Der Heilige Geist/Offenbarung von Gott oder vom Teufel

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Wie können wir wissen, ob heutige Offenbarung von Gott oder vom Teufel kommt?


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Kritik

Wie können wir wissen, ob heutige Offenbarung von Gott oder vom Teufel kommt?

Quellen der Kritik

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beantwortet diese Fragen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, „Wie kann ich den Geist erkennen und verstehen?,” Verkündet mein Evangelium: Anleitung für den Missionsdienst, (2004)


Der Geist ist immer da, um Sie zu leiten und zu führen. Doch er spricht leise, und er spricht sowohl Ihre Gefühle als auch Ihre Gedanken an. Eine große Herausforderung für Sie und diejenigen, mit denen Sie arbeiten, besteht darin, die leisen, feinen Eingebungen des Geistes zu erkennen.

Elder Boyd K. Packer hat gesagt: „In den Schriften heißt es, die Stimme des Geistes sei weder ‚laut‘ noch ‚rau‘. Sie ist ‚nicht eine Stimme des Donners, auch nicht eine Stimme von großem, heftigem Lärm‘, vielmehr ‚eine leise Stimme von vollkommener Milde, gleichwie ein Flüstern‘, und sie kann ‚tief bis in die Seele [dringen]‘ und ‚das Herz brennen [lassen]‘ (3 Nephi 11:3; Helaman 5:30; LuB 85:6,7). Denken Sie daran, dass Elija die Stimme des Herrn weder im Sturm noch im Erdbeben oder im Feuer vernahm, sondern als ‚sanftes, leises Säuseln‘ (1 Könige 19:12.)
Der Geist erregt unsere Aufmerksamkeit nicht, indem er laut ruft oder uns kräftig schüttelt. Stattdessen flüstert er. Er tut sich so sanft kund, dass wir ihn vielleicht gar nicht bemerken, wenn wir zu beschäftigt sind. (Kein Wunder, dass uns das Wort der Weisheit offenbart wurde, denn wie könnte ein betrunkener oder abhängiger Mensch so eine Stimme wahrnehmen?

Gelegentlich wird er uns gerade so viel drängen, dass wir ihm Beachtung schenken. Meistens jedoch, wenn wir dem sanften Gefühl keine Beachtung schenken, wird sich der Geist zurückziehen und warten, bis wir suchen und horchen und auf unsere Art und Weise sagen, was auch Samuel vor alters sagte: ‚Rede, [Herr,] denn dein Diener hört.‘ (1 Samuel 3:10.)” („The Candle of the Lord“, Ensign) [1]

Vollständiger Artikel hier clicken

Erwiderung

Philosophie

Wie wissen wir, dass die Welt keine Illusion ist? Woher wissen wir, dass wir nicht einfach nur ein Gehirn im Tank sind? Wie können wir wissen, dass unser Leben kein Traum ist?

Wir glauben einfach nichts davon, sondern akzeptieren, was unsere Sinne uns sagen. Solche Fragen sind bedeutungslos.


Beachte, was Joseph Smith zu Brigham Young sagte

Sag den Menschen, sie sollen demütig und treu sein und darauf achten, dass sie den Geist des Herrn behalten, dann führt er sie recht. Achtet darauf, dass ihr euch nicht von der sanften leisen Stimme abwendet, denn sie lehrt [Sie, was Sie tun und wohin Sie gehen sollen], und sie bringt die Frucht des Reiches hervor. Sag den Brüdern, sie sollen ihr Herz bereitwillig überzeugen lassen, damit es bereit ist, den Heiligen Geist zu empfangen, wenn er zu ihnen kommt. Sie können den Geist des Herrn von allen anderen Geistern unterscheiden – er wird ihrer Seele Frieden und Freude zuflüstern; er wird Böswilligkeit, Hass, Neid, Streit und alles Böse aus ihrem Herzen nehmen, und all ihr Sehnen wird darauf gerichtet sein, Gutes zu tun,” (zitiert im Juvenile Instructor, 19. Juli 1873, 114)


