Juden] viel Heilige Schrift aus den Übersetzungen weggenommen haben....{{ref|justin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origenes, ein christlicher Autor des dritten Jahrhunderts, beklagt das Problem schlechter Übertragung sogar in seinem Zeitalter:&lt;br /&gt;
: Die Unterschiede zwischen den Manuskripten sind groß geworden, entweder durch die Nachlässigkeit einiger Kopisten oder durch die widernatürliche Dreistigkeit anderer. Entweder versäumen sie es, das, was sie abgeschrieben haben, noch einmal zu überprüfen, oder während sie prüfen, machen sie Hinzufügungen oder Löschungen nach ihrem Gutdünken.{{ref|origin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textgelehrte wie Bruce Metzger zitieren diese Passage und bemerken dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Origenes nimmt an, dass vielleicht alle zu seiner Zeit vorhandenen Manuspkripte verderbt geworden seien....{ref|metzger1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beschreibt, wie &amp;quot;klare und kostbare Dinge&amp;quot; (aus der Bibel) entfernt wurden. Origenes beklagt sich hier über Streichungen aus den heiligen Schriften, Veränderungen, die nur schwerstens zu entdecken sind. Eine Abänderung könnte erkennbar sein, aber eine Löschung ist einfach für immer verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der korinthische Bischof Dionysius klagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Als mich meine Mitchristen baten, ihnen Briefe zu schreiben, tat ich das. Diese haben die Apostel des Teufels mit Unkraut gefüllt, indem sie eine Dinge wegnahmen und andere hinzufügten. Für sie ist das Wehe vorbereitet. Man muss sich kaum wundern, wenn einige es gewagt haben, das Wort des Herrn selbst zu verfälschen, dass sie dann sich verschworen haben, meine eigenr bescheidene Anstrengung zu nichte zu machen.{{ref|dionysius1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegenden Textbeweise machen die Annahme eines unfehlbaren Bibeltextes unhaltbar. Außerdem ist die Lehre der Unfehlbarkeit keine biblische Lehre und kann daher dem Text nur von außen übergestülpt werden und nicht aus den Lehren der als &amp;quot;unfehlbar&amp;quot; angenommene Bibel bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiligen der Letzten Tage nehmen die Haltung ein, die Bibel zu ehren und danach zu trachten, sie zu verstehen, doch auch anzuerkennen, dass sie nur insoweit das Wort Gottes ist, als fehlbare Menschen das Wort und getreu übermittelt haben. Das ist sowohl mit den biblischen Lehren als auch mit den verfügbaren Beweisen im Einklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Unfehlbarkeit der Bibel zu bestehen ist eine theologische und ideologische Annahme und nicht eine natürliche Folge von Lehren der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|chicago1}} On the Chicago Statement, see Norman L. Geisler and William E. Nix, &#039;&#039;A General Introduction to the Bible&#039;&#039;, rev. and exp. (Chicago: Moody Press, 1986), 181&amp;amp;ndash;185.&lt;br /&gt;
#{{note|ostler1}} {{FR-11-2-3}} (italics in original)&lt;br /&gt;
#{{note|tov1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Tov&#039;s original work may be found in footnotes 26&amp;amp;ndash;49.&lt;br /&gt;
#{{note|nt1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Vaganay and Amphoux&#039;s original work may be found in footnotes 52&amp;amp;ndash;58.&lt;br /&gt;
#{{note|ehrman1}} {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
#{{note|metzger2}}Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 195, 201.&lt;br /&gt;
#{{note|justin1}} {{Anf1| author=Justin Martyr|article=Dialogue with Trypho|vol=1|citation=Chapter 71|start=234}}&lt;br /&gt;
#{{note|origen1}} Origen, &#039;&#039;Commentary on Matthew 15.14&#039;&#039; as quoted in Bruce M. Metzger, &amp;quot;Explicit References in the Works of Origen to Variant Readings in New Testament manuscripts,&amp;quot; in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J Neville Birdsall and Robert W. Thomson (Freiburg: Herder, 1968), 78&amp;amp;mdash;79; reference from Erhman, 223.&lt;br /&gt;
#{{note|metzger1}} Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 152; citing Metzger, “Explicit references in the works of Origen to Variant Readings in New Testament Manuscripts,” in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J.N. Birdsall (1963): 78&amp;amp;ndash;95.&lt;br /&gt;
#{{note|dionysius1}} Cited in {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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===Externe Links===&lt;br /&gt;
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===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2642</id>
		<title>Mormonismus und die Bibel/Unfehlbarkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2642"/>
		<updated>2007-07-20T22:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Altes Testament */  nur Exegese korreg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Biblical_inerrancy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die biblischen Texte seien, zumindest in ihrer ursprünglichen Form, unfehlbar. Aus diesem Grund sei es von Joseph Smith nicht richtig zu lehren, die Bibel enthalte Irrtümer, Fehler oder Auslassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Norman L. Geisler, &amp;quot;Scripture,&amp;quot; in The Conterfeit Gospel of Momonism (Eugene, Ore.: Harvest House, 1998), 9–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unbiblische Annahme===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel behauptet nirgendwo, unfehlbar zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Blake Ostler über die &amp;quot;Chicago-Erklärung über die Unfehlbarkeit der Bibel&amp;quot; bemerkte:{{ref|chicago1}}&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Lehre von der Unfehlbarkeit der Bibel ist in sich nicht stimmig.&#039;&#039; Meiner Meinung nach, gebieten zahlreiche unüberwindliche Schwierigkeiten die Zurückweisung der Unfehlbarkeit im allgemeinen und der Unfehlbarkeit wie sie in der Chicago-Erklärung im besonderen erscheint. Erstens, die Chicaog-Erklärung ist auf sich selbst bezogen nicht stimmig. Man kann kann nicht konsequent annehmen, die Bibel sei die Grundlage des Glaubens und dann annehmen, man müsse dennoch die Unfehlbarkeit der Bibel wie sie in der Chicaog-Erklärung behauptet wird, akzeptieren.... Diese Erklärung enthält eine Anzahl Annahmen, Voraussetzungen, wenn man so will, die nicht biblisch sind. Unfehlbarkeit, zumindest so, wie Evangeliare sie verstehen, wird in der Bibel nicht ausgesprochen. Nirgendwo in der Bibel stehn die Worte &#039;&#039;unfehlbar&#039;&#039; oder &#039;&#039;ohne Irrtum&#039;&#039;. Solche theoretischen Sichtweiten sind den Schreiben ((?&amp;gt;Schreibern&amp;lt;?)) der Bibel recht fremd. Zudem ist Unfehlbarkeit in keinem der bedeutenden Glaubensbekenntnisse enthalten. Eine solche Betrachtung ist ist von eher neuer Herkunft und eher eine Besonderheit des amerikanischen Evangelikalismus. Durch die Geschichte christlichen Denkens war die Bibel immer eher eine Quelle, als ein Objekt des Glaubens. Die Annahme, die Bibel sei ohne Fehler geht wohl über die Feststellung in der Schrift hinaus, dass alle Schrift inspiriert oder von Gott beatmet sei. Als Glaubenssatz ist also die Unfehlbarkeit nicht im Einklang mit der Behauptung, der Glaube beruhe auf dem, was die Bibel lehrt. Die Lehre von der Unfehlbarkeit ist eine außerbiblische Lehre über die Bibel und beruht auf Überlegung, die nicht aus der heiligen Schrift stammen. Sie sollte nur dann akzeptiert werden, wenn sie vernünftig ist und wenn sie mit dem im Einklang steht, was wir aus der heiligen Schrift selbst wissen, und nicht als ein Glaubensartikel...Das ist jedoch beides nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Chicago-Erklärung kann nur als eine Glaubenserklärung verstanden werden, nicht aber als vernünftige Beobachtung von dem, was wir in der Bibel finden. Die Chicago-Erklärung selbst gibt zu, dass wir keine Erklärung der Unfehlbarkeit in der Bibel finden. Erst wenn &amp;quot;alle Tatsachen bekannt sind&amp;quot;, werden wir sehen, dass die Unfehlbarkeit wahr ist. Es ist sehr bequem, eine Theorie aufzustellen, die erst verifiziert werden kann wenn wir allwissend sind. Aus diesem Grund ist die Chicago-Erklärung eine nutzlose Behauptung. Sie kann keine Glaubensfeststellung sein, die aus der Bibel erstellt wurde, da sie nicht in der Bibel zu finden ist. Sie kann keine Darstellung dessen sein, was Beweise zeigen, da die Beweise nicht vollständig sind, bevor wir nicht allwissend sind.{{ref|ostler1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textzeugen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Zeit vorhandenen Bibelmanuskripte demonstrieren übereinstimmend, dass Verfälschung und Veränderung biblischer Texte die Regel und nicht die Ausnahme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altes Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmanuel Tov,{{ref|tov1}} J. L. Magnes Professor für Bibelwissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem und leitender Herausgeber des Publikationsprojektes für die Schriften vom Toten Meer schrieb:&lt;br /&gt;
:* Alle Textzeugen (des AT] weichen voneinander in größerem oder geringerem Maße ab.&lt;br /&gt;
:* Es gibt keine einzige Ausgabe [des AT], die in allen Einzelheiten mit einer anderen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
:* Die meiste Texte, antik oder neuzeitlich, die von einer an die andere Generation übertragen wurden, sind auf die eine oder andere Weise &#039;&#039;verderbt&#039;&#039;. (Heraushebung im Original)&lt;br /&gt;
:* Eine zweite Erscheinung sind Korrekturen und Änderungen, die in den biblischen Text eingefügt wurden. Solche Verfälschungen des Textes sind in allen Textzeugen nachweisbar.&lt;br /&gt;
:* Paradoxerweise haben daher die Soferim [Schreiber] und Masoreten einen Text sorgfältig bewahrt, der bereits verderbt war.&lt;br /&gt;
:* Eines der Postulate der Bibelforschung besagt, dass der Text der in den unterschiedlichen Exemplaren (Manuskripten, Ausgaben) des üblicherweise als &amp;quot;masoretischer Text&amp;quot; bezeichneten, in vielen Einzelheiten nicht den &#039;ursprünglichen Text&#039; der biblischen Bücher darstellt.&lt;br /&gt;
:* Diese Parallelquellen [von Könige, Psalmen, Samuel usw.] beruhen auf antiken Texten, die bereits voneinander abwichen, bevor sie in die biblischen Bücher aufgenommen wurden. Sie erfuhren auch Veränderungen, nachdem sie als Teil der biblischen Bücher von einer Generation an die nächste übertragen wurden.&lt;br /&gt;
:* Die S[eptuaginta] ist eine jüdische Übersetzung, die hauptsächlich in Alexandria angefertigt wurde. Ihre hebräische Quelle unterschied sich stark von den anderen Textzeugen (M[asoretisch], T[argums], S[amaritisch], V[ulgata], und von vielen der Qumran-Texte.... Überdies ist die S[eptuaginta] wichtig als Quelle für frühe Exegese und diese Übersetzung bildet auch die Grundlage für viele Elemente des NT.&lt;br /&gt;
:* Die Bedeutung der S[eptuagintza] beruht auf der Tatsache, dass sie eine größere Vielfalt von Varianten widerspiegelt als alle anderen Übersetzungen zusammengenommen.&lt;br /&gt;
:* Textüberarbeitungen tragen erkennbare textliche Wesenstendenzen wie erweiternd, verkürzend, in Einklang bringend, judaisierend, christianisierend.&lt;br /&gt;
:* Die Theorie der Einteilung der biblischen Zeugen in drei Überarbeitungen [masoretisch, Septuaginta und samaritisch] kann nicht aufrecht erhalten werden.... in einem solchen Maße, dass man beinahe von einer unbegrenzen Anzahl von Texten sprechen kann.&lt;br /&gt;
:* Die Frage des ursprünglichen Textes der biblischen Bücher kann nicht eindeutig entschieden werden, da es keine sicheren Beweise gibt, die uns helfen, in die eine oder andere Richtung zu entscheiden.&lt;br /&gt;
:* Wir haben immer noch keine Kenntnis von Abschriften der biblischen Bücher die im ersten Stadium ihrer Textübertragung geschrieben wurden, nicht einmal von Texten, die dieser Zeit nahe liegen.... Da die Jahrhunderte, die den vorhandenen Texten vorausgingen, wahrscheinlich von großer textlicher Veränderlichkeit gekennzeichnet waren, muss alles, das über den unverfälschten biblischen Text gesagt wird, notwendigerweise hypothetisch bleiben.&lt;br /&gt;
:* Masoretisch ist nur ein Zeuge für den biblischen Text und seine ursprüngliche Form ist weit davon entfernt, mit dem Originaltext der Bibel als ganzes identisch zu sein.&lt;br /&gt;
:* Als Regel werden sie [die Konzepte über die Natur des ursprünglichen Bibeltextes] als Glauben formuliert, das heißt, ein Gelehrter glaubt oder glaubt nicht an einen bestimmten Ursprungstext. Solche Ansichten sind nahezu immer dogmatisch.&lt;br /&gt;
:* Während der Textübertragung fanden zahlreiche komplizierte Änderungen statt, die es uns nun fast unmöglich machen, die ursprüngliche Form des Textes zu rekonstruieren.&lt;br /&gt;
:* Viele der tiefgreifenden Änderungen der biblischen Texte, die ganze Sätze, Abschnitte und Bücher betreffen, sollten nicht....Kopisten zugeschrieben werden, sondern früheren Generationen von Bearbeitern, die sich massive Änderungen im Entstehungsstadium der biblischen Literatur erlaubten.&lt;br /&gt;
:* Es ist nicht so, daß der M[asoretische] Text über die anderen Texte triumphiert, sondern wohl, dass diejenigen, die ihn förderten, wahrscheinlich die einzige organisierte Gruppe bildeten, die die Zerstörung des zweiten Tempels überlebte [d.h. die rabbinische Schule, die aus den Pharisäern entstand].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ähnlichen Situation stehen wir im Neuen Testament gegenüber. Leon Vaganay und Christian-Bernard Amphoux{{ref|nt1}} schrieben in &#039;&#039;An Introduction to New Testament Criticism&#039;&#039; (Eine Einführung in die Kritik des Neuen Testaments):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Sie [antike Methoden rhetorischer Interpretation] werden angewandt, um einen geheimen Code zu offenbaren, der nur den Gelehrten oder Initiierten zugänglich war. Wenn der &#039;westliche&#039; Text aus diesem Blickwinkel betrachtet wird, wird er weniger das Produkt einer bestimmten Theologie, als vielmehr eines bestimmten Bedeutungssystems....Doch diese ausgeklügelte Art codierten Schreibens ist nicht geeignet für eine allgemeine Verbreitung. Für eine weitere Verteilung musste der Text an die Mentalität der Leute angepasst werden, die ihn bekommen sollten. Er musste überarbeitet und verändert werden, damit er für ein Publikum annehmbar wurde, das nicht erwartete, nach verborgener Bedeutung suchen zu müssen.&lt;br /&gt;
:* Die große stilistische Kluft zwischen den beiden hauptsächlichen Textarten des Neuen Testaments, das &#039;westliche&#039; auf der einen Seite und aller anderen Textarten auf der anderen Seite, kann nicht zufällig entstanden sein.&lt;br /&gt;
:* 178 n.Chr. bemerkt der weltliche Autor Celsus in einer Kampfschrift gegen die Christen: Einige der Gläubigen....haben den ursprünglichen Text der Evangelien drei oder viermal, vielliecht sogar öfter geändert mit der Absicht so im Stande zu sein, die Argumente ihrer Krtiker zu zerstreuen. (Zitiert in Origenes gegen Celsus, SC 132, 2, 27) Origenes leugnet das Vorhandensein solcher Änderungen nicht. Ja, Origenes schreibt: &amp;quot;Es ist heute [3. Jhd. n. Chr.] eine offensichtliche Tatsache, dass es viele Unterschiede zwischen den Manuskripten gibt, deren Ursache entweder in der Schlampigkeit der Schreiber liegt oder in der widernatürlichen Dreistigkeit einiger Leute, den Text zu korrigieren oder auch in der Tatsache, dass es jene gibt, die nach Gutdünken hinzufügen oder streichen und sich selbst als Korrektoren aufspielen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:* Daher ist es nicht möglich, den frühesten Text mit Sicherheit zu rekonstruieren, auch wenn es keinen Zweifel gibt, dass es ihn seit sehr früher Zeit in schriftlicher Form gegeben hat, ohne ein vorbereitendes mündliches Stadium.&lt;br /&gt;
:* In der Zeit nach 135 n. Chr. blühten die Überarbeitungen mit einer großen Vielfalt von Texten als Ergebnis, die ihren Gipfel vor dem Jahr 200 erreichte.&lt;br /&gt;
:* Also nahmen die Texte der ersten Überarbeitungen zwischen 150 und 250 eine Fülle neuer Lesarten an. Es waren diese eine Mischung aus zufälliger Schlamperei, absichtlichen Korrekturen der Schreiber, unabsichtliche Fehler, die bewusste Abweichung eines Übersetzers von der Buchstäblichkeit, die systematischeren Änderungen eines Bearbeiters und schließlich auch Verfälschungen durch Harmonisierungsbestrebungen unterschiedlichen Ausmaßes je nach Ort. All dies trug zu einer Unterschiedlichkeit des Textes bei, die ihm, wenn man so will, ein bisschen Lokalkolorit jedes Landes mitgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wer machte die Änderungen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christliche Autoren beschuldigen oft Häretiker (wie die Marcioniten des zweiten Jahrhudnerts) den Bibeltext zu verändern. Es gibt jedoch eine für jene, die auf einem fehlerlosen Bibeltext bestehen, noch beunruhigendere Entdeckung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:...kürzliche Studien haben gezeigt, dass die Indizien der überlebenden Manuskripte genau in die Gegenrichtung weisen. Schreiber, die mit der &#039;&#039;orthodoxen&#039;&#039; Tradition verbunden waren, haben nicht selten ihre Texte verändert, manchmal um die Möglichkeit des &amp;quot;Missbrauchs&amp;quot; durch Christen, die häretischem Glauben anhingen, auszuschalten, manchmal um sie den Lehren, denen Christen ihrer eigenen Überzeugung anhingen besser anzupassen.{{ref|ehrman1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erforderte die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; christliche Tradition, dass die Ursprungstexte überarbeitet wurden um ihre Sichtweisen zu unterstützen, im Gegensatz zu den Sichtweisen jener, mit denen sie nicht übereinstimmten. Es erscheint seltsam, heute jene zu beschuldigen, die die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; Sicht nicht vollständig akzeptieren, sie &amp;quot;verletzten die Heilige Schrift&amp;quot;. Denn gerade diese heilige Schrift wurde von jenen verfälscht, dich sich nun als &#039;orthodox&#039; bezeichnen, was einfach eine andere Art ist zu sagen, dass sie die Schlacht gewonnen haben, durch die ihre Sichtweise als die &#039;angemessene&#039; definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Bruce Metzger beobachtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So seltsam es erscheinen mag, Schreiber, die [selbst] nachdachten, waren gefährlicher als jene, die einfach nur das, was ihnen vorlag, getreulich abschreiben wollten. Viele der Abänderungen, die als absichtlich einzustufen sind, wurden ohne Zweifel in gutem Glauben von Kopisten gemacht, die glaubten, sie korrigierten einen Irrtum oder eine sprachliche Verunglückung, die sich früher in den heiligen Text eingeschlichen hatte und die beseitigt werden musste. So konnte sogar ein späterer Schreiber eine fehlerhafte Lesart, die einmal ausgebessert worden war, wieder in den Text einführen.... Die Maunskripte des Neuen Testamentes bewahren Spuren von zwei Arten von dogmatischen Änderungen: Jene, die die Ausmerzung oder die Abänderung von dem betreffen, was als von der Lehre her als unannehmbar oder unbequem betrachtet wurde und jene, die in die Schrift einen &#039;Beweise&#039; für eine bevorzugte theologische Haltung oder Praktik einführen.... {{ref|metzger2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was dachten frühe Christen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Justin der Märtyrer, ein christlicher Autor des 2. Jahrhunderts, beklagte sich, die Juden hätten die Heilige Schrift abgeändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich möchte, dass ihr beachtet, dass sie [die Juden] viel Heilige Schrift aus den Übersetzungen weggenommen haben....{{ref|justin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origenes, ein christlicher Autor des dritten Jahrhunderts, beklagt das Problem schlechter Übertragung sogar in seinem Zeitalter:&lt;br /&gt;
: Die Unterschiede zwischen den Manuskripten sind groß geworden, entweder durch die Nachlässigkeit einiger Kopisten oder durch die widernatürliche Dreistigkeit anderer. Entweder versäumen sie es, das, was sie abgeschrieben haben, noch einmal zu überprüfen, oder während sie prüfen, machen sie Hinzufügungen oder Löschungen nach ihrem Gutdünken.{{ref|origin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textgelehrte wie Bruce Metzger zitieren diese Passage und bemerken dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Origenes nimmt an, dass vielleicht alle zu seiner Zeit vorhandenen Manuspkripte verderbt geworden seien....{ref|metzger1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beschreibt, wie &amp;quot;klare und kostbare Dinge&amp;quot; (aus der Bibel) entfernt wurden. Origenes beklagt sich hier über Streichungen aus den heiligen Schriften, Veränderungen, die nur schwerstens zu entdecken sind. Eine Abänderung könnte erkennbar sein, aber eine Löschung ist einfach für immer verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der korinthische Bischof Dionysius klagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Als mich meine Mitchristen baten, ihnen Briefe zu schreiben, tat ich das. Diese haben die Apostel des Teufels mit Unkraut gefüllt, indem sie eine Dinge wegnahmen und andere hinzufügten. Für sie ist das Wehe vorbereitet. Man muss sich kaum wundern, wenn einige es gewagt haben, das Wort des Herrn selbst zu verfälschen, dass sie dann sich verschworen haben, meine eigenr bescheidene Anstrengung zu nichte zu machen.{{ref|dionysius1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegenden Textbeweise machen die Annahme eines unfehlbaren Bibeltextes unhaltbar. Außerdem ist die Lehre der Unfehlbarkeit keine biblische Lehre und kann daher dem Text nur von außen übergestülpt werden und nicht aus den Lehren der als &amp;quot;unfehlbar&amp;quot; angenommene Bibel bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiligen der Letzten Tage nehmen die Haltung ein, die Bibel zu ehren und danach zu trachten, sie zu verstehen, doch auch anzuerkennen, dass sie nur insoweit das Wort Gottes ist, als fehlbare Menschen das Wort und getreu übermittelt haben. Das ist sowohl mit den biblischen Lehren als auch mit den verfügbaren Beweisen im Einklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Unfehlbarkeit der Bibel zu bestehen ist eine theologische und ideologische Annahme und nicht eine natürliche Folge von Lehren der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|chicago1}} On the Chicago Statement, see Norman L. Geisler and William E. Nix, &#039;&#039;A General Introduction to the Bible&#039;&#039;, rev. and exp. (Chicago: Moody Press, 1986), 181&amp;amp;ndash;185.&lt;br /&gt;
#{{note|ostler1}} {{FR-11-2-3}} (italics in original)&lt;br /&gt;
#{{note|tov1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Tov&#039;s original work may be found in footnotes 26&amp;amp;ndash;49.&lt;br /&gt;
#{{note|nt1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Vaganay and Amphoux&#039;s original work may be found in footnotes 52&amp;amp;ndash;58.&lt;br /&gt;
#{{note|ehrman1}} {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
#{{note|metzger2}}Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 195, 201.&lt;br /&gt;
#{{note|justin1}} {{Anf1| author=Justin Martyr|article=Dialogue with Trypho|vol=1|citation=Chapter 71|start=234}}&lt;br /&gt;
#{{note|origen1}} Origen, &#039;&#039;Commentary on Matthew 15.14&#039;&#039; as quoted in Bruce M. Metzger, &amp;quot;Explicit References in the Works of Origen to Variant Readings in New Testament manuscripts,&amp;quot; in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J Neville Birdsall and Robert W. Thomson (Freiburg: Herder, 1968), 78&amp;amp;mdash;79; reference from Erhman, 223.&lt;br /&gt;
#{{note|metzger1}} Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 152; citing Metzger, “Explicit references in the works of Origen to Variant Readings in New Testament Manuscripts,” in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J.N. Birdsall (1963): 78&amp;amp;ndash;95.&lt;br /&gt;
#{{note|dionysius1}} Cited in {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2641</id>
		<title>Mormonismus und die Bibel/Unfehlbarkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_die_Bibel/Unfehlbarkeit&amp;diff=2641"/>
		<updated>2007-07-20T22:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Unbiblische Annahme */ div.Schreibfehler korreg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Biblical_inerrancy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, die biblischen Texte seien, zumindest in ihrer ursprünglichen Form, unfehlbar. Aus diesem Grund sei es von Joseph Smith nicht richtig zu lehren, die Bibel enthalte Irrtümer, Fehler oder Auslassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Norman L. Geisler, &amp;quot;Scripture,&amp;quot; in The Conterfeit Gospel of Momonism (Eugene, Ore.: Harvest House, 1998), 9–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unbiblische Annahme===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel behauptet nirgendwo, unfehlbar zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Blake Ostler über die &amp;quot;Chicago-Erklärung über die Unfehlbarkeit der Bibel&amp;quot; bemerkte:{{ref|chicago1}}&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Lehre von der Unfehlbarkeit der Bibel ist in sich nicht stimmig.&#039;&#039; Meiner Meinung nach, gebieten zahlreiche unüberwindliche Schwierigkeiten die Zurückweisung der Unfehlbarkeit im allgemeinen und der Unfehlbarkeit wie sie in der Chicago-Erklärung im besonderen erscheint. Erstens, die Chicaog-Erklärung ist auf sich selbst bezogen nicht stimmig. Man kann kann nicht konsequent annehmen, die Bibel sei die Grundlage des Glaubens und dann annehmen, man müsse dennoch die Unfehlbarkeit der Bibel wie sie in der Chicaog-Erklärung behauptet wird, akzeptieren.... Diese Erklärung enthält eine Anzahl Annahmen, Voraussetzungen, wenn man so will, die nicht biblisch sind. Unfehlbarkeit, zumindest so, wie Evangeliare sie verstehen, wird in der Bibel nicht ausgesprochen. Nirgendwo in der Bibel stehn die Worte &#039;&#039;unfehlbar&#039;&#039; oder &#039;&#039;ohne Irrtum&#039;&#039;. Solche theoretischen Sichtweiten sind den Schreiben ((?&amp;gt;Schreibern&amp;lt;?)) der Bibel recht fremd. Zudem ist Unfehlbarkeit in keinem der bedeutenden Glaubensbekenntnisse enthalten. Eine solche Betrachtung ist ist von eher neuer Herkunft und eher eine Besonderheit des amerikanischen Evangelikalismus. Durch die Geschichte christlichen Denkens war die Bibel immer eher eine Quelle, als ein Objekt des Glaubens. Die Annahme, die Bibel sei ohne Fehler geht wohl über die Feststellung in der Schrift hinaus, dass alle Schrift inspiriert oder von Gott beatmet sei. Als Glaubenssatz ist also die Unfehlbarkeit nicht im Einklang mit der Behauptung, der Glaube beruhe auf dem, was die Bibel lehrt. Die Lehre von der Unfehlbarkeit ist eine außerbiblische Lehre über die Bibel und beruht auf Überlegung, die nicht aus der heiligen Schrift stammen. Sie sollte nur dann akzeptiert werden, wenn sie vernünftig ist und wenn sie mit dem im Einklang steht, was wir aus der heiligen Schrift selbst wissen, und nicht als ein Glaubensartikel...Das ist jedoch beides nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Chicago-Erklärung kann nur als eine Glaubenserklärung verstanden werden, nicht aber als vernünftige Beobachtung von dem, was wir in der Bibel finden. Die Chicago-Erklärung selbst gibt zu, dass wir keine Erklärung der Unfehlbarkeit in der Bibel finden. Erst wenn &amp;quot;alle Tatsachen bekannt sind&amp;quot;, werden wir sehen, dass die Unfehlbarkeit wahr ist. Es ist sehr bequem, eine Theorie aufzustellen, die erst verifiziert werden kann wenn wir allwissend sind. Aus diesem Grund ist die Chicago-Erklärung eine nutzlose Behauptung. Sie kann keine Glaubensfeststellung sein, die aus der Bibel erstellt wurde, da sie nicht in der Bibel zu finden ist. Sie kann keine Darstellung dessen sein, was Beweise zeigen, da die Beweise nicht vollständig sind, bevor wir nicht allwissend sind.{{ref|ostler1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textzeugen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Zeit vorhandenen Bibelmanuskripte demonstrieren übereinstimmend, dass Verfälschung und Veränderung biblischer Texte die Regel und nicht die Ausnahme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altes Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmanuel Tov,{{ref|tov1}} J. L. Magnes Professor für Bibelwissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem und leitender Herausgeber des Publikationsprojektes für die Schriften vom Toten Meer schrieb:&lt;br /&gt;
