Polygamie/Die einzigen Männer, die Götter werden, sind die, die in Vielehe leben

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Brigham Young sagte: „die einzigen Männer die Götter werden können, sogar der Sohn Gottes, sind die, die in die Vielehe eintreten.”


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Frage

Weil Brigham Young gesagt hat: „die einzigen Männer die Götter werden können, sogar der Sohn Gottes, sind die, die in die Vielehe eintreten.”(Journal of Discourses 11:269), bedeutet das, dass die Vielehe notwendig ist für die Erhöhung? Quellen der Kritik

Anweisungen für den HLT-Seminarlehrer
Hinweis: Vermeiden Sie Sensationshascherei und Spekulationen, wenn Sie über die Mehrehe sprechen. Manche Lehrer stellen Vermutungen an, dass die Mehrehe eine Voraussetzung dafür sei, ins celestiale Reich einzugehen. Wir wissen aber nichts darüber, ob die Mehrehe eine Voraussetzung für die Erhöhung ist
Seminatleifaden für den Lehrer
John P. Hatch, editor, Danish Apostle: The Diaries of Anthon H. Lund, 1890–1921.

Ähnliche Bemerkungen

Brigham Young

Es gibt ähnliche Bemerkungen von Brigham Young, die die gleiche Vorstellung ausdrücken:

Ich besuchte die Schule der Propheten. Bruder John Holeman hielt eine lange Rede zu diesem Thema der Polygamie Er trug vor, dass niemand einen Grad himmlischer Herrlichkeit haben könnte ohne eine Vielzahl von Ehefrauen. Reden wurden L. E. Harrington O Pratt Erastus Snow, D Evans J. F. Smith Lorenzo Young gehalten. Präsident Young sagte, es werden Männer im Celestialen Reich errettet sein mit einer Frau, mit vielen Frauen und mit überhaupt keinen Frauen.[1]

Und

Dann sprach Präsident Young 58 Minuten. Er sagte; ein Mann kann das Gesetz der celestialen Ehe in seinem Herzen annehmen & keine zweite Frau nehmen & und vor dem Herrn gerechtfertigt sein. [2]

Andere Führer

Als in der Schule der Propheten eine Debatte darüber aufkam, dass jemand behauptete, dass kein Mann, der nur eine Frau hat während seiner Bewährungszeit jemals ins celestiale Reich eintreten könne, widersprachen sowohl Wilford Woodruff als auch John Taylor.[3]

George Q. Cannon, ein Mitglied der Ersten Präsidentschaft, bemerkte 1884, dass er glaubte, dass es im celestialen Reich Männer mit nur einer Frau geben werde, und 1900 erinnerte ein Ratgeber von Wilford Woodruff, Brigham Young „riet dazu, dass wir nur eine Frau zu heiraten sollten.”[4]

Andere Führer und Mitglieder äußerten ähnliche Ansichten.

1892, wurden Wilford Woodruff und andere im Wesentlichen gefragt: „Hat Joseph Smith in Nauvoo oder sonstwo jemals Sie darüber belehrt, dass ein Mann, um im Jenseits erhöht zu werden, er mehr als eine Frau haben muss?”

Woodruff
Ich wüsste nicht, dass ich jemals eine solche Aussage von ihm gehört hätte, noch dass er so eine Aussage (überhaupt) jemals gemacht hätte.
Bathsheba W. Smith
Ich habe niemals davon gehört.
Joseph C. Kingbury
Nein Sir. Er lehrte mich das nicht. Er sagte nichts davon.....Ich hörte es von der Kanzel gepredigt, dass ein Mann mit einer einzigen Frau in der Ewigkeit erhört werden kann.[5]

Daniel H. Wells, zweiter Ratgeber von Brigham Young, machte klar, dass die Vielehe derzeit ein Gebot war, doch es ist notwendig, es nur zu beachten, wenn sie ein umfassendes Verständnis der Lehre dafür haben und für die Umstände, die dafür sprechen, sie auszuüben.

Es [Vielehe] war eine Lehre der Kirche, dass wenn männliche Mitglieder zu einem umfassenden Verständnis der Offenbarung über das Prinzip der Vielehe oder der celestialen Ehe kommen, und wenn die Umstände, die dafür sprechen, sie auszuüben, wenn sie dann versagen, dem zu gehorchen, dann sind sie unter Verdammnis und würden in ihrer Herrlichkeit in der kommenden Welt beschnitten. Die Umstände, die jemanden entschuldigen sind, wenn jemand behindert wäre. Die Lehre wurde allen männlichen Mitgliedern der Kirche auferlegt, deren Umstände es erlauben, eine Vielzahl von Frauen zu heiraten.[6]

Zusammenfassung

Dieses Zitat wird von in antimormonischen Quellen verwendet. Es überrascht nicht, dass sie den Kontext auslassen, der erklärt, was Brigham Young in diesem Fall gemeint hat. (Kursiv für all den Text, der normalerweise von den Kritikern nicht zitiert wird)