Prophet Gordon B. Hinckley sagte:

Letztendlich ist das der Bewertungsmaßstab. Bewegt etwas dazu, Gutes zu tun, sich zu erheben, aufrecht zu stehen, das Richtige zu tun, freundlich zu sein, großzügig zu sein? Dann ist es der Geist Gottec'. . . . Wenn es dazu einlädt, Gutes zu tun, ist es von Gott. Wenn es dazu einlädt, Böses zu tun, ist es vom Teufel. ... Wenn Sie das Richtige tun und ein gutes Leben führen, werden Sie im Herzen wissen, was der Geist Ihnen sagt. „Sie erkennen die Eingebungen des Geistes an der Frucht des Geistes – alles, was erleuchtet und erbaut, was positiv und bestätigend und erhebend ist und uns zu besseren Gedanken und besseren Worten und besseren Taten veranlasst, kommt von Gott.” (Teachings of Gordon B. Hinckley, Seite 260f)


Elder Dallin H. Oaks erklärte:

[Jemand mag] sehr darauf bedacht [sein], sich vom Geist des Herrn leiten zu lassen, ... [lässt] aber dieses Verhalten dahin ausarten ..., dass er sich in allem und jedem leiten lassen will. Das Verlangen, sich vom Herrn leiten zu lassen, ist sicher als Stärke anzusehen, aber gleichzeitig müssen wir uns dessen bewusst sein, dass der Himmlische Vater viele Entscheidungen uns selbst überlässt. Eigene Entscheidungen zu treffen ist eine der Kraftquellen, die wir in der Sterblichkeit kennenlernen sollten. Wer versucht, alle Entscheidungen auf den Herrn zu schieben und in jeder Angelegenheit um Offenbarung bittet, wird schnell in Situationen kommen, wo er um Führung betet, sie aber nicht bekommt. Das geschieht wahrscheinlich in den zahlreichen Situationen, wo es um Nebensächliches geht oder wo mehrere Möglichkeiten akzeptabel sind. So etwas sollen wir mit dem Verstand durcharbeiten und dabei die Vernunft einsetzen, die uns der Schöpfer eingepflanzt hat. Danach sollen wir um Führung beten und uns danach richten, falls wir Führung empfangen; andernfalls sollen wir nach bestem Wissen handeln. Wer in Bereichen, die der Herr uns selbst überlassen hat, immer wieder um Weisung bittet, der bildet sich schließlich entweder eine Antwort ein, oder er erhält seine Antwort von der falschen Seite” (“Our Strengths Can Become Our Downfall,” Ensign, Oct. 1994, 13–14)

  • Dieses Statement kann jeder für sich anwenden, sogar Generalautoritäten als eine Stimme der Warnung


Präsident Howard W. Hunter sagte

„'Lassen Sie mich eine Warnung aussprechen ... Ich glaube, wenn wir nicht vorsichtig sind ..., fangen wir möglicherweise an, den wahren Einfluss des Geistes des Herrn durch unwürdige und manipulierende Mittel vorzutäuschen. Ich bin besorgt, wenn offenbar starke Gefühle oder Tränenströme mit der Gegenwart des Geistes gleichgesetzt werden. Ohne Zweifel kann der Geist des Herrn starke Emotionen und auch Tränen hervorrufen, aber diese Äußerlichkeiten dürfen nicht mit der Anwesenheit des Geistes selbst verwechselt werden.” (The Teachings of Howard W. Hunter, 184)

Zusammenfassung


Moroni 7:13

Aber siehe, das, was von Gott ist, lädt ein und lockt, beständig Gutes zu tun; darum ist alles, was einlädt und lockt, Gutes zu tun und Gott zu lieben und ihm zu dienen, von Gott beingegeben

Fußnoten

  1. [back]  Verkündet mein Evangelium – Eine Anleitung für den Missionsdienst (2004)


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