:* Alle Textzeugen (des AT] weichen voneinander in größerem oder geringerem Maße ab.&lt;br /&gt;
:* Es gibt keine einzige Ausgabe [des AT], die in allen Einzelheiten mit einer anderen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
:* Die meiste Texte, antik oder neuzeitlich, die von einer an die andere Generation übertragen wurden, sind auf die eine oder andere Weise &#039;&#039;verderbt&#039;&#039;. (Heraushebung im Original)&lt;br /&gt;
:* Eine zweite Erscheinung sind Korrekturen und Änderungen, die in den biblischen Text eingefügt wurden. Solche Verfälschungen des Textes sind in allen Textzeugen nachweisbar.&lt;br /&gt;
:* Paradoxerweise haben daher die Soferim [Schreiber] und Masoreten einen Text sorgfältig bewahrt, der bereits verderbt war.&lt;br /&gt;
:* Eines der Postulate der Bibelforschung besagt, dass der Text der in den unterschiedlichen Exemplaren (Manuskripten, Ausgaben) des üblicherweise als &amp;quot;masoretischer Text&amp;quot; bezeichneten, in vielen Einzelheiten nicht den &#039;ursprünglichen Text&#039; der biblischen Bücher darstellt.&lt;br /&gt;
:* Diese Parallelquellen [von Könige, Psalmen, Samuel usw.] beruhen auf antiken Texten, die bereits voneinander abwichen, bevor sie in die biblischen Bücher aufgenommen wurden. Sie erfuhren auch Veränderungen, nachdem sie als Teil der biblischen Bücher von einer Generation an die nächste übertragen wurden.&lt;br /&gt;
:* Die S[eptuaginta] ist eine jüdische Übersetzung, die hauptsächlich in Alexandria angefertigt wurde. Ihre hebräische Quelle unterschied sich stark von den anderen Textzeugen (M[asoretisch], T[argums], S[amaritisch], V[ulgata], und von vielen der Qumran-Texte.... Überdies ist die S[eptuaginta] wichtig als Quelle für frühe Exeese und diese Übersetzung bildet auch die Grundlage für viele Elemente des NT.&lt;br /&gt;
:* Die Bedeutung der S[eptuagintza] beruht auf der Tatsache, dass sie eine größere Vielfalt von Varianten widerspiegelt als alle anderen Übersetzungen zusammengenommen.&lt;br /&gt;
:* Textüberarbeitungen tragen erkennbare textliche Wesenstendenzen wie erweiternd, verkürzend, in Einklang bringend, judaisierend, christianisierend.&lt;br /&gt;
:* Die Theorie der Einteilung der biblischen Zeugen in drei Überarbeitungen [masoretisch, Septuaginta und samaritisch] kann nicht aufrecht erhalten werden.... in einem solchen Maße, dass man beinahe von einer unbegrenzen Anzahl von Texten sprechen kann.&lt;br /&gt;
:* Die Frage des ursprünglichen Textes der biblischen Bücher kann nicht eindeutig entschieden werden, da es keine sicheren Beweise gibt, die uns helfen, in die eine oder andere Richtung zu entscheiden.&lt;br /&gt;
:* Wir haben immer noch keine Kenntnis von Abschriften der biblischen Bücher die im ersten Stadium ihrer Textübertragung geschrieben wurden, nicht einmal von Texten, die dieser Zeit nahe liegen.... Da die Jahrhunderte, die den vorhandenen Texten vorausgingen, wahrscheinlich von großer textlicher Veränderlichkeit gekennzeichnet waren, muss alles, das über den unverfälschten biblischen Text gesagt wird, notwendigerweise hypothetisch bleiben.&lt;br /&gt;
:* Masoretisch ist nur ein Zeuge für den biblischen Text und seine ursprüngliche Form ist weit davon entfernt, mit dem Originaltext der Bibel als ganzes identisch zu sein.&lt;br /&gt;
:* Als Regel werden sie [die Konzepte über die Natur des ursprünglichen Bibeltextes] als Glauben formuliert, das heißt, ein Gelehrter glaubt oder glaubt nicht an einen bestimmten Ursprungstext. Solche Ansichten sind nahezu immer dogmatisch.&lt;br /&gt;
:* Während der Textübertragung fanden zahlreiche komplizierte Änderungen statt, die es uns nun fast unmöglich machen, die ursprüngliche Form des Textes zu rekonstruieren.&lt;br /&gt;
:* Viele der tiefgreifenden Änderungen der biblischen Texte, die ganze Sätze, Abschnitte und Bücher betreffen, sollten nicht....Kopisten zugeschrieben werden, sondern früheren Generationen von Bearbeitern, die sich massive Änderungen im Entstehungsstadium der biblischen Literatur erlaubten.&lt;br /&gt;
:* Es ist nicht so, daß der M[asoretische] Text über die anderen Texte triumphiert, sondern wohl, dass diejenigen, die ihn förderten, wahrscheinlich die einzige organisierte Gruppe bildeten, die die Zerstörung des zweiten Tempels überlebte [d.h. die rabbinische Schule, die aus den Pharisäern entstand].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues Testament====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ähnlichen Situation stehen wir im Neuen Testament gegenüber. Leon Vaganay und Christian-Bernard Amphoux{{ref|nt1}} schrieben in &#039;&#039;An Introduction to New Testament Criticism&#039;&#039; (Eine Einführung in die Kritik des Neuen Testaments):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Sie [antike Methoden rhetorischer Interpretation] werden angewandt, um einen geheimen Code zu offenbaren, der nur den Gelehrten oder Initiierten zugänglich war. Wenn der &#039;westliche&#039; Text aus diesem Blickwinkel betrachtet wird, wird er weniger das Produkt einer bestimmten Theologie, als vielmehr eines bestimmten Bedeutungssystems....Doch diese ausgeklügelte Art codierten Schreibens ist nicht geeignet für eine allgemeine Verbreitung. Für eine weitere Verteilung musste der Text an die Mentalität der Leute angepasst werden, die ihn bekommen sollten. Er musste überarbeitet und verändert werden, damit er für ein Publikum annehmbar wurde, das nicht erwartete, nach verborgener Bedeutung suchen zu müssen.&lt;br /&gt;
:* Die große stilistische Kluft zwischen den beiden hauptsächlichen Textarten des Neuen Testaments, das &#039;westliche&#039; auf der einen Seite und aller anderen Textarten auf der anderen Seite, kann nicht zufällig entstanden sein.&lt;br /&gt;
:* 178 n.Chr. bemerkt der weltliche Autor Celsus in einer Kampfschrift gegen die Christen: Einige der Gläubigen....haben den ursprünglichen Text der Evangelien drei oder viermal, vielliecht sogar öfter geändert mit der Absicht so im Stande zu sein, die Argumente ihrer Krtiker zu zerstreuen. (Zitiert in Origenes gegen Celsus, SC 132, 2, 27) Origenes leugnet das Vorhandensein solcher Änderungen nicht. Ja, Origenes schreibt: &amp;quot;Es ist heute [3. Jhd. n. Chr.] eine offensichtliche Tatsache, dass es viele Unterschiede zwischen den Manuskripten gibt, deren Ursache entweder in der Schlampigkeit der Schreiber liegt oder in der widernatürlichen Dreistigkeit einiger Leute, den Text zu korrigieren oder auch in der Tatsache, dass es jene gibt, die nach Gutdünken hinzufügen oder streichen und sich selbst als Korrektoren aufspielen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:* Daher ist es nicht möglich, den frühesten Text mit Sicherheit zu rekonstruieren, auch wenn es keinen Zweifel gibt, dass es ihn seit sehr früher Zeit in schriftlicher Form gegeben hat, ohne ein vorbereitendes mündliches Stadium.&lt;br /&gt;
:* In der Zeit nach 135 n. Chr. blühten die Überarbeitungen mit einer großen Vielfalt von Texten als Ergebnis, die ihren Gipfel vor dem Jahr 200 erreichte.&lt;br /&gt;
:* Also nahmen die Texte der ersten Überarbeitungen zwischen 150 und 250 eine Fülle neuer Lesarten an. Es waren diese eine Mischung aus zufälliger Schlamperei, absichtlichen Korrekturen der Schreiber, unabsichtliche Fehler, die bewusste Abweichung eines Übersetzers von der Buchstäblichkeit, die systematischeren Änderungen eines Bearbeiters und schließlich auch Verfälschungen durch Harmonisierungsbestrebungen unterschiedlichen Ausmaßes je nach Ort. All dies trug zu einer Unterschiedlichkeit des Textes bei, die ihm, wenn man so will, ein bisschen Lokalkolorit jedes Landes mitgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wer machte die Änderungen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christliche Autoren beschuldigen oft Häretiker (wie die Marcioniten des zweiten Jahrhudnerts) den Bibeltext zu verändern. Es gibt jedoch eine für jene, die auf einem fehlerlosen Bibeltext bestehen, noch beunruhigendere Entdeckung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:...kürzliche Studien haben gezeigt, dass die Indizien der überlebenden Manuskripte genau in die Gegenrichtung weisen. Schreiber, die mit der &#039;&#039;orthodoxen&#039;&#039; Tradition verbunden waren, haben nicht selten ihre Texte verändert, manchmal um die Möglichkeit des &amp;quot;Missbrauchs&amp;quot; durch Christen, die häretischem Glauben anhingen, auszuschalten, manchmal um sie den Lehren, denen Christen ihrer eigenen Überzeugung anhingen besser anzupassen.{{ref|ehrman1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erforderte die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; christliche Tradition, dass die Ursprungstexte überarbeitet wurden um ihre Sichtweisen zu unterstützen, im Gegensatz zu den Sichtweisen jener, mit denen sie nicht übereinstimmten. Es erscheint seltsam, heute jene zu beschuldigen, die die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; Sicht nicht vollständig akzeptieren, sie &amp;quot;verletzten die Heilige Schrift&amp;quot;. Denn gerade diese heilige Schrift wurde von jenen verfälscht, dich sich nun als &#039;orthodox&#039; bezeichnen, was einfach eine andere Art ist zu sagen, dass sie die Schlacht gewonnen haben, durch die ihre Sichtweise als die &#039;angemessene&#039; definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Bruce Metzger beobachtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So seltsam es erscheinen mag, Schreiber, die [selbst] nachdachten, waren gefährlicher als jene, die einfach nur das, was ihnen vorlag, getreulich abschreiben wollten. Viele der Abänderungen, die als absichtlich einzustufen sind, wurden ohne Zweifel in gutem Glauben von Kopisten gemacht, die glaubten, sie korrigierten einen Irrtum oder eine sprachliche Verunglückung, die sich früher in den heiligen Text eingeschlichen hatte und die beseitigt werden musste. So konnte sogar ein späterer Schreiber eine fehlerhafte Lesart, die einmal ausgebessert worden war, wieder in den Text einführen.... Die Maunskripte des Neuen Testamentes bewahren Spuren von zwei Arten von dogmatischen Änderungen: Jene, die die Ausmerzung oder die Abänderung von dem betreffen, was als von der Lehre her als unannehmbar oder unbequem betrachtet wurde und jene, die in die Schrift einen &#039;Beweise&#039; für eine bevorzugte theologische Haltung oder Praktik einführen.... {{ref|metzger2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was dachten frühe Christen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Justin der Märtyrer, ein christlicher Autor des 2. Jahrhunderts, beklagte sich, die Juden hätten die Heilige Schrift abgeändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ich möchte, dass ihr beachtet, dass sie [die Juden] viel Heilige Schrift aus den Übersetzungen weggenommen haben....{{ref|justin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origenes, ein christlicher Autor des dritten Jahrhunderts, beklagt das Problem schlechter Übertragung sogar in seinem Zeitalter:&lt;br /&gt;
: Die Unterschiede zwischen den Manuskripten sind groß geworden, entweder durch die Nachlässigkeit einiger Kopisten oder durch die widernatürliche Dreistigkeit anderer. Entweder versäumen sie es, das, was sie abgeschrieben haben, noch einmal zu überprüfen, oder während sie prüfen, machen sie Hinzufügungen oder Löschungen nach ihrem Gutdünken.{{ref|origin1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textgelehrte wie Bruce Metzger zitieren diese Passage und bemerken dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Origenes nimmt an, dass vielleicht alle zu seiner Zeit vorhandenen Manuspkripte verderbt geworden seien....{ref|metzger1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beschreibt, wie &amp;quot;klare und kostbare Dinge&amp;quot; (aus der Bibel) entfernt wurden. Origenes beklagt sich hier über Streichungen aus den heiligen Schriften, Veränderungen, die nur schwerstens zu entdecken sind. Eine Abänderung könnte erkennbar sein, aber eine Löschung ist einfach für immer verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der korinthische Bischof Dionysius klagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Als mich meine Mitchristen baten, ihnen Briefe zu schreiben, tat ich das. Diese haben die Apostel des Teufels mit Unkraut gefüllt, indem sie eine Dinge wegnahmen und andere hinzufügten. Für sie ist das Wehe vorbereitet. Man muss sich kaum wundern, wenn einige es gewagt haben, das Wort des Herrn selbst zu verfälschen, dass sie dann sich verschworen haben, meine eigenr bescheidene Anstrengung zu nichte zu machen.{{ref|dionysius1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegenden Textbeweise machen die Annahme eines unfehlbaren Bibeltextes unhaltbar. Außerdem ist die Lehre der Unfehlbarkeit keine biblische Lehre und kann daher dem Text nur von außen übergestülpt werden und nicht aus den Lehren der als &amp;quot;unfehlbar&amp;quot; angenommene Bibel bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiligen der Letzten Tage nehmen die Haltung ein, die Bibel zu ehren und danach zu trachten, sie zu verstehen, doch auch anzuerkennen, dass sie nur insoweit das Wort Gottes ist, als fehlbare Menschen das Wort und getreu übermittelt haben. Das ist sowohl mit den biblischen Lehren als auch mit den verfügbaren Beweisen im Einklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Unfehlbarkeit der Bibel zu bestehen ist eine theologische und ideologische Annahme und nicht eine natürliche Folge von Lehren der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|chicago1}} On the Chicago Statement, see Norman L. Geisler and William E. Nix, &#039;&#039;A General Introduction to the Bible&#039;&#039;, rev. and exp. (Chicago: Moody Press, 1986), 181&amp;amp;ndash;185.&lt;br /&gt;
#{{note|ostler1}} {{FR-11-2-3}} (italics in original)&lt;br /&gt;
#{{note|tov1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Tov&#039;s original work may be found in footnotes 26&amp;amp;ndash;49.&lt;br /&gt;
#{{note|nt1}} These examples are taken from {{FR-11-2-4}}.  References to Vaganay and Amphoux&#039;s original work may be found in footnotes 52&amp;amp;ndash;58.&lt;br /&gt;
#{{note|ehrman1}} {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
#{{note|metzger2}}Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 195, 201.&lt;br /&gt;
#{{note|justin1}} {{Anf1| author=Justin Martyr|article=Dialogue with Trypho|vol=1|citation=Chapter 71|start=234}}&lt;br /&gt;
#{{note|origen1}} Origen, &#039;&#039;Commentary on Matthew 15.14&#039;&#039; as quoted in Bruce M. Metzger, &amp;quot;Explicit References in the Works of Origen to Variant Readings in New Testament manuscripts,&amp;quot; in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J Neville Birdsall and Robert W. Thomson (Freiburg: Herder, 1968), 78&amp;amp;mdash;79; reference from Erhman, 223.&lt;br /&gt;
#{{note|metzger1}} Bruce Metzger, &#039;&#039;The Text of the New Testament.  Its Transmission, Corruption, and Restoration &#039;&#039;(second edition 1979; first edition 1964), 152; citing Metzger, “Explicit references in the works of Origen to Variant Readings in New Testament Manuscripts,” in &#039;&#039;Biblical and Patristic Studies in Memory of Robert Pierce Casey&#039;&#039;, ed. J.N. Birdsall (1963): 78&amp;amp;ndash;95.&lt;br /&gt;
#{{note|dionysius1}} Cited in {{MisquotingJesus1|start=53}}&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Bibel/Verlorene_Schriften&amp;diff=2591</id>
		<title>Bibel/Verlorene Schriften</title>
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		<updated>2007-07-08T03:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schlussfolgerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Frage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Lost_scripture}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frage==&lt;br /&gt;
Ich habe gehört, dass in der Bibel &amp;quot;verlorene Schriften&amp;quot; erwähnt werden. Was ist das und welche Folgen hat das für die Lehre von der Unfehlbarkeit und der Vollständigkeit der Bibel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Antwort==&lt;br /&gt;
Die sogenannten &amp;quot;verlorenen Schriften&amp;quot; beziehen sich auf Schriften, die in unserem heutigen biblischen Bericht erwähnt oder zitiert werden, die selbst aber nicht darin enthalten sind. Einige dieser Schriften kennt man aus anderen Quellen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele für &amp;quot;verlorene Schriften&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Verlorene Schrift!!Bibelzitat zur verlorenen Schrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| Buch der Kriege des Herrn ||Numeri 21:14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Das Buch des Aufrechten||Josua 10:13, 2. Samuel 1:18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chronik Salomos||1. Könige 11:41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Sehers Samuel||1. Chronik 29:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Sehers Gad||1. Chronik 29:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Propheten Nathan||1. Chronik 29:29, 2. Chronik 9:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Weissagung Ahijas||2. Chronik 9:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vision des Sehers Jedo||2. Chronik 9:29, 2. Chronik 12:15, 2. Chronik 13:22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Propheten Schemaja||2. Chronik 12:15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte Jehus||2. Chronik 20:34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte der Seher des Manasse||2. Chronik 33:19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klagelied für Josiah||2. Chronik 25:25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Brief an die Korinther des Paulus vor unserem &amp;quot;1. Korinther&amp;quot;||1. Korinther 5:9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ein möglicher früherer Epheserbrief des Paulus||Epheser 3:3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brief des Paulus an die Kirche in Laodicäa||Kolosser 4:16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Weissagung des Henoch (Zitat)||Judas 1:14-15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Henoch||&amp;quot;Es beeinflusste Matthäus, Lukas, Johannes, Apostelgeschichte, Römer, 1. und 2. Korinther, Epheser, Kolosser, 1. und 2. Tessaloniker, 1. Timotheus, Hebräer, 1. Johannesbrief, Judas (der ihn direkt zitiert) und Offenbarung (mit zahlreichen Bezügen)...indem es Lehren des Neuen Testamentes bezüglich der Natur des Messias, den Menschensohn, das messianische Reich, Dämonologie, die Zukunft, Auferstehung, das Jüngste Gericht, das ganze eschatologische Theater und Symbolik formte.&amp;quot;{{ref|enochwide1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele für kanonische Unterschiede zwischen Bibeln===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wird noch komplizierter durch die Tatsache, dass Christen sich nicht immer einig waren über den &amp;quot;Kanon&amp;quot;, das heißt sie waren darüber uneins, was als heilige Schrift zu gelten hat und was nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele dieser Varianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Christliche Person oder Gruppe!!kanonische Unterschiede zur&amp;lt;br&amp;gt; protestantischen Bibel&amp;lt;br&amp;gt; (im Englischen die&amp;lt;br&amp;gt; King James Übersetzung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Katholiken||Apokryphen sind kanonisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Orthodoxe||Apokryphen sind kanonisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Clemensvonf Alexanderia (200 n. Chr.)|| hatte noch im Kanon:&lt;br /&gt;
* Brief des Barnabas&lt;br /&gt;
* Brief des Clemens&lt;br /&gt;
* Die Predigt des Petrus{{ref|pr2}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Römische Christen (circa 200 n. Chr.)||bezogen in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
*Offenbarung des Petrus&lt;br /&gt;
*Weisheit Salomons&lt;br /&gt;
schlossen aus dem Kanon aus:&lt;br /&gt;
*Hebräer&lt;br /&gt;
*1. Petrus&lt;br /&gt;
*2. Petrus&lt;br /&gt;
*3. Johannes{{ref|ash1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Origenes (bis 254 n. Chr.))||bezog in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
* Brief des Barnabas&lt;br /&gt;
* Hirte des Hermas{{ref|pr3}}&lt;br /&gt;
schloss aus dem Kanon aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Jakobus&lt;br /&gt;
*Judas&lt;br /&gt;
*2. Johannes&lt;br /&gt;
*die in Rom strittigen(siehe oben){{ref|ash2}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Syrische Peshitta||schloss aus dem Kanon aus:&lt;br /&gt;
* 2. Petrus&lt;br /&gt;
* 2. Johannes&lt;br /&gt;
* 3. Johannes&lt;br /&gt;
* Judas&lt;br /&gt;
* Offenbarung des Johannes{{ref|syriac1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Armenische Kirche||schloss in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
* 3. Korinther&lt;br /&gt;
Schloss aus dem Kanon aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offenbarung des Johannes, vor dem 12, Jahrhundert{{ref|armenian11}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Äthiopische Kirche||schloss in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
*Sinodos&lt;br /&gt;
* Clemens&lt;br /&gt;
* Buch des Bundes&lt;br /&gt;
* Didascalia{{ref|ethiopian1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Martin Luther||betrachtete den Brief des Jakobus als eine &amp;quot; rechte Strohepistel&amp;quot; {{ref|straw1}}  Er stimmte auch mit der Bergpredigt nicht überein, weil sie zu seiner Theologie von der &amp;quot;Gnade allein&amp;quot; nicht passte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlussfolgerungen für die Lehren von der Unfehlbarkeit und der Vollständigkeit der Bibel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Kanons können nicht richtig sein. Warum sollten wir annehmen, ausgerechnet die Bibel des Kritikers sei vollständig und unfehlbar? Durch welche Autorität wird das erklärt? Eine solche Autorität müsste &#039;&#039;&#039;außerhalb&#039;&#039;&#039; der Bibel liegen und damit augenfällig machen, dass eine andere Quelle für das Wort Gottes gibt außer der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem muss man sich bewusst machen, dass die Schreiber der Bibel keinen Bibelkanon kannten, da die Bibel erst Jahrunderte später zusammengestellt wurde. Also konnten sich Bibelschreiber nicht auf die Vollständigkeit und das Ausreichen des Kanons bezogenhaben, da der Kanon gar nicht existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Biblische Schreiber betrachteten Schriften, die nicht im heutigen Kanon enthalten sind, als heilige Schriften&lt;br /&gt;
# Christliche Gruppen sind unterschiedlicher Meinung darüber, was den Kanon der Bibel bildet. Jede Behauptung, der Kanon sei geschlossen, muss erklären:&lt;br /&gt;
:a) &#039;&#039;&#039;welcher&#039;&#039;&#039; Kanon&lt;br /&gt;
:b) Was macht diesen Kanon maßgeblich und keinen anderen?&lt;br /&gt;
# Unterschiede des Kanons verschiedener christlicher Gruppen &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; der klare Glaube biblischer Autoren an den Status anderer nicht biblischer Texte als heilige Schrift sprechen gegen eine kohärente Lehre davon, dass die Bibel genüge und ohne Irrtum sei, die aus der Bibel selbst abgeleitet wird. Eine solche Behauptung muss von außerhalb der Bibel kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|enochwide1}} E. Isaac, &amp;quot;1 (Ethiopic Apocalypse of) Enoch,&amp;quot; in &#039;&#039;The Old Testament Pseudepigrapha&#039;&#039;, ed. J. H. Charlesworth, 2 vols, (Garden City, N.Y.: Doubleday, 1983), 1:10; cited in {{ComparingLDSBeliefs}}&lt;br /&gt;
#{{note|pr2}} {{ComparingLDSBeliefs}}&lt;br /&gt;
#{{note|ash1}} Mike Ash, &amp;quot;Is the Bible Complete?&amp;quot;: 1.  {{pdflink|url=http://www.fairlds.org/FAIR_Brochures/Is_the_Bible_Complete.pdf}}&lt;br /&gt;
#{{note|pr3}} {{ComparingLDSBeliefs}}; citing Clyde L. Manschreck, &#039;&#039;A History of Christianity in the World&#039;&#039;, 2d. ed. (Englewood Cliffs, N.J.: Prentice Hall, 1985), 52.&lt;br /&gt;
#{{note|ash2}} Mike Ash, &amp;quot;Is the Bible Complete?&amp;quot;: 1.  {{pdflink|url=http://www.fairlds.org/FAIR_Brochures/Is_the_Bible_Complete.pdf}}&lt;br /&gt;
#{{note|syriac1}} {{FR-11-2-4}}; citing  Kurt Aland, &#039;&#039;Nestle-Aland Greek-English New Testament&#039;&#039;, 5th ed. (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1990), 769–75; see also Craig A. Evans, &#039;&#039;Noncanonical Writings and New Testament Interpretation&#039;&#039; (Peabody, Mass.: Hendrickson, 1992), 190–219, who provides almost 1,500 quotations, allusions, and parallels between noncanonical sources and the New Testament.&lt;br /&gt;
#{{note|armenian1}}{{FR-11-2-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|ethiopian1}}{{FR-11-2-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|straw1}} Timothy George, &amp;quot;&#039;A Right Strawy Epistle&#039;: Reformation Perspectives on James,&amp;quot; &#039;&#039;The Southern Baptist Journal of Theology&#039;&#039; (Fall 2000), 20&amp;amp;ndash;31.{{pdflink|url=http://www.sbts.edu/pdf/sbjt_2000Fall3.pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Bibel/Verlorene_Schriften&amp;diff=2590</id>
		<title>Bibel/Verlorene Schriften</title>
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		<updated>2007-07-08T03:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schlussfolgerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Frage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Lost_scripture}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frage==&lt;br /&gt;
