Schöpfung/Dinosaurier

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Wie passen Dinosaurier in Gottes Plan?


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Frage

Meine Seminarklasse hat Fragen bezüglich der Dinosaurier. Sie scheinen auf der Frage nach dem wo und wann festzusitzen. Wie passen die Dinosaurier in die Schöpfungsgeschichte, die von den Heiligen Schriften präsentiert wird?

Detailierte Antwort

Sie Seminarschüler hängen wahrscheinlich an folgenden Themen fest.

  1. Wissenschaftler sagen, dass die Dinosaurier vor Millionen von Jahren gelebt haben und gestorben sind und sind ausgestorben, aufgrund eines katastrophalen Ereignisses, wahrscheinlich ein Asteroid, der die Erde getroffen hat. Die ist , was Ihre Schüler in der Schule gelernt haben, weil es den wissenschaftlichen Konsens reflektiert.
  2. It es wird im allgemeinen von vielen Mitgliedern der Kirche geglaubt, dass der Fall von Adam und Eva etwa 4.000 Jahre v. Chr stattfand und dass es vorher keinen Tod in der Welt gab.
  3. Wie vereinbaren wir #1 mit #2?Was sollen wir von Fossilien haten, die Millionen von Jahren alt zu sein scheinen, wenn wir entscheiden, dass es keine Tod vor 6.000 Jahren gab??

Der Kern des Problems ist, dass die Heiligen Schriften und die Offenbarungen einfach nicht über Dinosaurier reden, und nicht eindeutig sind, was den physischen Tod von anderen Organismen vor Adam und Evas Fall betrifft. Das überlässt jeden für sich selbst zu entscheiden, wie die Fossilien, die entdeckt wurden, in die Zeitline des Erlösungsplanes passen. Es gibt mehrere mögliche Lösungen, die von Heiligen der Letzten Tage angenommen wurden.

  • Einige haben entschieden, dass Dinosaurier nie existierten, dass die Knochen, die gefunden wurden, eigentlich von anderen Planeten sind, und dass sie hier geendet haben, als die Erde erschaffen wurde aus Rohmaterial, das zuvor verwendet wurde, um andere Planeten zu schaffen.
  • Einige haben argumentiert, dass es vor dem Fall keinen Tod gab. Deshalb müssten die Dinosaurier gleichzeitig mit Adam und den frühen Patriarchen gelebt haben, vielleicht, dass sie in (vielleicht sogar erst nach) der Flut gestorben sind.
  • Noch andere vertreten die Ansicht, dass die Erde sehr alt ist, dass es den Tod vor dem Fall gab und dass die Dinosaurier gelebt haben und gestorben sind in einer Ära lange vor der Geschichte von Adam und Evas Anfang.

Die drei Punkte für Deine Schüler, da durchzukommen sind

  1. Die Heiligen Schriften — besonders die Schöpfungsberichte in Genesis, Moses, Abraham und dem Tempelendowment — sind nicht dafür zuständig, die umfassende Historik der Erde auszulegen. Ihre Aufgabe ist es, die Geschichte von Gottes Bündnisbeziehung mit Menschen zu erzählen, ein Bündnis, das er zuerst mit Adam und Eva schloss. Alles außerhalb dieser Geschichte ist nicht wichtig für das, wovon die Heiligen Schriften handeln.
  2. Heilige der Letzten Tage sind letztendlich an der Wahrheit interessiert, was auch immer und wo auch immer es sein mag. Wir sollten uns nicht fürchten, Neues hinzuzulernen, das unseren vorherigen Annahmen widerspricht und wir sollten nicht übermäßig dogmatisch sein über Dinge, dienebensächlich sind bei der Botschaft des Evangeliums (der Botschaft, dass Jesus der Christus ist, dass Joseph Smith ein wahrer Prophet war, das Buch Mormon von Gott offenbart und die Schlüssel des Priestertums auf Erden sind). In anderen Worten: wir sollten unvoreingenommen sein.
  3. Letztendlich hängt unsere Erlösung nicht davon ab, ob wir glauben, dass die Dinosaurier gelebt haben oder nicht, nicht einmal, ob es den Tod vor dem Fall gab oder nicht. Unsere Erlösung liegt darin, die Worte des Herrn zu hören und zu befolgen.