Wir wünschen alles zu erhalten, was Vater Abraham erhalten hat Ich wünsche hier den Ältesten von Israel und allen Mitgliedern der Kirche und des Königreiches, das in den Herzen von vielen ist, zu sagen, dass die Lehre über Polygamie nicht von uns gelehrt und ausgeübt wurde... Es ist das Wort des Herrn, und ich wünsche Ihnen zu sagen, dass wenn Sie mit all ihren Herzen ersehnen, die Segnungen zu erhalten, die Abraham erhalten hat, dann, sind Sie Polygamisten, zumindest vom Glauben her, oder Sie werden die Freuden der Erlösung und die Herrlichkeit versäumen, die Abraham erhalten hat. Dies ist so wahr wie Gott lebt. Sie, die wünschen, das sowas nicht existieren würde, falls Sie sich in ihrem Herzen sagen sollten: „Wir bleiben zwar in der Kirche, doch ohne dem in unserem Glauben zu gehorchen, oder dieser Anordnung zu glauben, denn soweit wir wissen, löst sich diese Gemeinde sowieso wieder auf, und wir haben gewinnbringende Jobs in Aussicht, und wir wollen keine Polygamisten sein, damit es uns nicht misslingt, irdische Auszeichnungen und Ämter zu erhalten usw.” — We sowas in seinem Herzen hat, und darauf beharrt, in dieser Startegie fortzufahren, wird versäumen, in der Gegenwart des Vaters und des Sohnes in der celestialen Herrlichkeit zu wohnen Die einzigen Männer, die Götter werden, selbst Söhne Gottes, sind die, die in die Poygamie eintreten. Andere erreichen die Herrlichkeit, dass ihnen erlaubt ist, vielleicht in die Gegenwart des Vaters und des Sohnes zu kommen, doch können sie nicht als Könige in Herrlichkeit regieren, weil ihnen Segnungen angeboten wurden und sie diese abgelehnt haben und nicht akzeptieren wollten.[7] (Betonung hinzugefügt)

Es ist klar, das Brigham mehrere Punkte ansprach, die die Kritiker ignorieren:

  • Das Gebot zur Vielehe ist von Gott, und es ist falsch, ein Gebot von Gott aufzuheben.
  • Um die Segnungen Abraham zu erlangen, war es für die Heiligen erforderlich, Polygamisten zumindest im Glauben zu sein, d.h. es war nicht notwendig, dass jeder in die Vielehe eintritt, sondern dass sie akzeptierten, dass Gott zu seinen Propheten sprach.
  • Es ist falsch, die Vieehe aus weltlichen Gründen zu vermeiden, solche wie dass die Kirche nicht bestehen würde und darauf zu hoffen, hinterher politische und finanzielle Verdienste zu haben.
  • Glaubenstreue Heilige können nicht erwarten, alles zu erhalten, was der Vater hat, wenn sie willentlich Gott gegenüber ungehorsam sind. Wenn den Menschen Segnungen angeboten werden, und sie lehen es ab zu gehorchen, wird Gott später Segnungen für den jetztigen Ungehorsam zurückhalten.

Schließlich muss daran erinnert werden, dass Brigham Youg zu einer Gruppe spricht, denen geboten wurde das Gesetz der Vielehe zu leben. Es gibt keine Grundlage zur Spekulation darüber, was er zu einer Gruppe gesagt hätte, denen das Gebot nicht gegeben wurde, wie den heutigen Mitgliedern.

Fußnoten

  1. [back] Brigham Young, "Bemerkungen von Präsident Brigham Young, in the Bowery, in G.S.L. City," (19 August 1866) Journal of Discourses 11:268-269.
  2. [back] Wilford Woodruff, Wilford Woodruff’s Journal, 9 vols., ed., Scott G. Kenny (Salt Lake City: Signature Books, 1985), 6:527; journal entry dated 12- Februar 1870. ISBN 0941214133.(Betonung hinzugefügt)
  3. [back] Wilford Woodruff, Wilford Woodruff’s Journal, 9 vols., ed., Scott G. Kenny (Salt Lake City: Signature Books, 1985), 7:31; journal entry dated 24 September 1871. ISBN 0941214133.(Betonung hinzugefügt)
  4. [back]  Brian C. Hales, Joseph Smith's Polygamy Volume 3: Theology (Salt Lake City, Utah: Greg Kofford Books, 2013), 208. zitiert die Schule der Propheten von Salt Lake City , Minutes (10. Februar 1873).
  5. [back]  Hales, Joseph Smith's Polygamy Vol. 3, 208., zitiert Wilford Woodruff, Wilford Woodruff’s Journal, 9 vols., ed., Scott G. Kenny (Salt Lake City: Signature Books, 1985), 8:235; journal entry dated 9 March 1884. ISBN 0941214133. und John Henry Smith wíe es zitiert ist in John P. Hatch, editor, Danish Apostle: The Diaries of Anthon H. Lund, 1890–1921 (10. Januar 1900), 72.
  6. [back]  Hales, Joseph Smith's Polygamy Vol. 3, 194., citing Temple Lot Transcript, Respondent's Testimony, Part 3, p. 66, question 698; p. 205, question 600; p. 225, questions 1028–1029; p. 319, questions 590 – 91.
  7. [back]  Daniel H. Wells, "Local and Other Matters... The Reynolds Trial," Deseret News Weekly (15 Dez6ember 1875): 732, zitiert in Hales, Joseph Smith's Polygamy Vol. 3, 206–207.



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