Ich habe gehört, dass in der Bibel &amp;quot;verlorene Schriften&amp;quot; erwähnt werden. Was ist das und welche Folgen hat das für die Lehre von der Unfehlbarkeit und der Vollständigkeit der Bibel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Antwort==&lt;br /&gt;
Die sogenannten &amp;quot;verlorenen Schriften&amp;quot; beziehen sich auf Schriften, die in unserem heutigen biblischen Bericht erwähnt oder zitiert werden, die selbst aber nicht darin enthalten sind. Einige dieser Schriften kennt man aus anderen Quellen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele für &amp;quot;verlorene Schriften&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Verlorene Schrift!!Bibelzitat zur verlorenen Schrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| Buch der Kriege des Herrn ||Numeri 21:14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Das Buch des Aufrechten||Josua 10:13, 2. Samuel 1:18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chronik Salomos||1. Könige 11:41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Sehers Samuel||1. Chronik 29:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Sehers Gad||1. Chronik 29:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Propheten Nathan||1. Chronik 29:29, 2. Chronik 9:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Weissagung Ahijas||2. Chronik 9:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vision des Sehers Jedo||2. Chronik 9:29, 2. Chronik 12:15, 2. Chronik 13:22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Propheten Schemaja||2. Chronik 12:15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte Jehus||2. Chronik 20:34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte der Seher des Manasse||2. Chronik 33:19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klagelied für Josiah||2. Chronik 25:25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Brief an die Korinther des Paulus vor unserem &amp;quot;1. Korinther&amp;quot;||1. Korinther 5:9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ein möglicher früherer Epheserbrief des Paulus||Epheser 3:3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brief des Paulus an die Kirche in Laodicäa||Kolosser 4:16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Weissagung des Henoch (Zitat)||Judas 1:14-15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Henoch||&amp;quot;Es beeinflusste Matthäus, Lukas, Johannes, Apostelgeschichte, Römer, 1. und 2. Korinther, Epheser, Kolosser, 1. und 2. Tessaloniker, 1. Timotheus, Hebräer, 1. Johannesbrief, Judas (der ihn direkt zitiert) und Offenbarung (mit zahlreichen Bezügen)...indem es Lehren des Neuen Testamentes bezüglich der Natur des Messias, den Menschensohn, das messianische Reich, Dämonologie, die Zukunft, Auferstehung, das Jüngste Gericht, das ganze eschatologische Theater und Symbolik formte.&amp;quot;{{ref|enochwide1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele für kanonische Unterschiede zwischen Bibeln===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wird noch komplizierter durch die Tatsache, dass Christen sich nicht immer einig waren über den &amp;quot;Kanon&amp;quot;, das heißt sie waren darüber uneins, was als heilige Schrift zu gelten hat und was nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele dieser Varianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Christliche Person oder Gruppe!!kanonische Unterschiede zur&amp;lt;br&amp;gt; protestantischen Bibel&amp;lt;br&amp;gt; (im Englischen die&amp;lt;br&amp;gt; King James Übersetzung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Katholiken||Apokryphen sind kanonisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Orthodoxe||Apokryphen sind kanonisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Clemensvonf Alexanderia (200 n. Chr.)|| hatte noch im Kanon:&lt;br /&gt;
* Brief des Barnabas&lt;br /&gt;
* Brief des Clemens&lt;br /&gt;
* Die Predigt des Petrus{{ref|pr2}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Römische Christen (circa 200 n. Chr.)||bezogen in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
*Offenbarung des Petrus&lt;br /&gt;
*Weisheit Salomons&lt;br /&gt;
schlossen aus dem Kanon aus:&lt;br /&gt;
*Hebräer&lt;br /&gt;
*1. Petrus&lt;br /&gt;
*2. Petrus&lt;br /&gt;
*3. Johannes{{ref|ash1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Origenes (bis 254 n. Chr.))||bezog in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
* Brief des Barnabas&lt;br /&gt;
* Hirte des Hermas{{ref|pr3}}&lt;br /&gt;
schloss aus dem Kanon aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Jakobus&lt;br /&gt;
*Judas&lt;br /&gt;
*2. Johannes&lt;br /&gt;
*die in Rom strittigen(siehe oben){{ref|ash2}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Syrische Peshitta||schloss aus dem Kanon aus:&lt;br /&gt;
* 2. Petrus&lt;br /&gt;
* 2. Johannes&lt;br /&gt;
* 3. Johannes&lt;br /&gt;
* Judas&lt;br /&gt;
* Offenbarung des Johannes{{ref|syriac1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Armenische Kirche||schloss in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
* 3. Korinther&lt;br /&gt;
Schloss aus dem Kanon aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offenbarung des Johannes, vor dem 12, Jahrhundert{{ref|armenian11}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Äthiopische Kirche||schloss in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
*Sinodos&lt;br /&gt;
* Clemens&lt;br /&gt;
* Buch des Bundes&lt;br /&gt;
* Didascalia{{ref|ethiopian1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Martin Luther||betrachtete den Brief des Jakobus als eine &amp;quot; rechte Strohepistel&amp;quot; {{ref|straw1}}  Er stimmte auch mit der Bergpredigt nicht überein, weil sie zu seiner Theologie von der &amp;quot;Gnade allein&amp;quot; nicht passte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlussfolgerungen für die Lehren von der Unfehlbarkeit und der Vollständigkeit der Bibel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Kanons können nicht richtig sein. Warum sollten wir annehmen, ausgerechnet die Bibel des Kritikers sei vollständig und unfehlbar? Durch welche Autorität wird das erklärt? Eine solche Autorität müsste &#039;&#039;&#039;außerhalb&#039;&#039;&#039; der Bibel liegen und damit augenfällig machen, dass eine andere Quelle für das Wort Gottes gibt außer der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem muss man sich bewusst machen, dass die Schreiber der Bibel keinen Bibelkanon kannten, da die Bibel erst Jahrunderte später zusammengestellt wurde. Also konnten sich Bibelschreiber nicht auf die Vollständigkeit und das Ausreichen des Kanons bezogenhaben, da der Kanon gar nicht existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Biblische Schreiber betrachteten Schriften, die nicht im heutigen Kanon enthalten sind, als heilige Schriften&lt;br /&gt;
# Christliche Gruppen sind unterschiedlicher Meinung darüber, was den Kanon der Bibel bildet. Jede Behauptung, der Kanon sei geschlossen, muss erklären:&lt;br /&gt;
:a) &#039;&#039;&#039;welcher&#039;&#039;&#039; Kanon&lt;br /&gt;
:b) Was macht diesen Kanon maßgeblich und keinen anderen?&lt;br /&gt;
# Unterschiede des Kanons verschiedener christlicher Gruppen &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; der klare Glaube biblischer Autoren an den Status anderer nicht biblischer Texte als heilige Schrift sprechen gegen eine kohärente Lehre davon, dass die Bibel genüge und ohne Irrttum sei, die aus der Bibel selbst abgeleitet wird. Eine solche Behauptung muss von außerhalb der Bibel kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|enochwide1}} E. Isaac, &amp;quot;1 (Ethiopic Apocalypse of) Enoch,&amp;quot; in &#039;&#039;The Old Testament Pseudepigrapha&#039;&#039;, ed. J. H. Charlesworth, 2 vols, (Garden City, N.Y.: Doubleday, 1983), 1:10; cited in {{ComparingLDSBeliefs}}&lt;br /&gt;
#{{note|pr2}} {{ComparingLDSBeliefs}}&lt;br /&gt;
#{{note|ash1}} Mike Ash, &amp;quot;Is the Bible Complete?&amp;quot;: 1.  {{pdflink|url=http://www.fairlds.org/FAIR_Brochures/Is_the_Bible_Complete.pdf}}&lt;br /&gt;
#{{note|pr3}} {{ComparingLDSBeliefs}}; citing Clyde L. Manschreck, &#039;&#039;A History of Christianity in the World&#039;&#039;, 2d. ed. (Englewood Cliffs, N.J.: Prentice Hall, 1985), 52.&lt;br /&gt;
#{{note|ash2}} Mike Ash, &amp;quot;Is the Bible Complete?&amp;quot;: 1.  {{pdflink|url=http://www.fairlds.org/FAIR_Brochures/Is_the_Bible_Complete.pdf}}&lt;br /&gt;
#{{note|syriac1}} {{FR-11-2-4}}; citing  Kurt Aland, &#039;&#039;Nestle-Aland Greek-English New Testament&#039;&#039;, 5th ed. (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1990), 769–75; see also Craig A. Evans, &#039;&#039;Noncanonical Writings and New Testament Interpretation&#039;&#039; (Peabody, Mass.: Hendrickson, 1992), 190–219, who provides almost 1,500 quotations, allusions, and parallels between noncanonical sources and the New Testament.&lt;br /&gt;
#{{note|armenian1}}{{FR-11-2-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|ethiopian1}}{{FR-11-2-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|straw1}} Timothy George, &amp;quot;&#039;A Right Strawy Epistle&#039;: Reformation Perspectives on James,&amp;quot; &#039;&#039;The Southern Baptist Journal of Theology&#039;&#039; (Fall 2000), 20&amp;amp;ndash;31.{{pdflink|url=http://www.sbts.edu/pdf/sbjt_2000Fall3.pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Bibel/Verlorene_Schriften&amp;diff=2589</id>
		<title>Bibel/Verlorene Schriften</title>
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		<updated>2007-07-08T03:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schlussfolgerungen für die Lehren von der Unfehlkbarkeit und der Vollständigkeit der Bibel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Frage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Lost_scripture}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frage==&lt;br /&gt;
Ich habe gehört, dass in der Bibel &amp;quot;verlorene Schriften&amp;quot; erwähnt werden. Was ist das und welche Folgen hat das für die Lehre von der Unfehlbarkeit und der Vollständigkeit der Bibel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Antwort==&lt;br /&gt;
Die sogenannten &amp;quot;verlorenen Schriften&amp;quot; beziehen sich auf Schriften, die in unserem heutigen biblischen Bericht erwähnt oder zitiert werden, die selbst aber nicht darin enthalten sind. Einige dieser Schriften kennt man aus anderen Quellen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele für &amp;quot;verlorene Schriften&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Verlorene Schrift!!Bibelzitat zur verlorenen Schrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| Buch der Kriege des Herrn ||Numeri 21:14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Das Buch des Aufrechten||Josua 10:13, 2. Samuel 1:18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chronik Salomos||1. Könige 11:41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Sehers Samuel||1. Chronik 29:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Sehers Gad||1. Chronik 29:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Propheten Nathan||1. Chronik 29:29, 2. Chronik 9:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Weissagung Ahijas||2. Chronik 9:29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vision des Sehers Jedo||2. Chronik 9:29, 2. Chronik 12:15, 2. Chronik 13:22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte des Propheten Schemaja||2. Chronik 12:15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte Jehus||2. Chronik 20:34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geschichte der Seher des Manasse||2. Chronik 33:19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klagelied für Josiah||2. Chronik 25:25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Brief an die Korinther des Paulus vor unserem &amp;quot;1. Korinther&amp;quot;||1. Korinther 5:9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ein möglicher früherer Epheserbrief des Paulus||Epheser 3:3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brief des Paulus an die Kirche in Laodicäa||Kolosser 4:16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Weissagung des Henoch (Zitat)||Judas 1:14-15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Henoch||&amp;quot;Es beeinflusste Matthäus, Lukas, Johannes, Apostelgeschichte, Römer, 1. und 2. Korinther, Epheser, Kolosser, 1. und 2. Tessaloniker, 1. Timotheus, Hebräer, 1. Johannesbrief, Judas (der ihn direkt zitiert) und Offenbarung (mit zahlreichen Bezügen)...indem es Lehren des Neuen Testamentes bezüglich der Natur des Messias, den Menschensohn, das messianische Reich, Dämonologie, die Zukunft, Auferstehung, das Jüngste Gericht, das ganze eschatologische Theater und Symbolik formte.&amp;quot;{{ref|enochwide1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele für kanonische Unterschiede zwischen Bibeln===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wird noch komplizierter durch die Tatsache, dass Christen sich nicht immer einig waren über den &amp;quot;Kanon&amp;quot;, das heißt sie waren darüber uneins, was als heilige Schrift zu gelten hat und was nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele dieser Varianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Christliche Person oder Gruppe!!kanonische Unterschiede zur&amp;lt;br&amp;gt; protestantischen Bibel&amp;lt;br&amp;gt; (im Englischen die&amp;lt;br&amp;gt; King James Übersetzung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Katholiken||Apokryphen sind kanonisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Orthodoxe||Apokryphen sind kanonisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Clemensvonf Alexanderia (200 n. Chr.)|| hatte noch im Kanon:&lt;br /&gt;
* Brief des Barnabas&lt;br /&gt;
* Brief des Clemens&lt;br /&gt;
* Die Predigt des Petrus{{ref|pr2}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Römische Christen (circa 200 n. Chr.)||bezogen in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
*Offenbarung des Petrus&lt;br /&gt;
*Weisheit Salomons&lt;br /&gt;
schlossen aus dem Kanon aus:&lt;br /&gt;
*Hebräer&lt;br /&gt;
*1. Petrus&lt;br /&gt;
*2. Petrus&lt;br /&gt;
*3. Johannes{{ref|ash1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Origenes (bis 254 n. Chr.))||bezog in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
* Brief des Barnabas&lt;br /&gt;
* Hirte des Hermas{{ref|pr3}}&lt;br /&gt;
schloss aus dem Kanon aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Jakobus&lt;br /&gt;
*Judas&lt;br /&gt;
*2. Johannes&lt;br /&gt;
*die in Rom strittigen(siehe oben){{ref|ash2}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Syrische Peshitta||schloss aus dem Kanon aus:&lt;br /&gt;
* 2. Petrus&lt;br /&gt;
* 2. Johannes&lt;br /&gt;
* 3. Johannes&lt;br /&gt;
* Judas&lt;br /&gt;
* Offenbarung des Johannes{{ref|syriac1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Armenische Kirche||schloss in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
* 3. Korinther&lt;br /&gt;
Schloss aus dem Kanon aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offenbarung des Johannes, vor dem 12, Jahrhundert{{ref|armenian11}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Äthiopische Kirche||schloss in den Kanon ein:&lt;br /&gt;
*Sinodos&lt;br /&gt;
* Clemens&lt;br /&gt;
* Buch des Bundes&lt;br /&gt;
* Didascalia{{ref|ethiopian1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Martin Luther||betrachtete den Brief des Jakobus als eine &amp;quot; rechte Strohepistel&amp;quot; {{ref|straw1}}  Er stimmte auch mit der Bergpredigt nicht überein, weil sie zu seiner Theologie von der &amp;quot;Gnade allein&amp;quot; nicht passte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlussfolgerungen für die Lehren von der Unfehlbarkeit und der Vollständigkeit der Bibel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Kanons können nicht richtig sein. Warum sollten wir annehmen, ausgerechnet die Bibel des Kritikers sei vollständig und unfehlbar? Durch welche Autorität wird das erklärt? Eine solche Autorität müsste &#039;&#039;&#039;außerhalb&#039;&#039;&#039; der Bibel liegen und damit augenfällig machen, dass eine andere Quelle für das Wort Gottes gibt außer der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem muss man sich bewusst machen, dass die Schreiber der Bibel keinen Bibelkanon kannten, da die Bibel erst Jahrunderte später zusammengestellt wurde. Also konnten sich Bibelschreiber nicht auf die Vollständigkeit und das Ausreichen des Kanons bezogenhaben, da der Kanon gar nicht existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Biblische Schreiber betrachteten Schriften, die nicht im heutigen Kanon enthalten sind, als heilige Schriften&lt;br /&gt;
# Christliche Gruppen sind unterschiedlicher Meinung darüber, was den Kanon der Bibel bildet. Jede Behauptung, der Kanon sei geschlossen muss erklären:&lt;br /&gt;
:a) &#039;&#039;&#039;welcher&#039;&#039;&#039; Kanon&lt;br /&gt;
:b) Was macht diesen Kanon maßgeblich und keinen anderen?&lt;br /&gt;
# Unterschiede des Kanons verschiedener christlicher Gruppen &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; der klare Glaube biblischer Autoren an den Status anderer nicht biblischer Texte als heilige Schrift sprechen gegen eine kohärente Lehre davon, dass die Bibel genüge und ohne Irrttum sei, die aus der Bibel selbst abgeleitet wird. Eine solche Behauptung muss von außerhalb der Bibel kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|enochwide1}} E. Isaac, &amp;quot;1 (Ethiopic Apocalypse of) Enoch,&amp;quot; in &#039;&#039;The Old Testament Pseudepigrapha&#039;&#039;, ed. J. H. Charlesworth, 2 vols, (Garden City, N.Y.: Doubleday, 1983), 1:10; cited in {{ComparingLDSBeliefs}}&lt;br /&gt;
#{{note|pr2}} {{ComparingLDSBeliefs}}&lt;br /&gt;
#{{note|ash1}} Mike Ash, &amp;quot;Is the Bible Complete?&amp;quot;: 1.  {{pdflink|url=http://www.fairlds.org/FAIR_Brochures/Is_the_Bible_Complete.pdf}}&lt;br /&gt;
#{{note|pr3}} {{ComparingLDSBeliefs}}; citing Clyde L. Manschreck, &#039;&#039;A History of Christianity in the World&#039;&#039;, 2d. ed. (Englewood Cliffs, N.J.: Prentice Hall, 1985), 52.&lt;br /&gt;
#{{note|ash2}} Mike Ash, &amp;quot;Is the Bible Complete?&amp;quot;: 1.  {{pdflink|url=http://www.fairlds.org/FAIR_Brochures/Is_the_Bible_Complete.pdf}}&lt;br /&gt;
#{{note|syriac1}} {{FR-11-2-4}}; citing  Kurt Aland, &#039;&#039;Nestle-Aland Greek-English New Testament&#039;&#039;, 5th ed. (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 1990), 769–75; see also Craig A. Evans, &#039;&#039;Noncanonical Writings and New Testament Interpretation&#039;&#039; (Peabody, Mass.: Hendrickson, 1992), 190–219, who provides almost 1,500 quotations, allusions, and parallels between noncanonical sources and the New Testament.&lt;br /&gt;
#{{note|armenian1}}{{FR-11-2-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|ethiopian1}}{{FR-11-2-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|straw1}} Timothy George, &amp;quot;&#039;A Right Strawy Epistle&#039;: Reformation Perspectives on James,&amp;quot; &#039;&#039;The Southern Baptist Journal of Theology&#039;&#039; (Fall 2000), 20&amp;amp;ndash;31.{{pdflink|url=http://www.sbts.edu/pdf/sbjt_2000Fall3.pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bibelwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_Tempel/Endowment/Freimaurerei&amp;diff=2588</id>
		<title>Mormonismus und Tempel/Endowment/Freimaurerei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_Tempel/Endowment/Freimaurerei&amp;diff=2588"/>
		<updated>2007-07-08T03:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schluß */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Temple_endowment_and_Freemasonry}}&lt;br /&gt;
{{templedisclaimer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker der HLT-Kirche weisen auf Ähnlichkeiten zwischen den Ritualen der Freimaurerei und der HLT Tempelbegabung hin. Sie  behaupten, da Joseph Smith in Nauvoo, Illinois, in die Freimaurerei eingeführt wurde, kurz bevor er den Heiligen die volle Begabung (im Gegensatz zu der im Kirtland Tempel gegebenen Teilbegabung) vorstellte, er Elemente der Freimaurerriten in seine eigene Zeremonie integriert haben muss. In diesem Angriff ist impliziert, dass Joseph Smiths Ritual ihm nicht von Gott eingegeben ist und daher nicht eine Wiederherstellung einer alten israelitischen und frühchristlichen Verordnungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwiderung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Thema zu verstehen, muß man einige Fakten verstehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Joseph Smith Jr. wurde in Nauvoo, Illinois, am 15. und 16. März 1842 in die Freimaurerei eingeführt; sein Bruder Hyrum und sein Vater Joseph Sr. waren schon vor der Wiederherstellung der Kirche im April 1830 Freimaurer. &lt;br /&gt;
# Ein paar der frühen Kirchenführer waren vor der Organisation der Kirche Freimaurer, während viele andere nach dem Propheten in die Freimaurerei eingeführt wurden. &lt;br /&gt;
# Freimaurerei war Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika eine übliche soziale Institution. &lt;br /&gt;
# Es gibt Ähnlichkeiten zwischen den Ritualen der Freimaurerei und jenen der HLT Tempelbegabung. Diese Ähnlichkeiten konzentrieren sich auf &lt;br /&gt;
*die Verwendung eines rituellen Dramas - die Geschichte über Hiram Abiff wird von den Freimaurern verwendet, während die HLT Begabung die Geschichte über Adam und Eva und die Schöpfung verwendet (die HLT Version hat Parallelen zu alter israelitischer Tempelverehrung). &lt;br /&gt;
*ein paar ähnliche Handbewegungen im Verlauf der Rituale (die HLT Version hat deutliche Parallelen zu alter israelitischer Tempelverehrung und frühchristlicher Verwendung). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Symbolist F. L. Brink meint, dass Joseph Smith erfolgreich eine &amp;quot;innovative und komplizierte Symbologie&amp;quot; schuf, die gut dem psychischen Bedarf seiner Anhänger entsprach.{{ref|roberts1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Aspekte des Gottesdienstes im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Beziehung zwischen der Tempelbegabung und Freimaurerei zu verstehen, ist es nützlich, den Tempel genauer zu betrachten. Im Tempel sind die Teilnehmer vor ein Ritual in einer Form gestellt, die außerhalb des Tempels in der HLT Verehrung unbekannt ist. Man kann sagen, die Tempelbegabung besteht aus zwei Teilen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Lehren der Begabung, d.h. die gelehrten Prinzipien und die mit Gott eingegangenen Bündnisse. &lt;br /&gt;
#Die Methode dafür, die Begabung zu zeigen, oder die &amp;quot;rituelle Mechanik&amp;quot; selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der rituellen Darstellung der Begabungslehren und Verträge, wo die Ähnlichkeiten zwischen dem HLT Tempeldienst und Freimaurerei offensichtlich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, warum ist das so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Josephs schwierige Aufgabe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele meinen, daß sich Joseph beim Entwickeln der Begabung mit einem Problem konfrontiert sah. Er wollte auf eine klare und effektive Art einige religiöse Ideen kommunizieren (und einige davon sind sehr komplex). Dies schließt so abstrakte Konzepte ein wie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Natur der Schöpfung (Materie ist ewig und nicht aus nichts geschaffen) &lt;br /&gt;
* die Beziehung der Menschheit zu Gott und zu einander &lt;br /&gt;
* ewige Ehe und Erhöhung im Leben nach dem Tod &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph musste sehr verschiedenen Leuten diese Ideen übermitteln; einige mit sehr beschränkter Bildung, darunter viele Immigranten; einige nur mit bescheidenem Verständnis der englischen Sprache; alle besaßen verschiedene Niveaus intellektueller und geistlicher Reife, aber alle mussten durch dasselbe Ritual unterrichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smiths sehr kurze Erfahrung mit Freimaurerei vor der Einführung der vollen HLT Begabung einschließlich persönlichen Dienstes als der Kaplan der Rising Sun Loge in Nauvoo - kann ihn an die Macht der Belehrung durch Ritual und Wiederholung erinnert haben. Einige glauben, dass Joseph diese Mittel als Werkzeuge der Belehrung für die Lehren und Bündnisse der Begabung in der Nauvoo Ära gewählt haben kann. Andere sind der Ansicht, dass diese Elemente gar nicht &amp;quot;ausgeborgt&amp;quot; sind, da diese Elemente schon im Ritual des Kirtland Tempels vorhanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem war die Verwendung von Symbolen in Joseph Smiths Zeit charakteristisch; es war weder für ihn noch für Freimaurertum einzigartig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Symbole auf Gebäuden in Literatur, gestempelt auf industriell hergestellte Waren, usw. waren Mormonen und Freimaurern nicht eigen, sondern waren überall in der amerikanischen Gesellschaft des mittneunzehnten Jahrhunderts verbreitet (wie sogar eine flüchtige Inspektion von Büchern, Plakaten, Gebäuden und Photos dieser Periode bestätigt) . Nimmt man an, dass [Joseph] Smith es für notwendig hielt, seinen Heiligen bestimmte Prinzipien zu übermitteln, könnte es sein, dass er natürlich einen Satz von leicht verständlichen Symbolen entwickelte, wie sie schon in vertrauter Verwendung um ihn herum war.{{ref|roberts4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertraulichkeit ===&lt;br /&gt;
Die HLT Tempelzeremonie wurde und wird als heilig betrachtet. Als solche sollte sie nicht der Betrachtung oder Diskussion durch Außenseiter nicht ausgesetzt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smith war der Ansicht, dass viele der Heiligen nicht gut darin waren, Religiöses vertraulich zu behandeln: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Grund, dass warum uns die Geheimnisse des Herrn uns nicht offenbart werden ist, weil wir sie nicht für uns behalten, sondern sie enthüllen; wir behalten unsere eigenen Geheimnisse nicht, sondern enthüllen sie der Welt, sogar unsere Schwierigkeiten enthüllen wir unseren Feinden. Wie also sollen wir die Geheimnisse des Herrn bewahren? Ich kann ein Geheimnis bis zum Jüngsten Tag bewahren.{{ref|js1}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der frühen Führer der Kirche wiesen darauf hin, dass eines der Ziele des Freimaurertums war, angemessene Achtung vor Vertraulichkeitsversprechen zu lehren,{{ref|brown1}} zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joseph Smith&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Das Geheimnis der Freimaurerei ist es, ein Geheimnis zu bewahren.&amp;quot;{{ref|js2}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brigham Young&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Das Wichtigste an der Freimaurerei ist es, ein Geheimnis zu bewahren.&amp;quot;{{ref|by1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses institutionalisierte Freimaurerprinzip war eine Eigenschaft, die für die Heiligen notwendig war, in ihre Leben zu integrieren, sobald sie die Begabung erhalten hatten, weil bestimmte Elemente des Tempelrituals als sehr heilig betrachtet werden, und Uneingeweihten nicht eröffnet werden dürfen. Dies kann der Schlüssel dafür sein zu verstehen, warum der Prophet so viele von den Heiligen in Nauvoo ermutigte, der Freimaurerbruderschaft beizutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansichten früher Heiliger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiligen zur Zeit von Joseph Smith schlossen sich der damals allgemeinen Ansicht an, dass die Freimaurerei unmittelbar von Salomos Tempel her stamme. So verstanden Brigham Young und Heber C. Kimball die Freimaurerei als verderbte Form eines priesterlichen antiken Tempelritus.{{ref|brown2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{nw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge der Offenbarung der Begabung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede ===&lt;br /&gt;