Die Kirche nimmt offiziell keine Stellung zu diesem Thema

Dies ist eines der vielen Themen, zu der es von der Kirche keine offizielle Stellungnahme gibt. Präsident J. Reuben Clark lehrte im Auftrag der Ersten Präsidentschaft:

„Hier müssen wir im Auge haben — müssen wissen — dass nur der Präsident der Kirche, der präsidierende Hohepriester, als Prophet, Seher und Offenbarer der Kirche bestätigt wurde und er allein das Recht hat, für die Kirche Offenbarungen zu empfangen, ob neue oder verbessernde oder autorisierte Interpretationen des Schriften, das bindend für die Kirche ist. …..”
„Wenn irgend jemand, außer dem Präsidenten der Kirche, sich unterfängt, eine ungeklärte Lehre zu verkünden als eine unter einer oder mehreren strittigen Lehren, und diese zu einer bindenden Lehre der Kirche erklärt, dann können wir wissen, dass er nicht vom Heiligen Geist bewegt wurde, es sei denn, er handelt im Auftrag und durch die Vollmacht des Präsidenten.”
„Diese Dinge können wir mit vollkommener Sicherheit ohne den geringsten Zweifel wissen.“
—J. Reuben Clark, Jr., "Church Leaders and the Scriptures,” [orginal title "When Are the Writings or Sermons of Church Leaders Entitled to the Claim of Scripture?"] Immortality and Eternal Life: Reflections from the Writings and Messages of President J. Reuben Clark, Jr., Vol, 2, (1969-70): 221; address to Seminary and Institute Teachers, BYU (7 July 1954); reproduced in Church News (31 July 1954); also reprinted in Dialogue 12/2 (Summer 1979): 68–81.

Harold B. Lee betonte nachdrücklich, dass nur ein einziger für die Kirche sprechen kann.

In der ganzen Kirche wird man gefragt: „Was denkt die Kirche über dies oder das?” Haben sie schon diese Frage gehört? „Was denkt die Kirche über die Gesetzgebung der Bürgerrechte?” „Was denken sie über das Trinken von Coca Cola oder entcoffeinierten Kaffee?“ Haben Sie das schon gehört? „Was denken sie über die demokratische Partei?” „Was halten sie von der demokratischen Wahlliste oder von der republikanischen Wahlliste?” „Wen sollen wir in der bevorstehenden Wahl wählen?” Nun, bei den meisten dieser Fragen kommt man in Schwierigkeiten. Und dann ist es klug zu sagen: „Es gibt nur einen Mann in der Kirche, der für die Kirche spricht, und ich bin nicht dieser Mann.”
Ich denke, nichts kann jemanden schneller in tiefen Wasser geraten lassen als Leuten diese Fragen zu beantworten, wenn sie wissen wollen: „Was denkt die Kirche darüber?” und wer klug ist, versucht zu antworten, was die Richtlinien der Kirche sind. Nun, Sie sind nicht derjenige, der die Richtlinien der Kirche erstellt. Sie müssen daran denken, was Paulus an die Korinther geschrieben hat. Er sagte: „Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.” (1.Korinther 2:2). Nun gut, als Lehrer unserer Jugend sollen Sie nichts anderes sein als ein Experte über Jesus Christus und zwar den gekreuzigten. Von Ihnen wird erwartet, Ihr Fachgebiet zu kennen. Von Ihnen wird erwartet, ein Zeugnis zu haben. Und darin werden sie große Stärke haben. Wenn der Präsident der Kirche die Stellung der Kirche nicht erklärt hat, brauchen Sie nicht nach der Antwort herumzustochern. (Harold B. Lee, Teachings of Harold B. Lee (Salt Lake City, Utah: Bookcraft, 1996), 445. GospeLink)

Diess wurde kürzlich durch die Erste Präsidentschaft ständig wiederholt (wer jetzt alle auf der offiziellen Website der Kirche veröffentlichten Behauptungen genehmigt):

„Nicht jede Aussage eines führenden Repräsentanten der Kirche, ob aus der Vergangenheit oder der Gegenwart, ist notwendigerweise gleich Lehre. Eine einzelne Aussage, die ein einzelner Führer der Kirche bei einer einzelnen Gelegenheit macht, stellt oft nur seine persönliche, wenn auch wohl durchdachte Meinung dar und ist nicht als bindend für die gesamte Kirche anzusehen. Von Gott inspiriert, beraten die Erste Präsidentschaft (der Prophet mit seinen beiden Ratgebern) und das Kollegium der Zwölf Apostel (die zweithöchste Verwaltungsinstanz der Kirche) gemeinsam darüber, was in den offiziellen Veröffentlichungen der Kirche einheitlich als Lehre verbreitet wird. Diese Lehre beruht auf den vier „Standardwerken” heiliger Schrift (der Bibel, dem Buch Mormon, dem Buch Lehre und Bündnisse und der Köstlichen Perle), den amtlichen Erklärungen und Proklamationen sowie den Glaubensartikeln. Oft werden Einzelaussagen aus dem Zusammenhang gerissen, wodurch ihr ursprünglicher Sinn verzerrt wird.”
—LDS Newsroom, "Approaching Mormon Doctrine," lds.org (4 May 2007) Link


Zusätzliches Material

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