Es ist bemerkenswert, dass manche der Ähnlichkeiten zwischen der Begabung und Freimaurerei, die von Kirchenkritikern hervorgehoben werden, nur oberflächlich sind. Zum Beispiel konzentrieren sich Kritiker auf die gemeinsame Verwendung von architektonischen Elementen auf dem Salzseetempel und in der Freimaurerei, obwohl die Begabung keinen Bezug auf solche Elemente nimmt. In fast jedem Fall haben gemeinsame symbolische Formen verschiedene Bedeutungen und sollten daher nicht als genaue Parallelen betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte auch hervorgehoben werden, dass die Ziele der Freimaurerei und der HLT Begabung nicht die gleichen sind. Beide lehren wichtige Wahrheiten, aber die Wahrheiten, die sie lehren, sind anders. Die Freimaurerei lehrt über die Beziehung des Menschen zu seinen Mitmenschen und bieten kein Mittel der Errettung; d.h. es ist keine Religion. Die Tempelbegabung lehrt andererseits über die Beziehung des Menschen zu Gott, und Heilige der Letzten Tage halten sie für wesentlich für Erhöhung im Nachherdasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schluß ==&lt;br /&gt;
Joseph Smiths Kritiker wollen ihn als einen intellektuellen Dieb abstempeln, indem sie behaupten, dass er einige der rituellen Elemente der Freimaurerei stahl, um die Tempelbegabungszeremonie der Nauvoo-Zeit zu schaffen. Die größten Schwierigkeiten dieser Theorie sind die Fakten, das: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Joseph Smith behauptete direkte Offenbarung von Gott bezüglich der Begabung, wie sie in Nauvoo eingeführt wurde, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
# Joseph Smith lange vor der Nauvoo Periode Begabungszeremonie, wie sie in Nauvoo eingeführt wurde, Bescheid wußte - und daher auch lange bevor er in die  die Freimaurerei eingeführt wurde, und&lt;br /&gt;
# die Tempelbegabungszeremonie der Nauvoo-Periode hat zahlreiche exakte Parallelen zu den Intiationszeremonien der alten israelitischen und frühchristlichen Könige und Priester - Parallelen, die nicht bei den Freimaurern gefunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|roberts1}}T. L. Brink, &amp;quot;The Rise of Mormonism: A Case Study in the Symbology of Frontier America,&amp;quot; &#039;&#039;International Journal of Symbology&#039;&#039; 6/3 (1975): 4; cited in {{Sunstone1 |author=Allen D. Roberts|article=Where are the All-Seeing Eyes?|vol=4|num=3 (Issue #15)|date=May 1979|start=26}} {{link|url=http://www.sunstoneonline.com/magazine/searchable/mag-text.asp?MagID=15}}&lt;br /&gt;
#{{note|roberts4}} {{Sunstone1 |author=Allen D. Roberts|article=Where are the All-Seeing Eyes?|vol=4|num=3 (Issue #15)|date=May 1979|start=26}} {{link|url=http://www.sunstoneonline.com/magazine/searchable/mag-text.asp?MagID=15}}(emphasis added)&lt;br /&gt;
#{{note|js1}}{{TPJS|start=194|end=195, (19 December 1841)}} {{link|url=http://www.boap.org/LDS/Joseph-Smith/Teachings/T4.html Direct}}; see also {{HC|vol=4|start=478|end=479}}&lt;br /&gt;
#{{note|brown1}} See footnote 20 of {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|js2}}{{TPJS1|start=329}}{15 October 1843)&lt;br /&gt;
#{{note|by1}}{{WWJ1 |vol=5|start=418, (22 January 1860, spelling standardized) }}&lt;br /&gt;
#{{note|brown2}} See Footnote 30, {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|brown3}} {{Instructor1 | author=H. Belnap | article=A Mysterious Preacher|date=15 March 1886|vol=21|num=?|start=91|}}; cited in {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|jf1}} {{BYUS1|author=Andrew F. Ehat|article=&#039;They Might Have Known That He Was Not a Fallen Prophet&#039;—The Nauvoo Journal of Joseph Fielding|vol=19|num=2|date=1979|start=145, 147, spelling and punctuation standardized}}&lt;br /&gt;
#{{note|hck1}} Heber C. Kimball to Parley P. Pratt, 17 June 1842, Parley P. Pratt Papers, LDS Church Archives, Salt Lake City, Utah, spelling and punctuation standardized.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_Tempel/Endowment/Freimaurerei&amp;diff=2587</id>
		<title>Mormonismus und Tempel/Endowment/Freimaurerei</title>
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		<updated>2007-07-08T02:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Unterschiede */ das zweite Wort &amp;quot;ist&amp;quot; eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Temple_endowment_and_Freemasonry}}&lt;br /&gt;
{{templedisclaimer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker der HLT-Kirche weisen auf Ähnlichkeiten zwischen den Ritualen der Freimaurerei und der HLT Tempelbegabung hin. Sie  behaupten, da Joseph Smith in Nauvoo, Illinois, in die Freimaurerei eingeführt wurde, kurz bevor er den Heiligen die volle Begabung (im Gegensatz zu der im Kirtland Tempel gegebenen Teilbegabung) vorstellte, er Elemente der Freimaurerriten in seine eigene Zeremonie integriert haben muss. In diesem Angriff ist impliziert, dass Joseph Smiths Ritual ihm nicht von Gott eingegeben ist und daher nicht eine Wiederherstellung einer alten israelitischen und frühchristlichen Verordnungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwiderung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Thema zu verstehen, muß man einige Fakten verstehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Joseph Smith Jr. wurde in Nauvoo, Illinois, am 15. und 16. März 1842 in die Freimaurerei eingeführt; sein Bruder Hyrum und sein Vater Joseph Sr. waren schon vor der Wiederherstellung der Kirche im April 1830 Freimaurer. &lt;br /&gt;
# Ein paar der frühen Kirchenführer waren vor der Organisation der Kirche Freimaurer, während viele andere nach dem Propheten in die Freimaurerei eingeführt wurden. &lt;br /&gt;
# Freimaurerei war Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika eine übliche soziale Institution. &lt;br /&gt;
# Es gibt Ähnlichkeiten zwischen den Ritualen der Freimaurerei und jenen der HLT Tempelbegabung. Diese Ähnlichkeiten konzentrieren sich auf &lt;br /&gt;
*die Verwendung eines rituellen Dramas - die Geschichte über Hiram Abiff wird von den Freimaurern verwendet, während die HLT Begabung die Geschichte über Adam und Eva und die Schöpfung verwendet (die HLT Version hat Parallelen zu alter israelitischer Tempelverehrung). &lt;br /&gt;
*ein paar ähnliche Handbewegungen im Verlauf der Rituale (die HLT Version hat deutliche Parallelen zu alter israelitischer Tempelverehrung und frühchristlicher Verwendung). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Symbolist F. L. Brink meint, dass Joseph Smith erfolgreich eine &amp;quot;innovative und komplizierte Symbologie&amp;quot; schuf, die gut dem psychischen Bedarf seiner Anhänger entsprach.{{ref|roberts1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Aspekte des Gottesdienstes im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Beziehung zwischen der Tempelbegabung und Freimaurerei zu verstehen, ist es nützlich, den Tempel genauer zu betrachten. Im Tempel sind die Teilnehmer vor ein Ritual in einer Form gestellt, die außerhalb des Tempels in der HLT Verehrung unbekannt ist. Man kann sagen, die Tempelbegabung besteht aus zwei Teilen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Lehren der Begabung, d.h. die gelehrten Prinzipien und die mit Gott eingegangenen Bündnisse. &lt;br /&gt;
#Die Methode dafür, die Begabung zu zeigen, oder die &amp;quot;rituelle Mechanik&amp;quot; selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der rituellen Darstellung der Begabungslehren und Verträge, wo die Ähnlichkeiten zwischen dem HLT Tempeldienst und Freimaurerei offensichtlich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, warum ist das so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Josephs schwierige Aufgabe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele meinen, daß sich Joseph beim Entwickeln der Begabung mit einem Problem konfrontiert sah. Er wollte auf eine klare und effektive Art einige religiöse Ideen kommunizieren (und einige davon sind sehr komplex). Dies schließt so abstrakte Konzepte ein wie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Natur der Schöpfung (Materie ist ewig und nicht aus nichts geschaffen) &lt;br /&gt;
* die Beziehung der Menschheit zu Gott und zu einander &lt;br /&gt;
* ewige Ehe und Erhöhung im Leben nach dem Tod &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph musste sehr verschiedenen Leuten diese Ideen übermitteln; einige mit sehr beschränkter Bildung, darunter viele Immigranten; einige nur mit bescheidenem Verständnis der englischen Sprache; alle besaßen verschiedene Niveaus intellektueller und geistlicher Reife, aber alle mussten durch dasselbe Ritual unterrichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smiths sehr kurze Erfahrung mit Freimaurerei vor der Einführung der vollen HLT Begabung einschließlich persönlichen Dienstes als der Kaplan der Rising Sun Loge in Nauvoo - kann ihn an die Macht der Belehrung durch Ritual und Wiederholung erinnert haben. Einige glauben, dass Joseph diese Mittel als Werkzeuge der Belehrung für die Lehren und Bündnisse der Begabung in der Nauvoo Ära gewählt haben kann. Andere sind der Ansicht, dass diese Elemente gar nicht &amp;quot;ausgeborgt&amp;quot; sind, da diese Elemente schon im Ritual des Kirtland Tempels vorhanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem war die Verwendung von Symbolen in Joseph Smiths Zeit charakteristisch; es war weder für ihn noch für Freimaurertum einzigartig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Symbole auf Gebäuden in Literatur, gestempelt auf industriell hergestellte Waren, usw. waren Mormonen und Freimaurern nicht eigen, sondern waren überall in der amerikanischen Gesellschaft des mittneunzehnten Jahrhunderts verbreitet (wie sogar eine flüchtige Inspektion von Büchern, Plakaten, Gebäuden und Photos dieser Periode bestätigt) . Nimmt man an, dass [Joseph] Smith es für notwendig hielt, seinen Heiligen bestimmte Prinzipien zu übermitteln, könnte es sein, dass er natürlich einen Satz von leicht verständlichen Symbolen entwickelte, wie sie schon in vertrauter Verwendung um ihn herum war.{{ref|roberts4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertraulichkeit ===&lt;br /&gt;
Die HLT Tempelzeremonie wurde und wird als heilig betrachtet. Als solche sollte sie nicht der Betrachtung oder Diskussion durch Außenseiter nicht ausgesetzt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smith war der Ansicht, dass viele der Heiligen nicht gut darin waren, Religiöses vertraulich zu behandeln: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Grund, dass warum uns die Geheimnisse des Herrn uns nicht offenbart werden ist, weil wir sie nicht für uns behalten, sondern sie enthüllen; wir behalten unsere eigenen Geheimnisse nicht, sondern enthüllen sie der Welt, sogar unsere Schwierigkeiten enthüllen wir unseren Feinden. Wie also sollen wir die Geheimnisse des Herrn bewahren? Ich kann ein Geheimnis bis zum Jüngsten Tag bewahren.{{ref|js1}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der frühen Führer der Kirche wiesen darauf hin, dass eines der Ziele des Freimaurertums war, angemessene Achtung vor Vertraulichkeitsversprechen zu lehren,{{ref|brown1}} zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joseph Smith&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Das Geheimnis der Freimaurerei ist es, ein Geheimnis zu bewahren.&amp;quot;{{ref|js2}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brigham Young&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Das Wichtigste an der Freimaurerei ist es, ein Geheimnis zu bewahren.&amp;quot;{{ref|by1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses institutionalisierte Freimaurerprinzip war eine Eigenschaft, die für die Heiligen notwendig war, in ihre Leben zu integrieren, sobald sie die Begabung erhalten hatten, weil bestimmte Elemente des Tempelrituals als sehr heilig betrachtet werden, und Uneingeweihten nicht eröffnet werden dürfen. Dies kann der Schlüssel dafür sein zu verstehen, warum der Prophet so viele von den Heiligen in Nauvoo ermutigte, der Freimaurerbruderschaft beizutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansichten früher Heiliger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiligen zur Zeit von Joseph Smith schlossen sich der damals allgemeinen Ansicht an, dass die Freimaurerei unmittelbar von Salomos Tempel her stamme. So verstanden Brigham Young und Heber C. Kimball die Freimaurerei als verderbte Form eines priesterlichen antiken Tempelritus.{{ref|brown2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{nw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge der Offenbarung der Begabung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede ===&lt;br /&gt;
Es ist bemerkenswert, dass manche der Ähnlichkeiten zwischen der Begabung und Freimaurerei, die von Kirchenkritikern hervorgehoben werden, nur oberflächlich sind. Zum Beispiel konzentrieren sich Kritiker auf die gemeinsame Verwendung von architektonischen Elementen auf dem Salzseetempel und in der Freimaurerei, obwohl die Begabung keinen Bezug auf solche Elemente nimmt. In fast jedem Fall haben gemeinsame symbolische Formen verschiedene Bedeutungen und sollten daher nicht als genaue Parallelen betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte auch hervorgehoben werden, dass die Ziele der Freimaurerei und der HLT Begabung nicht die gleichen sind. Beide lehren wichtige Wahrheiten, aber die Wahrheiten, die sie lehren, sind anders. Die Freimaurerei lehrt über die Beziehung des Menschen zu seinen Mitmenschen und bieten kein Mittel der Errettung; d.h. es ist keine Religion. Die Tempelbegabung lehrt andererseits über die Beziehung des Menschen zu Gott, und Heilige der Letzten Tage halten sie für wesentlich für Erhöhung im Nachherdasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schluß ==&lt;br /&gt;
Joseph Smiths Kritiker wollen ihn als einen intellektuellen Dieb abstempeln, indem sie behaupten, dass er einige der rituellen Elemente der Freimaurerei stahl, um die Tempelbegabungszeremonie der Nauvoo-Zeit zu schaffen. Die größten Schwierigkeiten dieser Theorie sind die Fakten das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Joseph Smith behauptete direkte Offenbarung von Gott bezüglich der Begabung, wie sie in Nauvoo eingeführt wurde, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
# Joseph Smith lange vor der Nauvoo Periode Begabungszeremonie, wie sie in Nauvoo eingeführt wurde, Bescheid wußte - und daher auch lange bevor er in die  die Freimaurerei eingeführt wurde, und&lt;br /&gt;
# die Tempelbegabungszeremonie der Nauvoo-Periode hat zahlreiche exakte  Parallelen zu den Intiationszeremonien der alten Israelitischen und frühchristlichen Könige und Priester - Parallelen, die nicht bei den Freimaurern gefunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|roberts1}}T. L. Brink, &amp;quot;The Rise of Mormonism: A Case Study in the Symbology of Frontier America,&amp;quot; &#039;&#039;International Journal of Symbology&#039;&#039; 6/3 (1975): 4; cited in {{Sunstone1 |author=Allen D. Roberts|article=Where are the All-Seeing Eyes?|vol=4|num=3 (Issue #15)|date=May 1979|start=26}} {{link|url=http://www.sunstoneonline.com/magazine/searchable/mag-text.asp?MagID=15}}&lt;br /&gt;
#{{note|roberts4}} {{Sunstone1 |author=Allen D. Roberts|article=Where are the All-Seeing Eyes?|vol=4|num=3 (Issue #15)|date=May 1979|start=26}} {{link|url=http://www.sunstoneonline.com/magazine/searchable/mag-text.asp?MagID=15}}(emphasis added)&lt;br /&gt;
#{{note|js1}}{{TPJS|start=194|end=195, (19 December 1841)}} {{link|url=http://www.boap.org/LDS/Joseph-Smith/Teachings/T4.html Direct}}; see also {{HC|vol=4|start=478|end=479}}&lt;br /&gt;
#{{note|brown1}} See footnote 20 of {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|js2}}{{TPJS1|start=329}}{15 October 1843)&lt;br /&gt;
#{{note|by1}}{{WWJ1 |vol=5|start=418, (22 January 1860, spelling standardized) }}&lt;br /&gt;
#{{note|brown2}} See Footnote 30, {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|brown3}} {{Instructor1 | author=H. Belnap | article=A Mysterious Preacher|date=15 March 1886|vol=21|num=?|start=91|}}; cited in {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|jf1}} {{BYUS1|author=Andrew F. Ehat|article=&#039;They Might Have Known That He Was Not a Fallen Prophet&#039;—The Nauvoo Journal of Joseph Fielding|vol=19|num=2|date=1979|start=145, 147, spelling and punctuation standardized}}&lt;br /&gt;
#{{note|hck1}} Heber C. Kimball to Parley P. Pratt, 17 June 1842, Parley P. Pratt Papers, LDS Church Archives, Salt Lake City, Utah, spelling and punctuation standardized.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Mormonismus_und_Tempel/Endowment/Freimaurerei&amp;diff=2586</id>
		<title>Mormonismus und Tempel/Endowment/Freimaurerei</title>
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		<updated>2007-07-08T02:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Kritik */ aus Satz1, Satz1+2 geamacht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Temple_endowment_and_Freemasonry}}&lt;br /&gt;
{{templedisclaimer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker der HLT-Kirche weisen auf Ähnlichkeiten zwischen den Ritualen der Freimaurerei und der HLT Tempelbegabung hin. Sie  behaupten, da Joseph Smith in Nauvoo, Illinois, in die Freimaurerei eingeführt wurde, kurz bevor er den Heiligen die volle Begabung (im Gegensatz zu der im Kirtland Tempel gegebenen Teilbegabung) vorstellte, er Elemente der Freimaurerriten in seine eigene Zeremonie integriert haben muss. In diesem Angriff ist impliziert, dass Joseph Smiths Ritual ihm nicht von Gott eingegeben ist und daher nicht eine Wiederherstellung einer alten israelitischen und frühchristlichen Verordnungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwiderung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Thema zu verstehen, muß man einige Fakten verstehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Joseph Smith Jr. wurde in Nauvoo, Illinois, am 15. und 16. März 1842 in die Freimaurerei eingeführt; sein Bruder Hyrum und sein Vater Joseph Sr. waren schon vor der Wiederherstellung der Kirche im April 1830 Freimaurer. &lt;br /&gt;
# Ein paar der frühen Kirchenführer waren vor der Organisation der Kirche Freimaurer, während viele andere nach dem Propheten in die Freimaurerei eingeführt wurden. &lt;br /&gt;
# Freimaurerei war Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika eine übliche soziale Institution. &lt;br /&gt;
# Es gibt Ähnlichkeiten zwischen den Ritualen der Freimaurerei und jenen der HLT Tempelbegabung. Diese Ähnlichkeiten konzentrieren sich auf &lt;br /&gt;
*die Verwendung eines rituellen Dramas - die Geschichte über Hiram Abiff wird von den Freimaurern verwendet, während die HLT Begabung die Geschichte über Adam und Eva und die Schöpfung verwendet (die HLT Version hat Parallelen zu alter israelitischer Tempelverehrung). &lt;br /&gt;
*ein paar ähnliche Handbewegungen im Verlauf der Rituale (die HLT Version hat deutliche Parallelen zu alter israelitischer Tempelverehrung und frühchristlicher Verwendung). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Symbolist F. L. Brink meint, dass Joseph Smith erfolgreich eine &amp;quot;innovative und komplizierte Symbologie&amp;quot; schuf, die gut dem psychischen Bedarf seiner Anhänger entsprach.{{ref|roberts1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Aspekte des Gottesdienstes im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Beziehung zwischen der Tempelbegabung und Freimaurerei zu verstehen, ist es nützlich, den Tempel genauer zu betrachten. Im Tempel sind die Teilnehmer vor ein Ritual in einer Form gestellt, die außerhalb des Tempels in der HLT Verehrung unbekannt ist. Man kann sagen, die Tempelbegabung besteht aus zwei Teilen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Lehren der Begabung, d.h. die gelehrten Prinzipien und die mit Gott eingegangenen Bündnisse. &lt;br /&gt;
#Die Methode dafür, die Begabung zu zeigen, oder die &amp;quot;rituelle Mechanik&amp;quot; selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der rituellen Darstellung der Begabungslehren und Verträge, wo die Ähnlichkeiten zwischen dem HLT Tempeldienst und Freimaurerei offensichtlich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, warum ist das so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Josephs schwierige Aufgabe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele meinen, daß sich Joseph beim Entwickeln der Begabung mit einem Problem konfrontiert sah. Er wollte auf eine klare und effektive Art einige religiöse Ideen kommunizieren (und einige davon sind sehr komplex). Dies schließt so abstrakte Konzepte ein wie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Natur der Schöpfung (Materie ist ewig und nicht aus nichts geschaffen) &lt;br /&gt;
* die Beziehung der Menschheit zu Gott und zu einander &lt;br /&gt;
* ewige Ehe und Erhöhung im Leben nach dem Tod &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph musste sehr verschiedenen Leuten diese Ideen übermitteln; einige mit sehr beschränkter Bildung, darunter viele Immigranten; einige nur mit bescheidenem Verständnis der englischen Sprache; alle besaßen verschiedene Niveaus intellektueller und geistlicher Reife, aber alle mussten durch dasselbe Ritual unterrichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smiths sehr kurze Erfahrung mit Freimaurerei vor der Einführung der vollen HLT Begabung einschließlich persönlichen Dienstes als der Kaplan der Rising Sun Loge in Nauvoo - kann ihn an die Macht der Belehrung durch Ritual und Wiederholung erinnert haben. Einige glauben, dass Joseph diese Mittel als Werkzeuge der Belehrung für die Lehren und Bündnisse der Begabung in der Nauvoo Ära gewählt haben kann. Andere sind der Ansicht, dass diese Elemente gar nicht &amp;quot;ausgeborgt&amp;quot; sind, da diese Elemente schon im Ritual des Kirtland Tempels vorhanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem war die Verwendung von Symbolen in Joseph Smiths Zeit charakteristisch; es war weder für ihn noch für Freimaurertum einzigartig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Symbole auf Gebäuden in Literatur, gestempelt auf industriell hergestellte Waren, usw. waren Mormonen und Freimaurern nicht eigen, sondern waren überall in der amerikanischen Gesellschaft des mittneunzehnten Jahrhunderts verbreitet (wie sogar eine flüchtige Inspektion von Büchern, Plakaten, Gebäuden und Photos dieser Periode bestätigt) . Nimmt man an, dass [Joseph] Smith es für notwendig hielt, seinen Heiligen bestimmte Prinzipien zu übermitteln, könnte es sein, dass er natürlich einen Satz von leicht verständlichen Symbolen entwickelte, wie sie schon in vertrauter Verwendung um ihn herum war.{{ref|roberts4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertraulichkeit ===&lt;br /&gt;
Die HLT Tempelzeremonie wurde und wird als heilig betrachtet. Als solche sollte sie nicht der Betrachtung oder Diskussion durch Außenseiter nicht ausgesetzt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smith war der Ansicht, dass viele der Heiligen nicht gut darin waren, Religiöses vertraulich zu behandeln: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Grund, dass warum uns die Geheimnisse des Herrn uns nicht offenbart werden ist, weil wir sie nicht für uns behalten, sondern sie enthüllen; wir behalten unsere eigenen Geheimnisse nicht, sondern enthüllen sie der Welt, sogar unsere Schwierigkeiten enthüllen wir unseren Feinden. Wie also sollen wir die Geheimnisse des Herrn bewahren? Ich kann ein Geheimnis bis zum Jüngsten Tag bewahren.{{ref|js1}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der frühen Führer der Kirche wiesen darauf hin, dass eines der Ziele des Freimaurertums war, angemessene Achtung vor Vertraulichkeitsversprechen zu lehren,{{ref|brown1}} zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joseph Smith&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Das Geheimnis der Freimaurerei ist es, ein Geheimnis zu bewahren.&amp;quot;{{ref|js2}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brigham Young&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Das Wichtigste an der Freimaurerei ist es, ein Geheimnis zu bewahren.&amp;quot;{{ref|by1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses institutionalisierte Freimaurerprinzip war eine Eigenschaft, die für die Heiligen notwendig war, in ihre Leben zu integrieren, sobald sie die Begabung erhalten hatten, weil bestimmte Elemente des Tempelrituals als sehr heilig betrachtet werden, und Uneingeweihten nicht eröffnet werden dürfen. Dies kann der Schlüssel dafür sein zu verstehen, warum der Prophet so viele von den Heiligen in Nauvoo ermutigte, der Freimaurerbruderschaft beizutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansichten früher Heiliger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heiligen zur Zeit von Joseph Smith schlossen sich der damals allgemeinen Ansicht an, dass die Freimaurerei unmittelbar von Salomos Tempel her stamme. So verstanden Brigham Young und Heber C. Kimball die Freimaurerei als verderbte Form eines priesterlichen antiken Tempelritus.{{ref|brown2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{nw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge der Offenbarung der Begabung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede ===&lt;br /&gt;
Es bemerkenswert, dass manche der Ähnlichkeiten zwischen der Begabung und Freimaurerei, die von Kirchenkritikern hervorgehoben werden, nur oberflächlich sind. Zum Beispiel konzentrieren sich Kritiker auf die gemeinsame Verwendung von architektonischen Elementen auf dem Salzseetempel und in der Freimaurerei, obwohl die Begabung keinen Bezug auf solche Elemente nimmt. In fast jedem Fall haben gemeinsame symbolische Formen verschiedene Bedeutungen und sollten daher nicht als genaue Parallelen betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte auch hervorgehoben werden, dass die Ziele der Freimaurerei und der HLT Begabung nicht die gleichen sind. Beide lehren wichtige Wahrheiten, aber die Wahrheiten, die sie lehren, sind anders. Die Freimaurerei lehrt über die Beziehung des Menschen zu seinen Mitmenschen und bieten kein Mittel der Errettung; d.h. es ist keine Religion. Die Tempelbegabung lehrt andererseits über die Beziehung des Menschen zu Gott, und Heilige der Letzten Tage halten sie für wesentlich für Erhöhung im Nachherdasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schluß ==&lt;br /&gt;
Joseph Smiths Kritiker wollen ihn als einen intellektuellen Dieb abstempeln, indem sie behaupten, dass er einige der rituellen Elemente der Freimaurerei stahl, um die Tempelbegabungszeremonie der Nauvoo-Zeit zu schaffen. Die größten Schwierigkeiten dieser Theorie sind die Fakten das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Joseph Smith behauptete direkte Offenbarung von Gott bezüglich der Begabung, wie sie in Nauvoo eingeführt wurde, gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
# Joseph Smith lange vor der Nauvoo Periode Begabungszeremonie, wie sie in Nauvoo eingeführt wurde, Bescheid wußte - und daher auch lange bevor er in die  die Freimaurerei eingeführt wurde, und&lt;br /&gt;
# die Tempelbegabungszeremonie der Nauvoo-Periode hat zahlreiche exakte  Parallelen zu den Intiationszeremonien der alten Israelitischen und frühchristlichen Könige und Priester - Parallelen, die nicht bei den Freimaurern gefunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|roberts1}}T. L. Brink, &amp;quot;The Rise of Mormonism: A Case Study in the Symbology of Frontier America,&amp;quot; &#039;&#039;International Journal of Symbology&#039;&#039; 6/3 (1975): 4; cited in {{Sunstone1 |author=Allen D. Roberts|article=Where are the All-Seeing Eyes?|vol=4|num=3 (Issue #15)|date=May 1979|start=26}} {{link|url=http://www.sunstoneonline.com/magazine/searchable/mag-text.asp?MagID=15}}&lt;br /&gt;
#{{note|roberts4}} {{Sunstone1 |author=Allen D. Roberts|article=Where are the All-Seeing Eyes?|vol=4|num=3 (Issue #15)|date=May 1979|start=26}} {{link|url=http://www.sunstoneonline.com/magazine/searchable/mag-text.asp?MagID=15}}(emphasis added)&lt;br /&gt;
#{{note|js1}}{{TPJS|start=194|end=195, (19 December 1841)}} {{link|url=http://www.boap.org/LDS/Joseph-Smith/Teachings/T4.html Direct}}; see also {{HC|vol=4|start=478|end=479}}&lt;br /&gt;
#{{note|brown1}} See footnote 20 of {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|js2}}{{TPJS1|start=329}}{15 October 1843)&lt;br /&gt;
#{{note|by1}}{{WWJ1 |vol=5|start=418, (22 January 1860, spelling standardized) }}&lt;br /&gt;
#{{note|brown2}} See Footnote 30, {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|brown3}} {{Instructor1 | author=H. Belnap | article=A Mysterious Preacher|date=15 March 1886|vol=21|num=?|start=91|}}; cited in {{FR-10-1-4}}&lt;br /&gt;
#{{note|jf1}} {{BYUS1|author=Andrew F. Ehat|article=&#039;They Might Have Known That He Was Not a Fallen Prophet&#039;—The Nauvoo Journal of Joseph Fielding|vol=19|num=2|date=1979|start=145, 147, spelling and punctuation standardized}}&lt;br /&gt;
#{{note|hck1}} Heber C. Kimball to Parley P. Pratt, 17 June 1842, Parley P. Pratt Papers, LDS Church Archives, Salt Lake City, Utah, spelling and punctuation standardized.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Autorschaft_Theorien/_Das_Spaulding_Manuskript&amp;diff=1919</id>
		<title>Das Buch Mormon/Autorschaft Theorien/ Das Spaulding Manuskript</title>
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		<updated>2007-04-08T03:08:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schlussfolgerung */ Rsk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kritik==&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, Joseph Smith habe das Buch Mormon entweder von einem Manuskript von Solomon Spaulding (1761 - 1816), Geistlicher in Putney, Vermont, abgeschrieben oder sich zumindest darauf gestützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ursprünge der Spaulding-Theorie&lt;br /&gt;
*Eber D. Howe, &#039;&#039;Mormonism Unvailed&#039;&#039; (New York: AMS Press, 1834 [1977]).&lt;br /&gt;
*William Alexander Linn, &#039;&#039;The Story of the Mormons&#039;&#039; (New York: Macmillan, 1902)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Behauptet das Vorhandensein eines &#039;&#039;&#039;zweiten&#039;&#039;&#039; Spaulding-Manuskripts, als die erste Theorie widerlegt war:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*George B. Arbaugh, &#039;&#039;Revelation in Mormonism&#039;&#039; (Chicago: University of Chicago Press, 1932).&lt;br /&gt;
*Howard A. Davis, Wayne L. Cowdrey, and Walter Martin, &#039;&#039;Who Really Wrote the Book of Mormon?&#039;&#039; (Santa Ana, Ca.: Vision House Publishers, 1977.)&lt;br /&gt;
*Wayne L. Cowdery, Howard A. Davis, and Arthur Vanick, &#039;&#039;Who Really Wrote the Book of Mormon? The Spalding Enigma.&#039;&#039; (St. Louis: Concordia, 2005.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
Spaulding war calvinistischer Geistlicher und Autor einer epischen Erzählung über die alten, indianischen &amp;quot;Mound Builders&amp;quot;. Die Theorie postuliert, Spaulding habe sein Manuskript in biblischer Ausdrucksweise geschrieben und vielen Freunden daraus vorgelesen. Dann nahm er das Manuskript nach Pittsburg mit, wo es ein Mr. Patterson in die Hände bekam, in dessen Büro Sidney Rigdon arbeitete. Durch Rigdon sei es in den Besitz von Joseph Smith gekommen und zur Grundlage des Buches Mormon gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Theorie gibt es zwei Hauptschwierigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historische Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass Rigdon zuerst im November 1830 von Parley P. Pratt und dessen Missionsmitarbeiter vom Buch Mormon erfuhr, Joseph Smith aber erst später, nämlich im Dezember 1830 getroffen hat. All dies geschah lange, nachdem das Buch Mormon übersetzt und veröffentlicht war. Kritiker können nur Indizien für eine Verschwörung aufstellen, in der Rigdon Joseph Smith viel früher traf und dann später vorgab, zum Mormonismus bekehrt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das betreffende Spaulding Manuskript wurde deshalb keiner Analyse unterzogen, da niemand wusste, wo es war, ja nicht einmal, ob es überhaupt existierte. 1884 wurde ein authentisches Spaulding Manuskript in Honolulu, Hawaii, gefunden und an die Bibliothek des Oberlin College in Ohio gebracht. Die unvollendete Geschichte zeigt kaum irgend eine Ähnlichkeit mit dem Buch Mormon. &lt;br /&gt;
Der Text wurde von der RLDS Church 1885 unter dem Titel &amp;quot;Manuscript found&amp;quot; (gefundenes Manuskript) veröffentlicht. Auch die HLT-Kirche hat den Text veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entdeckung und Veröffentlichung des Manuskripts brachte die Spaulding-Theorie für einige Jahrzehnte zum Schweigen. Früh im 20. Jahrhundert tauchte sie aber wieder auf, diesmal behauptete sie, es gebe ein &#039;&#039;zweites&#039;&#039; Spaulding-Manuskript, das die &#039;&#039;wahre&#039;&#039; Quelle für das Buch Mormon sei. Verfechter dieser überarbeiteten Spaulding-Theorie konnten jedoch das behauptete, zweite Manuskript nicht vorweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zurückweisung der Spaulding-Theorie durch Kritiker des Buches Mormon===&lt;br /&gt;
Die Spaulding-Theorie ist so abwegig, das sie sogar viele &#039;&#039;&#039;Kritiker&#039;&#039;&#039; des Buches Mormon als mit den Tatsachen unvereinbar verwerfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Davis H. Bays, &#039;&#039;The Doctrines and Dogmas of Mormonism Examined and Refuted,&#039;&#039; (St. Louis: Christian Publishing, 1897), 22, 25&lt;br /&gt;
::[Diese Theorie ist] &amp;quot;irrig und wird zu einer fast sicheren Niederlage führen.... Die Tatsachen stehen dieser Sicht alle entgege und die Verteidiger des mormonischen Dogmas haben die Tatsachen auf ihrer Seite.... Die Spaulding-Geschichte ist ein Fehlschlag. Versuchen Sie nicht, sich darauf zu stützen, sie wird sie enttäuschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Fawn Brodie, &#039;&#039;No Man Knows My History&#039;&#039; (New York, A. A. Knopf, 1945).&lt;br /&gt;
* Jerald and Sandra Tanner, &#039;&#039;Did Spaulding Write the Book of Mormon?&#039;&#039; (Salt Lake City: Utah Lighthouse Ministry, 1977).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
Heutige Verfechter der Spaulding-Theorie ignorieren einfach die unbequeme Tatsache, dass das im späten 19. Jahrhundert gefundene Manuskript keinerlei Ähnlichkeit mit dem Buch Mormon hat und dass kein zweites Manuskript entdeckt worden ist.&lt;br /&gt;
Bis dieses angebliche zweite Manuskript auftaucht, haben all diese Kritiker ein nicht existierendes Dokument, über dessen Inhalt sie behaupten können, was sie wollen. Gerade das stellt zweifellos den Reiz der &amp;quot;Theorie&amp;quot; dar und illustriert, wie weit Kritiker zu gehen bereit sind, um das Buch Mormon zu widerlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
[http://www.fairwiki.org/index.php/Book_of_Mormon_and_Spaulding_manuscript englischer Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:BMAutorschafttheorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Autorschaft_Theorien/_Das_Spaulding_Manuskript&amp;diff=1918</id>
		<title>Das Buch Mormon/Autorschaft Theorien/ Das Spaulding Manuskript</title>
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		<updated>2007-04-08T03:07:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Erwiderung */ Rsk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kritik==&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, Joseph Smith habe das Buch Mormon entweder von einem Manuskript von Solomon Spaulding (1761 - 1816), Geistlicher in Putney, Vermont, abgeschrieben oder sich zumindest darauf gestützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ursprünge der Spaulding-Theorie&lt;br /&gt;
*Eber D. Howe, &#039;&#039;Mormonism Unvailed&#039;&#039; (New York: AMS Press, 1834 [1977]).&lt;br /&gt;
*William Alexander Linn, &#039;&#039;The Story of the Mormons&#039;&#039; (New York: Macmillan, 1902)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Behauptet das Vorhandensein eines &#039;&#039;&#039;zweiten&#039;&#039;&#039; Spaulding-Manuskripts, als die erste Theorie widerlegt war:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*George B. Arbaugh, &#039;&#039;Revelation in Mormonism&#039;&#039; (Chicago: University of Chicago Press, 1932).&lt;br /&gt;
*Howard A. Davis, Wayne L. Cowdrey, and Walter Martin, &#039;&#039;Who Really Wrote the Book of Mormon?&#039;&#039; (Santa Ana, Ca.: Vision House Publishers, 1977.)&lt;br /&gt;
*Wayne L. Cowdery, Howard A. Davis, and Arthur Vanick, &#039;&#039;Who Really Wrote the Book of Mormon? The Spalding Enigma.&#039;&#039; (St. Louis: Concordia, 2005.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
Spaulding war calvinistischer Geistlicher und Autor einer epischen Erzählung über die alten, indianischen &amp;quot;Mound Builders&amp;quot;. Die Theorie postuliert, Spaulding habe sein Manuskript in biblischer Ausdrucksweise geschrieben und vielen Freunden daraus vorgelesen. Dann nahm er das Manuskript nach Pittsburg mit, wo es ein Mr. Patterson in die Hände bekam, in dessen Büro Sidney Rigdon arbeitete. Durch Rigdon sei es in den Besitz von Joseph Smith gekommen und zur Grundlage des Buches Mormon gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Theorie gibt es zwei Hauptschwierigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Historische Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass Rigdon zuerst im November 1830 von Parley P. Pratt und dessen Missionsmitarbeiter vom Buch Mormon erfuhr, Joseph Smith aber erst später, nämlich im Dezember 1830 getroffen hat. All dies geschah lange, nachdem das Buch Mormon übersetzt und veröffentlicht war. Kritiker können nur Indizien für eine Verschwörung aufstellen, in der Rigdon Joseph Smith viel früher traf und dann später vorgab, zum Mormonismus bekehrt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das betreffende Spaulding Manuskript wurde deshalb keiner Analyse unterzogen, da niemand wusste, wo es war, ja nicht einmal, ob es überhaupt existierte. 1884 wurde ein authentisches Spaulding Manuskript in Honolulu, Hawaii, gefunden und an die Bibliothek des Oberlin College in Ohio gebracht. Die unvollendete Geschichte zeigt kaum irgend eine Ähnlichkeit mit dem Buch Mormon. &lt;br /&gt;
Der Text wurde von der RLDS Church 1885 unter dem Titel &amp;quot;Manuscript found&amp;quot; (gefundenes Manuskript) veröffentlicht. Auch die HLT-Kirche hat den Text veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entdeckung und Veröffentlichung des Manuskripts brachte die Spaulding-Theorie für einige Jahrzehnte zum Schweigen. Früh im 20. Jahrhundert tauchte sie aber wieder auf, diesmal behauptete sie, es gebe ein &#039;&#039;zweites&#039;&#039; Spaulding-Manuskript, das die &#039;&#039;wahre&#039;&#039; Quelle für das Buch Mormon sei. Verfechter dieser überarbeiteten Spaulding-Theorie konnten jedoch das behauptete, zweite Manuskript nicht vorweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zurückweisung der Spaulding-Theorie durch Kritiker des Buches Mormon===&lt;br /&gt;
Die Spaulding-Theorie ist so abwegig, das sie sogar viele &#039;&#039;&#039;Kritiker&#039;&#039;&#039; des Buches Mormon als mit den Tatsachen unvereinbar verwerfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Davis H. Bays, &#039;&#039;The Doctrines and Dogmas of Mormonism Examined and Refuted,&#039;&#039; (St. Louis: Christian Publishing, 1897), 22, 25&lt;br /&gt;
::[Diese Theorie ist] &amp;quot;irrig und wird zu einer fast sicheren Niederlage führen.... Die Tatsachen stehen dieser Sicht alle entgege und die Verteidiger des mormonischen Dogmas haben die Tatsachen auf ihrer Seite.... Die Spaulding-Geschichte ist ein Fehlschlag. Versuchen Sie nicht, sich darauf zu stützen, sie wird sie enttäuschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Fawn Brodie, &#039;&#039;No Man Knows My History&#039;&#039; (New York, A. A. Knopf, 1945).&lt;br /&gt;
* Jerald and Sandra Tanner, &#039;&#039;Did Spaulding Write the Book of Mormon?&#039;&#039; (Salt Lake City: Utah Lighthouse Ministry, 1977).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
Heutige Verfechter der Spaulding-Theorie ignorieren einfach die unbequeme Tatsache, dass das im späten 19. Jahrhundert gefundene Manuskript keinereli Ähnlichkeit mit dem Buch Mormon hat und dass kein zweites Manuskript entdeckt worden ist.&lt;br /&gt;
Bis dieses angebliche zweite Manuskript auftaucht haben all diese Kritiker ein nicht existierendes Dokument, über dessen Inhalt sie behaupten können, was sie wollen. Gerade das stellt zweifellos den Reiz der &amp;quot;Theorie&amp;quot; dar und illustriert, wie weit Kritiker zu gehen bereit sind, um das Buch Mormon zu widerlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
[http://www.fairwiki.org/index.php/Book_of_Mormon_and_Spaulding_manuscript englischer Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:BMAutorschafttheorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Autorschaft_Theorien&amp;diff=1917</id>
		<title>Das Buch Mormon/Autorschaft Theorien</title>
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		<updated>2007-04-08T03:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Quellen der Kritik */ Rsk&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zusammenfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Alle jene, die den göttlichen Ursprung des Buches Mormon als antike heilige Schrift nicht akzeptieren können oder wollen, haben eine Reihe von alternativen Möglichkeiten vorgeschlagen, wie das Buch Mormon entstanden sein könnte.&lt;br /&gt;
Dabei sind zwei Strömungen zu unterscheiden: Die einen wollen nachweisen, dass das Buch Mormon der Phantasie von Joseph Sith entsprungen sei, die anderen wollen nachweisen, dass es von anderen Autoren des 19. Jahrhunderts stamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
Seit dem Tag als das Buch Mormon veröffentlicht wurde, gibt es Behauptungen wie das Buch Mormon anders entstanden sein könnte, als es Joseph Smith bezeugt hat. Die Vorwürfe stammen von praktisch allen antimormonischen Autoren, egal, ob aus dem fundamentalistisch-protestantischen Lager oder aus den Reihen sekularer, atheistischer Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
Kein einziger der Erklärungsversuche hat sich bisher als stichhaltig erwiesen. Es bleibt als vernünftigste Erklärung nur die Erklärung von Joseph Smith, dass ein göttliches Wesen ihn zu den Goldplatten geführt hat und dass er den Text aus einer unbekannten antiken Sprache mit Gottes Hilfe übertragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerlegungen im Einzelnen werden bei den verschiedenen Erklärungsversuchen selbst abgehandelt. (Siehe Fairwiki-Artikel unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;keine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 How to add a footnote: &lt;br /&gt;
   NOTE: Footnotes in this article use names, not numbers. Please see [[FAIRWiki:Footnotes]] for details.&lt;br /&gt;
     1) Assign your footnote a unique name, for example TheSun_Dec9. &lt;br /&gt;
     2) Add the macro {{ref|TheSun_Dec9}} to the body of the article, where you want the new footnote.&lt;br /&gt;
     3) Take note of the name of the footnote that immediately precedes yours in the article body. &lt;br /&gt;
     4) Add #{{Note|TheSun_Dec9}} to the list, immediately below the footnote you noted in step 3.  No need to re-number anything!&lt;br /&gt;
     5) Multiple footnotes to the same reference: see [[Wikipedia:Footnotes]] for a how-to.&lt;br /&gt;
   NOTE: It is important to add footnotes in the right order in the list!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:BMAutorschafttheorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Zement&amp;diff=1916</id>
		<title>Das Buch Mormon/Anachronismen/Zement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Zement&amp;diff=1916"/>
		<updated>2007-04-08T03:00:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schlussfolgerung */ Rsk(=Rechtschreibkorrektur)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, dass die nephitische Bautätigkeit mit Zement im nördlichen Land (etwa 47 v. Chr., siehe Helaman 3:7-11) nicht stimme. Wie es John L. Smith ausdrückt: &amp;quot;Es gibt null archäologische Beweise, dass in Amerika vor der moderenen Zeit irgend eine Art von Zement existierte. (Smith, 8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
*John L. Smith, &amp;quot;What about those Gold Plates?&amp;quot; &#039;&#039;The Utah Evangel&#039;&#039; 33:6 (September 1986): 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
Pech für die Kritiker, dass die Taktik sich auf die Abwesenheit eines Beweises zu stützen, nach hinten losgeht. In der Tat gibt es ausgezeichnete Beweise für die Verwendung von Zement in Mittelamerika:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Einst als anachronistisch betrachtet, können heute Bezugnahmen auf Zement im Buch Mormon (Helaman 3:7, 9, 11) als weiterer Beweis für die Echtheit des Textes gesehen werden, da heute das Vorhandensein von ausgefeilter Zementtechnologie im prähispanischen Amerika eine wohlfundierte archäologische Tatsache ist. &amp;quot;Amerikanische Technik in der Herstellung, dem Mischen und Verbauen von Zement vor zweitausend Jahren ähnelt der Technik der Griechen und Römer während der selben Zeit&amp;quot;, bemerkt der Bauingenieur David Hyman in einer kürzlichen Studie über die Verwendung von Zement im präkolumbianischen Mexiko. Das älteste bekannte Beispiel eines solchen Zements wird auf das 1. Jahrhundert n. Chr. datiert und ist ein &amp;quot;voll entwickeltes Produkt&amp;quot;. Bekannte Beispiele von mittelamerikanischen Zementarbeiten zeigen Anzeichen bemerkenswerter Fertigkeit und Komplexität. &amp;quot;Die Technik der Herstellung von kalkhaltigem Zement in Mittelamarika waren gleich zu jenen sonstwo in der Welt, zur Zeit des Beginns der christlichen Zeitrechnung.&amp;quot; So übersteigen beispielsweise die Zementbodenplatten in Teotihuacan aus jener Zeit viele Bauspezifikationen der heutigen Zeit. Wenn auch die ältesten bekannten Beispiele aus dem ersten Jahrhundert n. Chr. stammen, so glauben Wissenschaftler, dass dieses &amp;quot;Maß an Perfektion nicht unmittelbar geschaffen worden sein kann, sondern eine erhebliche Zeitspanne der Entwicklung&amp;quot; zuvor benötigt habe. Hyman fragt: &amp;quot;Wurden diese Materialien von namenlosen, indianischen Völkern weit vor der Besiedlung von Teotihuacan erfunden, oder wurden sie durch eine exotische Zivilisation eingeführt?&amp;quot; In seiner Bezugnahme auf &amp;quot;Zement&amp;quot; ist das Buch Mormon nun gut bestätigt.{{ref|roper1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
Zement ist nicht anachronistisch. Das Buch Mormon plaziert ihn genau an den rechten Ort und in die richtige Zeit für den Gebrauch dieses Baumaterials in Mittelamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|roper1}} Matthew Roper, &amp;quot;Right on Target: Boomerang Hits and the Book of Mormon&amp;quot; {{fairlink|url=http://www.fairlds.org/pubs/conf/2001RopM.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
[http://www.fairwiki.org/index.php/Book_of_Mormon_anachronisms:Cement englischer Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anachronismen im Buch Mormon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Reformiertes_%C3%84gyptisch&amp;diff=1915</id>
		<title>Das Buch Mormon/Anachronismen/Reformiertes Ägyptisch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Reformiertes_%C3%84gyptisch&amp;diff=1915"/>
		<updated>2007-04-08T02:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schlussfolgerung */ Rechtschreibkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{nw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten:&lt;br /&gt;
* Juden oder Israeliten (wie die Nephiten) würden nie die Sprache der Ägypter, jenes Volkes, das sie versklavt hatte, benutzen, um heilige Berichte zu schreiben.&lt;br /&gt;
*In der Ägyptologie gibt es keine Hinweise darauf, dass es so etwas wie &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; überhaupt gibt. Daher ist die Behauptung des Buches Mormon, in dieser Sprache geschrieben zu sein verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * John Ankerberg and John Weldon, Everything You Ever Wanted to Know about Mormonism (Eugene, OR: Harvest House, 1992), 294-5.&lt;br /&gt;
    * Francis J. Beckwith, Carl Mosser, et al., The New Mormon Challenge: Responding to the Latest Defenses of a Fast-Growing Movement (Grand Rapids, Mich. : Zondervan, 2002). ISBN 0310231949.&lt;br /&gt;
    * Marvin W. Cowan, Mormon Claims Answered, (Salt Lake City: Utah Lighthouse Ministry, 1997), chapter 4.&lt;br /&gt;
    * Latayne Colvett Scott, The Mormon Mirage : a former Mormon tells why she left the church (Grand Rapids : Zondervan Pub. House, 1979),63-4.&lt;br /&gt;
    * Jerald and Sandra Tanner, The Changing World of Mormonism (Chicago: Moody Press, 1980), 141-5.&lt;br /&gt;
    * Kurt Van Gorden, Mormonism (Grand Rapids: Zondervan, 1995), 8, footnote 7. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Würde ein Israelite Ägyptisch benutzen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptung, Israeliten würden kein Ägyptisch benutzen, ist ganz klar falsch. Vom neunten bis zum sechsten Jahrhundert vor Christus verwendeten die Israeliten ägyptiche Zahlwörter vermischt mit hebräischem Text. Der &#039;&#039;Papyrus Amherst&#039;&#039; enthält einen Text aus Psalm 20:2-6, der in Aramäisch, der Sprache Jesu geschrieben ist, wobei ägyptische Schriftzeichen verwendet wurden. Dieser Text wurde ursprünglich auf das 2. Jahrhundert v. Chr. datiert, wurde inzwischen aber auf das 4. Jahrhundert v. Chr. korrigiert.{{ref|GeeTved1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Bedeutsamer war aber ein Ostracon, das 1967 in Arad ausgegraben wurde. Es datiert &amp;quot;gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr.&amp;quot; und zeigt damit, dass es kurz vor 600 v. Chr. in ´Gebrauch war, also zur Zeit von Lehi. Der Text auf dem Ostracon ist in einer Kombination von hieratischen ägyptischen und herbäischen Zeichen geschrieben, kann aber ganz als ägyptisch gelesen werden. Von den 17 Worten des Textes sind vier in hieratischer [ägyptischer] Schrift und sieben in Hebräisch. Jedoch können alle herbäisch geschriebenen Worte als ägyptische Worte gelesen werden und eines, das zweimal vorkommt, hat sowohl in Ägyptisch als auch in Hebräisch die selbe Bedeutung. Von den zehn in hieratischen Zeichen geschriebenen Worten sind vier Zahlwörter (eines erscheint in jeder Zeile). Ein Symbol, das ein Hohlmaß bedeutet, kommt viermal vor (einmal in jeder der vier Zeilen), und das restliche ägyptische Wort kommt zweimal vor. Es erscheinen zwar 17 Worte auf dem Ostracon, doch wenn man die Wiederholungen von Worten weglässt, sind nur sechs Worte hieratisch geschrieben, von denen vier Zahlwörter sind, und sechs hebräisch.{{ref|TvedRicks1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die antimormonischen Autoren Ankerberg und Weldon behaupten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Der Mormonismus hat nie erklärt, wie gottesfürchtige Juden von 400 n. Chr. angeblich Ägyptisch konnten noch warum sie ihre heiligen Berichte vollständig in der Sprache ihrer heidnischen, götzendienerischen Feinde geschrieben haben sollten.&amp;quot; (S. 284) &amp;quot;Wie wahrscheinlich ist es, dass die vorgeblich jüdischen Nephiten die ägyptische Sprache verwendet haben, um ihre heiligen Schriften zu verfassen?&amp;quot; Ihre starke Abneigung gegen die Ägypter und ihre Kultur macht es schwierig, das anzunehmen. Wenn heutige Juden ihre heilige Schrift kopieren, so tun sie das in Hebräisch. Sie verwenden weder ägyptisch noch arabisch, die Sprache ihrer historischen Feinde.&amp;quot;(S. 194-95) &amp;quot;Es gibt keine solche Sprache [reformiertes Ägyptisch] und das erklären Ägyptologen einstimmig.{{ref|ankerberg1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die liegen jedoch gewaltig daneben und der &amp;quot;Mormonismus&amp;quot; hat schon wiederholte Male erklärt, warum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Feststelung &amp;quot;Wenn heutige Juden ihre heiligen Schriften kopieren, verwenden sie Hebräisch. Sie verwenden weder Ägyptisch noch Arabisch, die Sprache ihrer historischen Feinde&amp;quot; zeigt ein erstaunliches Maß an Unwissenheit. Da die ägyptische Sprache seit Jahrhunderten tot ist, ist es wohl kaum bemerkenswert, dass heutige Juden die Bibel nicht auf Ägyptisch lesen. Auf der anderen Seite wurde die erste und wichtigste Übertragung [des Alten Testaments] aus dem Hebräischen [ins Arabische] von Sa&#039;adya the Ga&#039;on (gestorben 942), einem gelehrten Juden der der Leiter der Rabbinerschule in Sura in Babylon war, unternommen.&amp;quot; George A. Buttrick, ed., &#039;&#039;The Interpreter&#039;s Dictionary of the Bible&#039;&#039; [im folgenden &#039;&#039;IDB&#039;&#039;], 4 Bände und SUpplement [Nashville: Abingdon, 1962&amp;amp;ndash;1976], 4:758b). Die Bibel wurde also sehr wohl ins &amp;quot;Arabische, die Sprache ihrer historischen Feinde&amp;quot; übersetzt. Sie wurde auch in die Sprache ihrer &amp;quot;historischen Feinde&amp;quot;, der Griechen (&#039;&#039;IDB&#039;&#039; 4:750b über die Septuaginta), und auch der Aramäer (&#039;&#039;IDB&#039;&#039; 1:185-93; 4:749-50, über die aramäischen Targums) übersetzt.{{ref|peterson1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot;?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moroni macht klar, dass &amp;quot;reformniertes Ägyptisch&amp;quot; der Name ist, den &#039;&#039;die Nephiten&#039;&#039; einer Schrift gegebenhaben, die auf ägyptischen Schriftzeichen beruht und im Laufe von 1000 Jahren abgewandelt wurde (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/morm/9/32#32 Mormon 9:32]). Daher ist es keine Überraschung, das weder Ägypter noch Juden eine Schrift haben, die &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; heißt, denn dies ist ein nephitischer AUsdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch mehrere Varianten ägyptischer Schrift, die &amp;quot;reformiert&amp;quot; oder abgewandetl sind aus ihren früheren Formen. Hugh Nibley und andere haben gezeigt, dass die Veränderung von Hieroglyphen zu hierantisch und dann zu demotisch gutr so beschrieben werden kann, dass das Ägyptische &amp;quot;reformiert&amp;quot; wurde. Um 600 v. Chr. wurde hieratisch vorwiegend für religiöse Texte benutz, wärend demtoscih für den täglichen Gebrauch war. {{link|url=http://www.ancientscripts.com/egyptian.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-Egyptian_hieroglyphs_Black_Schist_sarcophagus_Ankhnesneferibre.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Hieroglyphics&#039;&#039;&#039;: Hieroglyphs from the Black Schist sarcophagus of Ankhnesneferibre. Twenty-Sixth Dynasty, about 530 BC, Thebes.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_language}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-Prisse_papyrus.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Hieratic&#039;&#039;&#039;: A section of the Prisse papyrus from the Bibliothèque nationale de France, containing the &#039;&#039;Precepts of Kakemna&#039;&#039; and the &#039;&#039;Precepts of Ptahhotep&#039;&#039; in hieratic.  [http://www.fairwiki.org/wiki/index.php/Image:800px-Prisse_papyrus.jpg Enlarge]  &#039;&#039;Source&#039;&#039;: Plate IV. &#039;&#039;The S.S. Teacher&#039;s Edition: The Holy Bible&#039;&#039;, (New York: Henry Frowde, Publisher to the University of Oxford, 1896).{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Hieratic}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-DemoticScriptsRosettaStoneReplica.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Demotic&#039;&#039;&#039;: Inscription from the Rosetta Stone in demotic.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_language}}]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;!--This line keeps text from wrapping around the photos --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sehen, wie sich Hieroglyphen in das stilisiertere Hieratisch entwickelte und wie deiser Prozess mit Demotisch weiterging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hieratic Script.png|center|frame|Development of hieratic script from hieroglyphs; after Jean-François Champollion.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Hieratic}}]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was könnte ein besserer Ausdruck für diese Entwicklung sein, als dass die ägyptische Schrift &amp;quot;reformiert&amp;quot; wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab eine klare Entwicklung der ägyptischen Schrift in der Alten Welt, und diese modifizierte Schrift war zur Zeit Lehis in Verwendung, Menschen aus der Zeit und der gegend Lehis verwendeten sowohl Hebräisch als auch Ägyptisch, so wie Nephi es behauptete (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/1_ne/1/2#2 1 Nephi 1:2]).&lt;br /&gt;
Wenn man in Betracht zieht, dass Moroni sagt, die &#039;&#039;&#039;Nephiten&#039;&#039;&#039; hätten die Schrift weiter abgewandelt, so ist &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; eine elegante Beschreibung sowohl des Phänomens, das in der Alten Welt auftrat, als auch davon, was Moroni sagte, dass unter den Nephiten geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# {{note|GeeTved1}} John Gee and John A. Tvedtnes, &amp;quot;Ancient Manuscripts Fit Book of Mormon Pattern,&amp;quot; &#039;&#039;Insights&#039;&#039; 19:2 (February 1999): 4&amp;amp;ndash;5.{{link|url=http://farms.byu.edu/display.php?table=insights&amp;amp;id=58}}&lt;br /&gt;
# {{note|TvedRicks1}} {{JBMS-5-2-7}}&lt;br /&gt;
# {{note|ankerberg1}} Ankerberg and Weldon, 294.&lt;br /&gt;
# {{note|peterson1}} {{FR-5-1-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Reformiertes_%C3%84gyptisch&amp;diff=1914</id>
		<title>Das Buch Mormon/Anachronismen/Reformiertes Ägyptisch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Reformiertes_%C3%84gyptisch&amp;diff=1914"/>
		<updated>2007-04-08T02:55:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Würde ein Israelite Ägyptisch benutzen? */ Rechtschreibkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{nw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten:&lt;br /&gt;
* Juden oder Israeliten (wie die Nephiten) würden nie die Sprache der Ägypter, jenes Volkes, das sie versklavt hatte, benutzen, um heilige Berichte zu schreiben.&lt;br /&gt;
*In der Ägyptologie gibt es keine Hinweise darauf, dass es so etwas wie &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; überhaupt gibt. Daher ist die Behauptung des Buches Mormon, in dieser Sprache geschrieben zu sein verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * John Ankerberg and John Weldon, Everything You Ever Wanted to Know about Mormonism (Eugene, OR: Harvest House, 1992), 294-5.&lt;br /&gt;
    * Francis J. Beckwith, Carl Mosser, et al., The New Mormon Challenge: Responding to the Latest Defenses of a Fast-Growing Movement (Grand Rapids, Mich. : Zondervan, 2002). ISBN 0310231949.&lt;br /&gt;
    * Marvin W. Cowan, Mormon Claims Answered, (Salt Lake City: Utah Lighthouse Ministry, 1997), chapter 4.&lt;br /&gt;
    * Latayne Colvett Scott, The Mormon Mirage : a former Mormon tells why she left the church (Grand Rapids : Zondervan Pub. House, 1979),63-4.&lt;br /&gt;
    * Jerald and Sandra Tanner, The Changing World of Mormonism (Chicago: Moody Press, 1980), 141-5.&lt;br /&gt;
    * Kurt Van Gorden, Mormonism (Grand Rapids: Zondervan, 1995), 8, footnote 7. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Würde ein Israelite Ägyptisch benutzen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptung, Israeliten würden kein Ägyptisch benutzen, ist ganz klar falsch. Vom neunten bis zum sechsten Jahrhundert vor Christus verwendeten die Israeliten ägyptiche Zahlwörter vermischt mit hebräischem Text. Der &#039;&#039;Papyrus Amherst&#039;&#039; enthält einen Text aus Psalm 20:2-6, der in Aramäisch, der Sprache Jesu geschrieben ist, wobei ägyptische Schriftzeichen verwendet wurden. Dieser Text wurde ursprünglich auf das 2. Jahrhundert v. Chr. datiert, wurde inzwischen aber auf das 4. Jahrhundert v. Chr. korrigiert.{{ref|GeeTved1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Bedeutsamer war aber ein Ostracon, das 1967 in Arad ausgegraben wurde. Es datiert &amp;quot;gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr.&amp;quot; und zeigt damit, dass es kurz vor 600 v. Chr. in ´Gebrauch war, also zur Zeit von Lehi. Der Text auf dem Ostracon ist in einer Kombination von hieratischen ägyptischen und herbäischen Zeichen geschrieben, kann aber ganz als ägyptisch gelesen werden. Von den 17 Worten des Textes sind vier in hieratischer [ägyptischer] Schrift und sieben in Hebräisch. Jedoch können alle herbäisch geschriebenen Worte als ägyptische Worte gelesen werden und eines, das zweimal vorkommt, hat sowohl in Ägyptisch als auch in Hebräisch die selbe Bedeutung. Von den zehn in hieratischen Zeichen geschriebenen Worten sind vier Zahlwörter (eines erscheint in jeder Zeile). Ein Symbol, das ein Hohlmaß bedeutet, kommt viermal vor (einmal in jeder der vier Zeilen), und das restliche ägyptische Wort kommt zweimal vor. Es erscheinen zwar 17 Worte auf dem Ostracon, doch wenn man die Wiederholungen von Worten weglässt, sind nur sechs Worte hieratisch geschrieben, von denen vier Zahlwörter sind, und sechs hebräisch.{{ref|TvedRicks1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die antimormonischen Autoren Ankerberg und Weldon behaupten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Der Mormonismus hat nie erklärt, wie gottesfürchtige Juden von 400 n. Chr. angeblich Ägyptisch konnten noch warum sie ihre heiligen Berichte vollständig in der Sprache ihrer heidnischen, götzendienerischen Feinde geschrieben haben sollten.&amp;quot; (S. 284) &amp;quot;Wie wahrscheinlich ist es, dass die vorgeblich jüdischen Nephiten die ägyptische Sprache verwendet haben, um ihre heiligen Schriften zu verfassen?&amp;quot; Ihre starke Abneigung gegen die Ägypter und ihre Kultur macht es schwierig, das anzunehmen. Wenn heutige Juden ihre heilige Schrift kopieren, so tun sie das in Hebräisch. Sie verwenden weder ägyptisch noch arabisch, die Sprache ihrer historischen Feinde.&amp;quot;(S. 194-95) &amp;quot;Es gibt keine solche Sprache [reformiertes Ägyptisch] und das erklären Ägyptologen einstimmig.{{ref|ankerberg1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die liegen jedoch gewaltig daneben und der &amp;quot;Mormonismus&amp;quot; hat schon wiederholte Male erklärt, warum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Feststelung &amp;quot;Wenn heutige Juden ihre heiligen Schriften kopieren, verwenden sie Hebräisch. Sie verwenden weder Ägyptisch noch Arabisch, die Sprache ihrer historischen Feinde&amp;quot; zeigt ein erstaunliches Maß an Unwissenheit. Da die ägyptische Sprache seit Jahrhunderten tot ist, ist es wohl kaum bemerkenswert, dass heutige Juden die Bibel nicht auf Ägyptisch lesen. Auf der anderen Seite wurde die erste und wichtigste Übertragung [des Alten Testaments] aus dem Hebräischen [ins Arabische] von Sa&#039;adya the Ga&#039;on (gestorben 942), einem gelehrten Juden der der Leiter der Rabbinerschule in Sura in Babylon war, unternommen.&amp;quot; George A. Buttrick, ed., &#039;&#039;The Interpreter&#039;s Dictionary of the Bible&#039;&#039; [im folgenden &#039;&#039;IDB&#039;&#039;], 4 Bände und SUpplement [Nashville: Abingdon, 1962&amp;amp;ndash;1976], 4:758b). Die Bibel wurde also sehr wohl ins &amp;quot;Arabische, die Sprache ihrer historischen Feinde&amp;quot; übersetzt. Sie wurde auch in die Sprache ihrer &amp;quot;historischen Feinde&amp;quot;, der Griechen (&#039;&#039;IDB&#039;&#039; 4:750b über die Septuaginta), und auch der Aramäer (&#039;&#039;IDB&#039;&#039; 1:185-93; 4:749-50, über die aramäischen Targums) übersetzt.{{ref|peterson1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot;?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moroni macht klar, dass &amp;quot;reformniertes Ägyptisch&amp;quot; der Name ist, den &#039;&#039;die Nephiten&#039;&#039; einer Schrift gegebenhaben, die auf ägyptischen Schriftzeichen beruht und im Laufe von 1000 Jahren abgewandelt wurde (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/morm/9/32#32 Mormon 9:32]). Daher ist es keine Überraschung, das weder Ägypter noch Juden eine Schrift haben, die &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; heißt, denn dies ist ein nephitischer AUsdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch mehrere Varianten ägyptischer Schrift, die &amp;quot;reformiert&amp;quot; oder abgewandetl sind aus ihren früheren Formen. Hugh Nibley und andere haben gezeigt, dass die Veränderung von Hieroglyphen zu hierantisch und dann zu demotisch gutr so beschrieben werden kann, dass das Ägyptische &amp;quot;reformiert&amp;quot; wurde. Um 600 v. Chr. wurde hieratisch vorwiegend für religiöse Texte benutz, wärend demtoscih für den täglichen Gebrauch war. {{link|url=http://www.ancientscripts.com/egyptian.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-Egyptian_hieroglyphs_Black_Schist_sarcophagus_Ankhnesneferibre.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Hieroglyphics&#039;&#039;&#039;: Hieroglyphs from the Black Schist sarcophagus of Ankhnesneferibre. Twenty-Sixth Dynasty, about 530 BC, Thebes.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_language}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-Prisse_papyrus.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Hieratic&#039;&#039;&#039;: A section of the Prisse papyrus from the Bibliothèque nationale de France, containing the &#039;&#039;Precepts of Kakemna&#039;&#039; and the &#039;&#039;Precepts of Ptahhotep&#039;&#039; in hieratic.  [http://www.fairwiki.org/wiki/index.php/Image:800px-Prisse_papyrus.jpg Enlarge]  &#039;&#039;Source&#039;&#039;: Plate IV. &#039;&#039;The S.S. Teacher&#039;s Edition: The Holy Bible&#039;&#039;, (New York: Henry Frowde, Publisher to the University of Oxford, 1896).{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Hieratic}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-DemoticScriptsRosettaStoneReplica.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Demotic&#039;&#039;&#039;: Inscription from the Rosetta Stone in demotic.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_language}}]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;!--This line keeps text from wrapping around the photos --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sehen, wie sich Hieroglyphen in das stilisiertere Hieratisch entwickelte und wie deiser Prozess mit Demotisch weiterging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hieratic Script.png|center|frame|Development of hieratic script from hieroglyphs; after Jean-François Champollion.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Hieratic}}]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was könnte ein besserer Ausdruck für diese Entwicklung sein, als dass die ägyptische Schrift &amp;quot;reformiert&amp;quot; wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab eine klare Entwicklung der ägyptischen Schrift in der Alten Welt, und diese modifizierte Schrift war zur Zeit Lehis in Verwendung, Menschen aus der Zeit und der gegend Lehis verwendeten sowohl Hebräisch als auch Ägyptisch, so wie Nephi es behauptete (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/1_ne/1/2#2 1 Nephi 1:2]).&lt;br /&gt;
Wenn man in Betracht zieht, dass Moroni sagt, die &#039;&#039;&#039;Nephiten&#039;&#039;&#039; hätten die Schrift weiter abgewandelt, so ist &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; eine elegante Beschreibung sowohl des Phänomens, das in der ALten Welt auftrat, als auch davon, was Moroni sagte, dass unter den Nephiten geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# {{note|GeeTved1}} John Gee and John A. Tvedtnes, &amp;quot;Ancient Manuscripts Fit Book of Mormon Pattern,&amp;quot; &#039;&#039;Insights&#039;&#039; 19:2 (February 1999): 4&amp;amp;ndash;5.{{link|url=http://farms.byu.edu/display.php?table=insights&amp;amp;id=58}}&lt;br /&gt;
# {{note|TvedRicks1}} {{JBMS-5-2-7}}&lt;br /&gt;
# {{note|ankerberg1}} Ankerberg and Weldon, 294.&lt;br /&gt;
# {{note|peterson1}} {{FR-5-1-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Reformiertes_%C3%84gyptisch&amp;diff=1913</id>
		<title>Das Buch Mormon/Anachronismen/Reformiertes Ägyptisch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Reformiertes_%C3%84gyptisch&amp;diff=1913"/>
		<updated>2007-04-08T02:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Schlussfolgerung */ Rechtschreibkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{nw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten:&lt;br /&gt;
* Juden oder Israeliten (wie die Nephiten) würden nie die Sprache der Ägypter, jenes Volkes, das sie versklavt hatte, benutzen, um heilige Berichte zu schreiben.&lt;br /&gt;
*In der Ägyptologie gibt es keine Hinweise darauf, dass es so etwas wie &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; überhaupt gibt. Daher ist die Behauptung des Buches Mormon, in dieser Sprache geschrieben zu sein verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * John Ankerberg and John Weldon, Everything You Ever Wanted to Know about Mormonism (Eugene, OR: Harvest House, 1992), 294-5.&lt;br /&gt;
    * Francis J. Beckwith, Carl Mosser, et al., The New Mormon Challenge: Responding to the Latest Defenses of a Fast-Growing Movement (Grand Rapids, Mich. : Zondervan, 2002). ISBN 0310231949.&lt;br /&gt;
    * Marvin W. Cowan, Mormon Claims Answered, (Salt Lake City: Utah Lighthouse Ministry, 1997), chapter 4.&lt;br /&gt;
    * Latayne Colvett Scott, The Mormon Mirage : a former Mormon tells why she left the church (Grand Rapids : Zondervan Pub. House, 1979),63-4.&lt;br /&gt;
    * Jerald and Sandra Tanner, The Changing World of Mormonism (Chicago: Moody Press, 1980), 141-5.&lt;br /&gt;
    * Kurt Van Gorden, Mormonism (Grand Rapids: Zondervan, 1995), 8, footnote 7. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Würde ein Israelite Ägyptisch benutzen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptung, Israeliten würden kein Ägyptisch benutzen, ist ganz klar falsch. Vom neunten bis zum sechsten Jahrhundert vor Christus verwendeten die Israeliten ägyptiche Zahlwörter vermischt mit hebräischem Text. Der &#039;&#039;Papyrus Amherst&#039;&#039; enthält einen Text aus Psalm 20:2-6, der in Aramäisch, der Sprache Jesu geschrieben ist, wobei ägyptische Schriftzeichen verwendet wurden. Dieser Text wurde ursprünglich auf das 2. Jahrhundert v. Chr. datiert, wurde inzwischen aber auf das 4. Jahrhundert v. Chr. korrigiert.{{ref|GeeTved1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Bedeutsamer war aber ein Ostracon, das 1967 in Arad ausgegraben wurde. Es datiert &amp;quot;gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr.&amp;quot; und zeigt damit, dass es kurz vor 600 v. Chr. in ´Gebrauch war, also zur Zeit von Lehi. Der Text auf dem Ostracon ist in einer Kombination von hieratischen ägyptischen und herbäischen Zeichen geschrieben, kann aber ganz als ägyptisch gelesen werden. Von den 17 Worten des Textes sind vier in hieratischer [ägyptischer] Schrift und sieben in Hebräisch. Jedoch können alle herbäisch geschriebenen Worte als ägyptische Worte gelesen werden und eines, das zweimal vorkommt, hat sowohl in Ägyptisch als auch in Hebräisch die selbe Bedeutung. Von den zehn in hieratischen Zeichen geschriebenen Worten sind vier Zahlwörter (eines erscheint in jeder Zeile). Ein Symbol, das ein Hohlmaß bedeutet, kommt viermal vor (einmal in jeder der vier Zeilen), und das restliche ägyptische Wort kommt zweimal vor. Es erscheinen zwar 17 Worte auf dem Ostracon, doch wenn man die Wiederholungen von Worten weglässt, sind nur sechs Worte hieratisch geschrieben, von denen vier Zahlwörter sind, und sechs hebräisch.{{ref|TvedRicks1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die antimormonischen Autoren Ankerberg und Weldon behaupten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Der Mormonismus hat nie erklärt, wie gottesfürchtige Juden von 400 n. Chr. angeblich Ägyptisch konnten noch warum sie ihre heiligen Berichte vollständig in der Sprache ihrer heidnischen, götzendienerischen Feinde geschrieben haben sollten.&amp;quot; (S. 284) &amp;quot;Wie wahrscheinlich ist es, dass die vorgeblich jüdischen Nephiten die ägyptische Sprache verwendet haben, um ihre heiligen Schriften zu verfassen?&amp;quot; Ihre starke Abneigung gegen die Ägypter und ihre Kultur macht es schwierig, das anzunehmen. Wenn heutige Juden ihre heilige Schrift kopieren, so tun sie das in Hebräisch. Sie verwenden weder ägyptisch noch arabisch, die Sprache ihrer historischen Feinde.&amp;quot;(S. 194-95) &amp;quot;Es gibt keine solche Sprache [reformiertes Ägyptisch] und das erklären Ägyptologen einstimmig.{{ref|ankerberg1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die liegen jedoch gewaltig daneben und der &amp;quot;Mormonismus&amp;quot; hat schon wiederholte Male erklärt, warum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Feststelung &amp;quot;Wenn heutige Juden ihre heiligen Schriften kopieren, verwenden sie Hebräisch. Sie verwednen weder Ägyptisch noch Arabisch, die Sprache ihrer historischen Feinde&amp;quot; zeigt ein erstaunliches Maß an Unwissenheit. Da die ägyptische Sprache seit Jahrhunderten tot ist, ist es wohl kaum bemerkenswert, dass heutige Juden die Bibel nicht auf Ägyptisch lesen. Auf der anderen Seite wurde die erste und wichtigste Übertragung [des Alten Testaments] aus dem Hebräischen [ins Arabische] von Sa&#039;adya the Ga&#039;on (gestorben 942), einem gelehrten Juden der der Leiter der Rabbinerschule in Sura in Babylon war, unternommen.&amp;quot; George A. Buttrick, ed., &#039;&#039;The Interpreter&#039;s Dictionary of the Bible&#039;&#039; [im folgenden &#039;&#039;IDB&#039;&#039;], 4 Bände und SUpplement [Nashville: Abingdon, 1962&amp;amp;ndash;1976], 4:758b). Die Bibel wurde also sehr wohl ins &amp;quot;Arabische, die Sprache ihrer historischen Feinde&amp;quot; übersetzt. Sie wurde auch in die Sprache ihrer &amp;quot;historischen Feinde&amp;quot;, der Griechen (&#039;&#039;IDB&#039;&#039; 4:750b über die Septuaginta), und auch der Aramäer (&#039;&#039;IDB&#039;&#039; 1:185-93; 4:749-50, über die aramäischen Targums) übersetzt.{{ref|peterson1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot;?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moroni macht klar, dass &amp;quot;reformniertes Ägyptisch&amp;quot; der Name ist, den &#039;&#039;die Nephiten&#039;&#039; einer Schrift gegebenhaben, die auf ägyptischen Schriftzeichen beruht und im Laufe von 1000 Jahren abgewandelt wurde (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/morm/9/32#32 Mormon 9:32]). Daher ist es keine Überraschung, das weder Ägypter noch Juden eine Schrift haben, die &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; heißt, denn dies ist ein nephitischer AUsdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch mehrere Varianten ägyptischer Schrift, die &amp;quot;reformiert&amp;quot; oder abgewandetl sind aus ihren früheren Formen. Hugh Nibley und andere haben gezeigt, dass die Veränderung von Hieroglyphen zu hierantisch und dann zu demotisch gutr so beschrieben werden kann, dass das Ägyptische &amp;quot;reformiert&amp;quot; wurde. Um 600 v. Chr. wurde hieratisch vorwiegend für religiöse Texte benutz, wärend demtoscih für den täglichen Gebrauch war. {{link|url=http://www.ancientscripts.com/egyptian.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-Egyptian_hieroglyphs_Black_Schist_sarcophagus_Ankhnesneferibre.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Hieroglyphics&#039;&#039;&#039;: Hieroglyphs from the Black Schist sarcophagus of Ankhnesneferibre. Twenty-Sixth Dynasty, about 530 BC, Thebes.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_language}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-Prisse_papyrus.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Hieratic&#039;&#039;&#039;: A section of the Prisse papyrus from the Bibliothèque nationale de France, containing the &#039;&#039;Precepts of Kakemna&#039;&#039; and the &#039;&#039;Precepts of Ptahhotep&#039;&#039; in hieratic.  [http://www.fairwiki.org/wiki/index.php/Image:800px-Prisse_papyrus.jpg Enlarge]  &#039;&#039;Source&#039;&#039;: Plate IV. &#039;&#039;The S.S. Teacher&#039;s Edition: The Holy Bible&#039;&#039;, (New York: Henry Frowde, Publisher to the University of Oxford, 1896).{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Hieratic}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-DemoticScriptsRosettaStoneReplica.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Demotic&#039;&#039;&#039;: Inscription from the Rosetta Stone in demotic.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_language}}]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;!--This line keeps text from wrapping around the photos --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sehen, wie sich Hieroglyphen in das stilisiertere Hieratisch entwickelte und wie deiser Prozess mit Demotisch weiterging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hieratic Script.png|center|frame|Development of hieratic script from hieroglyphs; after Jean-François Champollion.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Hieratic}}]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was könnte ein besserer Ausdruck für diese Entwicklung sein, als dass die ägyptische Schrift &amp;quot;reformiert&amp;quot; wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab eine klare Entwicklung der ägyptischen Schrift in der Alten Welt, und diese modifizierte Schrift war zur Zeit Lehis in Verwendung, Menschen aus der Zeit und der gegend Lehis verwendeten sowohl Hebräisch als auch Ägyptisch, so wie Nephi es behauptete (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/1_ne/1/2#2 1 Nephi 1:2]).&lt;br /&gt;
Wenn man in Betracht zieht, dass Moroni sagt, die &#039;&#039;&#039;Nephiten&#039;&#039;&#039; hätten die Schrift weiter abgewandelt, so ist &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; eine elegante Beschreibung sowohl des Phänomens, das in der ALten Welt auftrat, als auch davon, was Moroni sagte, dass unter den Nephiten geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# {{note|GeeTved1}} John Gee and John A. Tvedtnes, &amp;quot;Ancient Manuscripts Fit Book of Mormon Pattern,&amp;quot; &#039;&#039;Insights&#039;&#039; 19:2 (February 1999): 4&amp;amp;ndash;5.{{link|url=http://farms.byu.edu/display.php?table=insights&amp;amp;id=58}}&lt;br /&gt;
# {{note|TvedRicks1}} {{JBMS-5-2-7}}&lt;br /&gt;
# {{note|ankerberg1}} Ankerberg and Weldon, 294.&lt;br /&gt;
# {{note|peterson1}} {{FR-5-1-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Reformiertes_%C3%84gyptisch&amp;diff=1912</id>
		<title>Das Buch Mormon/Anachronismen/Reformiertes Ägyptisch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Anachronismen/Reformiertes_%C3%84gyptisch&amp;diff=1912"/>
		<updated>2007-04-08T02:50:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Würde ein Israelite Ägyptisch benutzen? */ Rechtschreibkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{nw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten:&lt;br /&gt;
* Juden oder Israeliten (wie die Nephiten) würden nie die Sprache der Ägypter, jenes Volkes, das sie versklavt hatte, benutzen, um heilige Berichte zu schreiben.&lt;br /&gt;
*In der Ägyptologie gibt es keine Hinweise darauf, dass es so etwas wie &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; überhaupt gibt. Daher ist die Behauptung des Buches Mormon, in dieser Sprache geschrieben zu sein verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * John Ankerberg and John Weldon, Everything You Ever Wanted to Know about Mormonism (Eugene, OR: Harvest House, 1992), 294-5.&lt;br /&gt;
    * Francis J. Beckwith, Carl Mosser, et al., The New Mormon Challenge: Responding to the Latest Defenses of a Fast-Growing Movement (Grand Rapids, Mich. : Zondervan, 2002). ISBN 0310231949.&lt;br /&gt;
    * Marvin W. Cowan, Mormon Claims Answered, (Salt Lake City: Utah Lighthouse Ministry, 1997), chapter 4.&lt;br /&gt;
    * Latayne Colvett Scott, The Mormon Mirage : a former Mormon tells why she left the church (Grand Rapids : Zondervan Pub. House, 1979),63-4.&lt;br /&gt;
    * Jerald and Sandra Tanner, The Changing World of Mormonism (Chicago: Moody Press, 1980), 141-5.&lt;br /&gt;
    * Kurt Van Gorden, Mormonism (Grand Rapids: Zondervan, 1995), 8, footnote 7. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Würde ein Israelite Ägyptisch benutzen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptung, Israeliten würden kein Ägyptisch benutzen, ist ganz klar falsch. Vom neunten bis zum sechsten Jahrhundert vor Christus verwendeten die Israeliten ägyptiche Zahlwörter vermischt mit hebräischem Text. Der &#039;&#039;Papyrus Amherst&#039;&#039; enthält einen Text aus Psalm 20:2-6, der in Aramäisch, der Sprache Jesu geschrieben ist, wobei ägyptische Schriftzeichen verwendet wurden. Dieser Text wurde ursprünglich auf das 2. Jahrhundert v. Chr. datiert, wurde inzwischen aber auf das 4. Jahrhundert v. Chr. korrigiert.{{ref|GeeTved1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Bedeutsamer war aber ein Ostracon, das 1967 in Arad ausgegraben wurde. Es datiert &amp;quot;gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr.&amp;quot; und zeigt damit, dass es kurz vor 600 v. Chr. in ´Gebrauch war, also zur Zeit von Lehi. Der Text auf dem Ostracon ist in einer Kombination von hieratischen ägyptischen und herbäischen Zeichen geschrieben, kann aber ganz als ägyptisch gelesen werden. Von den 17 Worten des Textes sind vier in hieratischer [ägyptischer] Schrift und sieben in Hebräisch. Jedoch können alle herbäisch geschriebenen Worte als ägyptische Worte gelesen werden und eines, das zweimal vorkommt, hat sowohl in Ägyptisch als auch in Hebräisch die selbe Bedeutung. Von den zehn in hieratischen Zeichen geschriebenen Worten sind vier Zahlwörter (eines erscheint in jeder Zeile). Ein Symbol, das ein Hohlmaß bedeutet, kommt viermal vor (einmal in jeder der vier Zeilen), und das restliche ägyptische Wort kommt zweimal vor. Es erscheinen zwar 17 Worte auf dem Ostracon, doch wenn man die Wiederholungen von Worten weglässt, sind nur sechs Worte hieratisch geschrieben, von denen vier Zahlwörter sind, und sechs hebräisch.{{ref|TvedRicks1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die antimormonischen Autoren Ankerberg und Weldon behaupten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Der Mormonismus hat nie erklärt, wie gottesfürchtige Juden von 400 n. Chr. angeblich Ägyptisch konnten noch warum sie ihre heiligen Berichte vollständig in der Sprache ihrer heidnischen, götzendienerischen Feinde geschrieben haben sollten.&amp;quot; (S. 284) &amp;quot;Wie wahrscheinlich ist es, dass die vorgeblich jüdischen Nephiten die ägyptische Sprache verwendet haben, um ihre heiligen Schriften zu verfassen?&amp;quot; Ihre starke Abneigung gegen die Ägypter und ihre Kultur macht es schwierig, das anzunehmen. Wenn heutige Juden ihre heilige Schrift kopieren, so tun sie das in Hebräisch. Sie verwenden weder ägyptisch noch arabisch, die Sprache ihrer historischen Feinde.&amp;quot;(S. 194-95) &amp;quot;Es gibt keine solche Sprache [reformiertes Ägyptisch] und das erklären Ägyptologen einstimmig.{{ref|ankerberg1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die liegen jedoch gewaltig daneben und der &amp;quot;Mormonismus&amp;quot; hat schon wiederholte Male erklärt, warum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Feststelung &amp;quot;Wenn heutige Juden ihre heiligen Schriften kopieren, verwenden sie Hebräisch. Sie verwednen weder Ägyptisch noch Arabisch, die Sprache ihrer historischen Feinde&amp;quot; zeigt ein erstaunliches Maß an Unwissenheit. Da die ägyptische Sprache seit Jahrhunderten tot ist, ist es wohl kaum bemerkenswert, dass heutige Juden die Bibel nicht auf Ägyptisch lesen. Auf der anderen Seite wurde die erste und wichtigste Übertragung [des Alten Testaments] aus dem Hebräischen [ins Arabische] von Sa&#039;adya the Ga&#039;on (gestorben 942), einem gelehrten Juden der der Leiter der Rabbinerschule in Sura in Babylon war, unternommen.&amp;quot; George A. Buttrick, ed., &#039;&#039;The Interpreter&#039;s Dictionary of the Bible&#039;&#039; [im folgenden &#039;&#039;IDB&#039;&#039;], 4 Bände und SUpplement [Nashville: Abingdon, 1962&amp;amp;ndash;1976], 4:758b). Die Bibel wurde also sehr wohl ins &amp;quot;Arabische, die Sprache ihrer historischen Feinde&amp;quot; übersetzt. Sie wurde auch in die Sprache ihrer &amp;quot;historischen Feinde&amp;quot;, der Griechen (&#039;&#039;IDB&#039;&#039; 4:750b über die Septuaginta), und auch der Aramäer (&#039;&#039;IDB&#039;&#039; 1:185-93; 4:749-50, über die aramäischen Targums) übersetzt.{{ref|peterson1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot;?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moroni macht klar, dass &amp;quot;reformniertes Ägyptisch&amp;quot; der Name ist, den &#039;&#039;die Nephiten&#039;&#039; einer Schrift gegebenhaben, die auf ägyptischen Schriftzeichen beruht und im Laufe von 1000 Jahren abgewandelt wurde (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/morm/9/32#32 Mormon 9:32]). Daher ist es keine Überraschung, das weder Ägypter noch Juden eine Schrift haben, die &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; heißt, denn dies ist ein nephitischer AUsdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch mehrere Varianten ägyptischer Schrift, die &amp;quot;reformiert&amp;quot; oder abgewandetl sind aus ihren früheren Formen. Hugh Nibley und andere haben gezeigt, dass die Veränderung von Hieroglyphen zu hierantisch und dann zu demotisch gutr so beschrieben werden kann, dass das Ägyptische &amp;quot;reformiert&amp;quot; wurde. Um 600 v. Chr. wurde hieratisch vorwiegend für religiöse Texte benutz, wärend demtoscih für den täglichen Gebrauch war. {{link|url=http://www.ancientscripts.com/egyptian.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-Egyptian_hieroglyphs_Black_Schist_sarcophagus_Ankhnesneferibre.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Hieroglyphics&#039;&#039;&#039;: Hieroglyphs from the Black Schist sarcophagus of Ankhnesneferibre. Twenty-Sixth Dynasty, about 530 BC, Thebes.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_language}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-Prisse_papyrus.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Hieratic&#039;&#039;&#039;: A section of the Prisse papyrus from the Bibliothèque nationale de France, containing the &#039;&#039;Precepts of Kakemna&#039;&#039; and the &#039;&#039;Precepts of Ptahhotep&#039;&#039; in hieratic.  [http://www.fairwiki.org/wiki/index.php/Image:800px-Prisse_papyrus.jpg Enlarge]  &#039;&#039;Source&#039;&#039;: Plate IV. &#039;&#039;The S.S. Teacher&#039;s Edition: The Holy Bible&#039;&#039;, (New York: Henry Frowde, Publisher to the University of Oxford, 1896).{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Hieratic}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:180px-DemoticScriptsRosettaStoneReplica.jpg|frame|left|&#039;&#039;&#039;Demotic&#039;&#039;&#039;: Inscription from the Rosetta Stone in demotic.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_language}}]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;!--This line keeps text from wrapping around the photos --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sehen, wie sich Hieroglyphen in das stilisiertere Hieratisch entwickelte und wie deiser Prozess mit Demotisch weiterging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hieratic Script.png|center|frame|Development of hieratic script from hieroglyphs; after Jean-François Champollion.{{link|url=http://en.wikipedia.org/wiki/Hieratic}}]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was könnte ein besserer Ausdruck für diese Entwicklung sein, als dass die ägyptische Schrift &amp;quot;reformiert&amp;quot; wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab eine klare Entwicklung der ägyptischen Schrift in der ALten Welt, und diese mdofizeirte Schrift war zur Zeit Lehis in Verwendung, Menschen aus der Zeit und der gegend Lehis verwendeten sowohl Hebräisch als auch Ägyptisch, so wie Nephi es behauptete (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/1_ne/1/2#2 1 Nephi 1:2]).&lt;br /&gt;
Wennman in Betracht zieht, dass Moroni sagt, die &#039;&#039;&#039;Nephiten&#039;&#039;&#039; hätten die schrift weiter abgewandelt, so ist &amp;quot;reformiertes Ägyptisch&amp;quot; eine elegante beschreibung sowohl des Phänomens, das iion der ALten Welt auftrat, als auch davon, was Moroni sagte, dass unter den Nephiten geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# {{note|GeeTved1}} John Gee and John A. Tvedtnes, &amp;quot;Ancient Manuscripts Fit Book of Mormon Pattern,&amp;quot; &#039;&#039;Insights&#039;&#039; 19:2 (February 1999): 4&amp;amp;ndash;5.{{link|url=http://farms.byu.edu/display.php?table=insights&amp;amp;id=58}}&lt;br /&gt;
# {{note|TvedRicks1}} {{JBMS-5-2-7}}&lt;br /&gt;
# {{note|ankerberg1}} Ankerberg and Weldon, 294.&lt;br /&gt;
# {{note|peterson1}} {{FR-5-1-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Pflanzen&amp;diff=1911</id>
		<title>Das Buch Mormon/Pflanzen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Pflanzen&amp;diff=1911"/>
		<updated>2007-04-08T02:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Erwiderung */ Rechtschreibkorrektur deutscher Wörter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{nw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, Joseph Smith habe im Buch Mormon Pflanzen als in Amerika wachsend erwähnt, die es vor Kolumbus dort nicht gegeben habe. Daraus ziehen sie den Schluss, das Buch Mormon sei nicht echt, sondern eine Erfindung von Joseph Smith oder ein Produkt des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*William Edward Biederwolf, &#039;&#039;Mormonism Under the Searchlight&#039;&#039; (Grand Rapids, Michigan: Eerdmans, 1947).&lt;br /&gt;
*Rick Branch, &amp;quot;Nephite Nickels,&amp;quot; &#039;&#039;The Utah Evangel&#039;&#039; 29:10 (October 1982): 1.&lt;br /&gt;
*Gordon Fraser, &#039;&#039;Is Mormonism Christian?&#039;&#039; (Chicago: Moody Press, 1977), 141.&lt;br /&gt;
*Gordon Fraser, &#039;&#039;What Does the Book of Mormon Teach? An Examination of the Historical and Scientific Statements of the Book of Mormon&#039;&#039; (Chicago: Moody Press, 1964), 90.&lt;br /&gt;
*M.T. Lamb, &#039;&#039;The Golden Bible, or, The Book of Mormon: Is It From God?&#039;&#039; (New York: Ward &amp;amp; Drummond, 1887), 304.&lt;br /&gt;
*Walter Martin, &#039;&#039;Kingdom of the Cults&#039;&#039; (Minneapolis: Bethany House Publishers, 1997),&lt;br /&gt;
*Latayne Colvett Scott, &#039;&#039;The Mormon Mirage : a former Mormon tells why she left the church&#039;&#039; (Grand Rapids : Zondervan Pub. House, 1979), 82&amp;amp;ndash;84.&lt;br /&gt;
*Charles A. Shook, &#039;&#039;Cumorah Revisited...&#039;&#039; (Cincinnati: The Standard Publishing Company, 1910), 382-383.&lt;br /&gt;
*James White, &#039;&#039;Letters to a Mormon Elder&#039;&#039; (Southbridge, MA: Crowne, 1990), 139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden werden einige Pflanzen aufgelistet, die laut Kritikern im alten Amerika unbekannt waren. Dazu eine Erklärung, dass diese Pflanze durch die Archäologie mittlerweile doch für die präkolumbianische Zeit nachgewiesen wurde oder dass ein dem Produkt der alten Welt ähnliches benutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gerste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerste war lange Zeit für Antimormonen eine Quelle der Heiterkeit. Ein Autor bestand zum Beispiel darauf: &amp;quot;Gerste wuchs niemals in der Neuen Welt, bevor sie der weiße Mann mitbrachte. (Scott, 82)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist das einfach falsch. Seit 1983 kennt man Gerste aus der Neuen Welt.{{ref|sorensmith}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leinen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(also Flachs)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spanier sahen einen Stoff aus Pflanzenfasern, die kein Flachs waren, den sie als Leinen oder als leinenartig bezeichneten.{{ref|soren1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bernal Diaz, der mit Cortez an der ersten Eroberungswelle teilnahm, beschrieb einheimische mexikanische Kleider als &amp;quot;aus Henequen gefertigt, das wie Leinen ist&amp;quot;. Die Faser der Maguey (&#039;&#039;Agave americana&#039;&#039;), woraus Henequen gemacht wurde, ähnelt sehr stark der Flachsfaser, woraus in Europa Leinen gemacht wurde.&lt;br /&gt;
*Yucca-Fasern ergeben einen leinenartigen Stoff&lt;br /&gt;
*Die Fasern von Ixtle (&#039;&#039;Agave funkiana&#039;&#039;) ergeben einen leinenartigen Stoff&lt;br /&gt;
*Die Rinde des Feigenbaumes kann abgezogen, eingeweicht und für einen Stoff verwendet werden, der &amp;quot;einige Eigenschaften von Leinen &amp;quot; hat.{{ref|soren2}} {{ref|soren3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frucht wird nur einmal erwähnt (siehe [http://scriptures.lds.org/de/mosiah/9/9#9 Mosia 9:9]). Wir wissen nicht, was das ist, aber das spricht nicht &#039;&#039;&#039;gegen&#039;&#039;&#039; die Behauptungen des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sheum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Ausdruck hat Joseph Smith ins Schwarze getroffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Ausdruck stammt ziemlich offensichtlich vom akkadischen (babylonischen) &amp;quot;she&#039;um&amp;quot;, Gerste (Altassyrisch: Weizen), &amp;quot;dem bekanntesten Getreidenamen aus dem antiken Mesopotamien.&amp;quot;{{ref|soren4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen nicht, welche Feldfrucht mit diesem Namen bezeichnet wurde, aber er ist in einem antiken Zusammenhang sicherlich nicht fehl am Platze. (Siehe [http://scriptures.lds.org/de/mosiah/9/9#9 Mosia 9:9]). Kritker müssen erst einmal erklären, wie Joseph Smith gerade auf dieses Wort gekommen ist, wo doch Akkadisch erst 27 Jahre nach Veröffentlichung des Buches Mormon übersetzt wurde.{{ref|roper1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seide===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(also Maulbeerblätter und Seidenwürmer)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um &amp;quot;Seide&amp;quot; der Alten Welt herzustellen, sind Seidenwürmer und Maulbeerbäume, von deren Blättern sie sich ausschließlich ernähren, unverzichtbar. Dass es die in Amerika gegeben haben soll, bezeichnen Kritiker als unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber doch einige Beispiele für Seide oder seidenartiges Gewebe im präkolumbianischen Amerika:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt wilde Seidenwürmer und einige Kommentatoren sind der festen Meinung, dass die Ureinwohner sie aus ihren Kokons versponnen und verwebten.&lt;br /&gt;
* Bauchhaare von Kaninchen wurde ebenfalls versponnen und zu einem Stoff verarbeitet, den die Spanier als &amp;quot;Seide&amp;quot; bezeichneten.&lt;br /&gt;
* Fäden vom Kapokbaum (&#039;&#039;Ceiba pentandra&#039;&#039;) wurden zu einem &amp;quot;weichen, feinen Tuch &amp;quot;verarbeitet, zu Kapok.&lt;br /&gt;
* Fasern vom wilden Pfirsich wurden ebenfalls geschätzt, weil man sie zu einem feinen, haltbaren Tuch weben konnte.&lt;br /&gt;
* Baumwolltuch ist in Mexiko seit 400 n. Chr. &amp;quot;gleichmäßig, sehr fein und hauchdünn&amp;quot;.{{ref|soren5}}{{ref|soren6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wein===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(also Weintrauben)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Spanier sprachen von &amp;quot;Weingärten&amp;quot;, in denen aber keine Weinreben standen, sondern Maguey-Pflanzen, aus denen Pulque hergestellt wurde, den sie als &amp;quot;Wein&amp;quot; bezeichneten. Ein halbes Dutzend Arten von &amp;quot;Wein&amp;quot; aus anderen Früchten wie Weintrauben wurden von den spanischen Eroberern gezählt... ein anderer Forscher berichtet, dass die Opata in Nordmexiko ein Getränk verwendeten, das aus einheimischen Trauben gemacht wurde.{{ref|soren7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es &#039;&#039;&#039;gab&#039;&#039;&#039; also örtlich Weintrauben und dazu eine Reihe anderer Pflanzen aus denen man alkoholische Getränke machte, die die Spanier gerne als &#039;Wein! betrachteten. Übrigens ist es ja auch in Europa üblich Wein aus anderen Früchten herzustellen: Apfelwein, Johannisbeerwein, Heidelbeerwein usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine der Pflanzenarten im Buch Mormon stellt ein Problem dar. Die spanischen Eroberer bezeichneten präkolumbianische Produkte mit genau den Namen, wie sie im Buch Mormon verwendet wurden. Gerste, Seidenwürmer und Weintrauben waren bekannt. Einer der Ausdrücke war zur Zeit von Joseph Smith unbekannt (das akkadische &#039;&#039;sheum&#039;&#039;) und ist ein eindrucksvolles Zeugnis für den antiken Ursprung des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# {{note|sorensmith}} {{reexploring|author=John L. Sorenson and Robert F. Smith|article=Barley in Ancient America|start=130|end=132}}&lt;br /&gt;
# {{note|soren1}} John L. Sorenson, &amp;quot;Plants and Animals,&amp;quot; in {{FR-6-1-10}}&lt;br /&gt;
# {{note|soren2}} {{Aas1|start=232}}{{GL1|url=http://gospelink.com/library/doc?doc_id=263779}}&lt;br /&gt;
# {{note|soren3}} {{Ensign1|author=John L. Sorenson|article=Silk and Linen in the Book of Mormon - Book of Mormon Update|date=April 1992|start=62}} {{link|url=http://library.lds.org/nxt/gateway.dll/Magazines/Ensign/1992.htm/ensign%20april%201992%20.htm/research%20and%20perspectives%20book%20of%20mormon%20update.htm?fn=document-frame.htm$f=templates$3.0}}&lt;br /&gt;
# {{note|soren4}} Sorenson, &amp;quot;Zaputo,&amp;quot; 338; citing Robert F. Smith, &amp;quot;Some &#039;Neologisms&#039; from the Mormon Canon,&amp;quot; Conference on the Language of the Mormons 1973, Brigham Young University Language Research Center, 1973, 66.]{{link|url=http://farms.byu.edu/display.php?table=review&amp;amp;id=142}}&lt;br /&gt;
# {{note|roper1}} Matt Roper, &amp;quot;Right on Target: Boomerang Hits and the Book of Mormon,&amp;quot; FAIR Presentation, 2001. {{fairlink|url=http://www.fairlds.org/pubs/conf/2001RopM.html}}&lt;br /&gt;
#{{note|soren5}} {{Aas1|start=232}}{{GL1|url=http://gospelink.com/library/doc?doc_id=263779}}&lt;br /&gt;
# {{note|soren6}} Sorenson, &#039;&#039;Ensign&#039;&#039; (April 1992): 62.{{link|url=http://library.lds.org/nxt/gateway.dll/Magazines/Ensign/1992.htm/ensign%20april%201992%20.htm/research%20and%20perspectives%20book%20of%20mormon%20update.htm?fn=document-frame.htm$f=templates$3.0}}&lt;br /&gt;
#{{note|soren7}} Sorenson, &amp;quot;Zaputo,&amp;quot; 335-336.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{englischerArtikel|http://en.fairmormon.org/index.php/Book_of_Mormon_anachronisms:Plants}}&lt;br /&gt;
{{Anachronismen im Buch Mormon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Grundlagen&amp;diff=1910</id>
		<title>Das Buch Mormon/Grundlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Das_Buch_Mormon/Grundlagen&amp;diff=1910"/>
		<updated>2007-04-08T02:14:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Der Inhalt des Buches Moromon */  Rechtschreibkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoMPortal}}&lt;br /&gt;
==Überblick über das Buch Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon ist eines von vier Büchern, die von der Kirche Jesu Christi der Heiigen der Letzten Tage als heilige Schrift betrachtet werden. Die anderen drei sind [[die Bibel]], [[Lehre und Bündnisse]] und [[die köstliche Perle]]. Diese vier Bücher werden von den Heiligen der Letzten Tage als die  &amp;quot;Standardwerke&amp;quot; bezeichnet. Sie betrachten sie als Gottes Wort und gleichrangig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon ist ein antiker Text, der in der westlichen Hemisphäre im späten 4. und frühen 5. Jahrhundert nach Christus geschrieben wurde. Es ist der Bericht einer bestimmten Gruppe von Menschen, der Vorfahren im frühen 6. Jahrhundert vor Christus aus Jerusalem gekommen waren. Manchmal wird das Buch Mormon als die Geschichte jener Gesellschaft bezeichnet, doch in Wahrheit ist es ein religiöser Text, in dem historische Ereignisse dazu benützt werden, religiöse Grundsätze zu lehren und zu erklären. Das Buch Mormon wurde auf goldenen Platten eingraviert und in einer Steinkiste um das Jahr 421 n. Chr. vergraben. Im Jahr 1827 entdeckte Joseph Smith, ein junger Mann der in den USA im Staat New York lebte, diese Platten und übersetzte sie ins Englische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon hat etwas weniger als die Hälfte des Umfanges des Alten Testaments und ist größer als das Neue Testament. Die aktuelle deutsche Ausgabe hat einen Umfang von 702 Seiten. Das Buch ist aus dem Englischen in mehr als 105 Sprachen übersetzt worden. Seit 1830 wurden ungefähr 130 Millionen Exemplare des Buches Mormon gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Inhalt des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehi, ein reicher, glaubenstreuer Israelit aus dem Stamm Manasse lebt im späten 7. Jahrhundert v. Chr. in Jerusalem. Nach dem er das Predigen von Jeremia und andernen Propheten gehört hat, betet er zu Gott und erhält eine Vision. Lehi wird von Gott gesagt, dass Jeruslaem zerstört werden würde und Lehi solle seine Familie nehmen und in die Wildnis fliehen. Sie würden in ein verheißenes Land geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehi, seine Frau Saria und ihre Kinder verlassen Jerusalem und Reisen südwärts. Lehis vier älteste Söhne, Laman, Lemuel, Sam und Nephi werden nach Jerusalem zurückgesandt um die hebräischen heiligen Schriften und andere Schriften zu erlangen und auch um Ischmael und seine Familie dazu zu bewegen, sich Lehis Gruppe anzuschließen. Lehis Gruppe reist südwärts durch das &lt;br /&gt;
Land, das heute Saudiarabien ist und dann ostwärts an die Küste des arabischen Meeres. Dort bauen sie ein Schiff und reisen in die westliche Hemisphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ankunft in Amerika stirbt Lehi und die Familiengruppe spaltet sich in zwei Parteien: die Lamaniten (jene, die dem ältesten Sohn Laman nachfolgen) und die Nephiten (jene, die dem rechtschaffenen, jüngeren Sohn Nephi nachfolgen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lamaniten verfallen rasch in Götzendienst und verwerfen ihr religiöses Erbe und ihre Kultur. Die Nephiten jedoch folgen im allgemeinen der religiösen Traditionen von Abraham und Mose, obwohl sie oft in Götzendienst, Materialismus und andere Sünden verfallen. Eine Reihe von Propheten wird zu den Nephiten gesandt, um ihre Treue gegenüber dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und gegenüber den Lehren Moses sicherzustellen. Diese Propheten lehren auch, dass der Messias zu den Israeliten in Jerusalem gesandt werden wird und, nachdem er in Jerusalem gekreuzigt worden ist, wird er den Nephiten erscheinen und ihnen Frieden bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zwei Gruppen verbeiben in einem nahezu ständigen Kriegszustand, wobei die Lamaniten bedeutend zahlreicher als die Nephiten sind. Die Nephiten wandern mehrmals nach Norden aus und während des 3. Jahrhunderts vor Christus kommen sie mit einer Zivilisation in Kontakt, die zur Zeit als Jerusalem zerstört wurde, von dort geflohen waren (die Mulekiten). Die Mulekiten und die Nephiten vereinigen sich und werden danach als Nephiten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höhepunkt des Buches Mormon ist eine kataklysmische Zerstörung eines Großteils der nephitischen und der lamanitischen Zivilisation zur Zeit der Kreuzigung Christi. Kurz nach dieser Zerstörung erscheint der auferstandenen Jesus Christus den überlebenden rechtschaffenen Menschen. Christus errichtet seine Kirche unter dem Volk und erteilt ihm viele von jenen Lehren, die im Evangelium im Neuen Testament erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt eine Periode von ungefähr 200 Jahren des Friedens und der Harmonie. Danach beginnen die Menschen wieder sich in Parteien zu spalten. Bis zur Mitte des 4. Jahrhunderts n. Chr. sind die Menschen wieder aufgespalten in Lamaniten und Nephiten, nun haben aber beide Christus und seine Lehren verworfen. Um das Jahr 385 n. Chr. gibt es eine große Schlacht, die nahezu alle Nephiten vernichtet. Das Buch endet mit den Schriften von Mormon und seinem Sohn Moroni, den beiden letzten nephitischen Propheten. Sie erstellen das Buch Mormon, indem sie die Berichte ihrer Kultur zusammenfassen und den Text auf Goldplatten schreiben. Der abschließende Eintrag im Buch Mormon wird um 421 n. Chr. von Moroni geschrieben und beinhaltet die Aussage, dass Gott ihm geboten habe, die Platten zu vergraben und dass sie in der Zukunft gefunden und übersetzt werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine weitere Kultur, die im Buch Mormon besprochen wird. Die Jarediten waren ein Gruppe, die die alte Welt um die Zeit des Turmbaues von Babel verließ und von Gott nach Amerika geführt wurde. Diese Kultur erstreckte sich von etwa 2200 v. Chr. bis ins 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. Die Mulekiten hatten einen Überlebenden der Jarediten getroffen und die Nephiten fanden eine geschriebene Geschichte jenes Volkes, wie sie ein jareditischer Prophet namens Ether aufgezeichnet hatte. Moroni fasste diesen Bericht zusammen und kommentierte ihn. Er erscheint im Buch Mormon als das Buch Ether.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon wurde hauptsächlich von Mormon geschrieben und zusammengestellt. Er war ein Nephite, der in Amerika im 4. Jahrhundert n. Chr. lebte. Mormon schuf das Buch Mormon, indem er die Berichte seines Volkes, die es von ungefähr 600 v. Chr. bis zu seiner Zeit geführt hatte, abkürzte. Die Bücher Mosia, Alma, Helaman, 3. Nephi, 4. Nephi und die ersten sieben Kapitel von Mormon wurden alle von Mormon geschrieben und sind seine Auswahl und Zusamenfassung aus den historischen Berichten, die die &amp;quot;Könige&amp;quot; seines Volkes geführt hatten. Diese Bücher umfassen die Zeit von ungefähr 130 v. Chr. bis etwa 385 n. Chr. Der erste Teil der Zusammenfasung von Mormon, die den Zeitraum von 600 v. Chr. bis 130 v. Chr. umfasste, wurde von Joseph Smith und Martin Harris während der Zeit der Übersetzung im Jahr 1827 verloren. Deshalb umfasst die existierende Zusammenfassung von Mormon in unserem Buch Mormon nur die Berichte beginnend um 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücher 1. Nephi, 2. Nephi, Jakob, Enos, Jarom, Omni sind die Schriften verschiedener religiöser Führer der Nephiten aus der Zeit von etwa 600 bis ca. 200 v. Chr. Jedes dieser Bücher ist nach dem Autor benannt, außer dass Jarom und Omni kurze Schriften von anderen Leuten als Jarom und Omni enthalten. All diese Bücher wurden auf den sogenannten &amp;quot;kleinen Platten Nephis&amp;quot; geschrieben. Mormon hatte diese Platten, anscheinend ohne Bearbeitung, am Ende seiner eigenen Schriften hinzugefügt. Das ermöglichte es, dass die moderne Übersetzung des Buches Mormon einiges von der früheren Geschichte und den früheren Prophezeiungen enthält. Nachdem der erste Teil des Berichtes verloren gegangen war, wurde Joseph Smith angewiesen die &amp;quot;kleinen Platten&amp;quot; am Ende des Berichtes zu übersetzen und sie dort einzufügen, wo der frühere Teil des Berichtes von Mormon gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Worte Mormons&amp;quot; sind ein kurzes Buch von Mormon, das geschrieben wurde um den Bericht der kleinen Platten, die mit dem Buch Omni enden, mit dem Rest des Buches, beginnend mit Mosia, zu verbinden. Die &amp;quot;Worte Mormons&amp;quot; wurden von Mormon um 385 n. Chr. gechrieben, behandeln aber die Ereignisse zwischen Omni und Mosia während des 2. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mormon gestorben war, vollendete sein Sohn das Buch Mormon wie wir es heute haben, indem er vier Dinge hinzufügte. Zuerst vollendete er den Bericht seines Vaters (das Buch &amp;quot;Mormon&amp;quot; innerhalb des gesamten Buches Mormon) indem er das hinzufügte, was jetzt die Kaptiel 8 und 9 bildet. Zweitens fügte er das Buch Ether hinzu, seine verdichtete Zusammenfassung und seinen Kommentar zum Bericht einer früheren Kultur, genannt die Jarediten, die von etwa 2200 v. Chr. bis ins 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. lebten. Drittens fügte Moroni sein eigenes Buch an die Zusammenstellung seines Vaters an. Und schließlich setzte Moroni das, was jetzt die Titelseite des Buches Mormon bildet, an das Ende des Berichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte berichtete Datum in den Schriften Moronis entspricht grob dem Jahr 421 n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum zwischen dem 2. Jhd. v. Chr. und dem 1. Jhd. n. Chr. trugen sechs Generationen von Männern zu den Büchern Mosia, Alma, Helaman, 3. Nephi und 4. Nephi bei. Es waren dies Alma, Alma der Jüngere (der Sohn Almas), Helaman (Sohn von Alma dem Jüngeren), Helaman (Sohn Helamans), Nephi (Sohn des zweiten Helaman) und Nephi (Sohn von Nephi). Die Geschichte des ersten Alma findet sich in der zweiten Hälfte des Buches Mosia. Das Buch Alma ist nach Alma dem Jüngeren benannt und enthält sowohl seinen Bericht als auch den Bericht seines Sohnes Helaman. Das Buch Helaman ist ein Bericht Helamans, des Sohnes von Helaman. Die Bücher 3. und 4. Nephi beziehen sich auf den geistlichen Dienst der beiden Nephi, wenn auch das Buch 4. Nephi sich weit über den sterblichen Dienst von Nephi, dem Sohn Nephis erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Texteinteilung des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Bibel heute veröffentlicht wird, ist das Buch Mormon in Bücher, Kapitel und Verse eingeteilt. Nur die Einteilung in Bücher stammt aus dem ursprünglichen Text. Die Titelseite und die Einführungen in die einzelnen Bücher sind Teil des ursprünglichen Textes des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einleitung zum Buch Mormon, die Kapitelzusammenfassungen, Fußnoten, die Zuordnung von Jahreszahlen nach moderner Zeitrechnung, Zusatzmaterial sowie die Einteilung in Kapitel und Verse wurden während der zweiten Hälfte des 19. und im 20. Jahrhundert hinzugefügt. Diese Teile werden nicht als Teil des offenbarten Textes des Buches Mormon betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden sind die 15 Bücher des Buches Mormon aufgelistet. Die Jahreszahlen sind den Kapitelzusammenfassungen entnommen, die Seitenzahlen entsprechen der deutschen Ausgabe von 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Erste Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Nephi&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 600 - 570 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: Mitte des 6. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 67&lt;br /&gt;
*Das Zweite Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Nephi&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 570 - 545 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 545 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 85&lt;br /&gt;
*Das Buch Jakob&lt;br /&gt;
**Verfasser: Jakob (Nephis Bruder)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 544 - 420 v. Chr. &amp;lt;!--hier erscheint eine unrealistische Zeitspanne von 120 Jahren, ein Fehler?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Verfasst: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 24&lt;br /&gt;
*Das Buch Enos&lt;br /&gt;
**Verfasser: Enos (Jakobs Sohn)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 420 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Das Buch Jarom&lt;br /&gt;
**Verfasser: Jarom (Sohn des Enos) und andere&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 399 - 361 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: Frühes 4. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Das Buch Omni&lt;br /&gt;
**Verfasser: Omni (Nachkomme von Jarom) und andere&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 323 - 130 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 2. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 4&lt;br /&gt;
*Die Worte Mormons&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: Mitte des 4. Jhd. n. Chr. und das 2. Jhd. v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 3&lt;br /&gt;
*Das Buch Mosia&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Mosia)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 130 - 91 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 81&lt;br /&gt;
*Das Buch Alma&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Alma und Helaman)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 91 - 52 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 217&lt;br /&gt;
*Das Buch Helaman&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Helaman und Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 52 - 1 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 51&lt;br /&gt;
*Dritter Nephi, das Buch Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 1 - 35 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 75&lt;br /&gt;
*Vierter nephi, das Buch von Nephi&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon (unter Verwendung der Berichte von Nephi)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 35 - 321 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: 4. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 5&lt;br /&gt;
*Das Buch Mormon&lt;br /&gt;
**Verfasser: Mormon und Moroni (Sohn Mormons)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 321 -  421 n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: spätes 4. und frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 22&lt;br /&gt;
*Das Buch Ether&lt;br /&gt;
**Verfasser: Moroni (unter Verwendung der Aufzeichnungen von Ether)&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: 2200 - 400 v. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 41&lt;br /&gt;
*Das Buch Moroni&lt;br /&gt;
**Verfasser: Moroni&lt;br /&gt;
**Behandelter Zeitabschnitt: spätes 4. und frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Verfasst: frühes 5. Jhd. n. Chr.&lt;br /&gt;
**Seitenzahl: 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Orte des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon beginnt in Jerusalem und der [[Buch Mormon Geographie: Alte Welt|Weg der Gruppe]] an die Küste des Arabischen Meeres wurde entdeckt und wird allgemein von Buch Mormon Wissenschaftlern anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist ihr Landeplatz in der westlichen Hemisphäre unbekannt. Begründet durch eine Vielzahl interner Hinweise glauben die meisten Buch Mormon Wissenschaftler heute, dass die ím Buch Mormon geschilderten Ereignisse im Bereich von Guatemala und der Halbinsel Yucatan stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jareditische Kultur bestand etwas nördlich der lehitischen Kultur, jedoch nahe genug, dass die Nephiten einige Ruinene der jareditsichen Kultur nach einigen Tagen oder Wochen Fußmarsch fanden. &amp;lt;!--({{s||Mosiah|8|&amp;amp;-11}}; compare with {{s||Mosiah|23|1-3}} and {{s||Mosiah|24|25}}.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte nahmen die meisten Leser des Buches Mormon, einschließlich der HLT Führer an, die Kulturen des Buches Mormon hätten sich weit sowohl nach Nord- als auch nach Südamerika erstreckt. Diese Sichtweise wurde hauptsächlich durch Aussagen bezüglich eines &amp;quot;Landes nordwärts&amp;quot; und eines &amp;quot;Landes südwärts&amp;quot;, die von einem &amp;quot;engen Pass&amp;quot; getrennt waren,  aus dem Text des Buches Mormon gestützt. Kirchenführer haben auch Feststellungen im Buch Mormon über ein verheißenes Land dazu benutzt, um die USA ausdrücklich einzuschließen. Diese Sicht des Buches Mormon wird &amp;quot;hemisphärisches geographisches Modell&amp;quot; genannt. &amp;lt;!--([[Book_of_Mormon_geography:New_World:HGT|HGT]])--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alternative Meinung, wo sich die Länder des Buches Mormon befinden, ist jene, dass alle Ereignisse innerhalb eines relativ kleinen Gebietes stattgefunden haben, wahrscheinlich mit einer Distanz von einige hundert Kilometern zwischen den entferntesten Punkten. Diese Sichtweise wird das &amp;quot;begrenzte geographische Modell&amp;quot; genannt&amp;lt;!-- ([[Book_of_Mormon_geography:New_World:LGT|LGT]])--&amp;gt; und wurde bereits während der Lebenszeit von Joseph Smith vorgeschlagen. Es blieb allerdings bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Ansicht einer Minderheit. Heute sind fast alle Buch Mormon Wissenschaftler der Ansicht, die Hinweise auf dieses Modell im Text des Buches Mormon seien überwältigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll angemerkt werden, dass beide Modelle die Annahme, es habe vor, während und nach den Buch Mormon Kulturen andere als lehitische Völker und Kulturen gegeben, zulassen. Beide Modelle erlauben auch sowohl die Annahme als auch die Ablehnung des Gedankens, alle oder fast alle präkolumbianischen Bewohner Amerikas seien zumindest teilweise Nachkommen Lehis. Und schließlich impliziert keines der beiden Modelle, dass es möglich sei, in der DNS heutiger amerikanischer Ureinwohner Lehi als Vorfahren nachzuweisen.&amp;lt;!--[[Book_of_Mormon_and_DNA_evidence|DNA]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl viele Buch Mormon Wissenschaftler Hinweise auf nicht lehitische Kulturen und Völker im Text des Buches Mormon sehen, spricht das Buch Mormon nicht offensichtlich von nicht lehitischen Zivilisationen. Diese Tatsache, verbunden mit der Spärlichkeit von schriftlichem Material aus dem Altertum der Neuen Welt und die Brüche in den Kulturen, Sprachen und Machtverhältnissen machen es schwierig, alte Ruinen und Artefakte innerhalb eines spezifischen altamerikanische Zusamenhangs zuverlässig der lehitischen Kultur zuzuordnen. Eine unter Buch Mormon Gelehrten verbreitete Ansicht bringt die Jarediten in Zusammenhang mit der olmekischen Kultur und die Nephiten und Lamaniten mit den Mayas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Übersetzung des Buches Mormon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Smith]], der 1805 in Vermont in den USA geboren wurde, wurde eines Nachts im Jahr 1823 mehrmals von einem Engel besucht. Der Engel gab sich als Moroni zu erkennen, der nephitische Prophet. Er erzählte ihm von der Existenz eines altertümlichen Berichtes seines Volkes. Moroni erzählte Joseph, der Bericht sei auf goldene Platten geschrieben und zur rechten Zeit werde es ihm, Joseph, erlaubt sein, die Platten an sich zu nehmen und zu übersetzen. Am folgenden Tag ging Joseph zu einem nahegelegenen Hügel, wie vom Engel angewiesen, und dort sah er unter einem Steinblock eine Steinkiste und darin die altertümlichen Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph wurde bis 1827 nicht erlaubt, die Platten an sich zu nehmen. Fast sofort, nachdem Joseph Smith die Platten an sich genommen hatte, erfuhren Feinde davon und versuchten, sie zu stehlen. Joseph und seine Frau Emma waren gezwungen umzuziehen, als die Verfolgung stärker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Smith, der nur sehr wenig gebildet war, sagte, dass er durch die Macht Gottes befähigt wurde, das Buch Mormon zu übersetzen. Am Übersetzungsvorgang war direkte Offenbarung von Gott beteiligt, oft durch das Mittel des Urim und Thummim oder durch einen Seherstein. Joseph Smith diktierte das Buch Mormon einem Schreiber, der niederschrieb, was er sagte. Die gesamte Übersetzung dauerte ungefähr 60 Tage und mindestens drei Schreiber waren beteiligt: Emma Smith, Martin Harris und Oliver Cowdery.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Übersetzungsvorgangs nötigte Martin Harris Joseph, ihm das Manuskript zu geben, damit er es seiner Frau zeigen könne. Sie war darüber sehr verärgert, dass sich Martin in der Übersetzung des Buches Mormon so engagierte. Diese Seiten, die mehr als 300 Jahre nephitischer Geschichte und religiöse Abhandlungen umfassten, wurden verloren und nicht wieder erlangt. Dieses Ereignis war von Gott vorhergesehen worden und als die Platten zusamengestellt wurden, wurde Mormon inspiriert, einen zusätzlichen Satz Platten hinzuzufügen, die denselben Zeitraum umfassten wie das verlorene Manuskript.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übersetzung nahm der Engel die Goldplatten an sich, jedoch wurde einigen Zeugen genehmigt, sie zu sehen und zu berühren. Martin Harris, David Whitmer und Oliver Cowdery (Die drei Zeugen) erhielten den Besuch eines Engels, der ihnen die Platten zeigte und diese Zeugen hörten, wie die Stimme Gottes ihnen erklärte, die Übersetzung sei richtig. (Viele Kritiker der Kirche nehmen ungerechtfertigterweise an, das bedeute, das ursprüngliche Manuskript sei vollkommen gewesen und daher sollten keine Änderungen im veröffentlichten Buch Mormon nötig oder vorhanden sein). Weiteren acht Männern wurde es erlaubt, die Platten zu sehen, sie in die Hand zu nehmen, sie zu heben. Damit war kein geistiges oder übernatürliches Ereignis verbunden. Das schriftliche Zeugnis der drei und der acht Zeugen findet sich vorne in den Ausgaben des Buches Mormon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum Zeugnis der zwölf offiziellen Zeugen (Joseph Smith den drei Zeugen und den acht Zeugen), bezeugen noch eine Anzahl anderer Leute die Existenz der Platten. Die meisten dieser Erlebnisse geschahen unter natürlichen Bedingungen, wie etwa als Emma die Platten in ihrer Hülle beim Hausputz verschob und dabei ein metallisches Rascheln hörte. Andere hatten wunderbare Erlebnisse, wie Mary Whitmer, der die Platten von Moroni gezeigt wurden, nachdem sie so viel geopfert hatte, um Joseph Smith, der beim Übersetzen in ihrem Haus wohnte, zu unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Manuskript bestand aus einer unununterbrochenen Abfolge von Worten ohne Satzzeichen und mit wechselnder Schreibweise. Für den Drucker wurde das Manuskript abgeschrieben. Diese Kopie wird das Druckermanuskript genannt. Der Drucker musste die Satzzeichen hinzufügen und das tat er gemäß seinem eigenen Textverständnis. Ungefähr ein Drittel des Originalmanuskripts und das ganze Druckermanuskript existieren noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Mormon wurde zuerst 1830 veröffentlicht. Im Laufe der Jahre korrigierte Joseph Smith gelegentlich Irrtümer, die in der ersten gedruckten Ausgabe erschienen waren und nahm auch einige Änderungen vor, um Dinge auf den Platten seinem Empfinden nach besser auszudrücken. Nahezu jede Ausgabe des Buches Mormon seit damals erfuhr einige geringfügige Änderungen je nach den neuen Erkenntnissen, die Gelehrte aus der Analyse verschiedener Manuskripte im Bemühen um die Ermittlung der ursprünglichen Übersetzung von den Buch Mormon Platten erhalten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Book of Mormon Teachings==&lt;br /&gt;
* [[Plain_and_Precious_Book_of_Mormon_doctrines | Plain and precious Book of Mormon doctrines]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Book of Mormon Resources==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Complete Text===&lt;br /&gt;
* [http://www.mormon.org/freeoffers/1,17785,2071-1-1,00.html?src=tv Click here] for free copy of the Book of Mormon, with no obligation&lt;br /&gt;
* [http://www.lds.org/mp3/display/0,18692,5297-41,00.html?src=tv# Click here] to listen to or download Book of Mormon in audio format&lt;br /&gt;
* [http://scriptures.lds.org/bm/contents Click here] for an on-line searchable Book of Mormon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Study Aids===&lt;br /&gt;
* [[Online_textual_sources_and_materials#Scripture_study | FAIRWiki scripture study links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bibliography===&lt;br /&gt;
The &#039;&#039;FARMS Review&#039;&#039; often produces a yearly bibliography on the Book of Mormon:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{FR-1-1-19}}&lt;br /&gt;
*{{FR-2-1-31}}&lt;br /&gt;
*{{FR-3-1-23}}&lt;br /&gt;
*{{FR-4-1-32}}&lt;br /&gt;
*{{FR-5-1-21}}&lt;br /&gt;
*{{FR-6-2-17}}&lt;br /&gt;
*{{FR-7-2-12}}&lt;br /&gt;
*{{FR-8-2-17}}&lt;br /&gt;
*{{FR-9-2-7}}&lt;br /&gt;
*{{FR-9-2-18}}&lt;br /&gt;
*{{FR-10-2-16}}&lt;br /&gt;
*{{FR-11-2-9}}&lt;br /&gt;
*{{FR-12-2-21}}&lt;br /&gt;
*{{FR-13-2-18}}&lt;br /&gt;
*{{FR-15-2-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Further reading== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR wiki articles=== &lt;br /&gt;
{{BoMWiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR web site=== &lt;br /&gt;
{{BoMFAIR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===External links=== &lt;br /&gt;
{{BoMLinks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Printed material=== &lt;br /&gt;
{{BoMPrint}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Book of Mormon basics]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Joseph_Smiths_Erste_Vision/Joseph_Smith_wurde_Mitglied_anderer_Kirchen&amp;diff=1872</id>
		<title>Joseph Smiths Erste Vision/Joseph Smith wurde Mitglied anderer Kirchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.fairlatterdaysaints.org/Antworten/index.php?title=Joseph_Smiths_Erste_Vision/Joseph_Smith_wurde_Mitglied_anderer_Kirchen&amp;diff=1872"/>
		<updated>2007-03-29T21:16:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TBHLT: /* Kritik */ Rechtschreibfehler korregiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker behaupten, Joseph Smith habe sich zwischen 1820 und 1830 den Methodisten, Presbyterianern und Babtisten angeschlossen, trotz der Behauptung, die er in seiner Geschichte von 1838 machte, dass die Gottheit ihm während seiner ersten Vision verboten habe, sich irgend einer Konfession anzuschließen.{{ref|fn1}} Kritker schließen aus der vermeintlichen Handlungsweise von Joseph Smmith, sie würde sehr stark dagegen sprechen, dass er im heiligen Hain wirklich eine Begegnung mit Gott gehabt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen der Kritik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PRIMÄRQUELLEN:&lt;br /&gt;
*Methodisten (Joseph and Hiel Lewis - 1879)&lt;br /&gt;
*Presbyterianer (Sarah Anderick - 1888)&lt;br /&gt;
*Baptisten (Fayette Lapham - 1870)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptung dieser Primärquellen wird in der antimormonischen Literatur häufig zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwiderung==&lt;br /&gt;
Alle drei Primärquellen, die Joseph Smith beschuldigen, sich zwischen 1820 und 1830 sektiererischen Kirchen angeschlossen zu haben, wurden im letzten Teil des 19. Jahrhunderts verfasst. Keine davon ist ein zeitgenössischer bericht. Der erste wurde 50 Jahr nach der ersten Vision geschrieben. Die Lapham-Quelle ist bestenfalls aus zweiter Hand, indem sie eine Information wiedergibt, die angeblich vom Veter des Proheten kam. Die ANderick-Quelle könnte einfach die Erinnerung daran sein, als der junge Prophet zusammen mit seiner Mutter und seinen geschwistern einen presbiterienaischen Gottesdienst besuchte. Die Lewisquelle zeigt ein Scenario, in dem die Informanten, auf die der Bericht zurückgeht noch sehr jung gewesen wären und ihre Version der Ereignisse wird direkt in gedruckter Form von einem erwachsenen Augenzeugen widersprochen, der ein methodistischer Kirchenbeamter war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenen zwei Quellen von Augenzeugen zeigen, dass Joseph Smith bis zu der Zeit als er seiner Familie die Existenz der goldenen Platten des Buches Mormon mitteilte (23. September 1823) mit keiner Kirche formal verbunden war. Ja, er hatte sogar öffentlich alle abgelehnt und seinen Wunsch ihren Reihen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; beizutreten kundgetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erinnerung um 1820===&lt;br /&gt;
:Pomeroy Tucker, ein nichtmormonischer Kritiker, der Joseph SMith in Palmyra, New YOrk kannte, sagte, er habe die Vorbereitungsklasse der Methodisten in Palmyra besucht, sich aber bald &amp;quot;von der Klasse zurückgezogen &#039;&#039;&#039;ohne bekehrt zu sein&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Er habe verkündet &amp;quot;alle Kirchen seien auf falscher Basis.&amp;quot;{{ref|fn2}} Dies stimmt mit historischen Einzelheiten überein, die Joseph SMith auf die Zeit um 1820 datierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erinnerung an den Herbst 1823===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Joseph Smiths Mutter erinnert sich in ihrer Autobiographie, dass Joseph kurz nach dem ihr Sohn Alvin am 19. November 1823 gestorben war, es &amp;quot;entschieden ablehnte&amp;quot; Kirchenversammlungen mit der Absicht der Konversion zu besuchen und er verlangte ganz spezifisch: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Bitte mich nicht, mich ihnen anzuschließen&#039;&#039;&#039;. Ich kann meine Bibel nehmen und in den Wald gehen. Dort lerne ich in zwei Stunden mehr, als du in der Versammlung in zwei Jahren lernen kannst, wenn du dauernd hingehst.&amp;quot;{{ref|fn3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus den in chronologischer reihenfolge geordneten Quellen aus den Jahren 1825 bis 1832 ersichtlich ist, lehrten Joseph Smith und seine Gefährten, dass der Prophet zwischen 1825 und 1827 zu keiner Kirche gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erinnerung bezüglich 1825===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Josiah Stowell jun., ein Nichtmormone: &amp;quot; Ich werde Ihnen kurz erzählen, was ich über Joseph Smith jun. weiß. Ich war mit ihm ungefähr zwei Jahre gut bekannt. Damals war er ungefähr 20 Jahre alt oder so. Einen Winter bin ich auch mit ihm zur Schule gegangen. Er war ein feiner, liebensürdiger junger Mann und &#039;&#039;&#039;bekannte sich zu der Zeit zu keiner Religion&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; {{ref|fn4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erinnerung bezüglich 1827===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1827 ging David Marks, ein nicht mormonischer Geistlicher nach Palmyra und Manchester, New YOrk wo er &amp;quot;beträchtliche Nachforschungen bezüglich Joseph SMith&amp;quot; anstellte und von &amp;quot;mehreren Personen an verschiedenen Orten&amp;quot; und dass Joseph &amp;quot;ungefähr 21 war und vor seiner Erklöärung, die Platten gefunden zu haben keinen ANspruch auf Religion erhob&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;{{ref|fn5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erinnerung bezüglich 1830===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im OKtober 1830 sprach Peter Bauder, ein nichtmormonischer Geistlicher direkt mit dem Propheten. Bauder berichtete: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Er konnte keine chritlioche Erfahrung vorweisen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, womit er meinte, er habe vor seinem Erlebnis mit dem Engel und den Platten im September 1823 keiner Kirche angehört.{{ref|fn6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitgenössisches Dokument - 1830===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vier HLT-Männer aus dem Staat New YOrk lehrten, dass Joseph Smith zu der Zeit als der Engel ihm erschien (22. September 1823), &amp;quot;&#039;&#039;&#039;keinen Anspruch auf irgend eine Religion erhob&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;{{ref|fn7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitgenössisches Dokument - 1831===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der herausgeber einer Zeitung in Palmyra, New YOrk behauptete, er sei &amp;quot;glaubwürdig informiert worden&amp;quot; und &amp;quot;zeimlich sicher&amp;quot;, dass &amp;quot;der Prophet....&#039;&#039;&#039;niemals einen ernsthaften ANspruch auf Religion erhob&#039;&#039;&#039;, bis zu siner späteren angeblichen Offenbarung.&amp;quot;, womit er das Buch Mormon meinte, das unter den Einwohnern Palmyras im Herbst 1827 bekannt gemacht wurde.{{ref|fn8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitgenössisches Dokument - 1832===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Orson Pratt und Lyman Johnson lehrten am 8. APril 1832 dass &amp;quot;1827 ein junger Mann namens Joseph SMith aus dem Staat New York, &#039;&#039;&#039;ohne Bekenntnis&#039;&#039;&#039; (das heißt er gehörte keiner Kirche an), aber mit Überzeugung, den Herrn befragte ... und ein Engel erschien ihm ... der im INformationen gab, wo die Platten aufbewahrt waren.&amp;quot;{{ref|fn9}} Pratt stellte viel später klar, dass Jospeh Smith zwischen 1820 und 1823 &amp;quot;&#039;&#039;&#039;kein Mitglied irgend einer Kirche war&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;{{ref|fn10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Übersetzung fortsetzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlussfolgerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Kritiker, der Joseph Smith beschuldigte, sich zwischen 1820 und 1830 einer Kirche angeschlossen zu haben, hat jemals einen authentischen konfessionellen Mitgliedschaftsnachweis hervorgebracht, der eine solche Behauptung erhärten würde. Erinnerungen von Augenzeugen und zeigenössische Berichte zeigen einen starken Beweis dafür, dass diese Behaupotung nicht stimmt und keine historische WIrklichkeit darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#{{note|fn1}} {{TS1|vol=3|num=9|date=1 March 1842|start=707}}&lt;br /&gt;
#{{note|fn2}}{{TuckerOrigin|start=17|end=18}}&lt;br /&gt;
#{{note|fn3}} {{LucyMackSmith-Stevens1| start=90}} &lt;br /&gt;
#{{note|fn4}}Letter, Josiah Stowell Jr. to John S. Fullmer, 17 February 1843.&lt;br /&gt;
#{{note|fn5}}&#039;&#039;Morning Star&#039;&#039;, 7 March 1833 [Limerick, Maine].&lt;br /&gt;
#{{note|fn6}}Peter Bauder, &#039;&#039;The Kingdom and Gospel of Jesus Christ&#039;&#039; (Canajoharie, New York: A. H. Calhoun, 1834), 36.&lt;br /&gt;
#{{note|fn7}}&#039;&#039;Observer and Telegraph&#039;&#039;, 18 November 1830 [Hudson, Ohio].&lt;br /&gt;
#{{note|fn8}}&#039;&#039;The Reflector&#039;&#039;, 1 February 1831 [Palmyra, New York].&lt;br /&gt;
#{{note|fn9}}&#039;&#039;The Catholic Telegraph&#039;&#039;, 14 April 1832 [Cincinnati, Ohio].&lt;br /&gt;
#{{note|fn10}}{{JD|vol=14|start=140|end=141|author=Orson Pratt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzliches Material==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIRwiki Artikel===&lt;br /&gt;
[http://www.fairwiki.org/index.php/Joseph_Smith_joined_other_churches englischer Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FAIR Website===&lt;br /&gt;
*FAIR Topical Guide:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedrucktes Material===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TBHLT</name></author>
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